DE532960C - Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Traenkung des Isolierstoffes durchlaessigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von Kabeln - Google Patents
Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Traenkung des Isolierstoffes durchlaessigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von KabelnInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B3/00—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
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Description
- Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Tränkung des Isolierstoffes durchlässigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von Kabeln Die Erfindung betrifft einen geschichteten Isolierstoff mit leitenden Einlagen, der sich für die Herstellung von Kabeln, Kondensatoren und anderen elektrischen Hilfsmitteln und Vorrichtungen eignet.
- Geschichtete Isolierstoffe mit leitenden Einlagen sind zu diesen Zwecken bereits bekannt. Bei diesen bereitet die erforderliche Tränkung des Isolierstoffes mit Ölen, Harzen u. dgl. jedoch Schwierigkeiten, da die leitenden Einlagen, welche in der Regel aus dünnen Metallblättern bestehen, eine Wanderung der Tränkflüssigkeit senkrecht zur Schichtung verhindern. Es ist deswegen schon vorgeschlagen worden, die leitenden Einlagen in bestimmten Fällen mit einer Perforation zu versehen. Die Perforationen haben aber den Nachteil, daß sie den vollkommenen Zusammenhang der leitenden Schichten stören und den Zweck der leitenden Schicht, einen ununterbrochenen leitenden Belag herzustellen, zum Teil aufheben. Die Verwendung von Einlagen aus metallisiertem Papier hat außerdem noch den Nachteil, daß bei einer Aufwicklung solcher Einlagen in Streifenform sich schraubenförmige leitende Schichten bilden, die ein Fließen von Ausgleichsströmen parallel zur Achse nicht gestatten und unter Umständen kondensatorartige Wirkungen hervorrufen.
- Gemäß der Erfindung bestehen die leitenden Einlagen aus einem Graphitpapier, dem der Graphit, vorzugsweise Flockengraphit, bei Herstellung des Papiers, während es noch in Breiform ist, zugesetzt ist, so däß die einzelnen feinen Graphitteilchen in dem fertigen Papier zwischen den Fasern eingebettet liegen. Bei Flockengraphit sind die einzelnen Teilchen schuppenförmig, so daß die Graphitteile im Papierstoff viele gegenseitige Berührungspunkte haben und eine hinreichend große Leitfähigkeit auch bei verhältnismäßig geringem Graphitgehalt erzielt wird. Man hat bereits in der Papierfabrikation eine Füllung mit Graphit zur Graufärbung des Papiers vorgeschlagen. Ferner sind mit Kohle gefüllte Papiere auch schon für elektrische Zwecke verwendet worden. Demgegenüber besteht die Neuerung in der Verwendung des Graphitpapiers als tränkfähige leitende Einlage für geschichtete Isolierstoffe für elektrische Zwecke.
- Der Isolierstoff gemäß der Erfindung hat vor allem den Vorteil, daß er eine radiale Tränkung und freie Wanderung der Tränkungsflüssigkeit zuläßt. Ferner leitet die aus Graphitpapier bestehende Einlage nicht nur an ihrer Oberfläche, sondern auch im ganzen Querschnitt und führt daher den Strom auch senkrecht zu seiner Oberfläche.
- Versuche haben ergeben, daß ein Graphitzusatz in dem erforderlichen Umfange die Reißfestigkeit und auch die Dehnung guter Isolierpapiere kaum merklich beeinflußt. Ein Einfluß auf die Saugfähigkeit der Papiere für Isolieröle und Tränkmassen ist nicht festzustellen, so daß ein solches leitendes Papier das Durchtränken von darunterliegenden Schichten aus normalem Isolierpapier nicht stört. Im Gegen's-ätz zu Metallfolien ist außerdem das leitende Papier gemäß der Erfindung sehr schmiegsam und legt sich infolgedessen bei der Verarbeitung leicht an die damit zu versehenen Isolierschichten dicht an.
- Das Anwendungsgebiet für die Isolierstoffe mit aus leitendem Papier hergestellten Belegungen nach der Erfindung ist recht weitgehend. Man kann die Belege innerhalb von Kondensatoren oder Durchführungsisolatoren, welche Isolierpapier als Dielektrikum enthalten, anordnen, wobei sowohl die Isolierpapierschichten als auch die Beläge zusammen ungetränkt verarbeitet werden und die Tränkung erst nach vollendeter Formgebung des gesamten Isolierkörpers vorgenommen wird. Ebenso kann man die Oberfläche der Papierisolation von Kabeladern in einem Arbeitsvorgang mit dem Aufspinnen der Papierbänder durch gleichzeitiges Aufspinnen einer Lage eines leitenden Belages gemäß der Erfindung versehen. Gerade in diesem Falle ist die Durchlässigkeit des Belages für Tränkmassen von besonderer Bedeutung, insbesondere da die bisher verwendeten Metallfolien, selbst wenn sie- perforiert sind, eine einwandfreie Durchtränkung der darunterliegenden-Papierschichten recht schwierig machen.
- Bei der Herstellung von Kondensatoren unter Benutzung 'der Isolation nach der Erfindung kann man so verfahren, daß der Kondensator äüs abwechselnden Schichten- von reinem Papier und von Graphitpapier aufgebaut, durchtränkt und schließlich gepreßt wird. Wird die Isolation nach der Erfindung zur Herstellung von Hochspannungskabeln verwendet, so kann das Graphitpapier entweder zusammen mit den letzten Lagen der aus Papierbändern bestehenden Kabelisolation aufgebracht werden, oder man kann auch jede fertig isolierte Kabelader mit einer gesonderten, unter Druck aufgebrachten Schicht von streifenförmigem Graphitpapier oder mehreren Schichten bewickeln, Auch für Fernmeldekabel kann die Isolation mit leitender Belegung gemäß der Erfindung vorteilhaft, z. B. als Induktionsschutz verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Tränkung des Isolierstoffs durchlässigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von Kabeln, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Einlagen aus einem Graphitpapier bestehen, dem der Graphit bei Herstellung des Papiers, während es noch in Breiform ist, zugemischt ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Kondensators unterVerwendting geschichteten Isolierstoffs mit leitenden Einlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator' aus abwechselnden Schichten von reinem Papier und von Graphitpapier aufgebaut, durchtränkt und gepreßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC40045D DE532960C (de) | 1927-06-29 | 1927-06-29 | Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Traenkung des Isolierstoffes durchlaessigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von Kabeln |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532960C true DE532960C (de) | 1931-09-05 |
Family
ID=7024017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40045D Expired DE532960C (de) | 1927-06-29 | 1927-06-29 | Geschichteter Isolierstoff mit leitenden, zur Traenkung des Isolierstoffes durchlaessigen Einlagen, insbesondere zum Aufbau der Isolierung von Kabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532960C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898320C (de) * | 1940-11-19 | 1953-11-30 | Brown | Halbleitender Kunststoffkoerper |
| DE1100115B (de) * | 1956-03-16 | 1961-02-23 | Pirelli | Mit Bleimantel versehenes abgeschirmtes Hochspannungskabel |
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1927
- 1927-06-29 DE DEC40045D patent/DE532960C/de not_active Expired
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| DE1100115B (de) * | 1956-03-16 | 1961-02-23 | Pirelli | Mit Bleimantel versehenes abgeschirmtes Hochspannungskabel |
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