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Vorrichtung zum Kräuseln der Augenwimpern.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Kräuseln oder Krümmen der Augenwimpern, die eine bestimmte Verbesserung einer diesem Zweck dienenden, bekannten Vorrichtung darstellt, die in dem amerikanischen Patent Nr. 1699084 beschrieben ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung zum Kräuseln der Augenwimpern sind die Betätigungs- backen mit zwei gekreuzten Hebeln verbunden, die durch ein Gelenk miteinander verbunden sind und von Hand aus geschlossen werden können.
Die eine Backe sitzt fest am Ende von zwei Stangen, die an dem einen der beiden Hebel vorgesehen sind, während die andere Backe mit ihren ösenförmigen Enden an diesen Stangen gleitet und durch Arme mit dem Ende des zweiten Hebels verbunden ist. Die obere Backe besteht aus einem in horizontaler und gegebenenfalls auch in vertikaler Richtung gekrümmten Metallstreifen, dessen untere abgerundete Kante mit der Oberkante der andern Backe zusammenarbeitet. Diese ist zweckmässig rinnenförmig ausgebildet und trägt einen Belag aus Weichgummi, so dass beim Einklemmen der Wimperhaare zwischen den beiden Kanten die Unterkante der oberen Backe in den Gummibelag eindringt und die Wimperhaare, wie es gewünscht wird, nach oben gekrümmt werden. Bei genügend starkem Druck behalten die Wimpern die Kräuselung auch für längere Zeit bei.
Es hat sich nun herausgestellt, dass die Kraft, die zur Erzielung dieses Eindringens der oberen Backe in den Gummibelag zwecks dauernder Kräuselung der Wimpern erforderlich ist, verhältnismässig gross ist. Durch geeignete Bemessung des Verhältnisses der Hebelarme lässt sieh der erforderliche Anpressungsdruck bei Handbetätigung leicht erzielen, doch besteht hiebei die Gefahr, dass die Teile der Vorrichtung, insbesondere die aus einem Blechstreifen bestehende obere, feststehende Backe und die Arme, welche die untere, bewegliche Backe mit dem Ende des beweglichen Hebels verbinden, deformiert werden und die Vorrichtung unbrauchbar wird.
Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass zwischen diesen Armen ein dieselben verbindendes Verstärkungsstüek angeordnet wird, das diese Arme gegeneinander versteift und so ein Ausbiegen derselben verhindert.
Ferner wird der die obere Backe bildende Metallstreifen mit gegen die Mitte zunehmender Höhe ausgeführt, so dass er in der Form einem Körper gleichen Widerstandes ähnlich wird und nicht leicht deformiert werden kann.
In'der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. bedeutet : Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung von hinten im geschlossenen Zustand, Fig. 2 ist eine Seitenansicht von Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung in der offenen Stellung, Fig. 4 eine Vorderansieht der Vorrichtung in die Ebene 4... 4 in Fig. 2 projiziert, Fig. 5 ein Schnitt nach 5.. 5 in Fig. 2 und Fig. 6 zeigt im Schnitt einen Teil der beweglichen Backe.
Der die feste Backe 23 tragende Hebel 15, 18 ist aus einem Stück Metalldraht hergestellt. Dieser Draht ist auf sich selbst zurückgebogen, und seine Schenkel 15 und 16 sind durch eine Schleife 17 miteinander verbunden, die zur Aufnahme der Finger dient. Die oberen Enden der Schenkel sind bei 15' und 16'abgeflacht und bilden ein Lager für den die bewegliche Backe betätigenden Hebel. Von den abgeflachten Teilen 15'und 16'des Bügels gehen gegabelte Stangen 18 und 19 aus, die in parallele Arme M' und ?'übergehen. An dem Ende dieser Teile 18'und 19'ist die feststehende obere Backe 23 angeordnet, die vorzugsweise aus einem dünnen Metallstreifen besteht, dessen untere Kante abgerundet ist und der sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Richtung gekrümmt ist. Die Breite dieses Streifens nimmt von den Enden gegen die Mitte zu.
Diese Backe 23 ist an den parallelen
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Armen 18'und 19'in üblicher Weise befestigt, z. B. durch Annieten an die abgeflachten oberen Enden dieser Arme.
Der bewegliche Hebel besteht gleichfalls aus einem einzigen Stück auf sich selbst zurückgebogenen Draht, dessen Schenkel 10 und 11 durch i3ine untere Schleife 12 verbunden sind. Die oberen Enden der Schenkel 10 und 11 bilden abgeflachte und verlängerte Platten 13 und 14, die zwischen den abgeflachten Teilen 15'und 16'des andern Bügels mittels des Bolzens 29 gelagert sind.
Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, sind die abgeflachten oberen Teile M und der Schenkel10 und 11 in einem stumpfen Winkel abgebogen.
Die untere, bewegliche Backe ist mit 20 bezeichnet. Diese ist in horizontaler und vertikaler Richtung gekrümjnt und besteht zweckmässig aus einer nach oben offenen Rinne, in der eine Auflage 22 aus Gummi od. dgl. so eingesetzt ist, dass ihre Oberkante über die Seitenwände der Rinne herausragt.
Die horizontale und vertikale Krümmung dieser Rinne entspricht der Krümmung der oberen Backe.
Die untere bewegliche Backe ist auf den parallelen Armen 18'und 19'mittels der Ösen 21 verschiebbar gelagert.
Die bewegliche Backe 20 ist mit den abgeflachten oberen Teilen 1. 3 und 14 des beweglichen Hebels durch einen Lenker verbunden. Dieser besteht vorzugsweise aus einem einzigen Stück Draht, der durch Öffnungen in den äusseren Enden der abgeflachten Teile 13 und 14 des beweglichen Hebels hindurchgeht. Die Enden dieses Lenkers sind mit der unteren Kante der beweglichen Backe 20 verbunden. Zur wirksamen Versteifung der etwas gekröpften Lenkerarme sind diese erfindungsgemäss durch eine Querschiene 2S mit Ösen 28'miteinander verbunden. Die obere feststehende Backe 23 ist in der Mitte verbreitert, um ihr eine erhöhte Festigkeit zu geben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Kräuseln der Augenwimpern, bestehend aus einem beweglichen Hebel und einem diesen kreuzenden und mit ihm gelenkig verbundenen feststehenden Hebel, der eine feststehende obere Backe und eine an ihm gleitbare untere bewegliche Backe trägt, die durch Arme mit dem Ende des beweglichen Hebels verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Armen (26) ein sie verbindendes Verstärkungsstüek (28) angeordnet ist.