AT150736B - Schneid- oder Sägemaschine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere Kettensägemaschine für Gestein, Kohle, Holz u. dgl. - Google Patents

Schneid- oder Sägemaschine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere Kettensägemaschine für Gestein, Kohle, Holz u. dgl.

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AT150736B
AT150736B AT150736DA AT150736B AT 150736 B AT150736 B AT 150736B AT 150736D A AT150736D A AT 150736DA AT 150736 B AT150736 B AT 150736B
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AT
Austria
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machine
cutting
rock
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coal
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Inventor
Ludwig Dipl Ing Lacher
Original Assignee
Ludwig Dipl Ing Lacher
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/10Guiding the machine by feelers contacting the working face
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B17/00Chain saws; Equipment therefor

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  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sehneid-oder Sägemasehine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere   Kettensägemaschine   für Gestein, Kohle, Holz u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Kegelrädern g oder i. Je nach Länge des Hebelarmes k ist die auf einen Balken m mit Laufrolle n wirkende Kraft verschieden gross. Angenommen, Hebel k wäre doppelt so lang, als der halbe Teilkreisdurchmesser des Kettentreibrades   I,   dann wäre des doppelten Drehmomentes wegen die durch den Balken m übertragene Abdrüekkraft o und deren Rückkraft PI gleich der Sägekettenzugkraft p2. 
 EMI2.2 
 parallel zur Werkstückoberfläche verlegt ist. m verschiebt sich dabei in den Lagern   ?.   Somit sind die an der Maschine wirkenden Kräfte ausgeglichen. 



   Der Seilzug   : ;   wird von einem   Drahtseil r aufgenommen,   das von einer Seiltrommel M aufgewickelt wird. Letztere ist über das Vorschubgetriebe   c,   eine Schnecke t und ein Schneckenrad s sowie ein damit gekoppeltes zweites Differentialgetriebe g', h', i' angetrieben. Dieses zweite Differentialgetriebe entspricht in seinem Aufbau ganz dem ersten, so dass es nicht eigens gezeichnet ist. Es ist ebenfalls mit einem Hebel c'und einem Balken   m'mit   Laufrolle n'verbunden. 



   Da das Drahtseil r nicht in der Kraftlinie z liegt, sondern parallel dazu, wird der ganze Maschinenkörper auf Biegung beansprucht. Er möchte sich so drehen, dass die Seillinie r mit der Kraftlinie z zusammenfällt. Diese Momente, hervorgerufen durch die   Schnitt- oder Vorschubkräfte,   werden durch den oben beschriebenen zweiten Abdrücker   tub',     M,/c'mit   Differentialgetriebe   g,   h',   'ausgeglichen.   
 EMI2.3 
 arme, an denen o und o'angreifen. Die Hebel   k     und/c'haben entsprechend   lange   Langlöcher   y und y'. Da das Drehmoment von k gegeben ist, ändert sich demnach o. Durch richtiges Querverschieben der 
 EMI2.4 
 aufgenommen wird.

   Dabei ist es   gleichgültig, wie   gross das Verhältnis von p zu z ist infolge wechselnden Gefüges des Werkstückes und infolge wechselnder Schneidenschärfe. 



   Dabei ist es auch ohne weiteres möglich, das Differential z. B. in das Getriebe b zu verlegen und mit zwei Abtriebsleitungen über entsprechende Übersetzungen zu dem Sägekettentreibrad l bzw. zum Arm k zu gehen. Falls der gegenseitige Abstand von z und   Si nicht   gross ist, z. B. bei kurzem 
 EMI2.5 
 getriebe mit   Abdrücker   m', n' zu verzichten und diese Kraft o' durch die Reibung zwischen Maschine, Gleis und Boden aufnehmen zu lassen. 
 EMI2.6 
   Schnittdruck   auf die Gesteinswand   übertragen wird,   bleibt der Maschinenkörper mit den Motoren und Getrieben völlig ruhig. Er kann auf einem Gleis abseits von der Gesteinswand aufgestellt werden, ohne dass das Gleis verankert oder gegen die Gesteinswand abgestützt werden muss.

   Dabei macht der Abdrüekbalken m alle Vorsprünge und Vertiefungen der Gesteinswand mit, ohne dass der Maschinenkörper ins Rütteln kommt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit einer Sägekette und Sägekettenführungsschiene von gegebener Länge Schnitte mit beliebiger Tiefe ausführen kann. Man stellt die Maschine nur mehr oder weniger weit weg von der Gesteinswand auf. Die Abdrücker stellen sich von selbst ein. Die Abdrücker können natürlich auch anders ausgebildet sein,   z.   B. als schwenkbare Arme. Sie führen dann beim Lauf der Maschine entlang dem Gestein keine Längsverschiebungen, sondern Schwenkbewegungen aus. 



   An Stelle eines Differentials lässt sich natürlich auch jedes Umlaufgetriebe mit zwei freien Abtriebswellen verwenden. Statt dessen ist auch die Anwendung irgendeiner andern mechanischen 
 EMI2.7 
 zeugung einer, der Schnitt- bzw. Vorschubkraft verhältnisgleichen Abstützkraft möglich, wie dies im folgenden näher erläutert wird. Falls als Energiespender Druckluft, Flüssigkeit od. dgl. dient, gilt Sinngemässes. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist in den Stromkreis eines, die Säge antreibenden Elektromotors ein Solenoid 2 in Reihe geschaltet, dessen Eisenkern 3 über einen Zwischenhebel 4 mit dem 

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 Abstützbalken m verbunden ist. Die durch das Solenoid erzeugte Abstützkraft ist bei dieser Anordnung abhängig von dem, den Sägeantriebsmotor   durchfliessenden   elektrischen Strom. 



   Bei hydraulischem oder pneumatischem Antrieb der Säge ist gemäss Fig. 4 in die Druckmittel- 
 EMI3.1 
 Arbeitsdruck. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Schneid- oder Sägemaschine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere Kettensägemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der Maschine gegen das   Werkstück   über am   Masehinenkörper   (M) beweglich geführte Zwischenglieder (m, m') erfolgt, die gleichzeitig von der, das Werkzeug bewegenden und den Schnitt bewirkenden Kraftquelle mechanisch, elektrisch, oder magnetisch, oder mit Druckgas oder   Druckflüssigkeit   od. dgl. in Hintereinanderschaltung mit dem Hauptantrieb oder in vom Hauptantrieb abhängig gesteuerter Anordnung angetrieben werden, so dass sich die erzeugten   Abstützkräfte (0   bzw. o') auch bei wechselnder Belastung selbsttätig dieser wechselnden Belastung anpassen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mechanische Ausgleichsvorrichtung, z. B. ein Umlaufgetriebe mit mindestens zwei freien Abtriebswellen, deren eine den Werkzeugantrieb bzw. den Vorschub, deren andere die Abstützkraft erzeugt.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Werkzeugantrieb und dem Vorschub je ein Umlaufgetriebe zugeordnet ist.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzung zwischen der Drehbewegung der Welle, die der Abnahme der Abstützkraft dient und der zugehörigen Abdrückbewegung (z. B. mittels Balken m bzw. m') veränderlich einstellbar ist.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Abdrücker (m bzw. m') einwirkende Welle einen Hebel (k bzw./ bewegt, der z. B. über eine Langlochkupplung auf den senkrecht und parallel zur Stützfläche verschieblich geführten Träger des Abstützkörpers arbeitet.
AT150736D 1935-09-06 1936-08-24 Schneid- oder Sägemaschine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere Kettensägemaschine für Gestein, Kohle, Holz u. dgl. AT150736B (de)

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AT150736D AT150736B (de) 1935-09-06 1936-08-24 Schneid- oder Sägemaschine mit frei ausladendem Werkzeug, insbesondere Kettensägemaschine für Gestein, Kohle, Holz u. dgl.

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US2229214A (en) 1941-01-21
GB468319A (en) 1937-07-02

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