DE3950C - Jauche- und Latrinenvertheiler - Google Patents

Jauche- und Latrinenvertheiler

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Publication number
DE3950C
DE3950C DE18783950D DE3950DA DE3950C DE 3950 C DE3950 C DE 3950C DE 18783950 D DE18783950 D DE 18783950D DE 3950D A DE3950D A DE 3950DA DE 3950 C DE3950 C DE 3950C
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Germany
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manure
latrine
distributors
box
chain
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Expired
Application number
DE18783950D
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English (en)
Original Assignee
E. GlESE in Bernau
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Publication date
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Publication of DE3950C publication Critical patent/DE3950C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders
    • A01C23/003Distributing devices, e.g. for rotating, throwing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 45.
ERNST GIESE in BERNAU. Jauche- und Latrinen-Vertheiler.
Zusatz - Patent zu No. 2791 vom 6. December 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1878 ab. Längste Dauer: 6. December 1891.
Bei den jetzt existirenden Jauche-Vertheilem verstopfen sich die Löcher der Sprengrohre sehr leicht, da die Jauche immer mehr oder weniger Misttheile, Stroh etc. enthält, deren Werth als Dung sehr zu schätzen ist und welche von dem gelochten Rohr statt auf den Acker zu kommen, im Fafs oder Kasten zurückgehalten werden.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Jauche- und Latrinen-Vertheiler ist leicht auf jedem vierrädrigen Ackerwagen anzubringen, wodurch sich die Anschaffungskosten bedeutend verringern, da in jeder Landwirtschaft alte Wagen vorhanden sind, welche für den genannten Zweck zu gebrauchen sind. Der Holzkasten A liegt auf einem gewöhnlichen Ackerwagen und ist oben geschlossen. Die Welle α ruht in Lagern b auf dem Kasten A und wird mittelst einer gewöhnlichen Scbakenkette c umgedreht. Das Kettenrad e ist auf der Nabe des Fahrrades aufgeschraubt und geht die Kette c über die Scheibe g der Welle a. Die genannte Scheibe g bewegt sich jedoch nur lose auf der Welle a und besteht mit der Hälfte einer Klauenkupplung aus einem Stück. Die Gegenhälfte h schiebt sich auf einer Feder und kann mittelst des Doppelhebels i ein- und ausgerückt werden.
Das mit Gabeln versehene Rad in ist auf der Welle α festgekeilt, und trägt die Kette n, welche in geeigneten Zwischenräumen mit Tellern n% versehen ist. Diese Kette wird von dem genannten Rad m durch das viertelkreisförmige Rohr 0 bewegt, wodurch die im Kasten t befindliche Jauche von den Tellern η' gehoben und durch den Ausgufs / auf eine später beschriebene schiefe Ebene q gebracht wird. Ein Schieber r verschliefst diesen Ausgufs, um ein Ueberlaufen der Jauche zu vermeiden, wenn das Kettenrad m nicht im Betrieb ist und der angefüllte Wagen transportirt werden soll. Die schiefe Ebene q ist am Kasten A mittelst Scharnier u befestigt und ihre "Verstellbarkeit durch die Stangen ν zu reguliren. Diese Stangen ν sind mit Löchern versehen und werden auf einem mit Flügelmutter versehenen Dorn w befestigt.
Die Leisten χ auf der Ebene q vertheilen die darauf gelangende Jauche gleichmäfsig über die ganze breite Fläche und wird diese Vertheilung durch die gekerbte eiserne Leiste y noch befördert.
Aufserdem ist die genannte Ebene q zum Zusammenklappen eingerichtet, um das Unterbringen des Wagens in Remisen oder die Durchfahrt durch schmale Thorwege zu ermöglichen. Der Rumpf z, welcher das Rad m umgiebt, ist in einem Scharnier befestigt, so dafs die einzelnen Wände behufs Füllung des Kastens A leicht abgeklappt werden können.
Wie schon eingangs erwähnt, ist der beschriebene Jauche- und Latrinen-Vertheiler leicht auf jedem beliebigen Ackerwagen anzubringen; es ist hierzu nur nöthig, den Kasten A mittelst Winkel etc. auf der Axe zu befestigen und das Kettenrad e auf die Nabe des Hinterrades aufzuschrauben.
Aufserdem bedingt die beschriebene Kettenpumpe ein vollständiges Aufrühren der Jauche und ein gleichmäfsiges Hochheben einer bestimmten Quantität Flüssigkeit, während bei den vorhandenen Sprengwagen und Sprengfässern der Druck der Flüssigkeit je nach dem Füllungsgrade stetig abnimmt, so dafs zuerst zu viel und zuletzt zu wenig Jauche vertheilt wird, während bei der vorliegenden Construction der Druck des vollen Kastens A keine Wirkung auf das Vertheilen der Jauche hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die ganze Construction des vorliegenden Jauche- und Latrinen-Vertheilers und zwar die Anwendung einer Kettenpumpe zum Befördern des zu vertheilenden Materials auf eine schiefe Ebene q mit Leisten χ und y, im wesentlichen wie beschrieben.
DE18783950D 1877-12-06 1878-01-22 Jauche- und Latrinenvertheiler Expired DE3950C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2791T 1877-12-06
DE3950T 1878-01-22

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Publication Number Publication Date
DE3950C true DE3950C (de) 1879-02-15

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ID=32471184

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DE18783950D Expired DE3950C (de) 1877-12-06 1878-01-22 Jauche- und Latrinenvertheiler

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