AT158085B - Verfahren zur galvanischen Herstellung von metallischen, insbesondere Nickelniederschlägen. - Google Patents
Verfahren zur galvanischen Herstellung von metallischen, insbesondere Nickelniederschlägen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die bisher angewendeten Methoden zur galvanischen Herstellung von Nickelniederschlägen bedienen sich zumeist sehwachsaurer Nickelbäder, die man durch Auflösen von mineralsauren Nickelsalzen in Wasser, unter Zusatz von verschiedenen Leitsalzen erhält und deren schwache Azidität vom geringen Säuregehalt der verwendeten technischen Salze herrührt. In dem Masse, als die Säure während der Elektrolyse verbraucht wird, wird sie durch Zusatz der entsprechenden Mineralsäure ersetzt, so dass immer ein pH-Wert von ungefähr 5 erhalten bleibt und eine Trübung des Bades infolge der Bildung von Niekelhydroxyd vermieden wird. Um nach dieser Methode dicke Niekelniedersehläge zu bekommen, arbeitet man gewöhnlich bei 45-90 C und entfernt den ebenfalls kathodiseh abgeschiedenen Wasserstoff entweder mechanisch, z. B. durch Rührung des Bades, Erschüttern der Stangen, auf denen die Kathoden aufgehängt sind, Einblasen von Luft unter die Kathoden usw., oder chemisch durch Zusatz von Oxydationsmitteln. Die nach den bekannten Verfahren hergestellten Nickelniederschläge haben aber eine Reihe von Nachteilen, die davon herrühren, dass sie stets geringe Mengen Wasserstoff einlegiert haben und daher niemals frei von inneren Spannungen erhalten werden. Infolgedessen deformieren sich diese Niederschläge leicht beim Entfernen von den Modellen, auf welche sie aufelektrolysiert wurden, und EMI1.2 aber Nickelgalvanos nicht haben, wenn man sie im Sinne der Erfindung als Formen zur Herstellung von Gegenständen aus gepresstem oder geblasenem Glas verwenden will oder als Gussformen für Metalle mit bei ungefähr 10000 C liegendem Schmelzpunkt. Gerade für diese Zwecke ist aber Niekel besonders gut geeignet, da es einen hohen Schmelzpunkt hat, Halbedelmetallcharakter besitzt und nicht, wie etwa Eisen, verzundert. Dabei ist es natürlich erforderlich, dass sich die Niekelniedersehläge leicht und ohne Deformation von den Modellen, auf welchen sie hergestellt wurden, entfernen lassen. Dicke Nickelgalvanos lassen sieh aber auch sehr gut für Formen zur Herstellung von Kautschuk-, Celluloidund Bakelitgegenständen sowie von Gegenständen aus andern plastischen Massen, Papiermaehé oder zum Drücken von Metallbleehen verwenden. Die Hitzebeständigkeit des Materials wirkt sich insbesondere dann günstig aus, wenn man die galvanisch hergestellten Formen zur Erhöhung der Wandstärke und damit der Festigkeit metallisch umgiesst. EMI1.3 von Wasserstoff sind und keine inneren Spannungen besitzen, dadurch erhält, dass man das Elektrolysierbad auf Siedetemperatur bringt und eine lokale Erhitzung unterhalb der Kathode vornimmt, so dass die von dem Heizkörper aufsteigenden Dampfblasen, die an der Kathode entstehenden Wasser- stoffbläschen mechanisch abstreifen. Dies kann geschehen durch Tauchsieder oder dampfgeheizte Rohre, welche unter den Kathoden angeordnet werden, oder durch Beheizung des dafür geeigneten Elektrolysiergefässes von aussen, z. B. einem emaillierten Eisengefäss, mit unter dem Gefässboden entsprechend angeordneten Brennern. In jedem Falle muss dafür gesorgt werden, dass die Kathoden mögliehst gleichmässig von den Dampfblasen bestrichen werden. Eine direkte Beheizung mit Dampf wäre EMI1.4 Erhitzung auch Dampf in das Bad einzuleiten, u. zw. in solchem Masse, dass das an der Oberfläche des Bades verdampfende Wasser dadurch ersetzt wird, was sonst durch zugesetztes Wasser erfolgen muss. Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Anwendung des Verfahrens bei Nickel, sondern auch sinngemäss auf andere Metalle. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur galvanischen Herstellung von metallischen, insbesondere Nickelniederschlägen von dichter, duktiler Beschaffenheit, wobei durch längs der Kathoden aufsteigende Gasblasen die dort vorhandenen Wasserstoffbläschen entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass man das Elektrolysierbad durch unterhalb der Kathoden angeordnete Heizkörper auf solche Temperatur erhitzt, dass durch die aufsteigenden Wasserdampfblasen die Wasserstoffbläschen von den Kathoden entfernt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT158085T | 1938-01-15 |
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1938
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