AT148310B - Apparat für serienweise Betrachtung bzw. Projektion von Bildern (Diapositiven). - Google Patents

Apparat für serienweise Betrachtung bzw. Projektion von Bildern (Diapositiven).

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AT148310B
AT148310B AT148310DA AT148310B AT 148310 B AT148310 B AT 148310B AT 148310D A AT148310D A AT 148310DA AT 148310 B AT148310 B AT 148310B
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Paul Dufek
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Paul Dufek
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Description


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  Apparat für serienweise Betrachtung bzw. Projektion von Bildern (Diapositiven). 



   Zweck der Erfindung ist, Bilder (Diapositive) ohne Hilfsmittel, wie Rahmen, Rillenkörbe, Hülsen, Zwischenglieder u. a., wie sie bei den meisten bis jetzt ausgeführten Apparaten benötigt werden, betrachten bzw. projizieren zu können. Auch unterscheidet sieh der Gegenstand der Erfindung von den bisherigen Apparaten dadurch, dass die Verwendung verschieden starker Platten (Diapositive) möglich ist. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Seitenansicht des Apparates, in Fig. 2 die Ansicht von vorne und Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Mitnehmer b. 



   Der obere Teil des Apparates ist behälterförmig und besteht aus zwei Seitenteilen   n   und einer auf diesen verschiebbar angeordneten Schiebeplatte a, die zugleich den rückwärtigen Abschluss bildet. An zwei an den Führungen der   Schiebeplatte   a angebrachten Griffen sind zwei   Schnüre   befestigt, die über die Rollen ;'zu zwei Zugfedern o geführt werden. Eine an der Rückseite der Schiebeplatte a angebrachte, nach oben aufklappbare Klinke y dient dazu, die Schiebeplatte a während des 
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 Abschluss des behälterförmigen Oberteiles bildet ein auf zwei an den Seitenteilen n angebrachten Führungen d verschiebbar angeordneter rahmenförmiger Mitnehmer b.

   Der obere und der untere Teil des Mitnehmers besteht aus winkelförmigen Leisten, welche der Auf-und Mitnahme des zu betrachtenden bzw. zu projizierenden Bildes dienen. Als innerer seitlicher Abschluss des Mitnehmers befinden sich zu beiden Seiten winkelförmige Anschläge e, die durch Einstellschrauben oder Muttern It für verschieden starke Bilder (Diapositive) verstellbar sind. Die äusseren, genuteten Teile des Mitnehmers b, die die Führungen   d   übergreifen, sind auf ihrer   rückwärtigen   Seite mit zwei Zahnstangen x 
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 eingreift.

   Zwei Hebel/, die in   Langlöchern   auf der Welle i und auf den Bolzen der Rollen r geführt sind, übergreifen mit ihren oberen Enden die   Rollen r und   die in den Rillen derselben laufenden Schnüre und ermöglichen mit Hilfe der beiden Kurvenscheiben g bei Drehung der Welle i eine Klemmung der Schnüre über die Dauer des nicht ausgenommenen Umfanges der Kurvenscheiben g. 



  Durch diese Anordnung ist es möglich, den Zug der Federn o auf die Schiebeplatte a so zu steuern, dass er nur dann zur Wirkung gelangt, wenn der Vorschub des Bilderstapels erfolgen soll. In Ausnehmungen der Führungen      sind zwei unter Federdruck stehende Hebel z angeordnet, die von den Anschlägen c des Mitnehmers b in die Ausnehmungen   gedrückt   werden. Bei der Verschiebung des Mitnehmers b nach abwärts geben die   Anschläge     c   die Hebel z frei, diese springen vor und halten die Bilder des Stapels im Oberteil des Apparates zurück. An einem der beiden Zahnräder e ist eine Nase   h1   angebracht, die bei Linksdrehung des Zahnrades unter die nach unten umklappbare   Klinke/   des Gestänges h gebracht wird.

   Bei Zurückdrehung des Zahnrades   c,   also   Reehtsdrehung,   nimmt die Nase   : i   die Klinke   h4   ein kurzes Stück mit und bewirkt durch die Klinken   h2     und h3 rinen   kurzen Ausschlag des Hebels   A,   der auf einer den Führungen d quer gelagerten Welle sitzt. 



   Die Bilder (Diapositive), die nur zu ihrem Schutze mit Papiermasken beklebt oder eingefasst werden, kommen direkt aus der Schachtel oder einem für eine bestimmte Anzahl angefertigtem Magazin in den   behälterformigen   Oberteil des Apparates vor den Schieber a. Wird nun die Klinke y gehoben, ziehen die beiden Zugfedern o den Bilderstapel mit dem Schieber   a   gegen den Mitnehmer b. Das erste Bild des Stapels befindet sich nun zwischen   den waagrechten, winkelförmigen   Leisten des Mitnehmers b, angedrückt gegen die Anschläge e. Dreht man nun die Kurbel t nach links, so nehmen die beiden Zahnräder e den Mitnehmer b und damit das in diesen eingelegte Bild nach unten in die Betrachtungs-bzw. Projektionsstellung.

   Bei der   Abwärtsbewegung   des Mitnehmers b geben die An- 

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 schläge c desselben die Hebel z frei, und diese halten die Bilder des Stapels   zurüek. Die Hebel f klemllle   die   Schnüre   gegen die Rollen   ;'und   verhindern damit unnötigen Zug der Federn gegen die Bilder. 



   Nach erfolgter Besichtigung bzw. Projektion wird die Kurbel t nach rechts gedreht. Das Bild 
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   Ist das besichtigte bzw. projizierte Bild ausgeworfen, so greifen die Zahnräder e wieder ein und bringen den Mitnehmer b in die Bildaufnahmestellung zurück. Die Kurvenscheiben g geben die   Hebel i frei   und die Federn o ziehen den Bilderstapel mit der Schiebeplatte a von neuem gegen den Mitnehmer b. Mit Hilfe der Ausnehmungen der Zahnräder e wird wieder kurzes Stillsetzen des Mitnehmers b erreicht, trotz Drehung der Kurbel t, und damit sicheres Aufnehmen des Bildes im Mitnehmer   b   gewährleistet. 



   Die Funktion des Apparates ist einfach, und da die Bewegungen der einzelnen Teile zwangläufig verbunden sind, vollkommen sicher. Der Vorschub durch die gesteuerten Federn o gewährt präzisen und für die Platten (Diapositive) ungefährlichen Vorschub ohne   Rücksicht   auf die Stärke derselben. 



   Bei der beschriebenen   Ausführung   befindet sieh der Bilderstapel oben, und die Bilder werden zur Besichtigung bzw. Projektion nach unten gebracht. Es ist jedoch ohne weiteres   möglich,   den Bilderstapel unten anzuordnen und die Bilder (Diapositive) zur Besichtigung bzw. Projektion nach oben zu bringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zur serienweisen Betrachtung bzw. Projektion von in einem Behälter untergebrachten Bildern (Diapositiven), dadurch gekennzeichnet, dass ein rahmenförmiger Mitnehmer (b), in den das zu betrachtende bzw. projizierende Bild automatisch eingelegt wird, durch den Eingriff eines Zahnräderpaares (e) in an ihn angebrachte Zahnstangen   (x)   aus der Bildaufnahmestellung in die Bildbetrachtungs-bzw. Projektionsstellung gebracht und wieder in die   Bildaufnahmestellung zurück-   geführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (e) eine sich über einen grösseren Teil des Unifanges erstreckende Zahnlücke besitzen, um den Stillstand des Mitnehmers (h) während der Aufnahme eines Bildes aus dem Behälter und während des Bildauswurfes zu ermöglichen.
    3. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildvorschub unter dem Einflusse zweier Zugfedern (o) erfolgt, die mittels zweier Schnüre od. dgl., die an der Schiebeplatte (a) befestigt sind und über zwei Rollen (r) geführt werden, den Bilderstapel mit der Schiebeplatte (a) an den Mitnehmer (b) herandrücken.
    4. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre von zwei Hebeln (i) geklemmt werden, die von zwei Kurvenscheiben (g) derart gesteuert werden, dass der Zug der Federn (o) nur dann zur Wirkung gelangt, wenn der Mitnehmer (b) ein Bild aufnehmen soll.
    5. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei unter Federdruck stehende Hebel (z) nach Einlegen des Bildes in den Mitnehmer (b) und nach dessen Entfernung aus der Bildaufnahmestellung die Bilder des Stapels zurückhalten.
    6. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anschläge (e) des Mitnehmers (b) einrüekbare Hebel (z) nach Einlegen des Bildes in den Mitnehmer (b) und nach dessen Entfernung aus der Bildaufnahmestellung die Bilder des Stapels zurückhalten.
    7. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurf des besichtigten bzw. projizierten Bildes durch einen Hebel (k) erfolgt, der vom Kurbelantrieb über die Nasen (111, 714), das Gestänge (71) und die Klinken (112, li,) betätigt wird.
    8. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Mitnehmer (b) angeordneten Anschläge (c) verstellbar sind, um die Aufnahme verschieden starker Bilder (Diapositive) zu ermöglichen.
AT148310D 1935-11-18 1935-11-18 Apparat für serienweise Betrachtung bzw. Projektion von Bildern (Diapositiven). AT148310B (de)

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