DE694353C - Lichtbogenabreisshorn fuer elektrische Schalter - Google Patents

Lichtbogenabreisshorn fuer elektrische Schalter

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DE694353C
DE694353C DE1938V0034867 DEV0034867D DE694353C DE 694353 C DE694353 C DE 694353C DE 1938V0034867 DE1938V0034867 DE 1938V0034867 DE V0034867 D DEV0034867 D DE V0034867D DE 694353 C DE694353 C DE 694353C
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DE
Germany
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arc
horn
tear
tube
horns
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Expired
Application number
DE1938V0034867
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Becker
Dipl-Ing Friedrich Kassau
Richard Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/46Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using arcing horns

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Lichtbogenabreißhorn für elektrische Schalter Bei der Verwendung von Abreißh ömern für die Vernichtung des bei der Unterbrechung eines elektrische Schalters entstehenden Lichtbogens ;muß man Vorkehrungen treffen, daß der Lichtbogen nur in der Längsrichtung der Hörner wandert und nicht .ein Abspringen des Lichtbogens von seiner kürzesten 'Bahn eintreten kann. Zu diesem Zweck ist es bereits bekannt, die Hörner mit lichtbogenführenden Rinnen öder Mulden zu umgeben. Auch hat man versucht, durch Verwendung von zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Längsteilen als Lichtbogen'hor!n, die an ihrem äußeren Ende durch. ein Querteil leitend miteinander verbunden sind, zu verhindern, daß der Lichtbogen nach dem Erreichen, der Hornspitze wieder auf die Außenseite des Horns gegen die Schaltstücke des Schalters abwärts wanderü- kann. Die Erfindung zeigt gleichfalls eine Anordnung; bei der. durch die besondere Ausbildung der Lichtbogenhö:rner ein falsches Abwandern des Lichtbogens von den Hörnern vermieden wird. Erfindungsgemäß bestehen die Lichtbogenhörner aus auf der Oberseite mit einem durchlaufenden Schlitz versehenen, aus . gut stromleitendem Material bestehenden Rohren. Gegenüber dem Bekannten besitzt diese Anordnung den. Vorteil, daß -der Lichtbogen stets in der Mitte des Harns an der Schnittkante des Rohres entlang wandert und so von den seitlichen Schutzwänden gleich weit entfernt ist. Ferner ist ein geschlitztes Rohr als Lauf-Korn in der Herstellung sehr einfach.
  • Die Wirkung, daß der Lichtbogen das Bestreben hat, an der Oberseite des geschlitzten # Rohres entlang zu wandern, kann durch eine Einlage aus ferromagnetischem Material in dem geschlitzten Rohr verstärkt werden. Auch wird die gleiche Wirkung erzielt, wenn die Schlitze des Rohres durch einen Eisenkeil verschlossen werden.
  • -Häufig ist es notwendig, den Blashörnern eine geschweifte Farm zu geben. Urn,,mich hierfür geschlitzte, mit Eiseneinlage versehene Rohre verwenden zu können, werden diese flachgedrückt. Hierbei kann die Einlage aus einem drahtförmigen, ferromagnetischen Teil bestehen.
  • Um ein gutes Überlaufen des Lichtbogenfußpunktes von den Schaltkontakten auf die Blashärner zu erhalten, wird an den Schaltkontakten je ein Ablaufhorn angebracht, dessen Spitze in das geschlitzte Rohr hineinragt. Da an dem Schaltkontakt der Lichtbogen durch magnetische Blasung weggetrieben wird, so gelangt .er mit Sicherheit auf das geschlitzte Rohr und wird an der .Schnittkante entlang wandern.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen. Die Abb. i und 2 zeigen ein Lichtbogenhörn gemäß der Erfindung in-verschiedenen Ansichten. a ist der Schaltkontakt mit dem Ablaufhorn b; dessen Spitze in das aus Kupfer bestehende Rohr c hineinragt. Dass' Rohr c besitzt einen Schlitz d, der durch den Eisenteile verschlossen ist.
  • Der Lichtbogen läuft nun beim Unterbrechungsvorgang an den Stoßkanten zwischen Kupferrohr c und Eisenteil e entlang unter dem Einfluß des äußeren magnetischen Blasfeldes und des Eigenfeldes. Er wird hierbei verstärkt nach der Mitte getrieben, d,a die Strömungslinien im Ablaufhorn zum Fußpunkt hin bestrebt sind, ihr eigenes magnetisches Feld mit geringstem Widerstand; d. h. in dem mittleren Eisenteil des Ablaufhorns auszubilden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lichtbagenabreißhorn für elektrische Schalter; bei denen der Lichtbogen auf die Hörner durch magnetische Blasüng -übertritt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abreißhorn aus einem Rohr gut stromleitenden Materials mit einem auf der Oberseite durchlaufenden Schlitz besteht.
  2. 2. Lichtbogenabreißhorn nach Anspruch i,- dadurch gekennzeichnet, daß im Schlitz eine Einlage aus ferromagnetischem Material vorgesehen ist.
  3. 3. Lichtbogena.breißhorn nach Anspruch i und 2, dadurch ,gekennzeichnet, da.ß der Schlitz durch einen Eisenkeil verschlossen ist. q..
  4. Lichtbogenabreißhorn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es flachgedrückt ist.
  5. 5. Lichtbagenahreißhorn nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die ferromagnetische Einlage des flachgedrückten Rohres ein drahtförmiger Teil ist.
DE1938V0034867 1938-05-17 1938-05-17 Lichtbogenabreisshorn fuer elektrische Schalter Expired DE694353C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005591B (de) * 1952-06-07 1957-04-04 Siemens Ag Schaltgeraet mit Brueckenkontakt und Lichtbogenhoernern
DE1087217B (de) * 1958-09-10 1960-08-18 Licentia Gmbh Magnetblasschalter
DE1262404B (de) * 1964-06-22 1968-03-07 Telemecanique Electr I Sa I Elektrischer Leistungsschalter

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DE1005591B (de) * 1952-06-07 1957-04-04 Siemens Ag Schaltgeraet mit Brueckenkontakt und Lichtbogenhoernern
DE1087217B (de) * 1958-09-10 1960-08-18 Licentia Gmbh Magnetblasschalter
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