AT155197B - Schaltungsanordnung zur Regelung des Übertragungsmasßes. - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Regelung des Übertragungsmasßes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schaltungsanordnung zur Regelung des Übertragungsmasses. Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Regelung des Übertragungsmasses von Übertragungssystemen mit Hilfe von Regelwiderständen, deren spezifischer Widerstand zwecks Steuerung beeinflusst wird und sich auf Grund thermischer Vorgänge ändert. Die Regelwiderstände weisen eine so grosse Trägheit auf, dass sie für die zu übertragenden Nutzströme als lineare Widerstände wirken. Auf diese Weise werden beim Regelvorgang nichtlineare Verzerrungen der Nutzströme vermieden. Die Steuerung der Regelwiderstände erfolgt nach dem Hauptpatent mit Hilfe einer Steuerspannung, die durch Gleichrichten der Nutzströme oder einer besonderen Steuerfrequenz gewonnen wird. Es ist infolgedessen ausser dem eigentlichen Regelglied ein besonderer Gleichrichter zur Erzeugung der Steuerspannung erforderlich. Oft ist es sogar notwendig, zur Erzeugung ausreichend grosser Steuerspannungen die Steuerfrequenz vor der Gleichrichtung in einem besonderen Verstärker zu verstärken. Dieser zusätzliche Aufwand wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Steuerung der Regelwiderstände unmittelbar durch Wechselstrom ohne vorherige Gleichrichtung erfolgt. Als Regelwiderstände kommen ebenso wie bei der Schaltung nach dem Hauptpatent in erster Linie die sogenannten Heissleiter in Frage. Diese Heissleiter können bekanntlich mit einer Stromspannungskennlinie entsprechend Fig. 1 hergestellt werden. Die Kurve zeigt die Abhängigkeit der Spannung U von dem Strom 1. Der Widerstand derartiger Heissleiter ist von dem Effektivwert 1 des Stromes abhängig. In der Abbildung ist der Widerstand A ; durch den Tangens des Winkels oc gegeben. Infolge der Abhängigkeit des Widerstandes vom Effektivwert des Stromes ist es möglich, die Steuerung des Übertragungsmasses durch die zu übertragenden Nutzfrequenzen vorzunehmen. Der Widerstand des Heissleiters ändert sich dann im Takte der langsamen Schwankungen der Nutzamplituden, die infolge von Dämpfungsänderungen innerhalb der Übertragungsleitung auftreten können. Es werden bei diesem Verfahren auch die natürlichen Lautstärkesehwankungen, die durch verschiedene Lautstärke des Sprechenden hervorgerufen werden, zum Teil mitausgeglichen. Dies kann in vielen Fällen vorteilhaft sein, da Übersteuerungen des Systems dadurch vermieden werden. Soll eine Beeinflussung des Übertragungsmasses durch die Amplituden der Nutzfrequenzen nicht stattfinden, so ist es zweckmässig, eine Steuerfrequenz zur Beeinflussung des Regelgliedes zu benutzen. Wird die Amplitude dieser Steuerfrequenz so gross gewählt, dass der Effektivwert des Stromes im Regelglied im wesentlichen durch die Steuerfrequenz bestimmt und der Beitrag der Nutzströme zum Effektivwert vernachlässigbar wird, so ist die Steuerung praktisch unabhängig von den Amplituden der Nutzströme. Als Steuerfrequenz kann in bekannter Weise in einem Trägerstromsystem die Trägerfrequenz benutzt werden. Wird die Steuerfrequenz oder die Trägerfrequenz zur Vermeidung von Übersteuerungen des Systems mit kleiner Amplitude übertragen, so kann eine von den Amplituden der Nutzströme unabhängige Steuerung dadurch herbeigeführt werden, dass die Steuerfrequenz vor ihrem Eintritt in das Regelglied in ihrer Amplitude im Verhältnis zu den Amplituden der Nutzfrequenzen erhöht wird. Hinter dem Regelglied kann das natürliche Amplitudenverhältnis wieder hergestellt werden, um Ver- <Desc/Clms Page number 2> zerrungen durch einen zu grossen Pegel der Steuerfrequenz zu vermeiden. Das Erhöhen bzw. Erniedrigen der Steuerfrequenzamplitude'erfolgt zweckmässig durch Schwingungskreise, Bandfilter, entsprechend selektiv ausgebildete Verstärker oder durch andere selektive Mittel. Die unmittelbare Steuerung der Regelglieder mit Hilfe von Wechselstrom hat weiterhin den Vorteil, dass eine Vorwärtsregelung ohne Schwierigkeiten möglich wird. Bekanntlich haben die bisher verwendeten Schaltungen zur Vorwärtsregelung, die gegenüber der Rückwärtsregelung den Vorteil vollkommener Ausregelung jeglicher Pegelschwankungen aufweist, den Nachteil, dass die Regelung im hohen Masse von der Konstanz der Schaltelemente im Regelkreise abhängig ist.'Werden nun in bisher bekannter Weise Gleichrichter im Regelkreis einer Schaltungsanordnung zur Vorwärtsregelung benutzt, so ergibt sich erfahrungsgemäss eine beträchtliche Inkonstanz, die auf Schwankungen der Gleichrichtereigenschaften zurückzuführen ist. Durch die Anwendung des Erfindungsgedankens werden diese Gleichrichter entbehrlich und es kommen die Nachteile der Vorwärtsregelung in Fortfall, die ihrer Anwendung bisher in vielen Fällen entgegenstanden. In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel einer Regelschaltung gemäss der Erfindung dargestellt. Es ist angenommen, dass die Regelung mit Hilfe einer Steuerfrequenz vorgenommen wird, die während der Dauer der Übertragung am Sendeort mit konstanter Amplitude gegeben wird. Der Pegel der Steuer- frequenz sei kleiner gewählt als derjenige der Nutzfrequenzen, damit eine unnötige zusätzliche Be- lastung des Übertragungssystems möglichst vermieden wird. Es wird deshalb zunächst mit Hilfe des Filters F1 dafür gesorgt, dass die Amplitude der Nutzfrequenzen gegenüber der der Steuerfrequenz herabgesetzt werden. In Fig. 3 ist der Pegelverlauf der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung der Nutzfrequenzen'N und der Steuerfrequenz Stin Nepern dargestellt. Nachdem anfänglich ein Überwiegen des Nutzpegels gegenüber dem Steuerpegel um zwei Neper vorhanden war, herrscht hinter dem Filter- glied F1 das umgekehrte Verhältnis. Nach erfolgter Verstärkung mit Hilfe des Verstärkers V1 werden die Steuerfrequenz und die Nutzfrequenzen dem eigentlichen Regelglied zugeführt, das aus dem Vorwiderstand jRi und dem Regel- widerstand R2 (Heissleiter) aufgebaut ist. Der Widerstand des Heissleiters R2 ist, wie schon erwähnt, von dem Effektivwert der zugeführten Ströme abhängig. Infolge des Überwiegens der Steuerfrequenz- amplitude wird er im wesentlichen durch diese bestimmt. Die Regeleinrichtung hat einen Regelbereich von etwa + 1 Neper und ist in der Lage, die üblichen innerhalb eines Übertragungssystems vorkom- menden Pegelsehwankungen auszugleichen. Hinter dem Regelglied erfolgt mit Hilfe der Filteranord- nung F 2 eine Herabsetzung der Steuerfrequenzamplitude, um eine unnötige Belastung des Endver- stärkers V2 zu vermeiden. Das dargestellte Regelglied kann im Rahmen der Erfindung selbstverständlich in mannigfacher Weise abgeändert werden. An Stelle des Heissleiters, der einen negativen Temperaturkoeffizienten aufweist, können Widerstände mit positiven Temperaturkoeffizienten eingeschaltet werden. Diese wären dann, um denselben Regelsinn zu erzielen, nicht als Quer-, sondern als Längswiderstände in die Schaltung einzufügen. Ebenso kann der Regelbereich durch die Hintereinanderschaltung mehrerer aus einem festen und einem Regelglied gebildeter Spannungsteiler vergrössert werden. Fig. 4 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Anwendung der Regelung auf Übertragungssysteme, bei denen mit Hilfe von zwei Steuerfrequenzen eine frequenzabhängige Regelung herbei- geführt werden soll. Die beiden Steuerfrequenzen 11 und 12 sind so gewählt, dass sie kurz unterhalb bzw. oberhalb des zu übertragenden Nutzfrequenzbandes liegen. Durch das Bandfilter F1 wird zunächst die Steuerfrequenz 11 gegenüber der Steuerfrequenz 12 bevorzugt (vgl. den in Fig. 5 dargestellten Pegel- verlauf der darüber angeordneten, in Fig. 4 dargestellten Schaltungsanordnung). In dem Verstärker V1 erfolgt eine gemeinsame Erhöhung des Pegels für beide Steuerfrequenzen. Die erste Regeleinrichtung RE1 ist wie bei dem Beispiel gemäss Fig. 2 aus einem Längswiderstand jR und aus dem eigentlichen Regel- widerstand als Querglied aufgebaut. Die Regelung durch dieses Glied wird wegen des Überwiegens der Steuerfrequenz 11 in erster Linie durch diese bestimmt. In dem folgenden Filter F2 wird die Frequenz 11 im Pegel derart gesenkt, dass nunmehr die Fre- quenz 12 wesentlich überwiegt und der Regelvorgang in dem folgenden Regelglied RE2 in der Haupt- sache durch die Frequenz 12 bestimmt wird. Dieses Regelglied enthält ausser dem Längswiderstand JX'j, dem Regelwiderstand R'2 eine zu dem Regelwiderstand parallelgeschaltete Drossel D. Durch diese Schaltung wird erreicht, dass das Regelglied für die tieferen Frequenzen als konstanter Spannungsteiler wirkt. Die Regelschaltung beeinflusst also in erster Linie nur die höheren Frequenzen, u. zw. in Abhängigkeit von der Steuerfrequenz/z, die in der Nähe des oberen Frequenzgebietes liegt. Durch das folgende Filter Fa wired die Amplitude der Steuerfrequenz 12 gleich der der Steuerfrequenz h gemacht. Nach erfolgter Verstärkung in dem Verstärker V2 wird die Nachricht dem Empfangsapparat zugeführt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung zur Regelung des Übertragungsmasses von Übertragungssystemen mit Hilfe von Regelwiderständen nach dem Patent Nr. 146911, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Regelwiderstände unmittelbar durch Wechselstrom ohne vorherige Gleichrichtung erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung mit Hilfe einer Steuerfrequenz, z. B. einer Trägerfrequenz eines Trägerstromsystems, erfolgt.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die das Amplitudenverhältnis zwischen Steuerfrequenz und Nutzfrequenzen vor der Regeleinrichtung derart ändern, dass der Effektivwert des Stromes im Regelglied im wesentlichen durch die Steuerfrequenz bestimmt ist.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung des Amplitudenverhältnisses durch geeignete Mittel hinter der Regeleinrichtung wieder rückgängig gemacht ist.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Änderung des Amplitudenverhältnisses Sehwingungskreise, Bandfilter oder entsprechend selektiv ausgebildete Verstärker dienen.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur frequenzabhängigen Regelung mit Hilfe von zwei Steuerfrequenzen zwei Regeleinrichtungen vorgesehen sind, von denen die eine in Abhängigkeit von der einen Steuerfrequenz eine frequenzunabhängige Regelung und die andere in Abhängigkeit von der zweiten Steuerfrequenz eine frequenzabhängige Regelung bewirkt.7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Regeleinrichtung zum Regelwiderstand eine derart bemessene Drossel parallelgeschaltet ist, dass die Regeleinrichtung für die tieferen Frequenzen des zu übertragenden Bereiches als amplitudenunabhängiger Spannungsteiler wirkt. EMI3.1
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