AT154031B - Als Raupen- und Räderfahrzeug betreibbares Fahrzeug. - Google Patents

Als Raupen- und Räderfahrzeug betreibbares Fahrzeug.

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AT154031B
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Inventor
Oskar Ing Hacker
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Steyr Daimler Puch Ag
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  Als   Raupen-und Bäderfahrzeug   betreibbares Fahrzeug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeuge, insbesondere Traktoren, die als Raupen-und   Räde, rfahrzeug   betreibbar sind. Die Erfindung besteht darin, dass der Antrieb vom Motor auf Räder und Raupe in der für Räderfahrzeuge mit Hinterachsantrieb durch Differentialgetriebe bekannten Art über ein normales Wechselgetriebe auf Querwellen bewirkt wird, die sowohl die Antriebsräder für die Raupe als auch die Trieblinge für das Rädertriebwerk tragen, wobei durch in den Antrieb eingeschaltete Kupplungen die angetriebenen Wellen entweder mit den Raupentreibrädern oder mit den Trieblingen des Laufrädertriebwerkes gekuppelt werden können, zumindest aber das Raupentriebwerk von der Antriebswelle abgeschaltet werden kann. Hiedurch ist eine wesentliche Vereinfachung des Antriebes erzielt.

   Bei einem solchen Fahrzeug wird der   Fahrgeschwindigkeitsunterschied   bei Fahrt auf Rädern und Fahrt mit Gleisketten ohne Zwischengetriebe dadurch erzielt, dass der Durchmesser der Gleiskettentreibräder und der Durchmesser der Laufräder in einem diesen Geschwindigkeitsunterschied annähernd entsprechenden Verhältnis steht. Es kann sonach ein Zwischengetriebe, das dazu dient, einerseits die hohe Geschwindigkeit bei Räderfahrt, anderseits die niedrige Geschwindigkeit bei Fahrt mit Gleisketten zu erreichen, erspart werden. 



   In der Zeichnung ist in den Fig.   l   und 2 in Seitenansicht und Draufsicht teilweise im Schnitt der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist 1 der Motor, 2 das   übliche   Wechselgetriebe und 3 der übliche Hinterachsantrieb mit Differentialgetriebe. 4 sind die nach rechts und links herausragenden Differentialwellen, 5 sind auf diesen Wellen sitzende Klauenkupplungen, die mit dem Raupenkettentriebling 6 gekuppelt werden können. 7 sind auf den Differentialwellen 4 und auf der Radachse sitzende Kettenräder, über die eine Antriebskette 8 zum Antrieb der gummibereiften Laufräder 9 läuft. Die Kettenräder 7 sind mit den Differentialwellen 4 ständig verbunden, so dass der Antrieb der Laufräder 9 immer gesichert ist. 



   Bei Räderfahrt sind die Klauenkupplungen 5 auf beiden Seiten ausgerückt, so dass die Raupenkettentreibräder 6 und damit auch die Raupenketten 10 in Ruhe bleiben. Die Räderfahrt erfolgt daher mit stehender Raupe. 



   Für den Übergang auf Raupenfahrt werden die Laufräder 9 entfernt und die Klauenkupplungen 5 mit den Raupenkettentreibrädern 6 gekuppelt. Dadurch geht der Antrieb über das Differential 3 zu den Differentialwellen 4 und über die Klauenkupplungen 5 zu den Raupenkettentreibrädern 6 und zu den Raupenketten   10.   



   Bei Raupenantrieb spielt es keine Rolle, dass die Achse der Pneumatikräder 9 und die Antriebsketten 8 mitlaufen. 



   Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Raupenfahrt und Räderfahrt ergibt sich aus dem Durchmesserunterschied der Raupenkettentreibräder 6 und den Laufrädern 9. Da die Differentialwellen 4 immer in Übereinstimmung mit der Motordrehzahl und der entsprechenden Übersetzungsstufe im Getriebe gleichartig laufen, ergibt sich der Unterschied, in der Fahrgeschwindigkeit durch die geringere Umfangsgeschwindigkeit der Raupenkette, welche durch die kleinen Antriebsräder 8 wesentlich kleiner ist als die Umfangsgeschwindigkeit der grösseren Laufräder 9. Die Ausnutzung dieses Durchmesserunterschiedes der beiden Antriebselemente 8 und 9 erspart das sonst bei Geländefahrzeugen übliche Zusatzgetriebe.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fahrzeug für Raupen-und Räderbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb vom Motor auf Räder und Raupe in der für Räderfahrzeuge mit Hinterachsantrieb durch Differentialgetriebe bekannten Art über ein normales Wechselgetriebe auf Querwellen (4) bewirkt wird, die sowohl die Antriebsräder (6) für die Raupe als auch die Trieblinge (7) des Triebwerks (7, 8, 7') der Laufräder tragen, wobei durch in den Antrieb eingeschaltete Kupplungen die angetriebenen Wellen (4) entweder mit den Raupentreibrädern (6) oder mit den Trieblingen (7) gekuppelt werden können, zumindest aber das Raupentriebwerk vom Antrieb abgeschaltet werden kann. EMI2.1
AT154031D 1935-02-04 1935-02-04 Als Raupen- und Räderfahrzeug betreibbares Fahrzeug. AT154031B (de)

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