DE522995C - Zahnraederwechselgetriebe - Google Patents
ZahnraederwechselgetriebeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2714/00—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing
- F16H2714/04—Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing with specially adapted devices
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 h GRUPPE
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr*)
Zahnräderwechselgetriebe Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Zahnräderwechselgetriebe,
bei denen je ein Rad der den einzelnen Geschwindigkeitsstufen zugeordneten Räderpaare drehbar auf seiner Welle angeordnet
ist und mit dieser unabhängig von den entsprechenden Rädern der übrigen Räderpaare
unter Vermittlung je einer Kupplung in Verbindung treten kann. Bei bekannten Zahnräderwechselgetrieben dieser Art sind
ίο sämtliche Kupplungen als willkürlich ein- 'und
ausrückbare Schaltkupplungen ausgebildet. Die Abmessungen dieser Kupplungen fallen,
insbesondere wenn sie, wie es aus Betriebsrücksichten meist erforderlich ist, als Rei-
bungskupplungen ausgeführt werden, bei der Übertragung größerer Leistungen sehr groß
aus, so daß ihre Unterbringung im Getriebe erhebliche Schwierigkeiten macht. Außerdem
sind die Kupplungen teuer und erfordern, auch verwickelte Schaltvorrichtungen. Die
Erfindung bezweckt, die Schwierigkeiten der Unterbringung der Kupplungen und die
Kosten des Getriebes zu verringern. Dieser Zweck wird der Erfindung gera&ß dadurch
erreicht, daß eine der Kupplungen als Freilaufkupplung ausgeführt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden
Zahnräderwechselgetriebes in einem Längsschnitt dargestellt.
A bezeichnet die getriebene Welle, B die treibende Welle, die durch einen (nicht dargestellten)
umsteuerbaren Motor entweder in dem einen oder dem anderen Sinne angetrieben werden kann, und C eine Zwischenwelle,
die durch eine als Reibungskupplung ausgebildete Hauptkupplung C1, B1 mit der Welle B
verbunden werden kann. Anstatt durch einen umsteuerbaren Motor könnte der Antrieb der
Welle B auch durch einen eine Drehung von unveränderlichem Drehsinne erzeugenden,
mit einem Wendegetriebe verbundenen Motor erfolgen. Auf der Wellet sind drei Stirnräder^1,^.2
und As starr befestigt, mit denen entsprechend je ein drehbar auf der ZwischenwelleC
gelagertes Stirnrad D, E und F in Eingriff steht. Das Stirnrädergetriebe
D, A1 entspricht der niedrigsten, das Stirnrädergetriebe E, A2 der nächsthöheren und
das Stirnrädergetriebe F, As der höchsten Geschwindigkeitsstufe.
Zu beiden Seiten des Stirnrades D ist je eine Freilaufkupplung mit einer starr auf der Welle C befestigten Kupplungshälfte
c2 oder c3 und einer drehbar, aber
unverschiebbar auf der Welle C gelagerten Kupplungshälfte G oder G1 angeordnet. Die
eine Freilaufkupplung ist für eine Übertragung der Drehung in dem einen Sinne und
die andere für eine Übertragung in dem anderen Sinne ausgebildet. Das zwischen den
Kupplungshälften G und G1 verschiebbare Stirnrad/) ist auf der Seite der KupplungshälfteG
mit Klauen^1 versehen, die durch entsprechende Verschiebung des Stirnrades
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eugen Hagenbucher in Essen.
mit Kupplungsklauen g2 der Kupplungshälfte G zum Eingriff gebracht werden können.
Auf der entgegengesetzten Seite ist das Stirnrad D mit Kupplungsklauen d2 versehen,
die durch Verschiebung des Stirnrades nach dieser Seite hin mit Kupplungsklauen gs der
Kupplungshälfte Q1 in Eingriff gebracht werden können. Bei der Mittelstellung des Stirnrades
D sind sämtliche Klauen außer Eingriff, ίο Für das Stirnrad D ist eine (nicht dargestellte)
Umschaltvorrichtung vorgesehen, mit der es aus der einen Grenzstellung, in der es mit der
Freilaufkupplung G, c2 verbunden ist, in die andere Grenzstellung verschoben werden kann,
in der es mit der Freilaufkupplung G1, c3 in
Verbindung steht. Diese Umschaltvorrichtung ist mit der Umsteuerungsvorrichtung für den
Motor oder das Wendegetriebe derart zwangsläufig verbunden, daß das Stirnrad D stets
mit derjenigen Freilaufkupplung verbunden ist, die für den gleichen Drehsinn ausgebildet
ist, auf den die Umsteuerungsvorrichtung eingestellt ist.
Dem Stirnrad E ist eine elektromagnetisch ein- und ausrückbare Schaltkupplung zugeordnet,
die als Reibungskupplung ausgebildet ist und aus einer undrehbar, aber verschiebbar
auf der Welle C angeordneten Kupplungshälfte c4 und einer in starrer Verbindung mit
dem StirnradE stehenden Kupplungshälftee1
besteht. Dem Stirnrad/7 ist eine entsprechend
ausgebildete Schaltkupplung zugeordnet, die aus einer undrehbar, aber verschiebbar auf
der Welle C angeordneten Kupplungshälfte c5
und einer mit dem Stirnrad F starr verbundenen Kupplungshälfte f1 besteht.
Soll das Wechselgetriebe in Betrieb genommen werden, so wird zunächst bei Stillstand
des Motors die Umsteuerungsvorriehtung des Motors oder des Wendegetriebes auf den gewünschten
Drehsinn eingestellt. Gleichzeitig erfolgt zwangsläufig unter Vermittlung der mit der Umsteuerungsvorriehtung verbundenen
Umschaltevorrichtung für das Stirnrad D durch eine der beiden Klauenkupplungen
(P-, g2 oder d2, g3 die Verbindung des Stirnrades
D mit der betreffenden Freilaufkupplung G, c2 oder G1, c3. Die andere Freilaufkupplung
ist dann ausgeschaltet und kommt für die Bewegungsübertragung nicht in Betracht.
Ferner werden, falls erforderlich, die Schaltkupplungen c4, e1 und c3, f1 ausgerückt
und die Hauptkupplung B1, C1 eingerückt.
Alsdann wird der Motor angelassen. Es erfolgt nunmehr von der Welle B aus über die
Hauptkupplung B1, C1, die Welle C und die eingeschaltete
Freilaufkupplung G, c2 oder G1, c31
der Antrieb der Welle A über das der niedrigsten, Geschwindigkeitsstufe entsprechende Räderpaar
D, A1. Die Räderpaare A2, E und A^,F
laufen hierbei unbelastet mit, desgleichen die aus der Bewegungsübertragung ausgeschaltete
Freilaufkupplung. Zum Übergang auf die nächsthöhere Geschwindigkeitsstufe wird die
Reibungskupplung c4, e1 eingerückt. Die Kraftübertragung
erfolgt jetzt von der Welle C über das Räderpaar E, A2. Das Stirnrad D
wird jetzt über das StirnradA1 schneller angetrieben
als die Welle C; infolgedessen rückt sich die für die Bewegungsübertragung in
Betracht kommende Freilaufkupplung selbsttätig aus, und das Stirnrad D dreht sich frei
auf der Welle C. Wäre die zwischen dem Stirnrad!) und der anderen Freilaufkupplung
vorgesehene Klauenkupplung nicht ausgerückt, so würde jetzt, da das Stirnrad D der
Welle C voreilt, unzulässigerweise eine Kupplung mit der WelleC erfolgen; dies ist aber
ausgeschlossen, da die betreffende Klauenkupplung ausgerückt ist. Zum Übergang auf
die höchste Geschwindigkeitsstufe wird die Reibungskupplung c\ e1 ausgerückt und die
Reibungskupplung c5, /ΐ eingerückt. Die Kraftübertragung
erfolgt jetzt von der Welle C über das Räderpaar F, AB, wobei die Räderpaare
E1A- und D, A1 unbelastet mitlaufen.
Zum Zurückgehen von der dritten Geschwindigkeitsstufe auf die zweite wird in entsprechender
Weise die Kupplung cb, fx ausgerückt
und die Kupplung cL, e1 wieder eingerückt.
Zum Zurückgehen von der zweiten Geschwindigkeitsstufe auf die erste braucht nur
die Kupplung c*, e1 ausgerückt zu werden, da
sich die für die Bewegungsübertragung in Betracht kommende Freilaufkupplung selbsttätig
einrückt, sobald das Stirnrad D wieder dieselbe Drehzahl hat wie die Welle C.
Bei dem beschriebenen Wechselgetriebe besteht außer den eingangs angegebenen Vorteilen
gegenüber den vorbekannten Wechselgetrieben mit je einer willkürlich ein- und
ausrückbaren Schaltkupplung für die einzelnen Geschwindigkeitsstufen noch der weitere
Vorteil, daß sowohl beim Übergang von der ersten Geschwindigkeitsstufe auf die -zweite
als auch umgekehrt beim Zurückgehen von der zweiten Geschwindigkeitsstufe auf die
erste je ein Schaltvorgang erspart wird, da sich die Freilaufkupplung selbsttätig ausrückt
und wieder einrückt.
Die beschriebene Anordnung läßt sich vereinfachen, wenn zum Antrieb des Wechselgetriebes
ein eine Drehung von unveränderlichem Drehsinn erzeugender Motor verwendet wird und, für den Fall, daß der angetriebene
Teil entweder in dem einen oder dem anderen Drehsinn umlaufen soll, das Wendegetriebe
hinter den Stirnrädern A1, A2 und A3 angeordnet
ist. Es ist dann nämlich nicht erforderlich, daß neben dem Stirnrad D zwei Freilaufkupplungen
vorgesehen werden, sondern es genügt eine einzige. Das Stirnrad D steht
in diesem Falle zweckmäßig mit der angetriebenen Hälfte der Freilaufkupplung
dauernd in starrer Verbindung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zahnrädervvechselgetriebe, bei dem je ein Rad der den einzelnen Geschwindigkeitsstufen zugeordneten Räderpaare drehbar auf seiner Welle angeordnet ist und mit dieser unabhängig von den entsprechenden Rädern der übrigen Räderpaare durch eine Kupplung verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kupplungen (G1, c3 oder e1, c4 oder Z1, c") eine Freilaufkupplung ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK109379D DE522995C (de) | 1928-05-10 | 1928-05-10 | Zahnraederwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK109379D DE522995C (de) | 1928-05-10 | 1928-05-10 | Zahnraederwechselgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522995C true DE522995C (de) | 1931-04-18 |
Family
ID=7241683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK109379D Expired DE522995C (de) | 1928-05-10 | 1928-05-10 | Zahnraederwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522995C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928140C (de) * | 1940-06-25 | 1955-05-26 | Voith Gmbh J M | Hydromechanisches Verbundgetriebe, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen |
| DE1277036B (de) * | 1961-06-15 | 1968-09-05 | Sachsenring Automobilwerke | Kraftfahrzeugwechselgetriebe, insbesondere fuer Kleinwagen |
-
1928
- 1928-05-10 DE DEK109379D patent/DE522995C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928140C (de) * | 1940-06-25 | 1955-05-26 | Voith Gmbh J M | Hydromechanisches Verbundgetriebe, insbesondere zum Antrieb von Fahrzeugen |
| DE1277036B (de) * | 1961-06-15 | 1968-09-05 | Sachsenring Automobilwerke | Kraftfahrzeugwechselgetriebe, insbesondere fuer Kleinwagen |
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