<Desc/Clms Page number 1>
Jaucheverteiler.
Die Erfindung bezieht sich auf Jaucheverteiler, bei welchen der aus dem Jauchebehälter fliessende Jauehestrahl ein in Abhängigkeit von einem Wagenrad des Jauchebehälters angetriebenes Schaufelrad beaufschlagt und von diesem verteilt wird. Die bekannten Jaucheverteiler weisen ein aussen beaufschlages Schaufelrad auf, dessen Anordnung bzw. Ausbildung derart getroffen ist, dass die Jauche nach hinten, also entgegen der Fahrtrichtung des Jauchebehälters, hinausgeschleudert wird. Dies hat zur Folge, dass die Jauche, insbesondere bei langsamer Fahrt, während längerer Dauer auf die gleiche Stelle des Feldes geworfen wird, wodurch ein zu starker Wurzelbelag erzielt wird, was aber vor allem bei der Sommerdüngung verderblich ist.
Eine übereinstimmende Wirkungsweise besitzt auch ein Jauchevertriler,
EMI1.1
verteilers gelegen ist.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Jaucheverteiler, welcher den vorgenannten Übelstand dadurch beseitigt, dass nunmehr die Drehachse bzw. Welle eines von aussen beaufschlagten Schaufelrades in der Fahrtrichtung des Jauehebehälters angeordnet ist, wodurch das Schaufelrad rechtwinkelig zur Fahrtrichtung wirksam ist. Da das Schaufelrad die Jauche zwar auf grosse Weite, jedoch nur in geringer Breite verteilt, wird ein seitlich gelegener Feldstreifen, dessen Sehmalseite in der Fahrtrichtung gelegen ist, gedüngt. Selbst bei langsamer Fahrt wird also das Schaufelrad die Jauche nur ganz kurze Zeit auf ein und denselben Feldstreifen schleudern und daher alsbald immer neue angrenzende Feldteile mit Jauche versehen.
Die Erfindung erstreckt sich weiters auf die konstruktive Durchbildung des Jaucheverteilers.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Dar-
EMI1.2
in Draufsicht. Fig. 4 veranschaulicht eine Ansicht des mit dem Jauchewagen in Verbindung gebrachten
Jaucheverteilers.
Der Jaucheverteiler besteht aus einem zweckmässig zweirädrigen Karren, auf dessen Radachse a ein Rahmen b befestigt ist. Im Rahmen b sowie in einer auf der Zugstange c des Karrens vorgesehenen Konsole d ist eine Welle e eines Sehaufelrades f drehbar gelagert, dessen Antrieb von einem Rade g des Karrens aus erfolgt. Zu diesem Behufe ist die Welle e über ein Kegelräderpaar h mit einer in Auslegern i des Rahmens b gelagerten Welle 1 auf Bewegung gekuppelt, die ihrerseits vermittels eines Stirnräderpaares m mit einem der Räder g in Verbindung gebracht ist.
In vorteilhafter Weise besitzt das den Antrieb des Schaufelrades/bewirkende Rad g an seinem Kranze in das Erdreich eindringende Rippen n, um ein Gleiten bzw. ein Abweichen des Karrens aus der gewünschten Fahrtrichtung unter dem Einflusse seiner einseitigen Radbelastung zu verhindern. Gemäss der dargestellten Ausführungsform sind die beiderseits durch Endscheiben abgeschlossenen Schaufeln lösbar an einem Vierkant (Fig. 2) der Welle e befestigt, damit die von der Jauche stark angegriffenen Schaufeln von Zeit zu Zeit gegen neue ausgewechselt werden können.
Der Jaucheverteiler wird in einer derartigen Entfernung an den Jauchewagen o angehängt, dass der aus dessen Spundloche tretende Jauchestrahl auf die Schaufeln trifft. Mit Rücksicht auf die verschiedenartige Konsistenz bzw. Dünnflüssigkeit der jeweils zu verteilenden Jauche und die Druckhöhe im Jauchebehälter wird die Ausflussparabel aber dementsprechend verschiedene Weiten besitzen, weshalb die Entfernung des Jaucheverteilers vom Jauchewagen o regelbar sein muss. Zu diesem Zwecke weist beispielsweise die Zugstange c verschiedene Löcher p auf, mit deren eines die Zugstange c in einen Haken r
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Jaueheverteiler, bei welchem der aus dem Jauchebehälter fliessende Jauchestrahl ein in Ab- hängigkeit von einem Wagenrade des Jauchebehälters angetriebenes Schaufelrad beaufschlagt und von diesem verteilt wird, gekennzeichnet durch ein aussen beaufschlagtes Schaufelrad, mit in der Fahrtrichtung
EMI2.2
Fahrtrichtung wirksam ist.