AT17589B - Verfahren zur Herstellung elektrischer Lietkörper für Wärme- und Lichterzeugung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Lietkörper für Wärme- und Lichterzeugung.

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AT17589B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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    EBERHARD SANDER IN BERLIN. 



  Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitkörper für Wärme-und Lichterzeugung.   



   Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren zur Herstellung elektrischer Leitkörper für   Wärme-und Lichterzeugung   ist dadurch gekennzeichnet, dass Metalloxyde aus den Gruppen der Erdalkalimetalle (wie Magnesium), der Erdmetalle (wie Aluminium) oder der seltenen Erden (wie Thorium, Zirkonium) mit den Oxyden, Salzen oder   Schwofelverbindungen   von Eisen, Kobalt, Nickel, Vanadin, Chrom,   Molybdän, Wolfram   oder Osmium, Iridium, Platin zusammengeschmolzen werden, wobei das Zusammenschmelzen im elektrischen Lichtbogen erfolgt, u. zw. erweist es sich als zweckmässig, um eine genügende Leitungsfähigkeit der herzustellenden Körper zu erhalten, die Metalloxyde aus den Gruppen der Erdalkalimetalle bezw.

   der Erdmetalle oder der seltenen Erden zur Hälfte mit den Oxyden, Salzen oder Schwefelverbindungen von Eisen etc. zusammen zu mischen und dann   der Einwirkung des Lichtbogens auszusetzen. Durch dieselbe wird die Mischung zu einem einheitlichen glasigen Schmelzfluss umgewandelt, welcher nach dem Erkalten bei gewöhn-     lieher Temperatur elektrisch leitend   wird. Um einen möglichst homogenen   Schmelzfluss   zu erhalten, erscheint es empfehlenswert, die zu schmelzenden Stoffe vor Beginn des Schmelz- 
 EMI1.2 
 des Lichtbogens auf die Mischung   hei freiem Zutritt der Luft   oder Zuführung von Sauerstoff findet ein Verdampfen der die   Leitungsfähigkeit   des Schmelzflusses bedingenden Stoffe, das sind die Oxyde, Salze oder Schwefelverbindungen des Eisens etc. statt.

   Es darf also die Einwirkung dos Lichtbogens nicht länger als niitig erfolgen oder es muss von 
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   Rechnung   getragen werden. Um den Leitkörper in der   Gehrauchsform   zu erhalten, wird der Schmelzfluss, der nach dem Erkalten eine sohr harte Masse darstellt, gepulvert, mit einem geeigneten   Bindemittel, wie beispielsweise Marz, Sirup, Zucker, Cellulose   oder dgl. versehen, die Mischung zu einer plastischen Paste verrieben und in die   Gebrauchsform   gebracht, was entweder durch Einstampfen in Formen, durch Pressen oder in beliebiger anderer Weise geschehen kann. Darauf wird der frisch geformte Körper vorsichtig getrocknet und unter   möglichstem   Luftabschluss earhonisiert.

   Die derart erzeugten fadenförmigen, stabförmigen, plattenförmigen, ringförmigen oder sonstwie gestalteten Körper   können für   die verschiedensten   elektrotechnischen Zwecke verwendet werden, beispielsweise   als Leuchtkörper für elektrische Glühlampen und Elektroden für elektrische Bogenlampen, sowie als Widerstände, als Heizkörper, als   Stromschlussstücke,   als Mikrophone u. dgl. mehr. 



   Eine Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass die für die Herstellung des   Schmelztlllsses   dienenden Stoffe gepulvert und gemischt werden, worauf die Mischung mittels eines geeigneten Bindemittels zu einer plastischen Masse verrieben wird. Aus dieser werden dann die Körper geformt, vorsichtig getrocknet und schliesslich dadurch, dass an denselben ein elektrischer Lichtbogen vorbeigeführt wird, eine Sinterung der gesamten Masse bewirkt. 



  Selbstverständlich   muss   dieses Verfahren mit grosser Vorsicht durchgeführt werden.   Schliess-     lich   sei noch darauf hingewiesen, dass auch so verfahren werden kann, dass die zu vor-   wcndendeu   Stoffe, soweit möglich, ill Lösung gebracht werden. Man verwendet dieselben also beispielsweise als Nitrate. Das Ganze wird sorgfältig gemischt und dam. ein faden-   förmiger   oder stiftförmiger Körper oder ein Gewebe von   Baumwolle   oder irgendein anderes geeignetes Material mit der   Mischung     getränkt. Der so behandelto Fäden bexw,   

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 das Gebilde einwirken zu lassen.

   In demselben sintert dasselbe nach und nach zusammen, ohne dass seine Form wesentlich verändert wird 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 bei   wélenem   die Metalloxyde ans den Gruppen der Erdalkalimetalle (wie Magnesium), der Erdmetalle (wie Aluminium) oder der seltenen Erden (wie Thorium, Zirkonium) mit den Oxyden, Salzen oder Schwefelverbindungen von Eisen, Kobalt, Nickel, Vanadin, Chrom, Molybdän, Wolfram oder Osminm, Iridium, Platin (eventuell in   plastischem   Zustande in die Gebrauchsform gebracht) zusammengeschmolzen werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmelzen der   Mischung   im elektrischen Lichtbogen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren dach Anspruch 1, bei welchem Fäden oder Gewebe mit einer Mischung von Lösungen der Oxyde oder Salze der beiden in Anspruch 1 genannten Gruppen von EMI2.3
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