AT149191B - Telephonanlage. - Google Patents

Telephonanlage.

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AT149191B
AT149191B AT149191DA AT149191B AT 149191 B AT149191 B AT 149191B AT 149191D A AT149191D A AT 149191DA AT 149191 B AT149191 B AT 149191B
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relay
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circuit
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Le Telephone Prive Nat
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  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description


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    Telephollanlage.   



   Man kennt bereits Telephonanlagen, deren Stationen einen Lautsprecher und ein verstärktes Mikrophon aufweisen. Diese gestatten den Benützern, sieh zu verständigen, ohne dass sie einen Empfänger an den Ohren halten und unmittelbar in ein Mikrophon sprechen müssen. In solchen Anlagen sind ebenfalls Relais bekannt, die von der Stimme des sprechenden Benützers gesteuert werden und die gewisse Stromkreise der Anlage derart beherrschen, dass eine akustische Kopplung von Mikrophon und Lautsprecher der gleichen Station nicht entstehen kann. Diese sprachgesteuerten Relais sind gewöhnlich Diffentialrelais, die von den Sprechstationen derart beeinflusst werden, dass sie die Mikrophonleitung des hörenden Teilnehmers so lange sperren, als der Sprechpartner spricht.

   Der erstere hat also nicht die Möglichkeit, während der Rede des letzteren etwas zu erwidern, es sei denn, dass er durch sehr lautes Dazwischenreden das Steuerrelais so zu beeinflussen vermag, dass es die Gesprächsrichtung, durch Schliessung seiner Mikrophonleitung und Öffnung derselben Leitung des andern Teilnehmers, zu seinen Gunsten umkehrt. Abgesehen davon, dass ein solcher Versuch, den Vorrang des Gespräches zu erringen, andere in demselben Raume arbeitende Personen stört, ist der   Fernsprechverkehr   mit derartigen Geräten ziemlich schwerfällig. Die Umschaltung des Steuerrelais durch die Stimme des hörenden Teilnehmers erfordert je nach der Stimmstärke des Partners eine mehr oder weniger lange Zeitspanne, die für das Gespräch verloren ist und welche die Wirtschaftlichkeit der Anlage bedeutend vermindert.

   Hat der hörende Teilnehmer ein schwaches Stimmorgan und herrscht zudem im Raume, in dem der sprechend Teilnehmer sich befindet, Lärm, so ist es für den Hörenden oft überhaupt unmöglich, zu Worte zu kommen. 



   Ist die Umschaltung vollzogen, so weiss der nun den   Gesprächsvorrang   besitzende Teilnehmer nicht, ob sein Partner den Anfang seiner Rede verstanden hat. Es entsteht eine Unsicherheit, welche die Verständigung der Teilnehmer sehr beeinträchtigt. 



   Nach der Erfindung werden die Nachteile solcher Anlagen dadurch vermieden, dass jede Station mit einer Einrichtung versehen ist, die dem Teilnehmer gestattet, die Initiative des Gespräches zu   ergreifen, gleichviel welche Richtung   dem Gespräche durch die von den Mikrophonströmen beeinflussten Steuerorgane gegeben ist. 



   Die Erfindung betrifft ausserdem ein Signalsystem, welches die Benützer der miteinander verbundenen Sprechstationen über die Gesprächsrichtung und über den besetzten oder freien Zustand der sie verbindenden Stromkreise unterrichtet. Diese Signale gestatten den   Benützern   besonders : a) ihre Aufmerksamkeit in der Richtung des Übertragers zu konzentrieren ; b) das Zustandekommen der Verbindung im Augenblick des Rufes zu prüfen ; c) sich zu überzeugen, ob der eine der beiden das Wort ergreifen und der andere ihn hören kann ; d) oder umgekehrt, dass der eine das Wort nicht ergreifen darf, da der andere ihn nicht hören kann ; e) zu prüfen, ob sie laut genug sprechen, um richtig gehört zu werden ; und schliesslich f) festzustellen, ob die Verbindung unterbrochen ist, wenn das Gespräch beendigt ist. 



   Die verschiedenen oben erwähnten Punkte können in besonderen Fällen miteinander kombiniert werden oder auch teilweise fehlen. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind eine gewisse Anzahl von mit Lautsprecher und verstärktem Mikrophon ausgerüsteten Stationen an eine automatische Zentrale ange- 

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 schlossen. In diesem Falle werden die   Verstärkervorrichtungen   sowohl für die Lautsprecher wie für die Mikrophone in der Zentrale vereinigt. 



   Die Zeichnungen zeigen beispielsweise drei Ausführungsformen einer erfindungsgemässen Anlage. 



   Fig. 1 ist ein Schema, welches zwei unmittelbar miteinander verbundene Stationen darstellt. Fig. 2 zeigt eine ähnliche Anlage wie die erste, die durch ein Signalsystem ergänzt wird. Fig. 3 ist ein Schema einer automatischen Anlage, deren Stationen mit den im Beispiel nach Fig. 2 vorgesehenen Signal- einrichtungen versehen sind. 



   In Fig. 1 bezeichnen I und II die Stationen der   Gesprächsteilnehmer.   Jede dieser Stationen ist mit einem Lautsprecher HP und einem, sehr empfindlichen Mikrophon M ausgerüstet. Sie besitzen ausserdem einen Rufknopf a und einen Interventionsknopf i. In jeder Station ist ein Summer Ro vorgesehen. Die beiden Stationen gemeinsame Ausrüstung umfasst zwei Verstärker AMi   bzw. AT :   und zwei sprachgesteuerte Relais C und   C'.   Die Verstärker sind bekannter Bauart, es ist nicht nötig, sie zu beschreiben. 



   Um eine Verbindung zwischen Station   I   und   II   herzustellen, drückt der Benützer der ersteren auf den Knopf a und legt dadurch den Summer Ro über den Kontakt   a   an den positiven Pol der
Batterie. Gleichzeitig werden über den Kontakt al die Verstärker an die Batterie gelegt. Das im
Summer erzeugte Geräusch gelangt in das Mikrophon M der Sendestation und wird auf den Laut- sprecher HP der Station II   übertragen, wodurch   der Teilnehmer gerufen wird. Beim Loslassen des
Knopfes a wird Kontakt      geöffnet und der Summer abgestellt. Die Verstärker bleiben über den
Kontakt   a1   an die Batterie angeschlossen. 



   Ein Schwächungswiderstand af, der das Entstehen der akustischen Kopplung verhindert, ist in jeden der Lautsprecherstromkreise eingeschaltet. Sobald der Benützer   I   spricht, wird sein Relais C erregt. Durch seinen Kontakt Cl unterbricht dieses Relais den Schwächungsstromkreis und durch seinen Kontakt   c   den   Lautsprecherstromkreis   des sprechenden Teilnehmers. Durch Öffnen des
Kontaktes   e   wird also das Mikrophon des Hörenden unwirksam gemacht. 



   Der letztere ist daher gezwungen, zu warten, bis sein Sprechpartner fertig gesprochen hat, wenn er seinerseits das Wort ergreifen will. Es kann jedoch vorher notwendig sein, etwas zu erwidern. Zu diesem Zwecke ist der Knopf i vorgesehen, der dem Hörenden gestattet, den Lautsprecher des
Sprechenden einzuschalten. Dies geschieht durch Schliessung eines Stromkreises der parallel zu demjenigen des Kontaktes   c   bzw.   c'   liegt und durch die Wiedereinschaltung des   Schwächungswider-   standes at. 



   Wenn das Gespräch beendigt werden soll, drückt der sprechende Teilnehmer auf den Knopf d, der die Aufgabe hat, sämtliche Organe in ihre ursprüngliche Lage   zurückzuführen.   Die Art und Weise, wie diese Rückstellung erfolgt, ist nicht dargestellt, da sie mit der Erfindung nichts zu tun hat. 



   Die Stationen   7 und 77 nach   Fig. 2 sind ebenfalls mit einem Lautsprecher HP, einem Mikrophon M, einem Rufknopf a, einem Interventionsknopf i und einem Rückstellknopf   d   ausgerüstet. Jede Station besitzt ausserdem Signallampen V (grün), B (weiss), R (rot) bzw. V', B',   R',   deren Wirkungsweise weiter unten erläutert ist. 



   Die beiden Stationen sind in direkter Verbindung dargestellt, aber es ist klar, dass sie ebensowohl über eine automatische Zentrale bekannter Bauart miteinander verbunden sein könnten. 



   Wenn Station   I   mit Station II eine Verbindung herstellen will, drückt ihr Benützer auf einen Knopf a, wodurch die Kontakte al   und   betätigt werden. Die Verstärker AMi und AM2 werden unter Strom gesetzt. Der Summer Ro für Station   II   wird betätigt Da er aber hinter dem Verstärker liegt, erregt er das Relais C der Station   I   nicht. Dagegen wird das im Lautsprecher HP der Station II erzeugte Geräusch durch das Mikrophon M derselben Station zurückübertragen.

   Dadurch wird das Relais C'erregt, das durch seinen Kontakt 2 sowohl die grüne Lampe V'des Gerufenen als auch die rote Lampe   R   des Rufenden einschaltet (Batterie am Kontakt   a ; :).   Der letztere hat also die Kontrolle, dass sein Ruf abgegeben wurde, und der Gerufene wird eingeladen, sich zu melden. Beim Loslassen des Druckknopfes a wird Kontakt   al geöffnet,   während die Verstärker über den Kontakt   a2   an die Batterie angeschlossen bleiben. Relais C'fällt ab, da der Summer Ra abgeschaltet ist. Die rote Lampe des Rufenden und die grüne Lampe des Gerufenen erlöschen. Dagegen leuchten die beiden weissen Lampen   B, B',   dauernd auf und zeigen damit an, dass die Verbindung hergestellt ist. 



   Sobald der eine der beiden Teilnehmer zu sprechen beginnt, wird das Relais C der Station I oder Relais C'der Station Il erregt und es wird die grüne Lampe beim Sprechenden und die rote Lampe beim Hörenden eingeschaltet. 



   Das Relais C bzw. C'steuert nicht nur das Gespräch im einen oder andern Sinn, indem es den Mikrophonstromkreis vom einen der beiden Teilnehmer zum Lautsprecher des andern unterbricht und wieder herstellt, sondern es hat noch die Aufgabe, den beiden Stationen die Richtung des Gespräches bzw. den freien oder besetzten Zustand der Linie durch Einschalten   verschiedenfarbiger   Lampen anzuzeigen. 



   Bei dieser Ausführungsform ist ebenfalls ein Interventionsknopf i vorgesehen, durch den der eine der beiden Teilnehmer den unterbrochenen Kontakt für den Lautsprecher seines Partners überbrücken kann, wodurch er den Vorrang des Gespräches an sich ziehen kann. 

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   In Fig. 3 ist die Verbindung über eine automatische Zentrale III dargestellt. Die Station 1 soll die Station II anrufen. 



   Der Rufende schaltet seine Station ans Amt, indem er auf seinen Rufknopf a drückt. Sobald die Anschaltung ausgeführt ist, was durch ein optisches Signal angezeigt wird, verbindet er sich, mit Hilfe seines Nummernschalters, mit der   gewünschten   Station. 



   Wenn diese frei ist, erhält der Gerufene in seinem Lautsprecher ein hörbares Rufsignal, das ebenfalls vom Rufer empfangen wird, und welches nach einer gewissen Zeit selbsttätig durch ein Relais abgestellt wird. Das Relais wird von dem Strom erregt, der im Mikrophon des Gerufenen durch die von seinem Lautsprecher ausgesandten Schallwellen erzeugt wird. 



   Die Absendung des Rufes gibt der verlangten Station den Vorrang im Gespräche. 



   Wenn der Gerufene die Verbindung   zurüekweist,   weil er beschäftigt ist, oder aus irgendeinem andern Grunde, sendet er mittels eines   Zurückweisungsknopfes   ein Hörsignal in den Lautsprecher des Rufenden, z. B. durch Verwendung des Rufstromkreises. Durch dieses Signal benachrichtigt, hebt der Rufende die Verbindung auf. 



   Wenn der Gerufene die Verbindung annimmt, meldet er sieh und das Gespräch kann beginnen.
Wenn im Laufe des Gespräches der eine der Teilnehmer wünscht, den andern zu unterbrechen und augenblicklich den Vorrang des Gespräches an sich zu ziehen,   drückt   er auf einen Interventionsknopf. Er wirkt auf diese Weise auf verschiedene Relais, die die   Gesprächsrichtung   zu seinen Gunsten umkehren. 



   Wenn endlich der Teilnehmer, der den Vorrang des Gespräches erhalten hat, die Verbindung in dieser Richtung festzustellen wünscht,   drückt   er auf seinen Rufknopf. Wenn er einen Brief diktieren, etwas vorlesen oder eine ziemlich lange Mitteilung machen muss, verhindert er auf diese Weise, dass in jeder Pause das Relaissystem der Zentrale in Wirkung tritt, um seinen Gesprächsvorrang aufzuheben und wieder herzustellen, sobald er wieder zu sprechen beginnt, wie das sonst geschehen würde. 



   Diese Massnahme verhindert jedoch den Sprechpartner nicht, die Verbindung durch Drücken auf seinen Interventionsknopf zu unterbrechen und so die einseitige Feststellung derselben aufzuheben. 



  Die Feststellung kann nachher wieder durch den ersten Teilnehmer hergestellt werden, wie oben angegeben. 



   In der Zentrale sind, wie dies in der automatischen Telephonie üblich ist, Anrufsucher   CA,   Leitungswähler SU und verschiedene zu jeder Gesprächsmöglichkeit gehörende Relais angeordnet. 



   Die Zentrale besitzt für jede Gesprächsmöglichkeit, symmetrisch angeordnet, eine Verstärker- 
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   In der folgenden Beschreibung sind die Relaisbenennungen nicht wiederholt. Die Kontakte sind mit den Buchstaben ihrer Relais bezeichnet, dem die Nummer des betreffenden Kontaktes beigefügt ist. 



   Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende : 
1. Anruf :
Der Rufer   drückt   auf seinen Knopf a. In der Zentrale wird das Relais A in der ersten Stufe sowie das Relais Y erregt. Bei Erregung des Relais   A   in der ersten Stufe wird nur der Kontakt   A2   geschlossen. 



   Stromkreis : negativ, Leitung VIII, Kontakt 1 des Knopfes a, Leitung   VII,   Wicklung   1   von Relais A, Ruhekontakt   A4, Ruhekontakt   des Sicherungsträgers   Pl,   Ruhekontakt   B3'Wicklung 1   des Relais Y, positiv. 



   Kontakt      bereitet den   Prüfstromkreis   vor. Kontakt Y3 bereitet den Stromkreis des Relais T vor. Kontakt   Yi   lässt den Anrufsucher CA an. 



   Stromkreis : negativ, Drehmagnet des Anrufsuchers CA, Arbeitskontakt   Y Ruhekontakt B :,   Ruhekontakt   Ti, Selbstunterbrecher EI,   positiv. 



   Gelangt der Anrufsucher auf die Linie des Rufenden, so werden das Relais T und das Relais A in der zweiten Stufe erregt. 



   Prüfstromkreis : negativ, Leitung VIII, Kontakt 1 von a, Kontakt d, Leitung   VI,   Wicklung II 
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 takt J3, Arbeitskontakt   Y3, positiv.   



   Kontakt   Ti   unterbricht den Stromkreis des Suchers CA und erregt Relais B. Kontakt A3 öffnet die Verbindung zwischen den Leitungen III, IV. Kontakt Ai schaltet auf der anrufenden Station die rote Lampe r ein, wodurch sie dem Benutzer anzeigt, dass die Zentrale zum Wählen des Sprechpartners bereit ist. 



   Stromkreis : negativ, Kontakt   J. i, Leitung IX,   Ruhekontakt   S2, Lampe r, Leitung X,   positiv. 



   Wenn das Relais B erregt ist, bereitet Kontakt   Bl   den Wählstromkreis vor. B2 schliesst einen Haltestromkreis des Relais B. Kontakt Bd trennt die Wicklung   I   des Relais Y ab. Die Kontakte B4 und B6 schalten die Leitungen   III,     IV   auf Relais Y. Bs schliesst das Relais T kurz, welches abfällt. 

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  2. Wählen. 



   Während des Wählens schliesst der Nummernschalter DA den Lautsprecher RU kurz und bringt das Relais Y zum Ansprechen. 



   Mit dem ersten Stromstoss erregt der Kontakt   Y2   das Relais J und den Drehmagneten   se   des Leitungswählers. 



   Stromkreis : positiv, rechte Wicklung von J, Ruhekontakte T5, U2, Arbeitskontakt   Bi, Ruhe-   
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 während der Stromstossreihe. 



   Der Kontakt   J1   öffnet einen Kurzschlusskreis der Wicklung   I   des Relais Y. Kontakt   J2     schliesst   die Verzögerungswicklung des Relais J kurz und hält U kurzgeschlossen. Kontakt   J3 öffnet   den Stromkreis des Relais T. Der Wähler SU ist ausserhalb der Ruhestellung, Kontakt SU, bereitet seine Rückstellung vor. Kontakt   SU,   öffnet einen   Kurzschluss   des Relais U und bereitet die Kurzsehliessung der Wicklung   I   des Relais Y vor. 



   Nachdem der Wählvorgang beendet ist, fällt Relais J ab. Kontakt   J2   öffnet einen   Kurzschluss   des Relais U, welches erregt wird, Kontakt   J3 schliesst   den Stromkreis des Relais T. 



   Die Kontakte   U,., U,   trennen die Leitungen   III,     IV   vom Relais Y ab und schalten sie auf den Transformator Tr 4. Kontakt   U2   öffnet den Wählstromkreis. Kontakt U6 hält Relais B. Relais Y fällt. 



   3. a) Die verlangte Station ist besetzt. 



   Ist Station II besetzt, indem sie selbst eine andere Station angerufen hat, so wird Relais T durch die Wicklung des Relais U der Gruppe, in der die Station besetzt ist, kurzgeschlossen. Ist Station II von einer dritten Station besetzt worden, so wird Relais T durch die niederohmige Wicklung des Relais T der Gruppe, durch die Station II angerufen wurde, kurzgeschlossen. 



   Bei der rufenden Station bleibt die rote Lampe r eingeschaltet. Im Lautsprecher ist kein Geräusch wahrnehmbar. Der Rufende ist auf diese Weise benachrichtigt, dass die angerufene Station nicht frei ist. 



   Das hier verwendete Prinzip der Sperrung einer besetzten Leitung ist bekannt und in den meisten Selbstanschlussanlagen im Gebrauch. Von einer Beschreibung dieses Prinzips kann deshalb abgesehen werden. 



   3. b) Die angerufene Station ist frei. 



   Beim Abfall des Relais J werden das Relais T und das Relais   A'der   gerufenen Station erregt. 



   Stromkreis : positiv, Arbeitskontakt   B5, Ruhekontakt J3, Wicklung II#I   des Relais T, Arm c des Wählers SU, Wicklung 11 des Relais   X,   Leitung   VI,   Ruhekontakt des Knopfes   d',   Leitung VIII, negativ. 



   Kontakt   T,   erregt die Relais E, D, D'und D". Kontakt Ts öffnet den Wählstromkreis. 
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 erregt, aber der Anzug von E ist merklich rascher. 



   Durch die Erregung des Relais E   schliesst   Kontakt   E1   das Relais G kurz. Kontakt E2 erregt den Summer Ro in Serie mit der Wicklung I des Transformators Tr 1. Kontakt E3 schliesst den Wider- 
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 einen Haltestromkreis des Relais E. Kontakt   E6 schliesst   Relais G'über einen Widerstand kurz. 



   Die Kontakte   D1   und   D,   bereiten den Speisestromkreis des Rufenden, die Kontakte   D3 und Ds   den Speisestromkreis des Gerufenen vor. Kontakt D6 schliesst den Stromkreis für die Heizfäden der vier Trioden   L 1, L   2, L 3 und   L 4. D'l bereitet   den Empfangsstromkreis des Rufenden vor. Kontakt D'3   schliesst   den Stromkreis des Relais S', welches in der ersten Stufe den Kontakt   S"schliesst.   Kontakt   D"i   bereitet den Empfangsstromkreis des Gerufenen vor. Kontakt D"2 öffnet den Erregerstromkreis des Rufrelais E und hält die Relais E, D, D', D". Der Kontakt   D"'   bereitet den Stromkreis der Steuerrelais H und H' vor.

   Kontakt D"6 vervollständigt den Stromkreis des Relais   8   der rufenden Station. 



  Die Kontakte   81   und   82   schalten die weisse Lampe b ein, die rote r erlischt. 



   Die Kontakte   D'i   und Dz haben den Zweck, zu verhindern, dass während des Ruhezustandes der Organe der Sprechgruppe irgendein Strom in den Lautsprecherstromkreisen induziert wird, der einen Anruf vortäuschen kann. 



   4. Anrufsignal. 



   Da Kontakt E2 geschlossen ist, erhält der Gerufene in seinem Lautsprecher ein Signal, das vom Summer Ro erzeugt wird. 



   Stromkreis : positiv, Summer Ro, Arbeitskontakt E2, Primärwicklung I des Transformators Tr 1, Wicklung   I   der Selbstinduktionsspule S1, negativ. 



   Der die Primärwicklung   I   des Transformators   Tr 1 durchfliessende   Wellenstrom wird über die   Sekundärwicklung     III   auf das Gitter der Triode L 1 übertragen, welche den verstärkten Strom über 
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Stromkreis : negativ, Heizfaden (Kathode) und Anode der Röhre L 1, Ruhekontakt 1 von Relais NR, Wicklung I des Transformators Tr2, Kontakt   C,   positiv. 



   Die in den Wicklungen   11   und 111 des Transformators Tr2 erzeugten Ströme werden über die Arme d, e des Wählers SU und den Nummernschalter DA auf den Lautsprecher des Gerufenen übertragen. 



   Die vom Lautsprecher des Gerufenen empfangenen Schwingungen werden durch akustische Kopplung über sein Mikrophon nach der Zentrale   zurückübertragen.   
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   Die   Mikrophonströme   werden über die Wicklung III des Transformators Tr3 und die Verstärkerröhre L3 auf die   Primärwicklung     I   des Transformators   TW   verstärkt übertragen. 
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 formators Tr4, Ruhekontakt Cl, positiv. 



   Die Ströme der Wicklung 7 des Transformators Tr 4 werden einerseits über seine Wicklungen Il und III auf den Lautsprecher des Rufenden übertragen ; derselbe wird dadurch benachrichtigt, dass der Verlangte gerufen wurde. Anderseits gelangen diese Ströme über die Wicklung   IV   des Transformators   TW   auf das Gitter der Triode   L 4. Sie   erzeugen einen verstärkten und gleichgerichteten Strom im Anodenstromkreis von L 4, in dem sich die Wicklung des Relais   G'befindet.   Relais G'wird   erregt und öffnet am Kontakt ss'g einen Kurzschluss der Wicklung I des Relais H'. Relais H'wird erregt, sein Kontakt H' öffnet den Stromkreis des Rufrelais E, welches abfällt und den Anruf unter-   bricht ; Kontakt   H'2   erregt Relais C'. 



   Durch die Erregung des Relais C'öffnet   C"i   den Anodenstromkreis der Verstärkerröhre   L 1.   



  Kontakt   C'2   öffnet den Kurzschluss eines in den Signalstromkreis des Gerufenen eingeschalteten Widerstandes RS', wodurch das Relais S'in der zweiten Stufe anspricht und das Einschalten der grünen Lampe v'durch den Arbeitskontakt   S'2   und Ruhekontakt      bewirkt. Kontakt   C'g   schliesst Relais G kurz. C'4 schliesst die Empfangsleitungen   III,     IV   des Gerufenen kurz. Kontakt C's öffnet den Signalstromkreis des Rufenden. Sein Relais   S fällt   ab und bewirkt das Auslöschen seiner weissen Lampe b und das Wiedereinschalten seiner roten Lampe r durch den Ruhekontakt   S-Kontakt C's schliesst   Relais   G'während   den verschiedenen, durch Relais C'bewirkten Umschaltungen kurz.

   Kontakt   C's   überbrückt den zwischen den Wicklungen II und In des Transformators   Tr 4 eingeschalteten   
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   Kontakt C'6 besteht aus drei Federn, die derart eingestellt sind, dass sie sich während den durch das Relais C'hervorgerufenen Umschaltungen berühren. Wenn das Relais C'in Ruhelage oder in Arbeitsstellung ist, verlässt eine der äusseren Federn die beiden andern. Die Federn verhindern, dass das Relais   G'von durch   die Umschaltungen hervorgerufenen elektrischen Stromstössen beeinflusst wird. 



   5. a) Der Gerufene weist die Verbindung zurück, da er beschäftigt ist. 



   Nachdem er den Anruf erhalten hat,   drückt   er auf seinen Zurückweisungsknopf d. In der Zentrale fallen sein Anschlussrelais A'sowie das Gruppenrelais T ab. Das Rufrelais E wird neuerdings erregt. 



   Stromkreis : positiv,   Arbeitskontakt Us   Arbeitskontakt D"2, Ruhekontakt T2, Wicklung des Relais E, negativ. 



   Beim Abfall des Relais T schliesst Kontakt Ta den Stromkreis des Relais NR, das erregt wird.
Stromkreis : positiv, Arbeitskontakt D"5, Ruhekontakt T3, Arbeitskontakt U4, Wicklung von Relais NR, negativ. 
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 von der Triode L 1 verstärkte Wechselstrom wird dieses Mal vermittels des Transformators Tr 4 vom Lautsprecher des Rufenden empfangen. 



   Durch dieses Signal benachrichtigt, drückt der Rufer auf seinen Knopf d, was in der Zentrale die Abschaltung der hergestellten Verbindung bewirkt. 



   5. b) Der Gerufene nimmt die Verbindung an. 



   Nachdem er den Anruf erhalten hat, meldet er sich. Diese Antwort wird durch sein durch L 3 verstärktes Mikrophon auf den Lautsprecher des Rufenden und die Gleichrichterröhre L4, die Relais   G'   hält, übertragen. Die Stromkreise wurden anlässlich der Erläuterung des Anrufes beschrieben. 



   Wenn der Gerufene geantwortet hat, lässt er das Wort dem Rufenden. Da das Relais G'keinen Strom mehr erhält, fällt es ab. Das Steuerrelais   H'und   das Verriegelungsrelais C'fallen mit Verzögerung ab. Kontakt   C'i   stellt den Anodenstromkreis von L 1 wieder her. Kontakt   C'2   schliesst den in den Signalstromkreis des Gerufenen eingeschalteten Widerstand RS'kurz, wodurch das Relais S' 

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 und   8'2   bewirkt wird. 



   Kontakt   C's   öffnet den Kurzschluss des Relais G und Kontakt   G'4   denjenigen der Empfangsleitungen III,   IV   des Gerufenen. Kontakt C'5 schliesst den Signalstromkreis des Rufenden, wodurch sein Relais   8   in der zweiten Stufe erregt und die weisse Lampe b durch die Arbeitskontakte 81 und   82   eingeschaltet werden. Kontakt C's öffnet den Kurzschluss des zwischen die Wicklungen II und In des Transformators Tr4 eingeschalteten Schwächungswiderstandes RC'. 



   In diesem Augenblick zeigt die auf beiden Stationen eingeschaltete weisse Lampe an, dass die doppelte Verbindung (hin und   zurück)   hergestellt ist. Die Stärke des Empfanges wird durch die zwischen die Wicklungen Il und   III   der Transformatoren Tr 2 und Tr 4 eingeschalteten Widerstände und die über die Arbeitskontakte   83 und 8'3   im Nebenschluss zu den Lautsprechern liegenden Kondensatoren gedämpft. Diese Empfangsstärke ist leicht unterhalb der Grenze des Entstehens der akustischen Kopplung eingestellt. 



   6. Der Rufende spricht. 



   Durch sein Mikrophon wird sein Gespräch auf den Transformator   T l übertragen, durch   die Triode L 1 verstärkt und durch den Lautsprecher des Gerufenen empfangen. Anderseits geht der von ihm erzeugte Strom über die Gleichriehterröhre L2 und das Relais G, welches erregt wird. 



   Kontakt   Gy   schliesst Relais   G'kurz. Kontakt G3   öffnet den Kurzschluss des Relais H, welches erregt wird. Kontakt   H1   erregt das Verriegelungsrelais C und das Feststellrelais F in der ersten Stufe. 



   Kontakt   Cy   öffnet den Anodenstromkreis von   L". Kontakt C,   öffnet den Kurzschluss des in den Signalstromkreis des Rufenden eingeschalteten Widerstandes RS, wodurch das Relais   8   in der ersten Stufe erregt wird und das Einschalten seiner grünen Lampe v durch den Arbeitskontakt   82   und den Ruhekontakt   i     bewirkt. Kontakt C, schliesst   die Empfangsleitungen des Rufenden kurz. 



  Kontakt   G5   öffnet den Signalstromkreis des Gerufenen, wodurch sein Relais S' abfällt und das Einschalten der roten Lampe r'durch den Ruhekontakt 8'2 erfolgt. Kontakt   G6   schliesst G während den 
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 den zwischen die Wicklungen II und III des Transformators Tr2 eingeschalteten Schwächungswiderstand RC kurz. 



   Kontakt   F2   bereitet den Stromkreis der Steuerwicklung II des Relais F vor. 



   Auf diese Art kann das Gespräch unbeschränkt weiter geführt werden. Jedes Mal, wenn einer der Sprechteilnehmer aufhört zu sprechen, wird die Verbindung zweiseitig (weisse Lampe auf beiden Stationen) und das Gespräch kann von dem einen oder dem andern der Teilnehmer fortgesetzt werden. 



   7. Intervention. 



   Wenn der eine der beiden das Wort hat, kann es jedoch nützlich sein, dass der andere ihn unterbrechen kann. In diesem Fall drückt der letztere (angenommen der Gerufene) einmal auf seinen Knopf   in'.   Sein Mikrophon wird durch den Kontakt 1 abgetrennt und das Interventionsrelais IN' wird durch den Kontakt 2 von in'erregt. 



   Stromkreis : positiv, Leitung X, Kontakt 2 des Knopfes in', Leitung V,   Arm t des   Wählers SU, Ruhekontakt C'2, Arbeitskontakt C5, Wicklung des Relais   IN',   negativ. 



   Kontakt   IN'1   öffnet den Stromkreis des Relais H. Kontakt IN'2 öffnet den Stromkreis des Relais G. Kontakt   IN'3   öffnet den Verzögerungsstromkreis des Relais H, damit letzteres rasch abfallen kann. Kontakt IN'5 schliesst einen Haltestromkreis des Relais IN'. 



   Stromkreis : positiv, Arbeitskontakt B5, Arbeitskontakt IN'5, Ruhekontakt H'3, Wicklung von Relais   IN',   negativ. 



   Kontakt   H1   öffnet den Stromkreis des Relais C, welches abfällt. Sein Kontakt   Ci schliesst   den Anodenstromkreis der Röhre L3, Kontakt   G4   öffnet den Kurzschluss der Lautsprecherlinie des Rufenden. Dadurch wird die Initiative des Gespräches dem Gerufenen gegeben. Wenn der letztere seinen Interventionsknopf   in'loslässt, schliesst sich   sein Mikrophonstromkreis wieder und erzeugt einen Stromstoss, der das Relais   G'erregt.   Kontakt   G'3 öffnet   den Kurzschluss der Wicklung 1 des Steuerrelais   H',   dessen Anker angezogen wird. Kontakt   H'2   erregt das Verriegelungsrelais C', welches durch seinen Kontakt C'4 den Lautsprecherstromkreis des Gerufenen kurzschliesst.

   Kontakt   C'i   öffnet den Anodenstromkreis der Verstärkerröhre L   1,   so dass die   Mikrophonströme   der Station 1 nicht auf den Lautsprecherstromkreis des Gerufenen übertragen werden. Der Rufende verliert den Vorrang des Gespräches. Kontakt H'3 öffnet den Stromkreis des Relais IN', welches abfällt, da es seine Aufgabe erfüllt hat. 



   Der Rufende kann seinerseits in gleicher Weise intervenieren. Diesmal wird es das Relais IN sein, das zu seinen Gunsten die Rolle übernimmt, die das Relais IN'zugunsten des Gerufenen gespielt hat. 



   Die Knöpfe in und in'werden ausserdem stets dann benutzt, wenn in dem Raum Lärm herrscht, in dem die Person, die man zu sprechen wünscht, sich befindet. Der in der lärmfreien Station sich befindende Benutzer verhindert dadurch, dass die Gesprächsrichtung unter dem Einflusse dieses. Lärms zugunsten seines Sprechpartners aufrechterhalten wird, auch wenn dieser aufhört zu sprechen. 

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 8. Feststellung der Verbindung in einer Richtung. 



   Wenn einer der beiden Sprechteilnehmer einen Brief zu diktieren, etwas vorzulesen oder eine ziemlich lange Mitteilung zu machen hat, kann er, wenn er das Wort hat, die Verbindung feststellen, indem er einmal auf seinen Knopf a drückt. Er erregt dadurch das Feststellrelais F in der zweiten
Stufe im Falle des Rufenden oder das Relais F'im Falle des Gerufenen. 



   Stromkreis (für den Rufenden) : positiv, Leitung X, Kontakt 2 des Knopfes a, Leitung   IV,  
Arbeitskontakt A3, Arm d des Suchers CA, Arbeitskontakt   B4, Arbeitskontakt U1, Wicklung 111     des Transformators TW,   Arbeitskontakt   F2'Wicklung 11   des Relais F, negativ. 



   Es werden nun auch die Kontakte   Fl und Fs umgelegt.   Kontakt      öffnet den Kurzschluss der Wicklung 1 von Relais H, Kontakt   Fg hält   das Relais F. 



   Stromkreis : positiv, Arbeitskontakt   Bs, Ruhekontakt IN's, Arbeitskontakt Fs, Wicklung 11   von Relais F, negativ. 



   Der Rufende kann dann leise sprechen oder gar aufhören zu sprechen : Relais   G   fällt ab, aber
Relais H wird durch den offenen Kontakt Fl gehalten. Die Verbindung bleibt also in der Richtung vom Sprechenden zum Hörenden festgehalten. Der letztere bewahrt jedoch stets die Möglichkeit den Sprechpartner zu unterbrechen, indem er einmal auf einen Knopf   in'drückt.   Durch diese Massnahme wird das Relais IN'erregt und der Kontakt   IN's   öffnet den Haltestromkreis des Relais F. 



   Die Anlage wird wieder normal. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Telephonanlage mit Lautsprecher und verstärktem Mikrophon, in welcher Organe für die
Steuerung der   Gesprächsrichtung   durch die Stimme vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station mit einem von Hand zu betätigenden Schaltorgane versehen ist, das dem Teilnehmer gestattet, die Initiative des Gespräches zu ergreifen, gleichviel welche Richtung dem Gespräch durch die von den   Mikrophonströmen   beeinflussten Steuerorgane gegeben ist.

Claims (1)

  1. 2. Telephonanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station ein Verriegelungrelais (C) aufweist, welches einen Kontakt steuert, der das Mikrophon der hörenden und den Lautsprecher der sprechenden Station ausschaltet.
    3. Telephonanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station einen Stromkreis aufweist, der bei seiner Schliessung den genannten Kontakt des Verriegelungsrelais (0) kurzschliesst und so die Verbindung zwischen Lautsprecher der sprechenden und Mikrophon der hörenden Station wiederherstellt.
    4. Telephonanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station ein Steuerrelais (H) aufweist, welches die Richtung des Gespräches bestimmt und einerseits von den von einem Verstärker kommenden Mikrophonströmen und anderseits von Mitteln (in, IN) beherrscht wird, die gestatten, den Sprechpartner zu unterbrechen und die Initiative des Gespräches zu ergreifen.
    5. Telephonanlage nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station eine Anzahl Signallampen (r, v, b) verschiedener Farben aufweist, die die Richtung des Gespräches bzw. den freien Zustand der Leitung anzeigen.
    6. Telephonanlage nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerrelais (H) auf das Verriegelungsrelais (C) wirkt, dem auch die Steuerung der Signallampen obliegt, die die Stellung des Verriegelungsrelais und die Richtung des Gespräches anzeigen.
    7. Telephonanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Signallampen durch ein Umschaltrelais (S) ein-und ausgeschaltet werden, dessen Stellung von derjenigen des Verriegelungsrelais (C) abhängt.
    8. Telephonanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station eine Feststellvorrichtung der Gesprächsrichtung aufweist, die dem Benutzer gestattet, die Stellung des Steuerrelais (H) derart festzulegen, dass er auch in den Gesprächspausen die Initiative des Gespräches behält.
    9. Telephonanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerrelais (H) von einem vom Rufknopf (a) betätigten Feststellrelais (F) beherrscht wird, wobei diese Wirkungsweise des Rufknopfes durch das erregte Anschlussrelais hervorgerufen wird.
    10. Telephonanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, die dem Teilnehmer der gerufenen Station gestatten, dem Rufenden durch ein akustisches Signal mitzuteilen, dass er nicht in der Lage ist, die Verbindung aufzunehmen.
    11. Telephonanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Station ein Knopf (d) vorhanden ist, durch den der gerufene Teilnehmer die Erregung des Rufrelais (E) und die Entsendung eines Zurückweisungssignales in den Lautsprecherstromkreis des rufenden Teilnehmers bewirken kann.
    12. Telephonanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ruf-bzw. das Zurückweisungssignal selbsttätig durch die Schallwellen des Signals selbst aufgehoben wird, indem diese vermittels des Mikrophons der Empfangsstation und des Steuerrelais (H) auf das Rufrelais (E) wirken, welchem auch die Aufgabe zufällt, den Signalgeber (Ro) ein-und auszuschalten,
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