AT154392B - Schaltkammer für elektrische Gasschalter. - Google Patents

Schaltkammer für elektrische Gasschalter.

Info

Publication number
AT154392B
AT154392B AT154392DA AT154392B AT 154392 B AT154392 B AT 154392B AT 154392D A AT154392D A AT 154392DA AT 154392 B AT154392 B AT 154392B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fiber
switching chamber
thin
walled
switch according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Burmeister
Vitaly Grosse
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Application granted granted Critical
Publication of AT154392B publication Critical patent/AT154392B/de

Links

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaltkammer   für elektrische Gasschalter. 



   Die Wandungen der Sehaltkammern von elektrischen   Gassehaltern,   die beim Abschaltvorgang mit dem Lichtbogen in Berührung kommen und aus denen dabei unter gleichzeitiger Oberflächenabweisung des Lichtbogens die für die   Lichtbogenlöschung   erforderlichen   Lösehgasmengen   freigemacht werden, bestehen vielfach aus Harnstoff-Kunstharzen. Die Sehaltkammeiwandungen werden dabei vorzugsweise durch freitragende Schaltrohre gebildet, wobei es besonders vorteilhaft ist, in diesen koaxiale Füllstüeke vorzusehen. Bei derartigen Schaltkammern besteht jedoch die Gefahr, dass, wenn z.

   B. infolge irgendwelcher fabrikatoriseher Ungenauigkeiten oder auch aus sonstigen   Gründen   eine wenn auch verhältnismässig   geringfügige Verlagerung   der   Schaltkammerteile   eintritt, die mechanische Festigkeit der die   Schaltkammer   bildenden Teile aus Harnstoff-Kunstharz nicht ausreicht, den Schaltbeanspruchungen standzuhalten, so dass die Sehaltkammern zu Bruch gehen. Das gilt insbesondere für die Füllstüeke der vorerwähnten Schaltkammern mit röhrenförmig ausgebildetem, beweglichen   Schaltkontakt, u.   zw. auch dann, wenn diese   Füllstücke   zwecks   Erhöhung ibrer meellanisel'en Festigkeit   aus mit Harnstoff-Kunstharz als Bindemittel gewickelten Gewebebahnen bestehen. 



   Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass zur Versteifung der die Schaltkammer bildenden und vorzugsweise freitragend angeordneten Isolierstoffteile (Schaltrohr, Füllstück   u. dgl. ) aus Harnstoff-oder einem andern ähnlichen Kunstharz flächenförmige, dünnwandige Ein-   lagen aus Fiber (Hydratzellulose) dienen. Fiber ist bekanntlich selbst ein guter   Löschgasbildner,   so dass also, wenn die Einlagen etwa mit ihren Rändern mit dem Lichtbogen in Berührung kommen, keine Verschlechterung der   Löschgasbildung   eintritt. Anderseits besitzt Fiber eine hohe   Sehlagbiege-   festigkeit, so dass bereits dünnwandige Einlagen von etwa 0-01 bis   O'l   mm Stärke als   Stützelemente   für die Harnstoff-Kunstharzteile ausreichend sind.

   Das hat wiederum den Vorteil, dass eine praktisch bedeutsame Wasseraufnahme entlang den   Fibersehichten   und damit eine wesentliche Formveränderung an den Schaltröhren nicht eintreten können.   Schliesslich   lässt sieh Fiber leicht bearbeiten, so dass   man   bequem perforierte Einlagen herstellen und benutzen kann, wodurch sich eine innige Verbindung der Kunstharzteile und der aus Fiber bestehenden Teile zu einem einheitlichen homogenen Ganzen ergibt. 



   Man ist daher auch in der Lage, die   Schaltkammerteile   durch unter Hinzunahme eines HarnstoffKunstharzes oder eines ähnlichen Kunstharzes aufeinandergewickelte Schichten aus in Bahnenform überführtem und perforierten Fiber herzustellen. Das hat den Vorteil, dass die   Scbaltkamll1erteile   mechanisch ausserordentlich widerstandsfähig sind, ohne dass infolge der sich aus der Perforierung der Fiberbahnen ergebenden starken Harzanreicherung in elektrischer Hinsicht eine Verschlechterung eintritt. Insbesondere wird durch die Perforierung auch ein Abblättern der dem Lichtbogen ausgesetzten Schichten von den darunter liegenden Schichten verhindert. Dabei kann es zweckmässig sein, die Perforierung der Fiberbahnen in der Weise vorzunehmen, dass am Rande der   Löcher   Manschetten stehenbleiben.

   Auch ist es vorteilhaft, die Anordnung so zu treffen, dass sieh die Löcher zweier, übereinander liegender Fiberbahnen nicht überdecken. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Bei diesem bestehen die Schaltröhre 1 und das Füllstück 2 aus Harnstoff-Kunstharz und sind an der Kontaktkammer 3 aus Metall freitragend befestigt. Erfindungsgemäss sind das Schaltrohr und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das Füllstück zur Versteifung mit dünnwandigen Einlagen 4 aus Fiber versehen, die, wie aus Fig. 2 für die Einlagen des Füllstückes 2 hervorgeht, mit einer Perforierung   5   versehen sind. Die Rohre und   Füllstücke   können dabei gleich formgerecht hergestellt oder auch aus dem Vollen herausgearbeitet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Gasschalter mit   Lichtbogenlöschung   durch Löschgas, das durch den Abschaltlichtbogen aus den Wandungen eines Schaltraumes freigemacht wird, welche aus Harnstoff-oder einem ähnlichen Kunstharz bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Versteifung der die Schaltkammer bildenden und vorzugsweise freitragend angeordneten Kunstharzteile (Schaltrohr 1 und gegebenenfalls Füllstück   2)     flächenförmige,   dünnwandige Einlagen   (4)   aus'Fiber (Hydratzellulose) dienen.

Claims (1)

  1. 2. Gassehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnwandigen Fibereinlagen (4) eine Stärke von 0#01 bis 0'1 mm aufweisen.
    3. Gasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnwandigen Einlagen (4) mit einer Perforierung (5) versehen sind.
    4. Gasschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkammerteile (1, 2) aus unter Hinzunahme eines Harnstoff-oder ähnlichen Kunstharzes aufeinandergewickelten Schichten aus dünnwandigem, perforierten Fiber bestehen.
    5. Gasschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (5) zweier übereinanderliegender, perforierter Fiberbahnen sich nicht überdecken.
    6. Gasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierung der Fiberbahnen derart vorgenommen ist, dass am Rande der einzelnen Löcher Manschetten stehenbleiben. EMI2.1
AT154392D 1936-06-20 1937-06-16 Schaltkammer für elektrische Gasschalter. AT154392B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE154392X 1936-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT154392B true AT154392B (de) 1938-09-26

Family

ID=29261163

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT154392D AT154392B (de) 1936-06-20 1937-06-16 Schaltkammer für elektrische Gasschalter.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT154392B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69712413T2 (de) Entionisierungsvorrichtung für Gase, insbesondere für Schaltgase in eine Lichtbogenlöschkammer eines Niederspannungslastschalters mit gegossenem Gehäuse, und mit einer solchen Vorrichtung versehene Lichtbogenlöschkammer
DE665327C (de) Elektrischer Gasschalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas
AT154392B (de) Schaltkammer für elektrische Gasschalter.
DE606899C (de) Mehrpoliger Hebelschalter
CH197975A (de) Elektrischer Gasschalter.
DE665376C (de) Schaltkammer fuer elektrische Gasschalter
DE715146C (de) Herstellung von aus einer Mehrzahl durch waagerechte Querverbindungen vereinigter und im Abstand voneinander angeordneter senkrechter Staebe aus leitfaehigem Material bestehender Sammlerelektroden
DE694353C (de) Lichtbogenabreisshorn fuer elektrische Schalter
DE437478C (de) Kleintransformator der Manteltype
DE708720C (de) Verfahren zur Herstellung von Schaltkammerteilen
DE871931C (de) Magnetron-Anode, bestehend aus einer Anzahl von Blechschnitten
DE730678C (de) Lichtbogenkammer
DE954617C (de) Drucktastensatz mit auswechselbaren Schwingkreiselementen
AT151229B (de) Kontaktanordnung für elektrische Schalter.
DE716966C (de) Loeschrohr fuer elektrische Gasschalter
DE490780C (de) Verfahren zur Herstellung von Elektronenroehren
AT124256B (de) Kontaktgewebe.
AT208939B (de) Vielfachfunkenstrecke für Überspannungsableiter mit spannungsabhängigen Widerständen
DE1515376B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Widerständen
DE666197C (de) Hochfrequenzkabel mit einem geschlossenen rohrfoermigen Isolierkoerper
AT143033B (de) Elektrode für elektrische Entladungsgefäße.
DE493350C (de) Schieberschalter
DE2545923C2 (de) Hebeltrennschalter
DE327633C (de) Vakuumroehre
DE852261C (de) Schmelzsicherung