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Druckfeuerzeug.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Druekfeuerzeug mit einem mit dem Reibrad zusammenwirkenden, d. h. dieses verdrehenden Dochtkappenträger und einem den Dochtkappenträger betätigenden schwenkbaren Druckhebel. Bei den bekannten derartigen Feuerzeugen erfolgt dabei die mechanische Kupplung zwischen dem Dochtkappenträger und dem Druckhebel durch eine zwischen diesen beiden Organen vorgesehene Schlitzsteuerung, die so ausgebildet ist, dass Zapfen des einen Organs in entsprechend angeordnete Schlitze des andern Organs eingreifen.
Zur Erzielung der für die ziemlich beträchtliche, in der Regel über 900 betragende Schwenkbewegung des Dochtkappenträgers erforderlichen ausreichenden Übersetzung der Druckhebelbewegung war man bei diesen bekannten Feuerzeugen gezwungen, einerseits den Angriffspunkt des Druckhebels sehr nahe an den Drehpunkt des Dochtkappenträgers heranzuverlegen und anderseits auch die Lage des Schlitzes mit Rücksicht auf eine möglichst grosse Übersetzung zu wählen. Die letztgenannte Massnahme bedingt aber eine bedeutende Verschlechterung der Schlitzsteuerung, indem sich diese stark der Selbsthemmungsgrenze nähert, so dass zufolge des dabei leicht auftretenden Eckens (Klemmens) eine beträchtliche Erhöhung der für die Betätigung nötigen Kraft und daher auch eine unerwünschte Erschwerung in der Handhabung des Feuerzeuges eintritt.
Es wurde deshalb bereits vorgeschlagen, die zur mechanischen Kupplung des Dochtkappenträgers mit dem Druckhebel verwendete Schlitzsteuerung durch einen zwischen diesen beiden Organen vorgesehenen Kurbeltrieb zu ersetzen. Dieser hat aber den Nachteil, dass man bezüglich der Wahl seiner Anordnung und hinsichtlich des erreichbaren Übersetzungsverhältnisses sehr stark an die Form und die Abmessungen des Feuerzeuggehäuses gebunden ist.
Die Erfindung vermeidet nun die Übelstände dieser bekannten Zündvorrichtungen dadurch, dass zur Übertragung der Bewegung des Druckhebels auf den Dochtkappenträger ein im Feuerzeuggehäuse schwenkbar gelagerter, doppelarmiger Hebel oder ein solches Hebelpaar vorgesehen ist, dessen Arme mit dem Dochtkappenträger und dem Druckhebel durch an sich bekannte Schlitzsteuerungen mechanisch gekuppelt sind. Da sich bei dieser Ausgestaltung der Zündvorrichtung schon durch entsprechende Bemessung der Arme des Doppelhebels eine beträchtliche Übersetzung erzielen lässt, kann die Ausbildung der Schlitzsteuerungen im Sinne einer möglichst klemmfreien Übertragung vorgenommen werden, wodurch sich eine bedeutende Herabsetzung des für die Betätigung des Feuerzeuges erforderlichen Kraftaufwandes ergibt.
Auch kann man zufolge der Freiheit in der Wahl der Anordnung und auch der Abmessungen des doppelarmigen Hebels selbst bei noch so beschränkten Raumverhältnissen im Feuerzeuggehäuse in allen Fällen das erforderliche Übersetzungsverhältnis zwischen dem Druckhebel und dem Dochtkappenträger erreichen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen die Fig. 1 eine Seitenansicht des Feuerzeuges in seiner Ruhestellung im teilweisen Schnitt, die Fig. 2 eine Stirnansicht hiezu und die Fig. 3 das Feuerzeug in seiner Betätigungsstellung in Seitenansicht und teilweisem Schnitt.
Mit 1 ist das Feuerzeuggehäuse bezeichnet, dessen oberer Abschluss durch den auf der Achse 2 schwenkbar gelagerten Dochtkappenträger 3 mit der Dochtkappe 4 gebildet wird. Auf der Achse 2 ist auch das Reibrad 5 drehbar gelagert, dessen Betätigung durch die Schwenkbewegung des Dochtkappenträgers 3 in an sich bekannter Weise, z. B. unter Vermittlung eines Klinkentriebwerkes, erfolgt.
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Die Verdrehung des Dochtkappenträgers 3 wird erfindungsgemäss durch einen doppelarmigen Hebel 6 von der Bewegung des bei 7 im Feuerzeuggehäuse drehbar gelagerten, unter dem Einfluss einer Rückführfeder 8 a stehenden Druckhebels 8 abgeleitet. Zu diesem Zwecke sind die beiden Arme des bei 9 schwenkbar gelagerten Hebels 6 unter Vermittlung an sich bekannter Schlitzsteuerungen-M, jM mit dem Dochtkappenträger 3 und mit dem Druckhebel 8 mechanisch gekuppelt. Der doppelarmige Hebel 6 ist dabei zweckmässigerweise paarweise, u. zw. so angeordnet, dass er auf beiden Seiten zwischen der Seitenwand des Feuerzeuggehäuses und der Seitenwand des Dochtkappenträgers 3 zu liegen kommt (Fig. 2).
Die schwenkbare Lagerung der Hebel 6 erfolgt durch an diesen vorgesehene Zapfen 9, die in entsprechende Bohrungen der Gehäuseseitenwände eingreifen.