DE193367C - - Google Patents

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DE193367C
DE193367C DE1906193367D DE193367DA DE193367C DE 193367 C DE193367 C DE 193367C DE 1906193367 D DE1906193367 D DE 1906193367D DE 193367D A DE193367D A DE 193367DA DE 193367 C DE193367 C DE 193367C
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electrodes
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DE1906193367D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/04Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by the material
    • C25B11/051Electrodes formed of electrocatalysts on a substrate or carrier

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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

PATENTAMT.
beliebiger Herkunft.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Elektroden für elektronische Zwecke aus geschmolzenem magnetischen oder magnetisch gewordenem Eisen-5 ox3rd. Dergleichen Elektroden sind bekannt und bilden an sich nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Es hat sich aber ergeben, daß beim Schmelzen des Eisenoxyds, mag es magne-
tisch oder unmagnetisch sein, stets ein Überschuß von Eisenoxydul entsteht. Die Gegenwart dieses Eisenoxyduls schwächt die mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit der sonst für elektrolytische Zwecke so vorzüglichen Eisenoxydelektroden in hohem Grade, und zwar aus dem Grunde, weil Eisenoxydul nicht mit Eisenox)'duloxyd einheitlich kristallisiert und dadurch die Elektroden leicht zum Springen bringt. Auch gegen chemische Einflüsse ist es nicht in dem gewünschten Grade' widerstandsfähig.
Um diesem Mißstand zu begegnen, setzt man der Schmelze im Gießgefäß fein gepulvertes, nicht magnetisches Eisenoxyd zu, welches sich alsdann mit dem vorhandenen Oxydul zu magnetischem Eisenoxyd verbindet. 'Die Menge des zuzusetzenden pulverförmigen Eisenoxyds muß mindestens so groß sein, daß alles vorhandene Oxydul in magnetisches Eisenoxyd übergeführt wird. Ein Überschuß an Oxydpulver schadet ^nichts, da es sich gleichmäßig in der Schmelze löst und homogen kristallisiert. An Stelle von Eisenoxyd kann man auch andere Oxyde, 40
die sich mit Eisenoxydul verbinden, nehmen, z. B. Chromoxyd, Manganoxyde.
Die so hergestellte homogen kristallisierende Schmelze wird alsdann in röhrenförmige, unten geschlossene Formen bekannter Art gegossen; die Masse erstarrt allmählich im Gegensatz zu den Metallen von außen nach innen derart, daß sich zuerst an der Wand eine dünne, starre Schicht bildet, die sich' allmählich nach innen verstärkt. Man beobachtet die Bildung dieser Schicht, und wenn diese dick genug geworden ist, so gießt man den übrigen flüssigen Inhalt der Gießform in das Schmelzgefäß aus, um es für eine neue Charge zu verwenden. Die Gießform wird alsdann geöffnet und die röhrenförmige, unten geschlossene Elektrode herausgenommen und in entsprechenden Kühlräumen langsam abgekühlt.
• Die abgekühlte Elektrode wird alsdann zum Zwecke der Erhöhung ihrer Leitfähigkeit auf galvanischem oder sonstigem Wege im Innern mit dem überzug eines Metalls versehen.
Man kann auch in der Weise vorgehen, daß man in die in die Form eingegossene Schmelze vor ihrem Erstarren einen Stab einsteckt, der aus einem gutleitenden, von dem geschmolzenen Eisenoxyd nicht angreifbaren Metall (z.B. Kupfer, Nickel o. dgl.) besteht und nach dem Erstarren der Elektrode mit dieser ein Stück bildet.
So hergestellte Elektroden entsprechen den subtilsten Anforderungen bei der Elektro-
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Claims (3)

  1. lyse; sie werden im Betrieb weder chemisch noch mechanisch angegriffen und sind von guter Leitfähigkeit. ·
    s Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Elektroden aus geschmolzenem Eisenoxyd beliebiger Herkunft, dadurch gekennzeichnet,
    ίο daß man der zum Gießen der Elektroden ·■■■ bestimmten, noch feuerflüssigen Oxydschmelze ein Metalloxyd, wie Eisenoxyd, Chromoxyd, Manganoxyde, zusetzt, zum Zwecke, in der Schmelze vorhandenes Oxydul in magnetisches Eisenoxyd überzuführen. '
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die in eine Form gegossene Schmelze nur so weit abkühlen läßt, bis an" der Formwand eine genügend starke, zylindrische, feste Schicht gebildet ist, alsdann den übrigen noch flüssigen Inhalt in den Schmelzofen zurückgießt und den so erhaltenen, aus Eisenoxyduloxyd bestehenden Hohlzylinder mit einer Metallseele versieht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in die in eine · Form gegossene Schmelze noch vor dem völligen Erstarren ein hohles oder massives gutleitendes Metallstück (z.B. Metallstab) einsetzt
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AT40068D AT40068B (de) 1906-12-20 1907-03-07 Verfahren zur Herstellung von Elektroden aus geschmolzenem Eisenoxyd beliebiger Herkunft.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068675B (de) * 1959-11-12
DE1091545B (de) * 1955-07-29 1960-10-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Magnetitelektroden, insbesondere fuer elektrolytische Baeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068675B (de) * 1959-11-12
DE1091545B (de) * 1955-07-29 1960-10-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Magnetitelektroden, insbesondere fuer elektrolytische Baeder

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