AT235481B - Verfahren zur Herstellung einer Matrize zum Gießen eines Wachsmodelles und durch dieses Verfahren erhaltene Matrize - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Matrize zum Gießen eines Wachsmodelles und durch dieses Verfahren erhaltene MatrizeInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung einer Matrize zum Giessen eines Wachsmodelles und durch'dieses Verfahren erhaltene Matrize
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Matrize zum Giessen eines Wachsmodelles und eine durch dieses Verfahren hergestellte Matrize.
Matrizen für Wachsmodelle zur Verwendung bei dem sogenannten Präzisionsgiessen werden gewöhnlich aus einem Metall oder einer Metallegierung, z. B. Messing, Aluminium oder Stahl, hergestellt. Wenn das herzustellende Wachsmodell eine komplizierte Form hat, können Schwierigkeiten auftreten, die sich gewöhnlich nur dadurch lösen lassen, dass die Matrize in verschiedenen Teilen hergestellt und die Matrizen- teile zusammengelötet oder durch Bolzen miteinander verbunden werden. Es muss dann darauf geachtet werden, dass die Lötnähte nicht oder kaum in dem zu giessenden Wachsmodell sichtbar sind.
Bei einem gewöhnlich bedeutend einfacheren Verfahren wird zunächst ein Modell des gewünschten Erzeugnisses hergestellt. Von diesem Modell wird darauf ein Abdruck in einem erhärtenden Kunstharz gefertigt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die so erhaltene Kunstharzmatrize eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat, so dass das mit erhöhter Temperatur in die Matrize gespritzte Wachs nur langsam abkühlt.
Es kann eine Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit dadurch erzielt werden, dass dem Kunstharz ein wärmeleitendes Füllmittel, z. B. Graphit, Metall oder eine Metallegierung in Form von Blättchen oder Pulver, zugesetzt wird. Diese Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit ist hier jedoch nicht wesentlich, da sie lediglich dadurch herbeigeführt wird, dass der Kunststoff teilweise durch ein Material höherer Wärmeleitfähigkeit ersetzt wird. Beim Mischen des Füllstoffes und des Kunststoffes wird jedes Füllstoffteilchen von einer Kunststoffschicht umhüllt, wodurch die Wärmeleitfähigkeit stark verringert wird.
Die Erfindung bezweckt eine grundsätzliche Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit einer Kunststoff- matrize, insbesondere zum Giessen von Wachsmodellen, zu schaffen.
Gemäss der Erfindung wird zur Herstellung der Kunststoffmatrizen eine erhärtende Kunststoffmasse benutzt, die als Füllmittel ein wärmeleitfähiges und magnetisierbares oder magnetisches Material enthält, welche Masse in einem magnetischen Feld erhärtet wird. Bei dem Verfahren nach der Erfindung bilden die Füllmittelteilchen geschlossene Ketten in der Masse. Die Wärmeleitfähigkeit der Matrizen, die durch das Verfahren nach der Erfindung hergestellt sind, ist nahezu gleich der Wärmeleitfähigkeit von ganz aus Metall bestehenden Matrizen.
Als Füllmittel können bei dem Verfahren nach der Erfindung magnetisierbare Metalle und Metalllegierungen, wie z. B. Eisen, Kobalt, Nickel und Legierungen derselben, verwendet werden.
Als geeignete Kunststoffe seien z. B. Epoxy- und Polyesterharze erwähnt.
Im allgemeinen muss der verwendete Kunststoff die Bedingung erfüllen, dass er bei der Temperatur des einzuspritzenden Wachses widerstandsfähig ist und sich bei dem angewendeten Druck beim Spritzen des Wachses nicht verformt.
Es werden vorzugsweise kalt erhärtende Harze verwendet, wobei während der Erhärtung keine wesentliche Temperaturerhöhung auftritt, so dass nicht kontrollierbares Schrumpfen und Auftreten von Scrumpfungsrissen vermieden werden.
Das Verfahren nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die eine bevorzugte Ausführungsform
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der Matrize nach der Erfindung darstellt, näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die Hälfte einer Matrize. In einen Behälter 1, der einen
Teil der Matrize bilden kann, wird die Masse 2 eingebracht, die z. B. aus einem kalt erhärtenden Epoxyharz mit z. B. 90 Gew.-% Eisenpulver besteht. Der Behälter 1 besteht vorzugsweise aus einem nicht ma- gnetisierbaren Material guter Wärmeleitfähigkeit, z. B. Messing oder Aluminium. Nach dem Einbringen der Masse 2 in den Behälter l wird das Modell oder die Modellhälfte 4, das gegebenenfalls vorher mit einer Schicht eines Trennmittels versehen wurde, in die Masse gedrückt, worauf das Ganze in ein ma- gnetisches Feld gebracht wird, in dem die Masse erhärten gelassen wird. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, dass das Modell teilweise mit dem Gemisch umgossen wird.
Das magnetische Feld kann auf irgend- eine geeignete Weise, z. B. mittels Dauermagneten oder Elektromagneten, erzeugt werden, sofern damit ein hinreichend starkes Feld erhalten wird, um die Metallteilchen möglichst geschlossene Stränge in der viskosen Masse bilden zu lassen.
Die Magnetfelder werden vorzugsweise derart gewählt, dass die Stränge möglichst kurz sind. Das Magnetfeld kann jede gewünschte Gestalt haben. Die Pfeile 5 zeigen in der Figur ein divergierendes Feld, das derart angelegt ist, dass möglichst kurze Stränge von Metallteilchen gebildet werden.
Es ist selbstverständlich, dass auch Gegenstände aus andern niederschmelzenden oder plastischen Materialien als Wachs mittels der Matrizen nach der Erfindung hergestellt werden, können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung einer Matrize, insbesondere zum Giessen eines Wachsmodelles aus einem erhärtenden Kunststoff, der ein wärmeleitfähiges Füllmittel enthält, indem ein Abdruck des gewünschten Modelles in der Massehergestellt und die Masse erhärtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllmittel ein wärmeleitfähiges und magnetisierbares Material benutzt wird und die Erhärtung der Masse in einem Magnetfeld erfolgt.
Claims (1)
- 2. Kunststoffmatrize, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Aussenwand besitzt, die durch einen nicht magnetisierbaren metallenen Behälter gebildet wird, der eine harte Masse enthält, die aus einem Gemisch aus einem erhärtenden Kunststoff und einem wärmeleitfähigen, magnetisierbaren Metall oder einer Metallegierung als Füllmittel besteht und in der sich die Gusshöhlung befindet, wobei das magnetisierte Füllmittel zu Strängen geordnet ist, die eine möglichst kurze Verbindung zwischen der Gusshöhlung und der metallenen Aussenwand bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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1963
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