AT158061B - Vorrichtung zum bedarfsweisen Umschalten der Wirkung zweier verschiedener Fördereinrichtungen, insbesondere für die Bogenablage bei Druckmaschinen. - Google Patents
Vorrichtung zum bedarfsweisen Umschalten der Wirkung zweier verschiedener Fördereinrichtungen, insbesondere für die Bogenablage bei Druckmaschinen.Info
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Description
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Vorrichtung zum bedarfsweisen Umschalten der Wirkung zweier verschiedener Fördereinrichtungen, insbesondere für die Bogenablage bei Druckmaschinen.
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Teile und Fig. 21 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 19 bei anderer Stellung, Fig. 22 eine schematische Darstellung über den Einbau der Einrichtung.
In dem Maschinengestell 7 lagert in Kugellagern 2 die Hauptantriebswelle. 3. Die erfindunggemässe Vorrichtung wird von einem am Maschinengestell 7 angebrachten Gehäuse 4 umgeben, welches von der Welle 3 durchsetzt wird. Im Innern des Gehäuses 4 besitzt die Welle 3 einen abgesetzten Teil 5, der mit einem Längskeil 6 ausgestattet ist. Auf dem Ansatz 5 lagert das Antriebsrad 7 längs verschiebbar. Dieses Zahnrad bildet einen Teil mit einer Hülse 8, die an ihrem Ende wieder eine Steuerseheibe 9 trägt. Die Steuerscheibe 9 hat einen entsprechend grossen Aussendurehmesser und trägt an einer Stelle ihres Umfanges eine Aussparung 10 (Fig. 1). Das eine Ende dieser Aussparung 10 wird durch ein spitz ) zulaufendes Führungsstück 11 gebildet, welches aus dem Material der Scheibe 9 herausgearbeitet ist.
Am andern Ende der Aussparung 10 lagert auf einem radial gerichteten Drehzapfen12 ein Umschalt-
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bildenden Gegenfläche-M zusammen.
Die Lagerstelle der Welle 3 ist von einer Druckplatte 19 umgeben. Diese dient als Stützplatte für eine Druckfeder 20, die sich mit ihrem andern Ende in eine entsprechende Aussparung der Steuer- scheibe 9 einlegt und bestrebt ist, das Zahnrad 7 mit der Büchse 8 und der Steuerscheibe 9 aus der
Stellung gemäss Fig. 3 nach rechts zu drücken, so dass das Zahnrad 7 an den Bund der Welle 3 anliegt.
Oberhalb der Lagerung der Welle 3 sitzt ein mit einer Keilführung 21 versehener Zapfen 22, auf dem längs verschiebbar ein Gleitstück 23 lagert. Eine Druckfeder 24 ist bestrebt, das Gleitstück 23 zur Anlage an einen Bund 25 des Zapfens 22 zu drücken.
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Zapfen 27 eingesetzt ist, welcher die Laufrolle 28 trägt. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt an dem Gleitstück 23 eine feste Sperrklinke 29, die mit einem in einer Führung 30 des Masehinengestelles verschiebbaren Gegenhalter. 31 zusammenarbeitet. Der Gegenhalter. 31 sitzt an einem nach einem
Bedienungshebel führenden Schaft 32. Eine Druckfeder 33 ist bestrebt, den Gegenhalter 31 in seine unterste Stellung zu drücken.
Die Sperrklinke 29 und der Gegenhalter 31 sind so gestaltet, dass beim
Aufeinanderdrüeken der beiden Teile der Gegenhalter 31 entgegen der Wirkung der Feder 33 ausweicht,
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Falle wird das ganze Gleitstück in der Stellung gemäss Fig. 2 gehalten.
Durch eine Verschiebung des Zahnrades 7 in axialer Richtung erfolgt das Ein-und Ausschalten besonderer Transportglieder. Der Zeitpunkt des Ein-und Ausrückens wird durch die beschriebene Ein- richtung bestimmt.
In den Fig. 7-17 ist die Wirkungsweise schematisch dargestellt. In ihrer Ausserbetriebslage befinden sich die Teile in der Stellung gemäss Fig. 7. Die Stirnräder 7 und 34 stehen nicht miteinander in Eingriff. Die Rolle 28 wird entgegen der Wirkung der Feder 24 durch die Sperrklinke 31 zurück- gehalten, so dass sie nicht auf den Laufring 11 auftreffen kann. Die einzelnen Teile sind teilweise in ihrer Abwicklung wiedergegeben.
Das auf der Achse 3 sitzende Stirnrad 7 läuft infolge der Sehiebkeilverbindung dauernd mit um.
Durch die Druckfeder 20 wird das Rad 7, welches über eine Führungshülse 8 mit dem Bund 11 ver- bunden ist, fortgesetzt gegen einen Absatz der Welle 3 gedrückt. Wird die Sperrnase 31 in der mit- eingezeiehneten Pfeilrichtung zurückgezogen, so erfolgt die Freigabe der Rolle 28, die nunmehr seitlich an den Bund 11 herandriickt (Stellung Fig. 8). Bei der Drehung des Rades 7 kommt schliesslich die an den Bund 11 vorgesehene Lücke 70 vor die Rolle 28, so dass allmählich die Stellungen nach Fig. 9 und 10 erreicht werden.
Die Konstruktion ist so getroffen, dass die Druekfeder 24 die Rolle 28 so weit nach vorn drücken kann, bis die Mitte der Rolle mit der Mitte des Bundes 11 zusammenfällt. Auf dem Bund 11 sitzt eine
Weiche mit den Leitflächen 14, 15. Diese Weiche ist um die Achse 12 kippbar. In der Stellung gemäss
Fig. 7-10 ist die Arbeitsfläche 15 wirksam. Wenn diese Schrägfläche 15 gegen die Rolle 28 trifft, so läuft die Rolle, die sieh nicht weiter axial verschieben kann, auf die Keilfläche 15 auf, wodurch eine axiale Verschiebung des Bundes 11 mit dem Stirnrad 7 bewirkt wird.
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Rolle 28 kann dann glatt auf der Innenseite des Bundes auflaufen (Fig. 12).
Die Zahnräder 7 und 34 sind miteinander in Eingriff gebracht.
Das Ineinanderschieben der Zahnräder kann ohne Schwierigkeiten vor sich gehen, weil das Rad 34 mit einem noch später zu erwähnenden zahnlosen Teil der Eingriffsstelle zugekehrt ist. Durch eine Drehung des Rades 34, die durch den Schwinghebel 37 bewirkt wird, werden erst später die Zähne der Räder 7 und 34 in Eingriff gebracht.
Die Rolle 28 läuft nunmehr auf der Innenseite des Bundes 8, bis sie schliesslich in die Stellung gemäss Fig. 13 gelangt. Hier steht die Rolle 28 unmittelbar wieder vor der Aussparung 10, in die sie bei weiterer Drehung einläuft (Fig. 14).
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mit in die Führung eintreten kann. Eine im Führungsboek gelagerte Druekfeder 71 sorgt dafür, dass die Schubstange 66 immer nach vorn gedriiekt wird. in eine Stellung, in der sich der Anschlag 70 gegen
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Das Umschalten des Zahnrades 7 erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel. indem die Rolle 28 bzw. 60 durch die Aussparung der Steuerscheibe 9 hindurchtritt. Soll mit der in den Fig. 5 und ss gezeigten Einrichtung ein Umschaltvorgang eingeleitet werden, so ist zunächst das Sperrglied 64 an der Schaltstange 62 zurückzuziehen. Es wird dabei der Anschlag 65 und damit der Nebenhebel 62 freigegeben, so dass sich dieser unter der Einwirkung der Feder 68 um ein geringes Mass verschwenken kann. Die weitere Schwenkbewegung wird gehindert, da die Zugstange 66 in diesem Augenblick mit ihrem Anschlag 70 an dem Führungsbock 67 anlegt.
Erst wenn der Nocken 50 unter der Rolle 69 vorbeiläuft und diese mit der Stange 66 um ein gewisses Mass aushebt, d. h. wenn die Anschlagrolle 60 und die Steuerscheibe 9 die richtige Einstellung zueinander haben, kann die Schub-
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so weit zurückgeschoben ist, dass er in die Führung des Führungsbockes 67 miteintreten kann. Der Winkelhebel 62, 6-3 sehwenkt so weit, dass die Rolle 60 in der Mittelachse der Steuerseheibe steht. Der weitere Schaltvorgang ist der gleiche wie in dem vorher beschriebenen Beispiel. Erfolgt das von der Maschine bewirkte Ausschalten der Einrichtung, so wird die Rolle 60 mit dem Winkelhebel 62, 63 zu- riiekgeschwenkt. Die Schubstange 66 tritt durch den Führungsblock um ein gewisses Mass hindurch.
Der Sperrteil 64 wird wieder hinter die Nase 65 gelegt und die Ausgangsstellung ist wieder erreicht.
Bei dieser Einrichtung erfolgt ein Umschalten nur, wenn die Maschine den Ums (haltvorgang gestattet.
Mit der Umschaltvorrichtung ist weiterhin eine Einri (htung verbunden, die die Zusatzfördervorrichtung anlaufen lässt und nach ihrer Tätigkeit wieder abbremst. Der Antrieb der einen Neben- fördervorriehtung erfolgt wiederum durch das Zahnrad. 34, welches zeitweise mit dem Zahnrad 7 zusammenarbeitet. An einer Stelle 35 seines Umfanges sind die Zähne weggenommen. wie auch das
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werden. Um die Zahnteile beider Zahnräder in Eingriff zu bringen, ist ein Steuerhebel 37 vorgesehen, der schwenkbar auf einem Zapfen 38 am Maschinengestell lagert. An seinem Ende trägt der Hebel 37 ein gabelförmiges Maul 59, mit welchem er einen auf dem Rad 34 sitzenden Mitnahmebolzen 40 zeitweise umfasst.
Auf seiner dem Zahnrad 7 zugekehrten Seite trägt der Hebel 37 eine Laufrolle 41, die in eine am Zahnrad 7 eingearbeitete Nutkurve 42 einfasst. Der Eingriff der Rolle 41 in die Kurve 42 erfolgt nur, wenn sich das Zahnrad in der Stellung Fig. 3, d. h. Einrückstellung befindet. In der Ausserbetriebsstellung des Zahnrades 7 gemäss Fig. 2 sind Rolle und Kurve durch ein mit einer Aussparung 43 versehenes Sperrglied 44 in einer solchen Stellung, dass bei axialer Verschiebung des Zahnrades 7 ein leichter Eingriff der Rolle in die Kurve 42 möglich ist. Die Sicherung des Hebels 37 in dieser Stellung erfolgt dadurch, dass sich bei der Stellung des Zahnrades 7 gemäss Fig. 2 die Scheibe 9 mit ihrem Umfang in die Aussparung 43 des Sperrglieds 44 einlegt (Fig. 2).
Befindet sich der Hebel 37 in dieser gesperrten Stellung, so wird vermittels des miaules 39 und des Mitnahmebolzens 40 das Zahnrad 34 so gehalten, dass der zahnlose Teil. 35 dem Rad zugekehrt ist.
Beim Auslösen des Schaltgliedes 31 wird auch die Sperrung für den Hebel 37 gelöst. Bei der axialen Verschiebung des Zahnrades 7 tritt die Rolle 41 in die Nutkurve 42 ein. Infolge der Drehung des Rades 7 wird eine Verschwenkung des Hebels 37 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 1) bewirkt und das Zahnrad 54 im Uhrzeigersinn angedreht. Die Zähne der Zahnräder 7 und 34 kommen in Eingriff.
Es erfolgt der Antrieb der zusätzlichen Fördereinrichtung. Hat das Rad 34 eine Umdrehung ausgeführt, so ist in der Zwischenzeit der Hebel 37 zurückgeschwenkt, so dass er mit seinem Maul 39 den ankommenden Mitnahmebolzen 40 aufnehmen und das Rad 34 abbremsen kann, in dem der Hebel 37 langsam zurückschwenkt, sobald das Maul 39 und der Bolzen 40 miteinander in Eingriff stehen. Bei Stillstand schaltet die Schaltvorriehtung um. Es ist wieder der Ausgangszustand gegeben.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 18-21 ist die Verschiebung der Antriebsräder nicht erforderlich.
Hier bleiben die Antriebsräder fortgesetzt in Eingriff. Es werden nur die die Greiforgane steuernden Kurven umgestellt. Als Schalt-und Sicherungseinrichtung gelangt die Einrichtung gemäss Fig. 5 und 6 zur Anwendung.
Das Zahnrad 7'sitzt auf dem Teil 5 der Hauptantriebswelle fest aufgekeilt. Es steht im festen
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Gegensatz zu vorher sind die Räder 7'und 34'auf ihren ganzen Umfang verzahnt. Auf der Achse 5 bzw. 5 sitzt ein Kettenrad 405. über welches die Kette 104 hinwegläuft. Auf der Achse 102 sitzt das Kettenrad 105 mit der Ablegekette 106. In die Förderkette 104 sind in gewissen Abständen Greiferaggregate eingeschaltet. die im wesentlichen aus einem Greiferlager 107 bestehen, das einen Drehzapfen 108 für den Greifer 109 und dessen Steuerarm 110 trägt. Am vorderen Ende des Steuerarmes sitzt eine Rolle 111, die mit Steuerkurven zusammenarbeitet. Durch diese Greiferaggregate wird auf der Förderkette 104 der Bogen 100 herangebracht.
Entsprechende Greiferaggregate 107'und 111'sitzen in der Förderkette 106. Ebenso sitzt auf der Achse 404 ein Greiferarm 442, der ein der Greifereinrichtung entsprechendes Aggregat 107", Un
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trägt. Die Greiferaggregate laufen fortgesetzt um. Das Öffnen und Schliessen der Greifer wird durch auf den Achsen 102 und 101 sitzende Steuerkurven bzw. durch auf den Greiferschwenkachsen sitzende Federn bewirkt. Auf der Achse 5 sitzen axial versehiebbar dicht nebeneinander die beiden Kurvenscheiben 77 J, 774. Desgleichen sitzen auf der Achse 101 axial verschiebbar die beiden Kurvenscheiben 115, 116. Auf der Achse 102 können ähnliche Kurven sitzen.
Es genügt aber, wenn nur eine Kurvenscheibe 117 vorgesehen ist, von der in Fig. 18 und 20 nur ein Teil gezeichnet ist. Die Kurvenscheiben sind gegen Verdrehung gesichert. Zu diesem Zwecke besitzen beispielsweise die Scheiben 113, 114 einen Haltearm 118, der mit seinem gabelförmigen Ende über einen parallel zur Achse 5 verlaufenden Bolzen 119 hinweggreift.
Durch die axiale Verschiebung der Kurvenscheiben, die mit der eingangs beschriebenen Umsehalteinriehtung bewirkt wird, lässt si (h erreichen, dass die Steuerrolle 111 der Greifer 109 entweder nur über der Kurvenscheibe 113 oder nur über der Kurve 114 läuft. Die Kurve 113 steigt etwa um 30 eher an als die Kurve 114. Beim Auflaufen der Rolle 111 auf die Kurve 113 wird daher der Greifer 109, der infolge Federwirkung geschlossen ist, um das entsprechende Mass eher geöffnet als beim Auflaufen der Rolle 111 auf die Kurve 114.
Das Verschieben der Kurvenscheiben wird dadurch bewirkt, dass diese über Verbindungsstangen 124 starr mit der Nockenscheibe 9 verbunden sind. Dabei sind zwischen die Scheibe 9 und die Stange 24 ein Bund 120 und eine aus den beiden Scheiben 121, 123 gebildete Führung 122 zwischengeschaltet. In die Führung 122 greift die Rolle 125 eines Doppelhebels 126, 127 ein. Dieser ist an seinem Ende 127 gabelförmig ausgebildet. Er umfasst mit dem Teil 128 eine Büchse 129, die axial verschiebbar auf der Welle 101 sitzt und mit den Kurvenscheiben 115, 116 starr verbunden ist.
Der Doppelhebel 126, 127 lagert dabei auf einer Achse 730 am Maschinengestell 1'. Eine auf der Achse 5 sitzende Druckfeder 131 ist bestrebt, das ganze Aggregat in die Stellung Fig. 19 zu drücken.
Die beiden Kurvenaggregate auf den Wellen 101 und 5 führen eine entgegengeriehtete Bewegung aus. Die Normalstellung ist die, bei der die Rolle 777 auf der Scheibe 114 entlang läuft (Fig. 18,19).
Der Greifer 709 wird im Punkt 1 geöffnet, so dass der Bogen 100 an der betreffenden Stelle an den gegenüberliegenden Greifern 109'der Auslegerkette 106 übergeben wird. Der Greifer 109'ist dabei unter Federwirkung infolge Abfalles der Kurve 117 in seine Sehliessstellung übergegangen.
Soll eine Umschaltung bei einer Probebogenentnahme vorgenommen werden, so werden durch Betätigen der eingangs beschriebenen Schaltvorrichtung die Kurvenscheiben 113, 114 aus der Stellung Fig. 18 in die Stellung Fig. 20 bzw. 21 gebracht. Die Rolle 111 des Greifers 109 läuft auf die Kurven- seheibe 113 auf, so dass das Öffnen des Greifers schon im Punkte 11 erfolgt. Über den Doppelhebel 126, 127 sind auch die Kurvenscheiben 115, 116 verschoben worden. Es arbeitet nunmehr die Kurvenseheibe 116 mit der Kurvenrolle 111"des Greifers 109"zusammen. Dieser Greifer schliesst sich bereits an der Stelle 11, wobei er den Bogen 100 von dem Hauptförderglied übernommen hat.
In der andern
Stellung der Kurvenscheibe arbeitet die Kurve 115 mit der Kurvenrolle 111"zusammen. Diese Kurve ist tiefer gehalten, so dass der Greifer 109"an der Übergabestelle geöffnet bleibt.
Der Greifer 109'der Auslegevorrichtung 106 arbeitet infolge der gleichbleibenden Kurve 117 in der alten Weise weiter. Doch kann er keinen Bogen übernehmen, da dieser schon vorher an die Probebogenentnahmevorriehtung abgegeben worden ist. Gegebenenfalls kann aber auch die Kurve 117 mitgesteuert werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum bedarfsweisen Umschalten der Wirkung zweier verschiedener Fördereinrich- tungen, insbesondere für die Bogenablage bei Druckmaschinen, gekennzeichnet durch eine aus zwei Teilen gebildete Schaltvorrichtung, deren einer Teil (9) mit dem Getriebe der Vorrichtung gekuppelt ist und deren anderer Teil (28 bzw. 60) als Freigabevorriehtung für den ersten Teil ausgebildet ist, wobei der Zeitpunkt des Umschaltens durch den Ablauf des Getriebes und die Gestalt des ersten Teiles der Schaltvorrichtung bestimmt ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Schaltvorrichtung in axialer Richtung verschiebbar auf ihren Trägern sitzen und durch Ansehläge in ihrer Bewegung begrenzt werden, wobei die beiden Teile wechselweise als Steuerglied für den andern Teil dienen.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Schaltvorrichtung durch Federwirkung in ihre Steuerstellung gedrückt werden.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (9) Umstellorgane (Aussparungen, Weichen) für die Überführung des andern Teiles in dessen Steuerstellen besitzt.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil als auf der Antriebsachse axial verschiebbares Zahnrad (7) ausgebildet ist, welches einen als Steuerglied (9) wirkenden Bund trägt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Antriebsachse ein axial versehiebbar gelagertes Steuerteil lagert, welches mit dem Bund (9) bzw. einer in dem Bund des Zahnrades (7) gelagerten Weiche (13) zusammenarbeitet, <Desc/Clms Page number 6> 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerteil eine Sperrvorrichtung (29) trägt, die mit einer am Maschinengestell gelagerten, von Hand zu bedienenden Sperrklinke (31) zusammenarbeitet.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (7) mit einem weiteren Zahntrieb (34) zusammenarbeitet, der mit der zusätzlichen Transportvorrichtung einen Teil bildet, wobei Mittel (37) vorgesehen sind, die beim Einschalten beide Zahntriebe allmählich in Eingriff bringen und beim Ausschalten den Abtrieb abbremsen.9. Steuervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schaltvorriehtung EMI6.1 arbeitet.10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabevorrichtung (28, 31) unter der Einwirkung einer zweiten, von der Maschine selbsttätig ausgelösten Sperrvorrichtung (53) steht.11. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil der Schaltvorrich- tung durch zwei Sperrnasen (29, 53) gehalten wird, von denen die eine (29) von Hand zu beliebigen Zeitpunkten bedienbar ist. während die zweite Sperre (53) selbsttätig durch einen in der Maschine umlaufenden Nocken, Kurve (50), betätigt wird.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil der Schaltvorrichtung als Gesperre ausgebildet ist, weil hes im wesentlichen aus einem Doppelhebel (62, 63) besteht, der an einem Ende (62) die mit dem andern Teil der Schaltvorrichtung zusammenarbeitende Rolle (60) und eine mit der Handauslösung zusammenarbeitende Sperrnase (65) trägt, während am andern Hebelende eine die Sehaltrolle in Arbeitsstellung drückende Feder (68) angreift, die durch ein Sperrglied (67, 70) gesichert ist, welches von einem am andern Teil der Schaltvorrichtung Sitzenden Nocken (50) beeinflusst wird.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Greiferorgane 107, 111 usw. Kurven 113, 114 und 115, 116 vorgesehen sind, die zum Zwecke der wechselweisen Betätigung der Greiferorgane der einzelnen Fördervorrichtungen in ihrer Wirkungsebene versehiebbar sind.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse der Haupt- EMI6.2 die mit der Schaltvorrichtung zusammenarbeiten, wobei die Kurvenscheiben so geformt sind, dass die von ihnen gesteuerten Greiforgane die Bogenübergabe im Bereich der einen (34') oder andern (46') Nebenfördereinriehtung durchführen.15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch die Anordnung weiterer Doppel-kurven auf der Achse der Nebenfördereinrichtungen, die über Nebengestänge (126, 127) von der Schaltvorrichtung bzw. den Kurventeilen des Hauptfördergliedes (7) axial in dem jeweils erforderlichen Arbeitssinn verschoben werden.
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