AT151028B - Kehrpflug. - Google Patents

Kehrpflug.

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AT151028B
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Bayerische Pflugfabrik Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kehrpflug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Kehrpflug mit einem auf der Radachse der Vorderkarre abgestützten, das Grindellager tragenden Drehkopf, der einen nach vorne gerichteten Ausleger aufweist, an dem die Zugstange angreift, und besteht im wesentlichen darin, dass zur Höhenverstellung des Zuges das hintere Ende der Zugstange zwei hintereinander angeordnete Bolzen trägt, die sich in zwei Schlitzen des Auslegers führen, welche in der senkrechten Ebene unter einem Winkel von etwa 900 zueinander geneigt sind. Weitere Teile der Erfindung betreffen Einrichtungen zur Einstellung des Tiefganges des Pfluges, zur Ver-und Entriegelung der Vorderkarre und zur vorübergehenden Lösung der Selbstführung des Pfluges. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Vorderkarre in Seitenansicht, Fig. 2 den Sperriegel in der Entriegelungsstellung, Fig. 3 eine Stirnansicht des vorderen Grindelendes, Fig. 4 die Seitenansicht des hinteren Grindelendes, Fig. 5 und 6 den Hebel zur Betätigung des Sperriegels in der Riegel-und in der Entriegelungsstellung, Fig. 7 eine   Rückansicht   des Grindellagers und Fig. 8 eine Seitenansicht der die Selbstführung des Pfluges beeinflussenden Einrichtung, die beiden letzteren Figuren im   grösseren     Massstabe.   



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, greift die Zugstange a mittels der beiden waagreehten Bolzen a'an einem in der Zugrichtung liegenden Ausleger b'des Drehkopfes b an. Diese beiden hintereinander liegenden Bolzen greifen in die beiden Schlitze   V ein, welche   in der senkrechten Ebene unter einem Winkel von etwa 90) zueinander geneigt sind. Hiedurch wird eine Höhenverstellung des Zuges erreicht, welche den grössten auftretenden Kräften standhält. 



   Die Einstellung des Tiefganges des Pfluges erfolgt mittels der als Handkurbel ausgebildeten Schraubenspindel c, deren unteres Ende an der den Drehkopf b gegen die Achse der Vorderkarre abstützenden Stützstange d angelenkt ist. Die Mutter für die Schraubenspindel c ist im Ausleger b'des 
 EMI1.1 
 (Fig. 1), die bei der Arbeit des Pfluges an einer am Drehkopf b befestigten Nase h angreift und die Vorderkarre mit dem Grindel verriegelt. An der Grindelspitze sitzt ein Daumen e, der bei der Arbeit des Pfluges waagrecht liegt (Fig. 3). Wird zum Zwecke des Einkehrens der Pflug auf die Streichbleche gelegt, also der Grindel um etwa   900 gedreht,   dann gelangt der Daumen e in die aufrechte Stellung und hebt dabei die Sperrklinke g über den Bereich der Nase   li,   an (Fig. 1), wodurch die Vorderkarre seitlich verschwenkt werden kann.

   Soll die Vorderkarre auch während des Pflügens schwenkbar sein, wird die Sperrklinke, wie der Pfeil in Fig. 1 zeigt, nach hinten umgelegt, wodurch die selbsttätige Verriegelung der Vorderkarre aufgehoben ist. Die Sperrklinke g könnte auch am Drehkopf b gelagert sein und mit ihrem freien Ende an einen Ansatz am   Grindellager tangreifen.   



   Zur Lösung der vorübergehenden Selbstführung des Pfluges ist am hinteren Grindelende ein Handgriff i angebracht (Fig. 4 und 8), dessen vorderes Ende schraubenförmig ausgebildet ist und durch das Gestänge k des Sperriegels m gegen eine   Gegenfläche     I gedrückt   wird. Im Zustand der Selbstführung greift der Riegel   m   in die Rast n (Fig. 1 und 2) ein, wobei der Griff i beispielsweise senkrecht steht. 



  Wird der Griff i um etwa   900 seitlich verschwenkt (Fig. 6),   dann wälzen sich seine   Sehraubenflächen   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Verstellen der beiden Riegelrasten n an der Vorderkarre geschieht mit Hilfe der beiden Handkurbeln o (Fig. 1 und 7), welche am   Grindellager t angeordnet   sind und deren Gewindeschaft o' in Ansätzen der Träger der Riegelrasten n seine Mutter findet. Die Rasten n sind auf parallel zu den 
 EMI2.1 
 dicht unter der Kurbel o auf dem Gewindeschaft o'sitzenden Mutter können die Kurbeln o festgelegt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kehrpflug mit einem auf der Radachse der Vorderkarre abgestützten, das Grindellager 
 EMI2.2 
 greift, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende der Zugstange (a) zwei hintereinander angeordnete waagreehte Bolzen   (d)   trägt, die sich in zwei Schlitzen   (b")   des Auslegers   (b')   führen, welche in der senkrechten Ebene unter einem Winkel von etwa 900 zueinander geneigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Kehrpflug nach Anspruch 1 mit Tiefgangregelung, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausleger (b') eine Spindel (e) verstellbar gelagert ist, deren unteres Ende an der den Drehkopf (b) gegen die Achse der Vorderkarre abstützenden Stützstange (d) angelenkt ist. EMI2.3 Drehkopf (b) eine Sperrklinke (g) angelenkt ist, die bei der Arbeit des Pfluges an einer am Drehkopf angeordneten Nase (h) angreift und die Vorderkarre mit dem Grindel verriegelt, und dass an der Grindelspitze ein Daumen (e) sitzt, der beim Umlegen der Pflugschar die Sperrklinke über den Bereich der Nase (11) anhebt, wodurch die Karre seitlich verschwenkt werden kann.
    EMI2.4 angeordneten Rasten eingreifende, längsverschiebbare Sperriegel durch einen am hinteren Pflugende angelenkten Hebel ausgerückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (i,) an seinem vorderen EMI2.5 gelöst wird.
    5. Kehrpflug nach Anspruch 4 mit der Höhe nach verstellbaren Rasten für die Sperriegel, da- EMI2.6 und durch parallel zu letzterem gelagerte, mit Handkurbel (o) versehene Gewindespindeln (o') verstellbar sind.
AT151028D 1934-04-07 1935-04-08 Kehrpflug. AT151028B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE151028X 1934-04-07

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Publication Number Publication Date
AT151028B true AT151028B (de) 1937-10-11

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ID=29261035

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