DE898024C - Elektrischer Gasschalter - Google Patents
Elektrischer GasschalterInfo
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- DE898024C DE898024C DEA6284D DEA0006284D DE898024C DE 898024 C DE898024 C DE 898024C DE A6284 D DEA6284 D DE A6284D DE A0006284 D DEA0006284 D DE A0006284D DE 898024 C DE898024 C DE 898024C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/76—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
- Elektrischer Gasschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Gasschalter, bei welchem die Lichtbogenlöschung durch Gase und Dämpfe erfolgt, die beim Schaltvorgang durch den Unterbrechungslichtbogen aus den aus Hydrat-Zellulose (Fiber) bestehenden Wandungen eines vorzugsweise röhrenförmigen Schaltraumes entwickelt werden. Zur Versteifung der Schaltröhre aus Hydrat-Zellulose ist diese bei den bekannten Anordnungen von einem Außenrohr aus anderem Material umschlossen.
- Fiber ist an sich ein vorzüglicher Löschgasbildner. Es hat jedoch den schwerwiegenden Nachteil, daß es stark hygroskopisch ist und daher daraus hergestellte Löschröhren nicht formbeständig sind. Sie werfen und verziehen sich unter dem Einfluß von Feuchtigkeitsschwankungen und sind daher für einen zuverlässigen Schalterbetrieb bei Gasschaltern, bei denen die Schaltröhre ein mit großer Geschwindigkeit bei den Schaltvorgängen bewegtes Schaltstück eng umschließt, unbrauchbar.
- Aus diesem Grunde hat man Fiber als gasabgebendes Schaltraummaterial verlassen und sich statt dessen anderen Stoffen, wie z. B. Ammoniumalaun, Borsäure u. dgl., zugewendet. Bei diesen Stoffen bestehen aber wieder Schwierigkeiten hinsichtlich,der Verarbeitung d,ieser Stoffe in Röhrenform. Andererseits ist auch vorgeschlagen worden, das für die Schaltraumherstellung verwendete Fiber durch eine besondere Behandlung feuchtigkeitsbeständig zu machen, was aber zu einer Verteuerung führt.
- Die Erfindung geht nun im Gegensatz zu der eingangs erläuterten, verbreiteten Auffassung über die Unbrauchbarkeit von hygroskopischem Fibermaterial als Aufbaustoff für Gasschalterlöschröhren von der Erkenntnis aus, daß die nachteilig empfundene Eigenschaft des Fibers, Feuchtigkeit aufzunehmen, infolge der sich daraus ergebenden starken Dampfentwicklung und guten Oberflächenabweisung des-Lichtbogens für den Schaltvorgang von Nutzen ist, und daß es nur darauf ankommt, diese Eigenschaft durch eine geeignete konstruktive Ausbildung der Schaltröhren so weit zurückzudrängen, daß sie keine für den Schalterbetrieb unzuträgliche Verformung der Schaltröhre bei Feuchtigkeitsschwankungen zur Folge hat. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die dem Lichtbogen ausgesetzten Wandungsteile der Schaltkammer aus einer dünnen Schicht hygroskopischer Hydrat-Zellulose von etwa:2 bis 3 mmWandstärke bestehen, welche in einen bei Feuchtigkeit maßbeständigen Mantelkörper aus Isolierstoff, wie z. B. Hartpapier, Hartgewebe, wasserfest gemachter Hydrat-Zellulose u. dgl., eingesetzt und mit diesem verbunden werden.
- Es hat sich gezeigt, daß bei einer derartigen Bemessung einerseits die für die Schaltvorgänge günstige Eigenschaft des hygroskopischen Fibers erhalten bleibt und die Schaltröhre auch eine den Bedürfnissen der Praxis entsprechend große Anzahl von Abschaltungen aushält, während auf der anderen Seite die sich infolge von Feuchtigkeitsaufnahrne des Fiberrohres ergebenden Formveränderungen des Schaltraumes nur solche Werte annehmen, daß sie innerhalb einer zulässigen Grenze bleiben. Auch ist dann das Arbeiten des Fiberrohres bei Feuchtigkeitsaufnahme nicht so groß, als daß ein Abheben oder ein stellenweises Loslösen des mit dem Mantelkörper durch Verkleben oder Verkitten verbundenen Fiberrohres eintritt.
- Eine besonders vorteilhafte Form des Aufbringens des feuchtigkeitsbeständigen Mantelkörpers auf das hygroskopische dünnwandige Fiberrohr besteht darin, den Mantel aus Hartpapier, Hartgewebe od. dgl. unter Verwendung eines Kunstharzbindemittels auf das Fiberrohr aufzuwickeln, wobei später das Kunstharz gehärtet wird. Wenn eine Auswechselbarkeit des Fiberrohres gewünscht ist, so kann es zweckmäßig sein, die Verbindung zwischen dem Fiberrohr und dem Mantelkörper durch Aufschrumpfen vorzunehmen.
- Handelt es sich ferner um Löschrohre mit konzentrisch eingesetzten Isolierfüllstücken für das Zusammenwirken mit rohrförmig ausgebildeten Schaltkontakten, so empfiehlt es sich, auch die Füllstücke aus einem wasserfesten Kern und einem unter Zwischenschaltung eines Bindemittels aufgezogenen, dünnwandigen Fiberrohr herzustellen.
Claims (1)
- PATENTAN'SPRÜCHE: i. Elektrischer Gasschalter, dessen unter der Lichtbogeneinwirkung gasabgebende, rohrförmige Schaltraumwandungen aus Hydrat-Zellulose (Fiber) bestehen, welche von einem Außenrohr aus einem anderen Werkstoff umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die der Lichtbogeneinwirkung ausgesetzten Wandungsteile aus einer dünnen Schicht hygroskopischer Hydrat-Zellulose von etwa 2 bis 3 mm Wandstärke bestehen, welche in einem bei Feuchtigkeit maßbeständigen Mantelkörper aus Isolierstoff, wie Üartpapier, Hartgewebe, wasserfest gemachter Hydrat-Zellulose, eingesetzt und mit diesem verbunden ist. 2. -Gasschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der maßbeständige Mantelkörper insbesondere aus Hartpapier und Hartgewebe unter Verwendung eines Kunstharzbindemittels durch Aufwickeln von Bahnen auf das Fiberrohr hergestellt wird. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA6284D DE898024C (de) | 1936-05-14 | 1936-05-15 | Elektrischer Gasschalter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE482988X | 1936-05-14 | ||
| DEA6284D DE898024C (de) | 1936-05-14 | 1936-05-15 | Elektrischer Gasschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE898024C true DE898024C (de) | 1953-11-26 |
Family
ID=25944424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA6284D Expired DE898024C (de) | 1936-05-14 | 1936-05-15 | Elektrischer Gasschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE898024C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222563B (de) * | 1964-05-15 | 1966-08-11 | Dow Chemical Co | Elektrisches Schaltelement mit einer Lichtbogenstrecke und im Bereich der Lichtbogenstrecke angeordneten Loesch- und/oder Abschirmmittel |
-
1936
- 1936-05-15 DE DEA6284D patent/DE898024C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222563B (de) * | 1964-05-15 | 1966-08-11 | Dow Chemical Co | Elektrisches Schaltelement mit einer Lichtbogenstrecke und im Bereich der Lichtbogenstrecke angeordneten Loesch- und/oder Abschirmmittel |
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