DE353490C - Auflegegestell fuer Teppiche, Tuche o. dgl. - Google Patents

Auflegegestell fuer Teppiche, Tuche o. dgl.

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Publication number
DE353490C
DE353490C DE1920353490D DE353490DD DE353490C DE 353490 C DE353490 C DE 353490C DE 1920353490 D DE1920353490 D DE 1920353490D DE 353490D D DE353490D D DE 353490DD DE 353490 C DE353490 C DE 353490C
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DE
Germany
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carpet
rod
carpets
cloths
support frame
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Expired
Application number
DE1920353490D
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JAKOB KNORR
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JAKOB KNORR
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Publication date
Application filed by JAKOB KNORR filed Critical JAKOB KNORR
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Publication of DE353490C publication Critical patent/DE353490C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/50Auxiliary implements
    • A47L13/54Racks for beating carpets

Landscapes

  • Carpets (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
Al 19. MAI 1922
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
O.ASSE Se GRUPPE
Jakob Knarr in Wiesbaden.
Auflegegestell für Teppiche, Tuche o*dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1920 ab.
Der GegensianMl tffer vorEsgenidbn Erfindung ist ein Geste!, dlas dem Reinigen voa leppiehe% Läufern, öeefeea usw. dient. Die bekanntem Gestelle dieser Art siiniet meistens starr aaegeföihrt ttnidfc itaiben viele Mängel, so
z. B. ist der Quertfeatiim des Gestelles selir hioeh., inebeaotidiere wenn die Reinigung* vcei kMneren Leuten, ausgeführt wird. Ferner kann die Reinigung niuar envollkommen sein, weil die bereits gereinigten' Teile fortdlatierndl
einer erneuten Verstaubung* während der Reinigung 'der übrigen Teile ausgesetzt sind. Weiter bietet die Befestigung der Teppiche auf dem Gerüste häufig Ursache zu Klagen. Durch den Gegenstand1 d'er Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die Querstange in bezug auf ihre Höhenlage verschiebbar vorgesehen äst, und daß auf ihr die StofBbahffl aufgewickelt und nach erfolgter Reinigung seitlich abgezogen werfen kann, ohne daß dabei ein Ausfransen des Teppichsaumes eintritt. Dieses Ausfransen des Teppichsaumes vermindert den Teppich in seinem Wert und kann oftmals böse Unfälle hervorrufen, wenn der Teppich! auf dien Boden gelegt worden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung 'dargestellt.
Abb. ϊ zeigt die Vorderansicht des neuen ao Gestells;
Abb. 2 läßt die Lagerung der Querstange an dem einen Gestellpfosten in vergrößertem Maß stäbe erkennen;
Abb. 3 veranschaulicht die Antriebsteile zur Verstellung der Querstange;
Abb. 4 ist ein Querschnitt zu Abb. 2 gemäß der linie A-A;
Abb. 5 entspricht einem Querschnitt gemäß der Linie B-B in Abib. 3;
Abb. 6 endlich zeigt einen Querschnitt durch die Querstange gemäß der Linie C-C in Abb. 2.
Die Pfosten 1 und 2 werfen in an sich bekannter Weise standfest auf dem! Hof bzw. an der sonst gewünschten Stelle eines Gebäudes aufgestellt. Ihr oberes Ende kann ein Dach 3 tragen, durch welches das Gestell gegen Regen und Schnee geschützt wirf'.
An den Pfosten 1. und 2 sind mittels d'er. Lager 4, 5, 6 und 7 zwei senkrecht stehende Spindeln 8 und1 9 verdrehbar, aber nicht verschiebbar gelagert. Das obere Ende der beiden Spindeln ist mit Kegelrädern 10 bzw. 11 ausgerüstet, in welche die Kegelräder 12 bzw. 13 eingreifen, die ihrerseits mittels einer Welle 14 starr miteinander verbunden sind. Das untere Ende der Spindel 9 trägt .ein Schneckenrad 15, in 'das eine Schnecke 16 eingreift, die mittels des Handrades 17 gedreht werfen kann. Wenn letzteres geschieht, so wirf die Drehbewegung zunächst 'auf die Spindel 9 übertragen und von dieser mittels des Kegelräderpaaresiii, 13 auf die Welle 14 und von dieser mittels des Kegelräderpaares 12, 10 auf die Spindel 8 derart weitergeleitet, daß sich die beiden Spindeln 8 und! 9 gleich schnell umdrehen. Das in sie eingeschnittene Gewinde ist so eingerichtet, daß die Lagerböcke 18 und 19 bei einer Drehung der Spindein stets im gleichen Sinn nach; oben oder unten verstellt werden. Um die Böcke hier- \ Bei an einer Drehung· zu verhindern, gleiten : sie an Führungsschienen 20 entlang, die ihrer- : seits an den Pfosten 1 und 2 zwischen den : Lagern! 4 und 5 bzw. 6 und 7 fest angeordnet sind1.
\ In dem Lagerbock 18 (Abb. 1) ist eine ; Pfanne 21 vorgesehen, in welche das eine ' Ende d'er Querstange 22 eingelegt und abge-I stützt wird. Zu diesem Zweck besitzt letztere j einen metallenen Lagerzapfen 23, damit durch die Reibung in der Lagerpfanne 21 kein allzu großer Verschleiß eintritt.
Im Gegensatz hierzu ist das andere Ende der Querstange 22 mit einer Metallbuchse 24 ausgerüstet, in deren Endfläche ein Vierkant 25 (Abb. 4) ausgespart ist und mit diesem von dem Vierkantzapfen 26 einer Hilfswelle 27 abgestützt wirf1. Das freie Endfe der letzteren trägt ein Kegelrad 28. Dieses kämmt mit einem anderen Kegelrad'29, das auf dem Seitenarm 30 des Lagerbockes 19 auf ruht und mittels Keil und1 Nut durch! die Welle 31 gedreht werden kann. Hierbei sitzt der Keil fest in dem Kegelrad! 29, während die Nut 32 auf der ganzen Länge der Welle 31 eingeschnitten ist, so daß sich das Kegelrad bei einer Höhenverstellung des Lagerbockes 19 gleichfalls mitverstellen und längs dtar Welle 31 verschieben kann. Letztere ist ihrerseits in d'en Lagern 6 und 7 abgestützt und1 trägt' an ih'rem unteren Ende ein Handrad 33. Es wirfl also bei einer Drehung dies letzteren idliese Bewegung durch die Welle 31, das Kegelräderpaar 29, 28, die Zwischenwelle 27, das Vierkant 26 auf die Querstange 22 übertragen, so daß sich auf diesem Wege der zu reinigende Teppich leicht auf die Stange 22 von dem Handrad 33 aus aufwickeln läßt.
Um nun den Teppich während der Reinigun'g einen sicheren Halt an d'er Stange 22 zu geben, kann man vorerst ein Stück desselben auf dieser Stange aufwickeln. Es besteht jedoch dann die Gefahr, daß sich der Teppich unter der Wirkung seines Gewichtes und der Zugkraft beim Rainigen wieder lockert und herunterfällt. Es empfiehlt sich daher, den Rand des-Teppichs in irgendeiner Weise an der Stange 22 festzuspannen. Man kann dies mit verschiedenen Mitteln erreichen, beispielsweise dadurch, daß man die Querstange 22 mit verschiedenen Klammern ausrüstet, durch die der Teppich' festgehalten wird. Man könnte auch idlie Stange 22 in der Längsrichtung spalten, um zwischen den .beiden Teilen den Anfang dies Teppichs festklemmen zu können. Zweckmäßiger würde 'die Anordnung von Schienen sein, die parallel zu der Achse der Querstange 22" an dieser angelenkt sind und an sie herangeklappt werfen können.
In der Zeichnung ist aber eine andere Lösung dargestellt worden. Danacht soll das
aufgewickelte Ende des Teppichs von oben her mit Hilfe einer profilierten Holzlatte 34 (Abb. 6), die durch eine Eisenstange 35 beschwert ist, an die Querstange 22 angedrückt werden. Ist dann- letztere mit Längsrillen 36 (gemäß Abb. 6) versehen, so drücken sich die der Querstange 22 zugekehrten langen Faserbüschel 2>7 der Teppithoberfläche in diese Rillen unter idfer Wirkung der Latten 34. und 35 fest hineim und' verhindern so eine Lockerung d'es aufgewickelten Teppichriandes. Um die Latten 34 und 35 insbesondere bei einer Drehung der Querstange 22 gegen ein seitliches Herunterfallen" zu schützen, werden 'j
ihre Enden in Führungen 38 und) 39 eingelegt, (die an die Lagerböcke 18 und 19 angegossen sind.
Es mag noch besonders erwähnt werden, daß die jeweilige Einstellung· 'der Spindeln.8
ao und 9 und damit zugleich, die Höhenlage 'der Querstange 22 durch! · Anwendung eines Schneckengetriebes selbsttätig gesperrt wird. Eine entsprechende Maßnahme erscheint audh für die Stellweile 31 angebracht, es genügt
jedoch, wenn mit letzterer ein Sperrad bekannter Art mit selbsttätig einlegbarem Sperrzahh vorgesehen wind, der sich aber von Hand leicht ausklinken lassen muß.
Über die "Vierwendung des vorstehend beschriebenen Gerüstes ist noch] folgendes zu bemerken:
■ Um den Teppich auf die Querstange 22 auflegen zu können, wind letztere mittels des Handrades xy niediergekuirbelt. Es wird dann das vorderste Stück des Teppichs zwischen der 'Stange 22 und der Latte 34 hindurchgesteckt, ,gereinigt mind schließlich! auf die Stange 22 aufgewickelt, wobei letztere von dem Handrade 33 aus gedreht wind. Hat auif diese Weise der vorderste Teppichrand einen genügenden Halt an d'er Querstange 22 gefunden, so wird letztere durch Drehung des Handrades 17 in die gewünschte Höhe hochgewunden. Hierauf kann der Teppich stückweise sorgfältig gereinigt und auf die Stange 22 aufgewickelt wenden·. Sobald diese Arbeit vollständig beendet ist, windet man die Querstange 22 wieder herunter, nimmt die Latten 34 und 35 ab und hebt schließlich die Querstange 22 'aus der Lagerpfanne 21 heraus. Dann läßt sich der Teppich leicht von ihr über den Lagerzapfen 23 hinweg abziehen. Ob hierbei auch das andere Endes der Querstange von seinem Lager albgehoben, also die Vierkantbuioh.se! 24 von dem Vierkant 26 abgezogen wenden muß, oder ob! es möglich1 ist, während! der Abnahme des Teppichs diese Verbindung aufrechtzuerhalten, muß von Fäll zu1 Fall nach der Größe des Teppichs und der besonderen Ausführung der Verbindung zwischen den Teilen 24 ttüd 2.6 entschieden werden. Es steht nichts im Wege, durch die Buchse 24 und den Vderkantzapfen 26 einen Bolzen hindurchzustecken, durch den die Verbindung zwischen diesen Teilen gesichert wind!. Man konnte sie auch durch ein kardanisches1 Gelenk ersetzen, bzw. die Buchse durch eine ähnliche, aber etwas längere Lagerpfanne abstützen, wie das an dem entgegengesetzten Ende der Querstange 22 mittels der Pfanne 21 geschehen ist, so daß der Vierkantzapfen lediglich Drehkräfte zu übertragen, nicht aberauöhi die Querstange 22 zu tragen hat.

Claims (2)

75 Patent-Ansprüche:
1. Auflegegesteil für Teppiche, Tuche o. dgl. mit ortsveränderlichen Haltestangen, dadurch gekennzeichnet, daß über der Haltastange (22) eine beschwerte Latte (34) 35) in seitlichen1 Führungen (38, 39) senkrecht verschiebbar angeordnet und die Haltestange mit Längsrilen (36) versehen ist, in die sich der Flor des aufzuwickelnden Teppichs unter dem Druck Idler beschwerten Latte (34, 35) hineindrückt, so daß ein Aufwickeln des: Teppichs Idbrch Drehen dier Haltestange mögist:.
2. Auflegegestell nach Anspruch 1, da- go durch gekennzeichnet, idlaß die Lager für die Haltestange (22) mittels Spindeln (8, 9) hoch1- und! niedergekurbelt werden können und letztere ihre Drehung durch ein Zwischengetriebe (li, 13, 14, 12, 10) aufeinander übertragen, daß ferner die Haltestange (22) durch einen Kegelräderantrieb in Umdrehung versetzt werden kann und dieser Antrieb durch eine genutete Hilfswelle (31) vermittels ©ines Schlupfkeiles auf der ganzen Länge der Spindel erfolgen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920353490D 1920-06-01 1920-06-01 Auflegegestell fuer Teppiche, Tuche o. dgl. Expired DE353490C (de)

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DE353490T 1920-06-01

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DE1920353490D Expired DE353490C (de) 1920-06-01 1920-06-01 Auflegegestell fuer Teppiche, Tuche o. dgl.

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DE (1) DE353490C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3223191A1 (de) * 1982-06-22 1982-12-23 Erwin 7951 Kirchdorf Palige Teppichklopfstangengelenk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3223191A1 (de) * 1982-06-22 1982-12-23 Erwin 7951 Kirchdorf Palige Teppichklopfstangengelenk

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