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Sieherungsvorriehtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einem durch Druckknöpfe bedienbaren, im Anlasserstromkreis oder Zündstromkreis eingeschalteten Schalter, bei dem nur beim Niederdrücken aller Knöpfe, u. zw. in einer ganz bestimmten, fallweise änderbaren Reihenfolge, der Anlasserstromkreis bzw. Zündstromkreis, beim Niederdrücken jedes andern Knopfes jedoch ein Stromkreis für einen Daueralarm geschlossen wird.
In der Zeichnung sind drei Schaltschemen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Schaltungsschema der Sicherungsvorrichtung, wobei sich der erfindungsgemässe Schalter im Anlasserstromkreis befindet, Fig. 2 das Schema der Druckknopfschaltung und Fig. 3 das Schema der Sicherungsvorrichtung mit im Zündstromkreis liegendem Schalter.
Der Schalter weist sieben Knöpfe S1, SI, 841 861 A und 8 auf, wobei 8 den eigentlichen Startknopf, A den Generalausschalter und die übrigen Knöpfe die Steuerknöpfe darstellen. Zu jedem Steuerknopf gehört ein Relais, welches folgendermassen funktioniert : Wird der Druckknopf DK (Fig. 2) gedrückt, so fliesst der Strom von a kommend über den Druckknopf DKindie Leitung 1, durch den Kontakt K in die Spule MS nach b. Beim Durchfliessen der Spule MS wird der Kern magnetisch und zieht das Federblättchen f an ; da nun die Feder von a über die Leitung 2 stromführend ist, bleibt der Stromkreis über K durch die Spule geschlossen, auch wenn der Druckknopf DK in die Ruhestellung zurüekgegangen ist.
Wird der Steuerknopf 81 gedrückt, so fliesst der Strom vom + Pol der Stromquelle AK durch das entsprechende Tasterrelais, die Magnetspule B1, an Unterbrecher-Kontakt U, die Feder F, den Generalausschalter A und zurück zur Stromquelle. Beim Durchfliessen der Magnetspule B1 wird der Kern magnetisch und zieht die Feder F1 aus dem Bereich der Magnetspule .
Als nächster Knopf wird S2 gedrückt, wodurch der zweite Stromkreis von + über SK2, die Magnetspulen Al und Bg, Unterbrecherkontakt U, Feder F, Ausschalter A über-Pol geschlossen ist. Dadurch wird die Feder F1 zufolge der magnetischen Wirkung der Spule Ai an den Kontakt 8K1 angedrückt und die Feder F2' durch die Magnetspule B3 aus dem magnetischen Bereich der Spule A4 gezogen. Beim Drücken des nächsten Knopfes 8a fliesst der Strom vom + Pol über 8Ka, durch die Magnetspulen A4 und B4, U, F und A zum - Pol. A4 zieht die Feder F2 an den Kontakt fS, B, zieht die Feder F2' aus dem magnetischen Feld von A3.
Beim Drücken des nächsten Tasters S4 fliesst der Strom vom + Pol über SK4 durch die Magnetspulen As und B2 über 8 und A zum-Pol. Dadurch wird Ars magnetisch und die Feder Fs an 8Ks ge- zogen. Zufolge der Anziehung von Bs wird die Feder F4'aus dem magnetischen Bereich von A2 gezogen.
Durch Drücken des letzten Steuertasters S5 wird der fünfte Stromkreis vom + Pol, SK5, Spule A2, Unterbrecherkontakt U, Feder F und zum-Pol geschlossen. Hiebei wird durch die Anziehung der Magnetspule As die Feder F4 an den Kontakt SK4 angelegt. Durch das Niederdrücken der Steuertaster
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schalterAund-Polgeschlossen.
Durch die Betätigung des Anlasstasters S kann nun die Startvorrichtung beliebig oft in Funktion gesetzt werden ohne jedesmal die fünf Steuerknöpfe neuerdings drücken zu müssen.
Will man den Schalter ausser Funktion setzen, so unterbricht man den Stromkreis durch den Generalaussehalter A oder, wenn die Ausserfunktionstellung für längere Zeit eintreten soll, durch eine gebräuchliche Stechersperre.
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Um nicht die grosse Stromstärke für die Startanlage im Schalter zu haben, kann auch zwischen letzterem und dem Anlasser ein Relais Bp zwischengeschaltet werden, das durch Drücken des Starterknopfes S betätigt wird und durch Anziehen einer Feder F den Anlassmotor AM an die Stromquelle schaltet. Bei einer Betätigung des Schalters durch einen Unberufenen, der die Reihenfolge, in der die Steuerknöpfe zu drücken sind, nicht kennt, ertönt das Signal.
Das Signal kann nun verschieden eingestellt werden, z. B. durch ein Relais, welches das Signal einschaltet und erst bei Betätigung des Generalausschalters unterbricht, oder aber wie in Fig. 1 ersichtlich, durch Ein-und Ausschalten der Signalleitung, wodurch ein ununterbrochenes Signal. ertönt, welches beim Auslassen des falsch gedrückten. Knopfes aufhört. Wenn z. B. der Dieb den ersten und zweiten
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zurück.
Nachdem nun die Feder Fa'von B4 (da der-Knopf 8, nicht betätigt wurde) nicht aus dem magnetischen Bereich von 11 a gebracht wurde, wird sie von Ag angezogen und an den Signalkontakt Bg
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Kontakt EXg und Aussohaltrelais AS zum Signal und von dort über den Generalausschalter A zum - Pol geschlossen ist. Da jedoch beim Stromdurchfluss AS die Feder F anzieht, so wird U unterbrochen und somit alle A-und B-Spulen sowie die Steuerrelais für einen Augenblick stromlos, wodurch alle Federn in die Ruhestellung zurückkehren. Dadurch wird HK3 unterbrochen und AS sowie das Signal stromlos.
F springt daher in die Ruhestellung und schliesst U wieder, so dass sich der Vorgang wiederholen kann.
Fig. 3 stellt dasselbe Schaltprinzip, angewendet für die Zündstromunterbrechung dar. An Stelle der in Fig. 1 bezeichneten Startspule tritt das Relais MS. Bei richtiger Druckreihenfolge wird die
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kurzschliesst und somit den Stromkreis für die Zündung ermöglicht.