AT146224B - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen.

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AT146224B
AT146224B AT146224DA AT146224B AT 146224 B AT146224 B AT 146224B AT 146224D A AT146224D A AT 146224DA AT 146224 B AT146224 B AT 146224B
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Johann Schneider
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Johann Schneider
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sieherungsvorriehtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einem durch Druckknöpfe bedienbaren, im Anlasserstromkreis oder Zündstromkreis eingeschalteten Schalter, bei dem nur beim Niederdrücken aller Knöpfe, u. zw. in einer ganz bestimmten, fallweise änderbaren Reihenfolge, der Anlasserstromkreis bzw. Zündstromkreis,   beim Niederdrücken jedes andern Knopfes   jedoch ein Stromkreis für einen Daueralarm geschlossen wird. 



   In der Zeichnung sind drei Schaltschemen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Schaltungsschema der Sicherungsvorrichtung, wobei sich der erfindungsgemässe Schalter im Anlasserstromkreis befindet, Fig. 2 das Schema der Druckknopfschaltung und Fig. 3 das Schema der Sicherungsvorrichtung mit im Zündstromkreis liegendem Schalter. 



   Der Schalter weist sieben Knöpfe S1,   SI, 841 861   A und   8   auf, wobei 8 den eigentlichen Startknopf, A den Generalausschalter und die übrigen Knöpfe die Steuerknöpfe darstellen. Zu jedem Steuerknopf gehört ein Relais, welches folgendermassen funktioniert : Wird der Druckknopf   DK   (Fig. 2) gedrückt,   so fliesst   der Strom von a kommend über den Druckknopf   DKindie Leitung 1, durch den   Kontakt K in die Spule MS nach b. Beim   Durchfliessen   der Spule MS wird der Kern magnetisch und zieht das Federblättchen f an ; da nun die Feder von a über die Leitung 2 stromführend ist, bleibt der Stromkreis über K durch die Spule geschlossen, auch wenn der Druckknopf   DK   in die Ruhestellung zurüekgegangen ist. 



   Wird der Steuerknopf   81   gedrückt, so fliesst der Strom vom + Pol der Stromquelle AK durch das entsprechende Tasterrelais, die Magnetspule B1, an Unterbrecher-Kontakt U, die Feder F, den Generalausschalter A und zurück zur Stromquelle. Beim   Durchfliessen   der Magnetspule B1 wird der Kern magnetisch und zieht die Feder F1 aus dem Bereich der Magnetspule   .   



   Als nächster Knopf wird S2 gedrückt, wodurch der zweite Stromkreis von + über SK2, die Magnetspulen Al und   Bg,   Unterbrecherkontakt U, Feder F, Ausschalter A   über-Pol geschlossen   ist. Dadurch wird die Feder F1 zufolge der magnetischen Wirkung der Spule Ai an den Kontakt   8K1   angedrückt und die Feder F2' durch die Magnetspule B3 aus dem magnetischen Bereich der Spule A4 gezogen. Beim Drücken des nächsten Knopfes   8a   fliesst der Strom vom + Pol über   8Ka,   durch die Magnetspulen A4 und B4, U, F und A zum - Pol. A4 zieht die Feder F2 an den Kontakt   fS, B,   zieht die Feder F2' aus dem magnetischen Feld von A3. 



   Beim Drücken des nächsten Tasters S4 fliesst der Strom vom + Pol über SK4 durch die Magnetspulen As und   B2   über   8 und A zum-Pol. Dadurch   wird   Ars magnetisch   und die Feder Fs an   8Ks ge-   zogen. Zufolge der Anziehung von Bs wird die Feder   F4'aus   dem magnetischen Bereich von   A2   gezogen. 



   Durch Drücken des letzten Steuertasters S5 wird der fünfte Stromkreis vom + Pol, SK5, Spule A2, Unterbrecherkontakt U, Feder F und zum-Pol geschlossen. Hiebei wird durch die Anziehung der Magnetspule As die Feder F4 an den Kontakt SK4 angelegt. Durch das Niederdrücken der   Steuertaster   
 EMI1.1 
 schalterAund-Polgeschlossen. 



   Durch die Betätigung des Anlasstasters S kann nun die Startvorrichtung beliebig oft in Funktion gesetzt werden ohne jedesmal die fünf Steuerknöpfe neuerdings drücken zu müssen. 



   Will man den Schalter ausser Funktion setzen, so unterbricht man den Stromkreis durch den Generalaussehalter A oder, wenn die   Ausserfunktionstellung   für längere Zeit eintreten soll, durch eine gebräuchliche Stechersperre. 

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   Um nicht die grosse Stromstärke für die Startanlage im Schalter zu haben, kann auch zwischen letzterem und dem Anlasser ein Relais Bp zwischengeschaltet werden, das durch Drücken des Starterknopfes S betätigt wird und durch Anziehen einer Feder F den Anlassmotor AM an die Stromquelle schaltet. Bei einer Betätigung des Schalters durch einen Unberufenen, der die Reihenfolge, in der die Steuerknöpfe zu drücken sind, nicht kennt, ertönt das Signal. 



   Das Signal kann nun verschieden eingestellt werden, z. B. durch ein Relais, welches das Signal einschaltet und erst bei Betätigung des Generalausschalters unterbricht, oder aber wie   in Fig. 1   ersichtlich, durch Ein-und Ausschalten der Signalleitung, wodurch ein ununterbrochenes Signal. ertönt, welches beim Auslassen des falsch gedrückten. Knopfes aufhört. Wenn z. B. der Dieb den ersten und zweiten 
 EMI2.1 
 zurück. 



   Nachdem nun die Feder Fa'von   B4   (da   der-Knopf 8, nicht   betätigt wurde) nicht aus dem   magnetischen Bereich von 11 a gebracht   wurde, wird sie von Ag angezogen und an den Signalkontakt   Bg   
 EMI2.2 
 Kontakt   EXg   und   Aussohaltrelais   AS zum Signal und von dort über den   Generalausschalter A   zum - Pol geschlossen ist. Da jedoch beim Stromdurchfluss AS die Feder F anzieht, so wird   U unterbrochen   und somit alle A-und B-Spulen sowie die   Steuerrelais   für einen Augenblick stromlos, wodurch alle Federn in die Ruhestellung   zurückkehren.   Dadurch wird HK3 unterbrochen und AS sowie das Signal stromlos. 



  F springt daher in die Ruhestellung und schliesst U wieder, so dass sich der Vorgang wiederholen kann. 



   Fig. 3 stellt dasselbe Schaltprinzip, angewendet für die   Zündstromunterbrechung   dar. An Stelle der in Fig. 1 bezeichneten Startspule tritt das Relais MS. Bei richtiger Druckreihenfolge wird die 
 EMI2.3 
 kurzschliesst und somit den Stromkreis für die Zündung ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einem durch Druckknöpfe be- dienbaren, im Anlasser- oder Zündstromkreis eingeschalteten Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass den Druckknöpfen eine entsprechende Anzahl Relais zugeordnet sind, welche bewirken, dass beim Nieder- drücken der Druckknöpfe in der vorher bestimmten, fallweise änderbaren Reihenfolge nacheinander den einzelnen Druckknöpfen zugeordnete Stromwege eingeschaltet werden, EO dass beim Niederdrücken des letzten in der Reihenfolge liegenden Druckknopfes der Anlasserstromkreis bis zum Startknopf ge- schlossen ist und dass beim Niederdrücken eines Druckknopfes ausserhalb der Reihenfolge ein Alarm- stromkreis eingeschaltet wird und alle bereits durch richtige Wahl der Druckknöpfe eingeschalteten Stromwege wiederum ausgeschaltet werden.
AT146224D 1934-08-16 1934-08-16 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen. AT146224B (de)

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