AT165037B - Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen durch Sintern von Metallpulvern unter Verwendung pulverförmiger Vorlegierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen durch Sintern von Metallpulvern unter Verwendung pulverförmiger Vorlegierungen

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AT165037B
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  Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen durch Sintern von Metallpulvern unter Verwendung pulverförmiger Vorlegierungen 
Ursprünglich wurden gesinterte Dauermagnete, insbesondere jene auf Eisen-Nickel-AluminiumGrundlage aus den Einzelbestandteilen hergestellt ; später hat man als vorteilhaft erkannt, das Aluminium in Form einer Eisen-AluminiumLegierung einzubringen, da bei der Verwendung von Aluminiumpulver sich beträchtliche   Schwie-   rigkeiten durch die immer vorhandene starke Oxydhaut ergeben. Versuche, aus zerkleinerter fertiger Legierung Sintermagnete herzustellen, führten zu grossen Schwierigkeiten beim Verpressen und zu porösen   Sinterkörpern,   die deshalb unbefriedigende magnetische Werte aufwiesen. 



   Der übliche Aufbau des Pulvers für Sintermagnete war daher : Eisenpulver + Nickelpulver   (-+ Kobalt-Pulver)   + Vorlegierungspulver, bestehend aus gleichen Teilen von Eisen und Aluminium. 



   Zur Herstellung von gesinterten Magneten 
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Vorlegierungen in die zu verpressende Pulver- mischung in   reduzieri. ciu Zustand   einzubringen. 



   Die hiebei insbesonders vorgeschlagene Ver- wendung von Ferro-Kobalt hat den Vorteil, dass dieses im Vergleich zu reinem Kobalt billiger ist. 



   Ein Kupfergehalt des Ferro-Kobalts ist kein
Hindernis für dessen Verwendung. Bei titan- legierten, gesinterten Dauermagneten ist auch die
Verwendung von Ferro-Titan vorgeschlagen worden. 



   Erfindungsgemäss wurde nun gefunden, dass bei der Herstellung von gesinterten Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen sich sehr erhebliche Vorteile dann ergeben, wenn die mit Aluminium nicht legierte Eisenmenge samt dem Nickel-bzw. Nickel-Kobalt-Anteil der Le- gierung ebenfalls ausschliesslich in Form einer pulverförmigen Vorlegierung in die zu verpressende Pulvermischung eingebracht wird. 



   Da das Eisenpulver insbesonders in der not- wendigen Feinheit sehr stark zur Oxydation und
Rostbildung neigt, muss es vor seiner Verwendung reduziert und anschliessend sofort verarbeitet 'werden. Durch die erfindungsgemässe Mass- nahme, welche die Verwendung solcher Eisen- pulver vermeidet, kann eine wesentliche Verein- fachung und Unempfindlichkeit des Arbeits- prozesses deshalb erreicht werden, weil Le- 
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 weiteren Zusatz von Kobalt rostbeständig sind und daher auf das nochmalige Reduzieren kurz vor der 
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 arbeitung von Eisenpulver auch der Sintervorgang erheblich erleichtert, weil im Legierungspuiver das Nickel und gegebenenfalls das Kobalt im Eisen schon   gleichmässig   verteilt sind, während 
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   Aus folgendem Versuch ergibt sich der technische Erfolg der vorgeschlagenen Massnahme. 



  Die Korngrösse der verwendeten Pulver betrug bis zu 0-1 mm. Es wurden zum Vergleich
1. Eisenpulver,
Nickelpulver und   Eisen-Aluminium-Vorlegierungspulver   in üblicher Weise und
2. gemäss vorliegender Erfindung, Eisen-Nickel-
Vorlegierungspulver und   Eisen-Aluminium-Vorlegierungspulve   unter Verzicht auf ein Reduzieren und unmittelbar vor der Verwendung nach Analyse so gemischt, 
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   13'5O/   Aluminium vorhanden waren ; aus diesen Mischungen wurden Formlinge mit einem Druck von   6CM2   gepresst. Die Sintertemperatur betrug   1300  C,   die   Sinterzeit   eine Stunde.

   Dabei ergaben sich beim Vergleichsversuch eine Koerzitivkraft von 370 Oerstedt und beim zweiten Versuch, bei welchem nicht nur Aluminium, sondern erfindungsgemäss auch das restliche Eisen in Form einer Eisen-Nickel-Vorlegierung zur Verwendung gelangte, 520 Oerstedt. Die Koerzitivkraft ist ein Mass für die Legierungsbildung. Diese ist um so unvollständiger, je niedriger der Wert der Koerzitivkraft ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen durch Sintern von Metallpulvern unter Verwendung pulverförmiger Vorlegierungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die mit Aluminium nicht legierte Eisenmenge samt dem Nickel-bzw. Nickel- Kobalt-Anteil der Legierung ebenfalls ausschliess- lich in Form einer pulverförmigen Vorlegierung in die zu verpressende Pulvermischung ein- gebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165037D 1946-08-09 1946-08-09 Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Eisen-Nickel-Aluminium-Legierungen durch Sintern von Metallpulvern unter Verwendung pulverförmiger Vorlegierungen AT165037B (de)

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