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Mehrfachumsehaltvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfachumschaltvorrichtung mit mehreren Schaltstellungen.
Es kommt z. B. bei, auf verschiedene Netzspannungen umschaltbaren, Radiogeräten mit Wechselstromspeisung vor, dass eine Anzahl z. B. n-Kontakte vorgesehen sind und jedem Kontakte n weitere
Kontakte zugeordnet sind, auf die der Kontakt umschaltbar ist und wobei die verschiedenen Schaltarme untereinander mechanisch gekuppelt sind. In der Fig. 1 ist eine solche Vorrichtung mit vier untereinander mechanisch gekuppelten Schaltern dargestellt. In der dargestellten Stellung der Schalter ist der Kontakt al mit bl, a2 mit Ci, usw. verbunden. Werden die Schalter eine Stufe nach rechts verstellt, so ist C4 mit b2, a2 mit C2 verbunden, usw. Die Erfindung hat eine besondere Ausbildung einer solchen Vorrichtung zum Gegenstand, die eine für den Laien einfache und übersichtliche Umschaltung gestattet.
Gemäss der Erfindung ist eine Anzahl n von in den Eckpunkten eines regelmässigen n-Eekes angeordneten Kontakten a und eine ebenso grosse Anzahl von Kontaktgruppen b, c, d usw. vorgesehen, wobei die Kontakte jeder Gruppe, deren Anzahl ebenfalls n ist, in den Eckpunkten eines um a als Mittelpunkt angeordneten Vielecks angeordnet sind, so dass die n n-Ecke untereinander gleich sind, die gleiche Lage gegenüber je einem entsprechenden Kontakte a haben und durch Drehung um den Mittelpunkt des grossen durch die Kontakte a gebildeten n-Eckes (Hauptmittelpunkt M) ineinander übergehen können.
Weiter ist ein gegenüber den erwähnten Kontakten um den Hauptmittelpunkt drehbares Organ vorgesehen, das eine Anzahl derart angeordneter Schaltarme trägt, dass bei Drehung des Organs nacheinander ein beliebiger Kontakt a mit jedem der Kontakte der zugehörigen Gruppe in Verbindung gebracht werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit sechs Kontaktgruppen, bei der die Kontakte jeder Gruppe in den Eckpunkten eines regelmässigen Vielecks angeordnet sind, ist in den Fig. 2-5 dargestellt. In der Fig. 2, die eine Teilansicht darstellt, ist die gegenseitige Lage der Kontakte und Schaltarme dargestellt, die Fig. 3 gibt einer Seitenansicht, teilweise in Querschnitt in ausgeschalteter Stellung. Die Fig. 4 ist eine Draufsicht und die Fig. 5 eine Seitenansicht.
In eine Platte 1 aus Isoliermaterial sind als Stifte ausgebildete Hauptkontakte al-aG befestigt, u. zw. in den Eckpunkten eines regelmässigen Sechseckes mit dem Mittelpunkte M (Hauptmittelpunkt).
Die Kontakte a'l-aG bilden die Mittelpunkte sechs weiterer Sechsecke, die einander ähnlich sind, parallele Seiten haben und in deren Eckpunkten die weiteren, ebenfalls als Stifte ausgebildeten Kontakte -i. ci-ce usw. angebracht sind. Alle Kontakte sind einander vorzugsweise ganz ähnlich und ragen zu beiden Seiten der Platte hinaus. Die einen Enden dienen für die Befestigung der Ansehlussdrähte, während die andern Enden die eigentlichen Schalterkontakte bilden.
Die Verbindungen zwischen den Kontakten al-aG einerseits und -, Ci-c usw. anderseits werden mittels leitender, auf einer zweiten Platte 4 befestigter Streifen h, j, k, 1, m, n hergestellt. Die Platte 4 ist ebenso wie die Platte 1 aus isolierendem Material hergestellt und mit Löchern, in welche die Stifte a, b usw. passen, versehen. Die Platte 4 trägt sechs leitende Streifen. Diese Streifen können z. B. an den Enden mit Buchsen versehen sein, wodurch ein besserer Kontakt zwiselien dem Streifen und den damit verbundenen Stiften gewährleistet wird. Die Platte 4 ist um einen gewissen Abstand gegenüber der Platte 1 verschiebbar und um den Mittelpunkt M drehbar.
Zu diesem Zwecke ist ein mit Schraubengewinde versehener Bolzen vorgesehen, der durch ein in der Platte 1 vorgesehenes Loch hindurchgreift, an die er mittels der Mutter 6 befestigt wird. Der mit einem Sägeschnitt versehene
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Bolzenkopf ruht gegen die Platte 4. Mittels des Bolzens kann die Platte 4, wenn sich die Löcher gerade gegenüber den Stiften befinden, fest gegen die Platte 1 gezogen werden.
Die Platten können sechs verschiedene Stellungen zueinander einnehmen. In der in Fig. 2 dar-
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der in Fig. 2 gestrichelt angegebene Zustand, wobei al in Verbindung steht mit , a2 mit c usw. Es leuchtet ein, dass die Vorrichtung auch mit mehr oder weniger als sechs Kontaktgruppen ausgerüstet werden kann.
Die Platte 4 wird zweckmässig mit einem isolierenden Deckel 2 versehen, auf den, wenn die Vorrichtung zur Umschaltung auf verschiedene Netzspannungen verwendet wird, diese Spannungen angeschrieben sein können. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt. Fig. 5 gibt eine Seitenansicht der Vorrichtung in eingeschaltetem Zustand.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrfachumschaltvorriehtung, gekennzeichnet durch eine Anzahl n, in den Eckpunkten eines regelmässigen n-Eckes angeordnete Kontakte - < und eine ebenso grosse Anzahl von Kontaktgruppen (b, c, d usw.), deren Einzelkontakte (b1#bn, c1#cn, d1#dn usw.) jeweils in den Eckpunkten von um je einen der Kontakte (al-an) als Mittelpunkt angeordneten, einander gleichen n-Ecken liegen, die durch Drehung um den Mittelpunkt (M) des ersterwähnten n-Eckes ineinander übergehen
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jedem der Kontakte der zugehörigen Gruppe (b, e, d...) in Verbindung bringen.