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Vorrichtung zur Betätigung von Handwischestösseln.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Betätigung von Handwäsche- stösseln mit einer am Waschgefäss leicht abnehmbar zu befestigenden Stütze und einem an dieser angelenkten, den Stössel tragenden Hebel.
Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die Stütze mit zwei übereinander angeordneten Klemmen versehen ist, welche zur Befestigung am Waschgefäss über dessen oberen und unteren
Rand geschoben und festgeschraubt werden. Es ist hiebei aber eine notwendige Voraussetzung, dass das Waschgefäss einen oberen und einen unteren Rand besitzt, welche beiden Ränder zudem freiliegen müssen, damit die Klemmen untergeschoben werden können. Dies trifft zu z. B. bei einem gewöhnlichen Bottich, welcher indessen vom Boden erhöht, beispielsweise auf Böcken od. dgl. aufgestellt sein muss.
Bei unmittelbar auf dem Boden stehendem Bottich würde nämlich der untere Bottichrand nicht frei liegen, so dass die eine Klemme nicht untergeschoben und dementsprechend die Stütze nicht zuverlässig am Waschgefäss befestigt werden könnte.
Umgekehrt besitzen z. B. die sogenannten Waschöfen nur einen freien Rand, u. zw. an dem unteren, dem Boden zugekehrten Ende, so dass auch hier bei den bekannten Vorrichtungen nur die eine, untere Klemme untergeschoben werden kann, was indessen keine genügende Befestigung der den Hebel tragenden Stütze gewährleistet.
Dieser Nachteil wird nun durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die neue Vorrichtung kann dank der besonderen Ausbildung und Anordnung des Klemmechanismus ohne weiteres an den meisten gebräuchlichen Wasehöfen und-gefässen ohne Beeinträchtigung der Möglichkeit einerraschen Montage bzw. Demontage hinlänglich befestigt werden. Zu diesem Zwecke ist die den Hebel tragende Stütze am unteren Ende in eine Gabel ausmündend ausgebildet, wobei an jedem Gabelende eine zum Zusammenwirken mit dem Rand des Waschgefässes bestimmte Klemmvorrichtung vorgesehen ist.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l eine erste Ausführungsform der Vorrichtung, an einemWaschofen montiert, in Ansicht, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 und einen Teil des Waschofens, in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles B gesehen, Fig. 3 ein Detail der Vorrichtung nach Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 4 das nämliche Detail in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles C gesehen, Fig. 5 das gleiche Detail von oben, in Richtung des Pfeiles D gesehen, Fig. 6 ein weiteres Detail der Vorrichtung nach Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 7 das nämliche Detail in Richtung des in Fig. 6 eingezeichneten Pfeiles E gesehen, Fig. 8 eine zweite Ausführungsform, auf einem Waschbottich montiert, in Ansicht, und Fig. 9 die Vorrichtung nach Fig.
8 in Richtung des in Fig. 8 eingezeichneten Pfeiles F gesehen, unter Weglassung einzelner Teile.
In dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-7 bezeichnet 1 einen an und für sich bekannten Waschofen mit dem ebenfalls bekannten Waschkessel 2 und dem Handwäschestössel 3. 6 bezeichnet den verschwenkbaren Hebel mit dem einen als Handgriff 6 b ausgebildeten Hebelende. Das Hebelende trägt einen drehbar gelagerten und als Rohrsehelle ausgebildeten Halter 18 (Fig. 6 und 7). Der Hebel 6 ist mittels eines Zapfens 7 in einer Stütze 19 drehbar gelagert, wobei diese letztere mit mehreren Bohrungen 19 a versehen ist, um die Drehachse 7 des Hebels 6 wahlweise verlegen zu können.
An dem dem Hebellager 7 abgekehrten Ende ist die Stütze 19 gegabelt und mit einer Klemmvorrichtung versehen. Diese letztere besteht in dem gezeichneten Beispiel (Fig. 3-5) aus je einem
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Winkelstuck 21, dessen kurzer Schenkel je an dem Gabelende 19 b der Stütze 19 lose anliegt (Fig. 4). In je dem längeren Sehenkel des Winkelstückes 21 ist eine Schraube 22 verankert, welche das benach-
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festsitzender Führungsstift 24 angeordnet, welcher je den längeren Schenkel des Winkelstückes 21 durchdringt und den Zweck hat, beim Anziehen und Lösen der Flügelmuttern 23 ein Mitdrehen des zugehörigen Winkelstückes 21 um die Achse der-aehraiibe zu verhindern.
Im Grundriss ist das gabelförmige Ende der Stütze 19 zweckmässig entsprechend der Rundung des Ofens 1 gewölbt, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist. Diese Wölbung ist in Fig. 3 und 4 der besseren zeichnerischen Anschaulichkeit wegen indessen nicht wiedergegeben.
An dem dem Hebellager 7 abgekehrten gegabelten Ende ist an der Stütze 19 ausserdem eine Fussstütze 25 angebracht (Fig. 3-5). Dieselbe besteht in dem gezeichneten Beispiel aus einem ab-
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ausgerüstete Schraube 26, gegenüber welcher die Fussstütze 25 sowohl linear verschoben wie auch gedreht bzw. verschwenkt werden kann.
An der dem Hebellager 7 benachbarten Partie der Stütze 19 ist ein mit einem Haken 27a (Fig. l und 2) versehenes Halteglied 27 angeordnet und mittels einer in einer der Bohrungen 19 a, steckenden
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gelockerten Flügelschrauben 2. 3 die Stütze 19 an die Wandung des Wäscheofens 1 gebracht, derart, dass der untere Rand 1 a (Fig. 1) des Ofens zwischen die Gabelenden 19 b der Stütze 19 und die längeren Schenkel der Winkelstücke 21 zu liegen kommt, wie dies Fig. 1 erkennen lässt. Darnach werden die Flügelmuttern 23 angezogen und dadurch die Gabelenden 19 b der Stütze an dem Randteil 1 a des Ofens 1 festgeklemmt.
Hierauf wird wieder bei vorerst gelockerter Flügelmutter 26 a die Fussstütze 25 in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage gebracht, in welcher sie sich einerends auf dem Fussboden abstützt.
In dieser Stellung wird die Fussstütze 25 durch Anziehen der Flügelmuttern 26 a festgeklemmt. Hierauf wird zur weiteren Verbesserung des guten Haltes der Vorrichtung am Wäscheofen das Halteglied 27 an dem einen Henkel 2 a des Waschkessels 2 eingehakt und so weit verschoben, bis der Haken 27 a des Haltegliedes fest am Henkel 2 a anliegt, in welcher Lage dann das Halteglied mittels der Flügelschraube 28 festgeklemmt wird.
Die Vorrichtung wird durch einfaches Hin-und Herbewegen des Handgriffes 6 b in Betrieb gesetzt.
Durch die Anordnung der Fussstütze wird vermieden, dass der bei Betätigung des Hebels 6 auftretende abwärtsgerichtete Reaktionsdruck von der Klemmvorrichtung 21-24 aufgenommen werden muss. Da diese Klemmvorrichtung nicht einen Formschluss, sondern lediglich einen Reibungssehluss vermittelt, wäre ohne die Fussstütze 25 zu befürchten, dass sich die Klemmvorrichtung lösen würde, sobald der Wert des Reaktionsdruckes denjenigen des Reibungsschlusses übersteigt. Durch die Fussstütze 25 wird die Klemmvorrichtung 21-24 wirksam entlastet und der Hebelreaktionsdruck auf den Fussboden übertragen.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9 bezeichnet 2 wieder ein Waschgefäss in Form eines Bottichs, während 29 die den verschwenkbaren Hebel 6 tragende Stütze darstellt. Diese ist wie in dem vorbesproehenen Beispiel mit mehreren Bohrungen 29 a versehen, in deren eine oder andere der Drehzapfen 7 wahlweise gesteckt werden kann. Das eine Hebelende ist wieder als Handgriff 6 b ausgebildet, während am andern Hebelende ein Halter 18 für den Stössel 3 drehbar gelagert ist, wie dies im vorigen Beispiel an Hand der Fig. 6 und 7 besprochen worden ist. Ähnlich wie im Beispiel nach Fig. 1-7 ist auch hier die Stütze 29 mit einer Klemmvorrichtung versehen.
Dieselbe weist wieder je ein Winkelstück. 30 auf, je dessen kürzerer Schenkel lose an der Stütze 29 anliegt. 31 bezeichnet eine in je einem Winkelstück 30 verankerte Schraube mit zugehöriger Flügelmutter 31 a, und 32 ist ein dem Stift 24 gemäss Fig. 10 in Zweck und Ausbildung analoger Führungsstift.
Zwecks Benützung dieser Vorrichtung nach Fig. 8 und 9 wird die Stütze 29 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise an den Bottich gebracht, so, dass der Bottiehrand 2 a zwischen die Winkelstücke 30 und die Stütze 29 zu liegen kommt, worauf die Flügelmuttern 31 a angezogen und dadurch die ganze Vorrichtung am Bottich festgeklemmt wird, wonach die Vorrichtung in der beschriebenen Weise in Betrieb genommen werden kann.
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