DE665376C - Schaltkammer fuer elektrische Gasschalter - Google Patents

Schaltkammer fuer elektrische Gasschalter

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Publication number
DE665376C
DE665376C DEA83133D DEA0083133D DE665376C DE 665376 C DE665376 C DE 665376C DE A83133 D DEA83133 D DE A83133D DE A0083133 D DEA0083133 D DE A0083133D DE 665376 C DE665376 C DE 665376C
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DE
Germany
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switching chamber
arc
electric gas
gas
gas switch
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Expired
Application number
DEA83133D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Schuhmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/76Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor

Landscapes

  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Schaltkammer für elektrische Gasschalter Die Erfindung bezieht sich auf Schaltkammern für elektrische Gasschalter. Bei derartigen Schaltern wird bekanntlich das zur Lichtbogenlöschung dienende L öscligas durch den Unterbrechungslichtbogen selbst aus den Wandungen einer vorzugsweise rohrförmigen Schaltkammer frei gemacht, die aus festen, unter Hitzeeinwirkung gasabgeben-Stoffen bestehen. An die Aufbaustoffe für die Gaserzeugungskainmern werd°n eine Reihe sich zum Teil widersprechender Anforderungen gestellt. Dabei zeigt sich bei einer Anzahl von an sich für diesen Verwendungszweck gut geeigneten Stoffen die störende Eigenschaft, daß sie sich nur schlecht zu den vorzugsweise Röhrenform aufweisenden Schaltkammern verarbeiten lassen.
  • Verwendet man beispielsweise Borsäure oder Animoniumalaun als Schaltröhrenmaterial, so hilft man sich aus diesem Grunde in der Weise, daß man einzelne Lochscheiben herstellt. Diese Lochscheiben werden dann genau passend übereinandergeschichtet und durch eine Spannvorrichtung zu einem Schaltrohr mechanisch zusammengepreßt.
  • Bedient man sich dagegen nach einem anderen Vorschlage der Kunstharze auf der Harnstoffbasis als Aufbaumaterial für Schaltröhren, so hat die Verarbeitung dieser Stoffe auf dem Preßwege gewisse Beschränkungen bezüglich der Wandstärke der Schaltrohre zur Folge. Derartige Schaltrohre sind daher nicht imstande, von sich aus den bei den Schaltvorgängen auftretenden hohen Innendruck auszuhalten. Sie müssen deshalb mit besonderen Tragrohren, z. B. in Form von gewickelten Fiberröhren, versehen werden.
  • Man hat auch Schichtstoffe als Aufbaumaterial für Schaltröhren vorgeschlagen, was jedoch die Gefahr in sich schließt, daß die Schichtstoffe an den Schaltrohrinnenwandungen unter dem Einfluß des Lichtbogens ab-
    blättern, wodurch wieder eine besondere-,l;c;=
    handlang dieser Schichtstoffe erfordei-1","
    wird. ,.
    Gemäß der Erfindung wird vorgeschla s
    als Aufbaustoff für die asab#eben<len #1# a -
    dangen (Schaltröhren, Füllstifte usw.) Kunststotte aus mehrwertigen Alkoholen und mehrbasischen Säuren, z. B. Glycerin-Plitlialsäui-e-Verbindungen, zu verwenden. Versuche haben gezeigt, daß diese auch mit Glyphthalharzen bezeichneten Kunststoffe hinsichtlich ihrer Eignung als Schaltkammerniaterial den vorhenannten Stoffen ebenbürtig sind. Bezüglich ihrer Verarbeitung sind sie ihnen überlegen, weil die Glyphthalkunstharze sowohl gießbar und in gegossenem Zustande härt-bar sind als auch nach ihrer 'Vorhärtung zu Preßpulver gemahlen und verpreßt werden können. Dabei ist man hinsichtlich der Wandstärke der rohrförmigen Formlinge nicht beschränkt.
  • Neben der besseren Verarbeitbarkeit ist die Verwendung von Glyphthalharzen als Schaltkammermaterial noch insofern besonders vorteilhat, als diese Kunststoffe in gehärtetem Zustande eine hohe rmebeständigkeit aufweisen und daher ein Fortfließen des -Materials unter dem Einfluh der Betriebswärme des Schalters nicht zu befürchten ist. Außerdem hat es den Anschein, als ob die Benutzung von Glyphtlialharzen als Schaltröhreninaterial eine geringe Lichtbogenspamiung zur Folge hat, was ini Hinblick auf eine kleine Lichtbo,-enarheit beim Abschaltvorgang erwünscht ist.
  • Außer reinem Glvphthalliarz kann man natür-
    *#h auch_-gefüllte Glyphthalharze zur Herstel-
    hilig der Schaltröhren benutzen und durch
    lüsprechende Wahl der Füllstoffe (las zur
    -f.ichtbogenlöschung dienende, durch den Lichtbogen erzeugte Gasgemisch beeinflussen. Andererseits läßt sich bei derartigen gefüllten bzw. gemischten Glyphthalharzen eine ausgezeichnete Wetterbeständigkeit erzielen. Von Bedeutung ist ferner, daß sich Glyphtlialharze ohne Schwierigkeiten finit @itrocellulose kombinieren lassen, also einem Stoff, der infolge seiner hohen Zerfallgeschwindikeit zur Gaserzeugung unter dem F_in8ul@ (les Lichtbogens besonders gut geeignet ist.

Claims (1)

  1. PATIENT_1XSPRLCIIL: i. Schaltkaininer für elektrische Gasschalter, bei denen die Lichtbogenlöschung durch Löschgas erfolgt, das durch den Unterbrechungslichtbogen aus den Wandungen einer vorzugsweise röhrenförinigen Schaltkammer frei gemacht wird, die aus unter Hitzeein«-irkung gasabgebenden, festen Stoffen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandungsinaterial Kunstharze aus mehrwertigen Alkoholen und mehrbasischen Säuren (Glyphtlialharze) verwendet werden. . Schaltkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Wandungsinaterial gefüllte bzw. gemischte Gl_vphthalkunstharze dienen.
DEA83133D 1937-05-29 1937-05-30 Schaltkammer fuer elektrische Gasschalter Expired DE665376C (de)

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DE (1) DE665376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053615B (de) * 1951-05-25 1959-03-26 Concordia Maschinen Und Elek Z Lichtbogen-Loeschkammer fuer elektrische Schalter

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