AT221380B - Streuvorrichtung für Kraftfahrzeuge od. dgl. Straßenfahrzeuge - Google Patents

Streuvorrichtung für Kraftfahrzeuge od. dgl. Straßenfahrzeuge

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AT221380B
AT221380B AT855158A AT855158A AT221380B AT 221380 B AT221380 B AT 221380B AT 855158 A AT855158 A AT 855158A AT 855158 A AT855158 A AT 855158A AT 221380 B AT221380 B AT 221380B
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spreading
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spreading device
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piston
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Rudolf Kogler
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Rudolf Kogler
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  Streuvorrichtung für Kraftfahrzeuge od. dgl. Strassenfahrzeuge 
Streuvorrichtungen für Kraftfahrzeuge   od. dgl. Strassenfahrzeuges1ndin   verschiedenen, meist kompli- zierten Ausführungen bekannt. Die Erfindung stellt eine besonders einfache, jede Stauung und Hemmung des Sandabflusses vermeidende, sicher wirkende Vorrichtung für selbstfallenden Sand dar.

   Sie betrifft eine solche, bei der dem einzelnen Fahrzeugrad und vorzugsweise auch dem Anhängerrad eine   Streueinrichtung,   bestehend aus Sandbehälter, Trichter mit Streuklappe und den zugehörigen Steuereinrichtungen, zugeord- net ist, wobei die Steuereinrichtungen aller Räder zentral durch einen Hauptzylinder gesteuert werden, und besteht im wesentlichen   darin, dass   am Fahrzeug eine bei Fahrzeugbremsen an sich bekannte hydraulische
Anlage, vorzugsweise eine Öl-Druckanlage angeordnet ist, deren Hauptzylinder von einem Pedal aus steuerbar vorgesehen ist, und dessen Druckleitungen den vor den Fahrzeugrädern, vorzugsweise auch vor den Anhängerrädern angeordneten Steuereinrichtungen der Streuklappe zum Zwecke ihrer Betätigung zugeordnet sind. Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten einer solchen Vorrichtung. 



   Die Zeichnung stellt in Fig. 1 schematisch den Grundriss eines   erfindungsgemässen   Ausführungsbeispieles dar. Die Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab die Klappen-Steuereinrichtung im geschnittenen   Aufriss, die   Fig. 2a im Seitenriss, die Fig. 2b in Draufsicht und die Fig. 2c in Untersicht. Die Fig. 3 zeigt in kleinerem Massstab die Vorrichtung samt Rad in Tätigkeit. 



   Wie   aus Fig. 1   ersichtlich, ist im Kraftfahrzeugneben dem Gaspedal 9, dem Bremspedal, das zur Vierradbremsanlage 11, 12 führt und dem Kupplungspedal 10 das   Gleitschutzpedal l   angeordnet. Von diesem wird der ähnlich dem   Vierradbremshauptzylinder   ausgebildete Gleitschutz-Hauptzylinder 2 betätigt. Er trägt ein T-Stück zum Anschluss der zu den Steuereinrichtungen 6 führenden Öldruckleitungen 3,8. An jeder der beiden Leitungen 3 sind endseitig zwei Leitungen 4 angeschlossen. Die eine führt zur Steuereinrichtung 6 vor dem Vorder- und die andere zu jener 6 vor dem Hinterrad, mit welchen Steuereinrichtungen 6 die Streuklappen 13 der   Sireueinrichtungen   betätigt werden.

   An die Druckleitung 8 ist eine am Anhänger befindliche Leitung anschliessbar vorgesehen, welche zu einem an ihm angeordneten Nebenzylinder führt, der als Steuerorgan für den Anhänger, vorzugsweise für Streu- und Bremsvorrichtung ausgebildet ist. 



   Jede Klappen-Steuereinrichtung 6 besteht aus zwei parallelen Kolben 28, die in je einem Zylinder 27 gleitend angeordnet sind und an der einen Seite vom Druckmittel der Druckleitungen 4,8 beaufschlagt werden. An der andern, mit einer Druckfeder 14 belasteten Kolbenseite ist eine im Zylinder axiale, längs verschiebbare Stange 23 angeordnet, an deren freiem Ende die Streuklappe 13 lösbar befestigtist. Letztere schliesst wahlweise den vor dem Rad 26 angeordneten Sandbehälter 7 ab. Sein unterer, trichterartiger Teil 32 wird von einem Gitter 18 durchquert, dessen Öffnungen weiter sind als die Korngrösse des Streumittels. Das Gitter nimmt die Hauptlast des über ihm befindlichen Sandes auf, ohne dessen freien Fall zu behindern.

   Zum gleichen Zweck sind unter dem Gitter 18 in Abständen abwechselnd von der Vorder-und von der Rückwand schräg nach abwärts gerichtete Stützbleche 34 angeordnet, deren freie Enden sich vorzugsweise in vertikaler Richtungüberdecken. Die dem Scharnier der Streuklappe 13 gegenüberliegende Seitenwand des Behälters 32 weist ein von ihm gegen unten vorragendes Ende 19 auf, das bei geschlossener Klappe 13 einen Klappenschlitz 20 durchragt. 



   Zwischen den beiden Stangen 23 der Kolben zum Verschwenken der Streuklappe 13 ist eine zu ihnen parallele, gleichfalls axial verschiebbare Stange 22, als zusätzliches Betätigungsorgan der Klappe 13, an ihr lösbar vorgesehen, die durch eine Zugfeder 15 in Richtung der Rückzugbewegung des Kolbens 28 gezogen wird und dadurch diese Bewegung unterstützt. 

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   Bei Betätigen des Gleitschutzpedals werden vom Hauptzylinder 2 aus über die Öl-Druckanlage 2-5 gleichzeitig die vor den Rädern 26 befindlichen Streuklappen betätigt, und damit die Sandbehälter 7, 32 geöffnet oder geschlossen. Durch den Öldruck wird bei Betätigen des Pedals 1   z. B.   der Kolben 28 nach unten gedrückt, wodurch die Kolbenstange 23 (mit ihrer unter dem Zylinderboden, zu beiden Seiten des
Bodenschlitzes 20 der Streuklappe 13 befindlicher Verschraubung 31) die Streuklappenachunten drückt und öffnet. In ruhender Lage des Pedals 1 ist die Streuklappe 13 aurch die in den Kolbenzylindern angeordneten Druckfedern 14 und die Zugfeder 15 über die Stangen   22, 23   zugezogen und geschlossen. 



   Als Streumittel wird vorzugsweise trockener, staubfreier und gesiebter Sand selbstfallend verwendet, wobei dessen Körnung der   Fahrzeug-und Reifengrösse'entsprechend gewählt ist.   



   Durch die   erfindungsgemässe Streuvorrichtung können   mehrere, vorzugsweise alle Räder des Kraftfahrzeuges gleichzeitig bei Bremsung bestreut werden, wobei die Vorrichtung einfach und sicher wirkend ausgebildet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Streuvorrichtung für Kraftfahrzeuge od. dgl. Strassenfahrzeuge, bei der dem einzelnen Fahrzeugrad und vorzugsweise auch dem Anhängerrad eine Streueinrichtung, bestehend aus Sandbehälter, Trichter mit Streuklappe und den zugehörigen Steuereinrichtungen zugeordnet ist, wobei die Steuereinrichtungen aller Räder zentral durch den Hauptzylinder gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrzeug eine bei Fahrzeugbremsen an sich bekannte hydraulische Anlage, vorzugsweise eine Öl-Druckanlage   (1 - 6,   8) angeordnet ist, deren Hauptzylinder (2) von einem Pedal   (1)   aus steuerbar vorgesehen ist, und dessen Druckleitungen (4, 8) den vor den Fahrzeugrädern, vorzugsweise auch vor den Anhängerrädern angeordneten Steuereinrichtungen (6) der Streuklappe (13)

   zum Zwecke ihrer Betätigung zugeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Streuvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen-Steuereinrichtung (6) aus zwei parallelen Kolben (28) besteht, die in je einem Zylinder (27) gleitend angeordnet und an der einen Seite vom Druckmittel der Druckleitungen (4, 8) beaufschlagt sind, und an der andern Seite eine im Zylinder axiale, längsverschiebbare Stange (23) aufweisen, an deren freiem Ende die Klappe (13) lösbar befestigt ist.
    3. Streuvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Kolben (28) stangenseitig eine Druckfeder (14) aufliegt, die zur Unterstützung seiner Rückzugbewegung dient. EMI2.1 Kolben (28) parallele Stange (22) axial verschiebbar angeordnet ist, die durch eine Zugfeder (l 5) in Rich- tung der Rückzugbewegung der Kolben (28) gezogen wird und lösbar an der Streuklappe (13) befestigt ist.
    5. Streuvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (7) in seinem unteren, trichterartigen Teil (32) von einem Gitter (18) durchquert ist, dessen Öffnungen weiter sind als die Korngrösse des Streumittels-vorzugsweise eines trockenen, staubfreien, versiebten und selbstfallend angeordneten Sandes, dessen Körnung der Fahrzeug- und Reifengrösse entspricht-und unter dem in Abständen, abwechselnd von der Vorder- und von der Rückwand schräg nach abwärts gerichtete Stützbleche (34) wegragen, wobei sich vorzugsweise die freien Enden der Bleche der beiden Wände in vertikaler Richtung überdecken.
    6. Streuvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Scharnier der Streuklappe (13) gegenüberliegende Seitenwand des Behälters (32) ein-vom Behälter vorragendes Ende (19) aufweist, das bei geschlossener Klappe (13) einen Schlitz (20) derselben durchragt.
    7. Streuvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrzeuganhänger ein an eine Druckleitung (8) des Hauptzylinders (2) anschliessbarer Nebenzylinder als Steuerorgan angeordnet ist.
AT855158A 1958-12-11 1958-12-11 Streuvorrichtung für Kraftfahrzeuge od. dgl. Straßenfahrzeuge AT221380B (de)

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