AT247480B - Imprägnierter regenerierfähiger elektrischer Kondensator - Google Patents

Imprägnierter regenerierfähiger elektrischer Kondensator

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AT247480B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Imprägnierter   regenerierfähiger elektrischer   Kondensator 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Durchschlagsstelle verdampfen oder verbrennen und der dadurch gebildete Isolierhof eine ausreichende
Isolierung zwischen den gegenpoligen Belegungen sicherstellt. Durch die Imprägnierung mit den ungeeig- neten Imprägniermitteln geht vielmehr die Regenerierfähigkeit des Kondensators im wesentlichen verlo- ren. An Stelle der Regenerierung im üblichen Sinne wird durch die am Rand der Belegungen angeordneten i Sicherungsstege ein auf andern Prinzipien beruhender,   erheb1ich beschränkter "Selbstheileffekt" erzielt.   



   Der Erfindung liegt dagegen die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Kondensator zu schaffen, bei dem das im üblichen Sinne zu verstehende Regeneriervermögen trotz Verwendung von an sich für regene- rierfähige Kondensatoren ungeeigneten Imprägniermitteln durch Einbetten des Metallbelages zwischen
Lackschichten bzw. zwischen eine Kunststoff- und eine Lackschicht aufrecht erhalten wird. 



   Die Erfindung sieht zur Lösung dieser Aufgabe vor, dass die Lackschicht den   regenerierfähig   dünnen
Metallbelag, abgesehen von dem zu kontaktierenden Rand, vollständig bedeckt, so dass der Metallbelag zwischen Lackschichten bzw. zwischen einem Kunststoffband und einer Lackschicht eingeschlossen ist. 



   Durch die Lackschichten wird die volle Regenerierfähigkeit derKondensatoren trotz Verwendung ha- logenhaltiger Imprägniermittel aufrecht erhalten, während bei dem aus der deutschen Auslegeschrift 1079203 bekannten Verfahren die-in der Umgebung der Sicherungsstege angeordnete Schutzschicht lediglich der
Aufrechterhaltung der Funktion der Sicherungsstege dient. 



   Beispielsweise wird ein   lackiertes Kondensatorpapierband mitAluminium oder Zink bedampft   und auf dem Metallbelag eine zweite Lackschicht angeordnet. Man hat dann ein zweifach lackiertes und be- dampftesKondensatorpapier, bei dem nur die übliche Reihenfolge der   Arbeitsschrit. e,   nämlich die zweite
Lackierung und Bedampfung, miteinander vertauscht wurden. Zwei solche Bänder werden in bekannter
Weise miteinander verwickelt und der stirnkontaktierte Kondensatorwickel mit einem an sich für regene-   rierfähigeKondensatoren     ungeeigneten Imprägniermittel   imprägniert. Durch den angegebenen Aufbau ist das beim   Regenerierpiozess   leitende und korrodierende Rückstände bildende Imprägniermittel vollkommen von der regenerierfähigen dünnen Belegung getrennt.

   Es kann daher im Bereich des für die Isolation mass- geblichen Ausbrennhofes von dem beim Durchschlag entstehenden Lichtbogen nicht zersetzt werden. Ein späteres Eindringen des Imprägniermittels in   den Ausbrennkanal   ist ohne Nachteil, da im Bereich des Aus- brennhofes keine   weiteren Ausbrände mehr   erfolgen. Gleichzeitig wird die Metallschicht durch den Lack- überzug vor einem Angriff von beim Regenerierdurchschlag entstehenden Spaltprodukten des Imprägnier- mittels geschützt. 



   Die beiden Lackschichten können aus den   üblicherweise   für die Lackierung der Oberfläche von
Kondensatorpapierbändern für Metallpapierkondensatoren verwendeten Lacken bestehen. Besonders gut ge- eignet sind z. B. Acetylzellulose, Äthylzellulose, Benzylzellulose und Polyäthylenterephthalat. Bei der
Auswahl des Lackes zur Erzeugung dieser Lackschichten ist vorzugsweise so vorzugehen, dass wenigstens eine der Lackschichten aus einem Lack besteht, der in seinem   Molekül wenigstens 10%   des zu seiner Oxy- dation zu stabilen Oxydationsprodukten nötigen Oxydationsmittels enthält. 



   Wird anstelle   von Papier einKunststoffband als Dielektrikum verwendet,   so kann die erste Lackierung fortfallen, so dass der Metallbelag unmittelbar auf die Kunststoffoberfläche aufgebracht wird. In diesem
Falle ist es ausreichend, wenn entweder das Kunststoffband oder die auf dem Metallbelag aufgebaute
Lackschicht aus einem Stoff besteht, der in seinem Molekül wenigstens   10iso   des   zu seiner Oxydation   zu stabilen Oxydationsprodukten nötigen Oxydationsmittels enthält. 



   Ein erfindungsgemäss aufgebauter Kondensator ist vor allem für einen Wechselspannungseinsatz von
Interesse, da bei Verwendung nicht brennbarer Imprägniermittel sich der Einbau einer besonderen Sicherung erübrigt und die Volumenkapazität erhöht wird. Es ist dann   z. B.   auch möglich, für die Herstellung von Metallpapierkondensatoren chloriertes Diphenyl zu verwenden, das durch seine ausserordentliche Stabilität gegenüber Glimmerscheinungen besonders geeignet erscheint. 



   Zur weiteren Erläuterung der Erfindung kann die Zeichnung dienen. 
 EMI2.1 
 ist ein Metallbelag 3 aufgedampft und auf dem Metallbelag 3 ist eine zweite Lackschicht 4, beispielsweise ebenfalls aus Acetylzellulose oder einem andern geeigneten Lack, z. B. Polykarbonat, angeordnet. Nach Fertigstellung des Kondensators ist das Dielektrikum 1 mit einem Imprägniermittel imprägniert, das für die Verwendung für regenerierende Kondensatoren an sich ungeeignet ist, im übrigen aber günstige Eigenschaften besitzt, z. B. halogenierte Kohlenwasserstoffe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Regenerierfähiger elektrischer Kondensator mit mindestens einem auf ein lackiertes Papierband oder ein Kunststoffband aufmetallisierten, regenerierfähig dünnen Metallbelag, der mit einem an sich für regenerierende Kondensatoren ungeeigneten imprägniermittel, z. B. chloriertem Diphenyl oder chloriertem Naphthalin, imprägniert ist, das bei regenerierenden Durchschlägen leitende und/oder korrodierende Spaltprodukte bildet, über dessen Metallbelag eine Lackschicht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackscbicht (4) den regenerierfähig dünnen Metallbelag (3), abgesehen von dem zu kontaktierenden Rand, vollständig bedeckt, so dass der Metallbelag (3) zwischen Lackschichten (2,4) bzw. zwischen ein Kunststoffband und eine Lackschicht angeschlossen ist.
    2. Imprägnierter regenerierfähiger elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens eine der beiden Lackschichten aus einem Scoff besteht, der mindestens 100/0 des zu seiner Oxydation zu stabilen, nichtleitenden Oxydationsprodukten notwendigen Oxydationsmittels im Molekül enthält.
    3. Imprägnierter regenerierfähiger elektrischerKondensator nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h gekennzeichnet, dass mindestens eine Lackschicht, wie an sich bekannt, aus Acetylzellulose, Äthylzellulose, Benzylzellulose oder Polykarbonat besteht.
AT245162A 1961-04-12 1962-03-26 Imprägnierter regenerierfähiger elektrischer Kondensator AT247480B (de)

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