DE647011C - Permanenter Magnet, der aus Stahlteilchen unter Verwendung einer Bindemasse zusammengepresst ist - Google Patents

Permanenter Magnet, der aus Stahlteilchen unter Verwendung einer Bindemasse zusammengepresst ist

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DE647011C
DE647011C DEA77934D DEA0077934D DE647011C DE 647011 C DE647011 C DE 647011C DE A77934 D DEA77934 D DE A77934D DE A0077934 D DEA0077934 D DE A0077934D DE 647011 C DE647011 C DE 647011C
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permanent magnet
powder
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steel particles
steel
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DEA77934D
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English (en)
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Wilhelm Buengner
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AEG AG
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AEG AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C33/00Making ferrous alloys
    • C22C33/02Making ferrous alloys by powder metallurgy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Permanenter Magnet, der aus Stahlteilchen unter Verwendung einer Bindemasse zusammengepreßt ist Es sind Dauermagnete bekannt, die aus einer unter starker Druckanwendung zusammengepreßten Masse aus pulverförmigen Eisen- bzw. Stahlteilchen, gemischt mit Kunstpreßstoff, bestehen. Solcherart hergestellte Magnete lassen sich in beliebige Formen bringen, haben jedoch den Nachteil, daß sie geringe Widerstandsfestigkeit gegen Bruch. und insbesondere gegen Verziehen besitzen. Bei besonders genau einzuhaltenden Maßen, beispielsweise bei Luftspalten von Meßinstrumenten, hat dies nachteilige Wirkungen auf die Genauigkeit des Instrumentes zur Folge.
  • Eine wesentlich höhere Festigkeit bei aus Magnetteilchen hergestellten Dauermagneten läßt sich erreichen, wenn zur Bindung der Magnetteilchen ein leichter als Eisen schmelzbares Metall verwendet wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, kleine Magnetstäbchen, Eisen- oder Stahlteilchen nach einem magnetischen Kraftfeld auszurichten und' diese Teilchen mit einem leicht schmelzbaren Metall zur Erzielung eines Zusammenhaltes zu umgeben. Hierbei sollten entweder die Teilchen nachträglich umgossen werden oder das Eisen auf .einer Metallplatte im magnetischen Felde auf elektrolytischem Wege niedergeschlagen werden. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß eine derartige Herstellung zu einem sehr ungünstigen Verhältnis zwischeu dem leicht schmelzbaren Metall und den Eisenteilchen führt. Außerdem müssen die in dieser Weise hergestellten Magnete nachträglich durch Bearbeiten in die gewünschte Form gebracht werden. Auf jeden Fall erhält man Magnetformen, die im Verhältnis zu ihrer Kraftwirkung unverhältnismäßig groß sind und den an sie gestellten Anforderungen im allgemeinen nicht genügen.
  • Gemäß der Erfindung soll daher das als Bindestoff dienende Metall mit dem Eisen- oder Stahlpulver in ebenfalls pulveriger Form gemischt und durch einen Schmelzvorgang zur gegenseitigen Bindung gebracht werden. Bei Anwendung erwärmter Formen und geeignetem Druck lassen sich die in dieser Weise herzustellenden Magnete zugleich in die gewünschte Form pressen. Nach dem Erkalten bilden die Preßlinge Magnete der gewünschten Form, die eine wesentlich höhere Widerstandsfestigkeit als die bekannten Preßstoffmagnete aufweisen und auch. leichter bearbeitbar sind, da das verbindende Metall nicht die Sprödigkeit des Preßstoffes besitzt.
  • Nach einem besonders vorteilhaften Verfahren lassen sich die Stahlteilchen durch Trommeln mit einer Schicht des beigemischten Metallpulvers, insbesondere Zinn, überziehen, wonach das überschüssige Pulver entfernt werden kann. .Durch Zusätze chemischer Ar'-, beispiels@t-eise Lötwasser oder son-stiger Fluf mittel, lä1.,t sich eine besonders innige Verbindung mit den Stahlteilchen herstellent,-
    Zinnpulvers. in erforderlicher Menge ein. Vor oder während des Preßvorganges werden die Stahlteilchen durch die Form umgebende Magne;lsierungsspulen vorgerichtet.
  • Für die Erwärmung der Preßform genügen Temperaturen, die unterhalb der Schmelztemperatur des bindenden Metallpulvers, beispielsweise des Zinnes, liegen. Statt Zinn kann beispielsweise auch Kupfer oder ein anderes 14@Iaterial höherer Festigkeit verwendet werden.
  • Durch die Verwendung von Metallpulver erhält man gepreßte Dauermagnete besonders hoher Festigkeit. Der anzuwendende Preßdruck kann erheblich geringer sein als bei einem Bindemittel aus Preßstoff. Ein nachträgliches Verziehen- wie bei Preßstoffmagneten tritt nicht auf, so daß sich die gewünschten Abmessungen mit größter Genauigkeit leicht herstellen lassen. Außerdem können andere Teile durch Löten am Magneten befestigt werden. Infolge des geringeren anzuwendenden Druckes können die entsprechend weniger beanspruchten Formen dünnwä.udiger sein, wodurch sich eine bedeutende Verbilligung in der Herstellung ergibt. Außerdem lassen sich Befestigungsteile o. dgl. wie auch Gewinde leicht einformen. Die Korrosionsbefahr ini Innern des Magneten ist durch die Verwendung von :Metall als Bindemittel vollkommen beseitigt. Gegenüber- den Preßstofimagneten läßt sich das Preßverfahren ohne besondere Spezialkenntnisse anwenden.
  • Durch Mischen verschiedener Stahlsorten Assen sich verschiedene magnetische Eigeni' I.taften erzielen. Haarrisse können bei me-H@@1'.gebundenen Magneten nicht auftreten, da die bei der Abkühlung auftretenden Gußspannungen äußerst gering sind.

Claims (4)

  1. PATL:\Tr1NS1'klJC1II:: 1. Verfahren zur Herstellung eines Dauermagneten, der aus Stahlteilchen unter Verwendung einer Bindemasse zusammengepreßt wird, wobei als Bindemasse ein leicht schmelzendes Metall dient, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eisen-bzw. Stahlpulver in geeigneter Menge das leichter schmelzende Metall als Pulver, vorzugsweise durch Trommeln, beigemengt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das Trommeln des Stahlpulvers mit dem anderen Metallpulver, insbesondere Zinn, unter Zugabe von Löt- oder Flußmitteln erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von insbesondere grobkörnigem Stahlpulver dieses mit dem niedriger schmelzenden Metall bespritzt und in vorgewärmten Formen unter Anwendung von Druck zusammengepreßt wird.
  4. 4. Dauermagnet nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungsteile, Gewinde o. dgl. in den Magneten mit eingepreßt sind.
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