DE636612C - Schleuderradverteiler - Google Patents

Schleuderradverteiler

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Publication number
DE636612C
DE636612C DEST54013D DEST054013D DE636612C DE 636612 C DE636612 C DE 636612C DE ST54013 D DEST54013 D DE ST54013D DE ST054013 D DEST054013 D DE ST054013D DE 636612 C DE636612 C DE 636612C
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DE
Germany
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centrifugal
distributor
liquid manure
axis
housing
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Expired
Application number
DEST54013D
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English (en)
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WILH STOLL
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WILH STOLL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders
    • A01C23/003Distributing devices, e.g. for rotating, throwing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen
ν.· vom 15. Oktober 1935 ab
Es ist bei Schleuderradverteilern für Jauche o. dgl. bekannt, die Verteilerdrehachse waagerecht anzuordnen oder in der Fahrtrichtung zu neigen, um bei möglichst breiter Verteilung der Jauche zu verhindern, daß Fahrzeug und Bedienungsperson bespritzt werden. Die so angeordneten Schleuderradverteiler verteilen die Jauche aber nicht ganz gleichmäßig, weil die Jauche das Bestreben to hat, zum größten Teil den gerade unten befindlichen Schleuderrohren zuzufließen, die dann bei ihrer weiteren Drehimg zuerst viel und dann immer weniger Jauche verspritzen. Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird nach, der Erfindung die Verteiler drehachse quer zur Fahrtrichtung derart geneigt angeordnet, daß die aufwärts laufenden Schleuderrohre eine breitere Fläche bestreichen als die abwärts laufenden. Auf diese Weise haben die Rohre, die mehr Jauche ausschleudern, eine größere Fläche zu versorgen als die andern, so daß die Verteilung gleichmäßiger wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in zwei Ausführungsbeispielen durch die Abb. 1 bis 4 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 ruht das die Jauche aufnehmende Gehäuse 1 auf einer stehenden, nach vorn geneigten Drehachse 2. Diese ist außerdem um den Winkel α (Abb. 2) quer zur. Fahrtrichtung geneigt. Diese Achse 2 ist in dem Gehäuse 4 gelagert und wird in bekannter Weise durch Zahnräder 5 und Laufräder 6 angetrieben. Im Beispiel kann durch den am Gestell 8 befindlichen Haken 7 (Abb. 1) der Jaucheverteiler an den das Jauchefaß tragenden Wagen angehängt werden und wird in Pfeilrichtung C fortbewegt. An dem Gehäuse 1 sitzen die Schleuderrohre 3, welche, wie dieses Beispiel zeigt, in ihrem äußeren Teil einstellbar sein können, um die Schleudsrbreite verändern zu können. Die Schleuderrohre 3 werden vorteilhaft derart am Gehäuse ι angebracht, daß sie in der Stellung 10 (Abb. 2) einen Winkel von 450 mit dem Erdboden bilden und in der um i8o° weitergedrehten Stellung 11 (Abb. 2) einen Winkel von 450 — 2« mit dem Erdboden einnehmen. Die vom Faß in das Gehäuse 1 gelangende Jauche tritt in die in Stellung 9 (Abb. 1) befindlichen Schleuderrohre 3 tiefer ein als in den übrigen Stellungen derselben. Bei der Drehung wird nun die Jauche in der Stellung io (Abb. 2) in hohem Bogen weit geschleudert, während sie in Stellung 11 in viel geringerer Breite zum Erdboden fällt. Abb. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Jaucheverteilers mit liegender Drehachse.
Das Gehäuse 1 mit den Schleuderrohren 3 ist bei 14 auf der Durchflußrinne 15 drehbar und wird durch Zahnräder angetrieben. Der Verteiler wird in Pfeilrichtung C gezogen, und das Gehäuse desselben dreht sich dabei in Pfeilrichtung D. Die Achse des Gehäuses bildet mit der Zugrichtung den Winkel a (Abb. 4). Die Schleuderrohre 3 bilden in der Stellung 16 einen größeren Winkel mit der Zugrichtung als in Stellung 17. Wenn sich das Schleuderrohr 3 in Stellung 18 (Abb. 3) befindet, wird die Flüssigkeit tief hineindringen. Da nun die Drehachse X-X des Verteilers (Abb. 4) schräg hegt, wird das Schleuderrohr, in Stellung 16 gelangend, eine Fläche von recht großer Breite bestreichen. Ist das Schleuderrohr 3 bei weiterer Drehung in Stellung 17 gekommen, so wird, da der Nachfluß nicht mehr so stark ist, bedeutend weniger Jauche herausgeschleudert, dafür aber auch ein schmälerer Streifen bestrichen, so daß eine ziemlich gleichmäßige Verteilung stattfindet.
. In Abb. 3 und 4 tritt die Flüssigkeit durch Rohre hindurch, während im Beispiel nach Abb. ι und 2 die äußeren Teile auf einer Seite offen sind. Die Anordnung kann auch so sein, daß durch einfache Leisten die Flüssigkeit mitgenommen wird. Statt des Gehäuses kann auch eine einfache Scheibe, bei welcher Leisten angeordnet sind, angewendet werden. Diese Leisten nehmen das auszuschleudernde Gut mit. Es kann auch hier durch Schräglage der Schleuderachse im Sinne der Erfindung eine ziemlich gleichmäßige Verteilung erreicht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schleuderradverteiler für Jauche o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler- 10c drehachse quer zur Fahrtrichtung derart geneigt ist, daß die aufwärts laufenden Schleuderrohre eine breitere Fläche bestreichen als die abwärts laufenden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST54013D Schleuderradverteiler Expired DE636612C (de)

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