AT154157B - Selbsttätiges Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder od. dgl. - Google Patents

Selbsttätiges Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder od. dgl.

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AT154157B
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Franz Weber
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Franz Weber
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  Selbsttätiges Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges Wechselgetriebe für Motorräder od. dgl. mit auf zwei
Wellen sitzenden, ständig ineinandergreifenden Zahnradpaaren, die in bekannter Weise durch in
Nuten der Wellen bzw. Zahnräder geführte Keile entsprechend den Geschwindigkeitsstufen miteinander gekuppelt werden. Erfindungsgemäss werden die Keile durch einen auf der getriebenen Welle befindlichen Fliehkraftregler gesteuert, wodurch sich der Vorteil des sofortigen Ansprechens des Regulators in unmittelbarer Abhängigkeit von der wechselnden Belastung ergibt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 das Getriebe in Ansicht und Fig. 2 dasselbe im Schnitt, wobei die Keilstellung den geschalteten zweiten Gang veranschaulicht. 



   An der vom Motor angetriebenen Welle 1 sind Zahnräder 4,5 und 6 lose aufgesteckt. Zu ihrer Distanzierung sind Stellringe 22 vorgesehen. Diese Zahnräder 4,5 und 6 sind mit den Zahnrädern   8,   9 und   10,   die auf der angetriebenen Welle 7 sitzen, in ständigem Eingriff. Auf beiden Wellen ist je eine Nut 17 bzw. 17'angeordnet. Auf der Welle 7 ist ein Fliehkraftregler 16 angebracht, der ein mit einer Nut 23 versehenes Rad 14 bewegt, welches ausserdem den Keil 26, der auf dieser Welle sitzt, mitnimmt. Auf der Welle 1 sitzt ein ebensolches Rad 15. Die Räder 14 und 15 sind miteinander durch einen Treibriemen verbunden.

   In die Nuten 23,23'der beiden Räder 14, 15 greift ein Blech 24 ein, welches bewirkt, dass sich das Rad 15 und mit ihm der Keil 25 auf der Welle 1 jeweils in der Richtung und in dem Masse verschiebt, wie es der Fliehkraftregler 16 bzw. das Rad 14 mit dem Keil 26 verlangen. Sobald der Motor angelassen und eingekuppelt wird, ist der erste Gang durch Vermittlung der Zahnräder 4, 8 eingeschaltet. Man kann nun die Drehzahl des Motors durch Vermehrung der Brennstoffzufuhr steigern, wodurch sich die Umdrehungszahl der Welle 1 sowie auch die der Welle 7 erhöht. 



  Dadurch werden die Schwunggewicht des Fliehkraftreglers 16 sich mehr und mehr vom Wellenmittel entfernen und ein Verschieben des Rades 14 und somit des Keiles 26 bewirken. Dieser Keil kommt nun mit dem zweiten Zahnrad in Eingriff. Ausserdem wird das Rad 15 mit dem Keil 25 in gleichem Masse nach links verschoben, so dass dieser Keil 25 mit dem Zahnrad 5 in Eingriff gelangt. Waren vorher die beiden Wellen 1 und 7 über die Zahnräder 4 und 8 miteinander gekuppelt, so sind es nun infolge der Wirkung des Fliehkraftreglers 16 die beiden Zahnräder 5 und 9, welche eine Kupplung der Welle 1 und 7 hervorrufen, wodurch ein anderes Übersetzungsverhältnis erreicht wird. Bei weiterem Ausschwingen der Schwunggewicht werden die beiden Keile wieder um ein Stück nach links verschoben, wodurch das nächste Zahnradpaar mit den Wellen gekuppelt wird.

   Bei Verminderung der Umdrehungszahl wiederholt sich dieser Vorgang in umgekehrter Weise. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätiges Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder od. dgl. mit auf zwei Wellen sitzenden, ständig ineinandergreifenden Zahnradpaaren, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an sich bekannten, der jeweiligen Kupplung der einzelnen Stufen dienenden, in Nuten der Wellen bzw.
    Zahnräder geführten Keile durch einen auf der getriebenen Welle vorgesehenen Fliehkraftregler gesteuert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT154157D 1936-08-06 1936-08-06 Selbsttätiges Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder od. dgl. AT154157B (de)

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