AT157703B - Verfahren zur Herstellung von Massewalzen, insbesondere für Druckmaschinen, unter Verwendung von Magnesiumchlorid und Stärke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Massewalzen, insbesondere für Druckmaschinen, unter Verwendung von Magnesiumchlorid und Stärke.

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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Massewalzen, insbesondere für Druckmaschinen, unter Verwendung von Magnesiumchlorid und Stärke, deren   Anteilmengen   bei dem gewöhnlicher Temperatur entsprechenden Sättigungsgrad der Magnesiumchloridlösung etwa aus gleichen Teilen bestehen. 
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 Mängel insbesondere auf einen zu hohen Wassergehalt der verwendeten Stärke zurückzuführen sind. Ein zu hoher Wassergehalt der Stärke hat nämlich zur Folge, dass die   Gelatinierung   der Mischung zu schnell vor   sieh   geht. Der Brei wird infolgedessen sehr schnell steif und die beim Mischen und beim Einfüllen der Masse in die Formen eingeschlagene Luft hat dann nicht mehr die   Möglichkeit,   beim Erwärmen ungehindert zu entweichen.

   Die Folge davon ist, dass die Struktur der fertigen Walze Blasen und an der   Walzenoberfläche     Locher   aufweist, die von geplatzten Blasen herrühren. 



   Gemäss der Erfindung wird deshalb der Wassergehalt der verwendeten handelsüblichen Stärke, der etwa   13%   beträgt, bis auf mindestens 9% gesenkt und der Mischung der Grundstoffe eine dem Wasserentzug   gewichtsgleiche   Menge von   gesättigter MgCl2-Lösung   zugefügt. Selbstverständlich ist es möglich, der Stärke auch mehr Wasser zu entziehen, so dass der Wassergehalt beispielsweise nur noch   0-5% beträgt. Durch   den geringen Wassergehalt der Stärke verläuft die Gelatinierung verhältnismässig langsam und die Luftblasen haben die Möglichkeit, rechtzeitig aus der Masse auszutreten. 



   Zweckmässig wird der Masse Leinöl in Mengen von 2% bis 10% des Massegewiehtes zugegeben. 



  Dies hat den Zweck, ein Verhärten oder Austrocknen der   Walzenoberfläche   beim Arbeiten der Walzen der Druckmaschine zu verhindern. Dabei speist sieh, da die Druckfarbe auf Leinölbasis aufgebaut ist, die Walze ständig mit frischem Leinöl aus der Druckfarbe naeh. 



   Es ist zwar schon an sieh bekanntgeworden, der   Wabenmasse Paraffinol zuzusetzen, doch   ist es nicht   möglich,   hiedurch die gewünschten Wirkungen zu erzielen. Paraffinöl vermag eine Verhärtung und Austrocknung der Walzenoberfläche nicht zu verhindern. Es bewirkt sogar, dass die Walzenmasse kein Leinöl aus der Druckfarbe aufnehmen kann. 



   Ausführungsbeispiel :   90kg     Stärke (vorzugsweise Getreidestärke)   mit einem Wassergehalt von 13% werden derart behandelt, dass der Wassergehalt auf 3% gesenkt wird. Die so behandelte Stärke wird mit einer Menge Magnesiumchlorid, die der aus der Stärke entfernten Wassermenge ge- 
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 Leinöl zugefügt sind, gemischt. Ferner können Farbstoffe beigegeben werden. Nachdem die genannten Stoffe innig   miteinandervermengtsind. wird die Mischung   gesiebt, in die Form gegossen und getrocknet. Die Trocknung erfolgt zweckmässig durch Einsetzen der Form in einen Ofen, in dem die Temperatur schrittweise auf 70  C erhöht wird. Diese Temperatur kann während vier Stunden aufrechterhalten werden.

   Erhöht man die Temperatur bis auf 100  C. so kann die Dauer der Trocknung auf zwei Stunden verkürzt werden. 

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AT157703D 1935-12-03 1936-11-30 Verfahren zur Herstellung von Massewalzen, insbesondere für Druckmaschinen, unter Verwendung von Magnesiumchlorid und Stärke. AT157703B (de)

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