AT155354B - Elektrische Sicherungseinrichtung. - Google Patents

Elektrische Sicherungseinrichtung.

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AT155354B
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switching
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electrical safety
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Johann Schneider
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Johann Schneider
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Sicherungseinrichtung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Durch das Steuerrelais 9 fliesst hiebei kein Strom, da dieser von   al,     b1   sofort über die Rückleitung zur   } 1inusleitung   des Stromkreises B gelangt. Nunmehr wird der Druckknopf a2 betätigt. Dadurch wird b2 erregt und   c2 an d2 angeschlossen,   Die Anker cl und   c2   sind dadurch leitend miteinander verbunden und der Schaltstromkreis ist für das Steuerrelais bis zur Leitung 11 vorbereitet.

   Bei fortschreitender Betätigung der Druckknöpfe   a3, a4   und a5 werden die entsprechenden Anker in gleicher Weise betätigt, 
 EMI2.1 
 relais ist bei den   beschriebenen Schaltvorgängen   nur vorübergehend in den Stromkreis eingeschaltet, da bei Loslassen des Druckknopfes der Stromzweig für das Relais   (b1     bis b5)   sofort unterbrochen wird. Die als Schaltorgane ausgebildeten Anker c1 bis   c5   werden jedoch unabhängig davon durch die Halteorgane in der   Stromschlussstellung   zurückgehalten. 



   Die Verhinderung der Betätigung des Steuerrelais 9 bei einer auch von der vorbestimmten Reihenfolge abweichenden Betätigung der Schaltorgane bzw. Schaltelemente wird nun in folgender Weise bewirkt : An den Stromkreis B ist ein Stromkreis G angeschlossen, in welchem zwei Elektromagnete 20 und 21 parallel geschaltet sind. Dieser Stromkreis ist normalerweise an parallel geschalteten Kontaktstellen f1 bis f5 unterbrochen, die fallweise durch die stromleitenden Anker c1 bis c5 überbrückt werden können.

   Wird nun beispielsweise an Stelle des Druckknopfes   rr, 1   zuerst der Druckknopf a2 betätigt, so wird das Schaltrelais   b2 erregt,   Dieses zieht aber nun nicht nur den Anker   c2,   sondern auch den Anker cl an, da dieser vorher nicht von al-angezogen und von   d1 fixiert wurde,   Sobald nun der Anker c1 vom Schaltrelais b2 angezogen wurde, überbrückt er die   Kontakte 11   und schliesst den Stromkreis C. Dadurch wird der Magnet 20 und auch der Magnet 21 erregt. Der Magnet 20 zieht den Schalthebel 19 an und unterbricht dadurch den Schaltstromkreis bei   16,   so dass eine Unterstromsetzung des Steuerrelais 9 unter allen Umständen unmöglich gemacht ist.

   Der Elektromagnet 21 betätigt eine Entriegelungsstange 25, die mit den Ankern cl bis c5 zusammenwirkende Nasen   h1   bis h5 aufweist, in einem solchen Sinn, dass diese Stange entgegen der Wirkung einer Feder 24 alle Anker   c   bis   e"in   die Ausgangslage zurückführt, d. h. in eine Stellung, in der auch die Anker den Schaltstromkreis unterbrechen. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn an Stelle des Schalters al zuerst einer der andern Schalter a3 bis a5 betätigt wurde. Es werden dann die entsprechenden Anker durch die nachfolgenden Schaltrelais mit höheren Indizes angezogen.

   Selbst wenn aber zuerst das Schaltrelais a1 betätigt wurde und die Reihenfolge der nachfolgenden Schaltorgane bei Betätigung geändert wurde, so tritt dieselbe Wirkung ein, nachdem das Schaltorgan cl durch die Stange 25 bei Betätigung des Elektromagneten 21 
 EMI2.2 
 Stromkreis C des Relais 20   betätigt,   so wird nicht nur der Schaltstromkreis bei 16 unterbrochen, sondern gleichzeitig der Alarmstromkreis bei 23 geschlossen, so dass das Alarmsignal 22 zum Tönen gebracht wird. 



   Um die bei Betätigung der Schaltorgane in der vorbestimmten Reihenfolge in der Stromschlussstellung fixierten Anker in die Ruhelage   zurückführen   zu können, ist an den Stromkreis C ein Stromkreis   B   angeschlossen, in dem fünf den Druckknöpfen   a1 bis a5 ähnlich   ausgebildete   Druckknöpfe gl   bis g5 parallel geschaltet sind. Wird nun einer der Druckknöpfe g1 bis g5 betätigt, so wird der Stromkreis   E#C geschlossen,   die Elektromagnete 20 und 21 werden erregt und der letztere bewirkt mittels der Stange 25 die   Rückführung   sämtlicher Anker cl bis c5 in ihre Ausgangslage. 



   Bei der dargestellten, beispielsweisen   Ausführungsform   ist der Übersichtlichkeit halber die Betätigung der Schaltorgane entsprechend der Reihenfolge ihrer Indizes vorgesehen. Sie kann natürlich beliebig geändert werden, da hiezu lediglich nur die Stromschlussstellen zwischen den einzelnen Ankern cl bis c5 und den Festhalteorganen dl bis d5 entsprechend vertauscht werden müssen. Die Anzahl der Schaltelemente kann beliebig sein. Auch kann die Schaltvorrichtung als Wahlscheibe ausgebildet sein. 



   Die elektrische Sicherungseinrichtung gemäss der Erfindung kann zur Sicherung von Türen für Gebäude, Wohnungen, Safes oder sonstiger Behälter als auch von Fahrzeugen u. dgl. dienen. Ebenso können nicht nur Türen, sondern auch irgendwelche andere mechanische oder elektrische Teile erfindungsgemäss gesichert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl oder Einbruch mit Alarmvorrichtung, bei welcher die Aufhebung der Sicherung durch ein Steuerrelais bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessung des Stromkreises für dieses Steuerrelais durch mehrere von Schaltrelais beeinflusste Schaltorgane erfolgt, dass die Schaltorgane den Stromweg zum Steuerrelais nur bei Betätigung der Schaltrelais in einer vorbestimmten Reihenfolge schliessen, die Sehaltrelais nach jedem Stromschluss jedoch wieder stromlos werden, und dass die Schaltrelais bei Betätigung ausserhalb der Reihenfolge den Schaltstromkreis unterbrechen und die Schaltorgane in die Ruhelage zurückgeführt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt- relais (bI bis b5) bei Betätigung in vorbestimmter Reihenfolge die Schaltorgane bis e5) in dem Stromweg zum Steuerrelais (9) in Stromschlussstellung bringen, in welcher die Schaltorgane unabhängig von der Erregung der Schaltrelais verharren.
    3. Elektrische Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Schaltorganen (c1 bis c5) selbsttätig wirkende Halteorgane (P bis d5) zugeordnet sind, welche die Schaltorgane bei Betätigung in vorbestimmter Reihenfolge in der Stromschlussstellung festhalten.
    4. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltorgane als Relaisanker (eI bis (5) ausgebildet sind.
    5. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane (dl bis d5) stromleitend ausgebildet sind und einen Teil des Schaltstromkreises bilden.
    6. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch l oder den folgenden. dadurch gekennzeichnet, dass an den Schaltstromkreis des Steuerrelais (9) ein Alarmstromkreis (D) angeschlossen EMI3.1 gehend geschlossen wird.
    7. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltrelais und die ihnen zugeordneten von Hand aus zu betätigenden Schaltelemente (al bis a5) parallel an den Schaltstromkreis angeschlossen sind, während die von dem Relais betätigten Schaltorgane (ei bis e) in dem Schaltstromkreis hintereinanderliegen.
    8. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Schaltorgane ausgebildeten Anker durch ein elektromagnetisch gestenertes Entriegelungsorgan (25) in die Ausgangslage zurückgeführt werden.
    9. Elektrische Sicherungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais zur Steuerung des Entriegelungsorgans gleichzeitig mit der Alarmvorrichtung anspricht. EMI3.2
AT155354D 1938-02-25 1937-03-05 Elektrische Sicherungseinrichtung. AT155354B (de)

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