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Geschicklichkeitsspiel mit einer Ausgabevorrichtung für Wertkugeln oder-marken.
Es sind Ausgabevorrichtungen, auch selbstkassierende, für Wertmarken bereits bekannt, die entsprechend ihrem Wert zum Ankauf bestimmter Waren von verschiedenem Preis berechtigen. Als Wertmarken kommen verschiedenfarbige Kugeln, weisse, gelbe, blaue, rote, goldfarbige usw. zur Verwendung, die beispielsweise einen Wert von 10 g, 20 g, 30 g, 40 g, 50 g usw. entsprechen. Der Käufer erhält für den niedrigsten, den Einheitspreis, also für 10 g das Recht, die Ausgabevorrichtung einmal zu betätigen, somit eine Wertkugel aus der Vorrichtung auszugeben, und bekommt dann eine dem Wert der Kugel entsprechende Ware. Der Käufer hat also gegen Bezahlung des Einheitspreises (10 g) die Möglichkeit, bei Betätigung der Ausgabevorrichtung durch Ausgabe einer höherwertigen Kugel, z.
B. einer goldfarbigen, eine Ware von entsprechend höherem Wert (50 g) auch um den Einheitspreis zu erstehen.
Eine derartige Ausgabevorrichtung ist ein Glückspiel, da der Käufer auf die Ausgabe der Wertkugeln keinen Einfluss hat, vielmehr es dem Zufall überlassen ist, welche Wertkugel aus dem vorhandenen Vorratsbehälter bei Betätigung der Vorrichtung zur Ausgabe gelangt.
Die Erfindung bezweckt die Umgestaltung einer derartigen Ausgabevorrichtung für Wertkugeln zu einem Geschieklichkeitsspiel, bei dem der Käufer die Möglichkeit hat, durch seine Geschicklichkeit die Ausgabe der von ihm gewünschten höherwertigen Wertkugel zu bewirken.
Hiebei wird von Einrichtungen bekannter Geschicklichkeitsspiele Gebrauch gemacht und das Spiel mit mehreren, zweckmässig von aussen sichtbaren Abteilungen und einer einstellbaren Bewegung vorrichtung, z. B. einer Wurfvorrichtung oder einer Führung, ausgestattet, mit der die Wertkugeln in die Abteilungen eingebracht werden.
Die Abteilungen der Ausgabevorrichtung sind mit Wertkugeln gefüllt und die Bewegungsvorrichtung oder Führung kann, zweckmässig nach Einwurf einer Münze eine Wertkugel, vorteilhaft aus einem Vorratsbehälter aufnehmen. Erfindungsgemäss bewirkt diese Wertkugel, nachdem sie mittels der vorteilhaft einstellbaren Bewegungsvorrichtung bzw. der Führung in eine der Abteilungen eingebracht (eingeworfen) ist, durch Betätigung eines Auswerfers den Austritt der äussersten (z. B. untersten) Wertkugel aus dieser Abteilung, indem sie diese Kugel aus der Abteilung hinausdrückt.
Der Käufer hat somit die Möglichkeit, durch richtige Einstellung der Bewegungsvorrichtung (Wurfvorrichtung) die Kugel in die Abteilung zu bringen, in der die äusserste Wertkugel oder-marke höherwertig ist und so für den Einheitspreis (10 g) eine höherwertige Kugel, z. B. eine goldfarbige, zur Ausgabe zu bringen und eine teurere Ware (50 g) für den gezahlten Einheitspreis zu erlangen.
Die Zeichnung veranschaulicht das Geschicklichkeitsspiel nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung.
Fig. 1 zeigt die äussere Ansieht des Spieles und Fig. 2 einen Höhenschnitt. Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten in grösserem Massstabe. Fig. 5 veranschaulicht die an der Vorderwand des Spieles angebrachte innere Einrichtung in Ansicht von der Rückseite der Vorderwand, und Fig. 6 und 7 geben Einzelheiten in Ansicht und in Seitenansicht, teilweise im Schnitt in grösserem Massstabe wieder.
Das Geschicklichkeitsspiel nach der Erfindung ist in einem Kasten untergebracht, dessen (allein dargestellte) Vorderwand 1 alle Teile der Inneneinrichtung des Spieles trägt. Ein grosser Teil der verwendeten Wertkugeln oder-marken ist in einem an der Rückseite der Vorderwand befestigten Vorratsbehälter 2 beliebiger, z. B. zylindrischer Form aufgehäuft (Fig. 2 und 5), dessen Austrittsöffnung 3 derart bemessen ist, dass immer nur eine Wertkugel oder-marke durchtreten kann. Auf einer quer durch den
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Vorratsbehälter reichenden im Behältermantel drehbar gelagerten Welle 5 sitzt ein gabelförmiger Arm 4.
Die Welle 5 trägt ausserhalb des Vorratsbehälters 2 einen Hebel 6, mittels dessen der Welle und dem gabelförmigen Arm 4 Schwingbewegungen im Behälter 2 erteilt werden, wodurch die Wertkugeln durchgerüttelt und gegen die Austrittsöffnung 3 des Behälters bewegt werden.
Die Austrittsöffnung des Vorratsbehälters 2 wird von einem bogenförmigen Abschlusssehieber 7 abgeschlossen (Fig. 2,5, 6 und 7), dessen Tragarm 8 schwingbar auf einem an der Kastenvorderwand 1 befestigten Zapfen 9 sitzt. Der mittels des Tragarmes 8 unter der Austrittsöffnung 3 hin-und herbewegliehe Abschlussschieber 7 ist mit einer Durchgangsöffnung 10 für eine Wertkugel versehen. Unter dem Abschlussschieber 7 ist ein Knierohr 11 vorhanden, dessen obere Mündung 110 seitlich der Austritts- öffnung 3 des Vorratsbehälters 2 liegt (Fig. 5 und 6).
Wird der Abschlussschieber 7 in die Stellung bewegt, in der seine Durchgangsöffnung 10 sich oberhalb der Mündung 110 des Knierohres 11 befindet (Fig. 2 und 7), dann rollt eine in der Durchgangsöffnung befindliche Wertkugel in das Knierohr 11. Aus dem Knierohr 11 gelangt die Wertkugel durch die untere Mündung 12 in das Rohr 14 einer Wurfvorrichtung (Fig. 2). In einer vor der Kastenvorderwand 1 befindlichen Zwischenwand 100 sitzt drehbar ein Zapfen 13, der das Rohr 14 der Wurfvorrichtung trägt, in dem ein'Kolben 15 hin-und herbeweglich ist. Die Kolbenstange reicht durch die Abschlusswand der unteren Rohrmündung nach aussen (Fig. 1) und trägt einen Handgriff 17, der an der unteren Mündung des Rohres.
M anliegt, wenn der Kolben sich in seiner oberen (dargestellten) Stellung befindet. Die Kolbenstange 16 ist von einer Schraubenfeder 18 umschlossen, deren oberes Ende an der Unterseite des Kolbens und deren unteres Ende an der Abschlusswand der unteren Rohrmündung anliegt. Wird mittels des Handgriffes 17 der Kolben 15 im Rohre 14 abwärtsgezogen, dann wird die Kolbenfeder 18 gespannt und schnellt nach Freigabe des Handgriffes 17 den Kolben aufwärts, der dabei eine auf ihm im Rohre 14 befindliche Wertkugel aufwärtsschleudert.
Eine an der Kastenvorderwand 1 befestigte Platte oder die Wand selbst weist eine Reihe kurzer, zweckmässig radial in einem Kreisbogen angeordneter Zwischenwände 19, Rippen od. dgl. auf (Fig. 1), so dass eine Reihe Fächer oder Abteilungen 190 gebildet sind. Diese Abteilungen sind alle wahllos mit Wertkugeln verschiedener Farbe gefüllt, so dass mindestens eine Wertkugel in jeder Abteilung vorhanden ist. Zweckmässig sind aber wenigstens zwei Wertkugeln in jede Abteilung eingefüllt, die übereinanderliegen. (In der Zeichnung sind der Deutlichkeit halber nicht in allen Abteilungen die Wertkugeln eingezeichnet.) Die Höhe der Zwischenwände 19 der Abteilungen 190 ist kleiner als der Durchmesser der Wertkugeln, zweckmässig etwa halb so gross wie der Kugeldurchmesser.
Die Kastenvorderwand trägt einen Glasdeckel 20, damit alle Wertkugeln in den Abteilungen 190 von aussen deutlich sichtbar sind.
Am oberen und unteren Ende jeder Abteilung 190 ist in der Kastenzwischenwand 100 ein unter Federwirkung stehender Bolzen 21 od. dgl. verschiebbar gelagert, der mit seinem oberen Ende in die Abteilung hineinreicht (Fig. 1 und 4). Die Federbolzen 21 od. dgl. und der Glasdeckel 20 halten die in der Abteilung befindlichen Wertkugeln fest und hindern deren Austritt. Aus jeder Abteilung kann nur die äusserste (unterste) Wertkugel ausgegeben werden. Die Ausgabe einer Wertkugel aus einer Abteilung erfolgt ; wenn mittels der Wurfvorrichtung 14,15, 17 eine Wertkugel in das obere Ende der betreffenden Abteilung eingeschleudert worden ist. An der Kastenvorderwand 1 befindet sich eine bogenförmige Reflektorwand 22, gegen welche mittels der Wurfvorrichtung eine Wertkugel geschleudert und von dieser in eine Abteilung 190 zurückgeworfen wird.
Durch richtige Einstellung der drehbaren Wurfvorrichtung kann bei einiger Geschicklichkeit die abgesehleuderte, von der Reflektorwand 22 zurückgeworfene Wertkugel in die Abteilung, z. B. in die erste geworfen werden (Fig : 1), in welche sie der Spieler zu bringen wünscht. Es ist auch möglich, die Kugel im Bogen in die gewünschte Abteilung zu schleudern, wie dies in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist. Leichter kann aber der Weg der Wertkugel vorausgesehen werden, wenn die Kugel gegen die Reflektorwand geschleudert und von dieser zurückgeworfen wird (vgl. die unterbrochenen Linien in Fig. 1).
Aus der Abteilung 190, in deren oberes Ende eine Wertkugel mit der Wurfvorrichtung 14, 15, 17 eingeschleudert wurde (nach Fig., 1 aus der ersten Abteilung) kann mittels eines Auswerferhebels 23 die äusserste (unterste) Wertkugel ausgeworfen werden. Der Auswerferhebel 23 sitzt auf einem Drehzapfen 24, der in der zwischen dem Glasdeckel 20 und der Kastenvorderwand 1 befindlichen Zwischenwand 100 gelagert ist. Der Zapfen 24 trägt an seinem äusseren, durch den Rahmen 26 des Glasdeckels 20 reichenden Ende einen Handgriff 27, mit dem er und somit der Auswerferhebel in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1 verdreht werden kann.
Bei der Verdrehung des Hebels drückt dessen unteres abgeschräges Ende 28 gegen die in eine Abteilung 190 eingeworfene Wertkugel, welche den oberen Federbolzen 21 niederdrückt und dabei die Wertkugeln in der Abteilung vorschiebt. Die äusserste (unterste) Wertkugel drückt den unteren Federbolzen 21 nieder, gelangt so aus der Abteilung und rollt in eine Ausnehmung 29 in der Zwischenwand 100 (Fig. l, 2 und 5). Sobald der Auswerferhebel 23 die Abteilung mit der eingeschleuderten Kugel verlassen hat, schnellen die Federbolzen 21 wieder in ihre Normalstellung zurück und halten die in der Abteilung befindlichen Kugeln fest. Die vor der Ausgabe der äussersten (untersten) Kugel obere Kugel war, ist jetzt die unterste, auf der die eingeschossene Wert- kugel liegt.
Die in der Ausnehmung 29 liegende ausgegebene Wertkugel ist durch den Glasdeckel 20 sichtbar, so dass mit Sicherheit festgestellt werden kann, welche Wertkugel von der Vorrichtung aus-
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gegeben worden ist. Wird der Auswerferhebel 23 nach erfolgter Verdrehung längs aller Abteilungen 190 frei gegeben, dann zieht ihn seine Feder in die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung zurück.
An die Ausnehmung 29 ist ein kurzes Rohr 30 angeschlossen (Fig. 2 und 5), welches zu einem lotrechten Rohr 31 führt, das in das obere Ende des Vorratsbehälters 2 mündet. In das Rohr 30 reicht durch einen Schlitz das Ende eines Hebels 32, wodurch der Übergang der ausgegebenen Wertkugel in das Rohr 31 verhindert ist. Das Rohr 31 weist im unteren Teil einen Längsschlitz und die vor dem Rohre befindliche Kastenvorderwand an dieser Stelle eine Ausnehmung 310 mit Glasscheibe auf (Fig. 1), so dass die im unteren Teil des Rohres 31 befindlichen Wertkugeln von aussen sichtbar sind.
Auf einem in der Kastenvorderwand 1 nahe ihrem unteren Rande sitzenden Bolzen 33 lagert ein Schwinghebel 34, der mittels einer Zugfeder 35 in der in Fig. 5 veranschaulichten Stellung festgehalten wird. Das nach der Zeichnung rechte Ende 340 des Hebels 34 greift durch einen Längsschlitz 350 des Rohres 31 (Fig. 2), in dem es sieh bei den Schwingbewegungen des Hebels auf-und abwärts bewegt. Das andere (linke) Ende des Hebels 34 ragt aus dem Kasten hinaus. Wird es mit der Hand in der Richtung des Pfeiles in Fig. 5 aufwärts gedrückt, dann wird die Feder 35 gespannt. Bei Freigabe des Hebels 34 schnellt die Feder 35 das rechte Ende 350 des Hebels im Rohre 31 aufwärts, wodurch auf dem Hebelende 350 befindliche Wertkugeln durch das Rohr aufwärts in das Ende des Vorratsbehälters 2 geschleudert werden.
Auf der Kastenvorderwand 1 der Ausgabevorrichtung ist ein Münzprüfer bekannter Ausführung befestigt, dessen Münzscheibe 36 (in Fig. 5 schematisch angedeutet) mittels eines Handgriffes 37 (Fig. 1) nur nach Einlegen einer richtigen Münze eine Teildrehung erteilt werden kann. Die Münze M gelangt durch eine Einwurfsöffnung 38 an der Vorderseite der Kastenvorderwand durch die Münzführung 39 (Fig. 5) in die Münzaufnahmeöffnung 360 der Münzscheibe 36.
Der auf der Welle 5 des Rüttelarmes des Vorratsbehälters sitzende zweiarmige Hebel 6 ist mit seinem oberen Ende mittels einer Zugstange 40 mit der Münzscheibe 36 verbunden. Das untere gabel-
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der Austrittsöffnung 3 des Vorratsbehälters 2 der Wertkugeln. Mit der Münzscheibe 36 ist auch das nach der Zeichnung rechte Ende des um einen Zapfen 42 drehbaren Hebels 32 mittels einer Zugstange 43 gelenkig verbunden. Das andere Ende des Hebels 32 reicht, wie schon erwähnt, in das Verbindungsrohr 30 der Ausnehmung 29 der Wand 100 mit dem zum Vorratsbehälter 2 führenden lotrechten Rohr 31 und sperrt die Verbindung zwischen den Rohren 30 und 31 (Fig. 1, 2 und 5).
Vor Benutzung der Ausgabevorrichtung werden alle Abteilungen 190 mit Wertkugeln, bei der veranschaulichten Ausführungsform mit je zwei Wertkugeln wahllos gefüllt. Der Käufer einer Ware wirft eine dem Einheitspreis (10 g) entsprechende Münze durch die Münzeinwurföffnung 38 in die Vorrichtung. Wenn die Münze M in die Münzaufnahmeöffnung 360 der Münzscheibe 36 des Münzprüfers gelangt ist (Fig. 5), ist die Teildrehung der Münzscheibe mittels des Handgriffes 37 in bekannter Weise ermöglicht. Die Bewegung der Münzscheibe wird mittels der Zugstange 40 und des Hebels 6 auf die Welle 5 des Rüttelarmes 4 übertragen, der die Wertkugeln im Vorratsbehälter 2 durchrüttelt und gegen die Austrittsöffnung 3 bewegt.
Der Abschlussschieber 7 der Austrittsöffnung 3 nimmt die in Fig. 2 und 5 veranschaulichte Stellung ein. Die Durchgangsöffnung 10 des Abschlussschiebers befindet sich unter der Austrittsöffnung 3 und hat somit eine Wertkugel aus dem Vorratsbehälter aufgenommen. Ein Flansch 44 an der oberen Mündung des Knierohres 11 hindert den Austritt der Wertkugel aus der Durchgangsöffnung 10 des Abschlussschiebers. Die dem Hebel 6 durch die Drehung der Münzscheibe 36 in der Pfeilrichtung (Fig. 5) erteilte Schwingung bewirkt die Drehung des Abschlussschiebers 7 in der Pfeilrichtung in den Fig. 5 und 6.
Die Wertkugel rollt von der Durchgangsöffnung 10 des Abschlussschiebers in das Knierohr 11 und durch dieses in das Rohr 14 der Schleudervorrichtung (Fig. 2) auf den Kolben 15. Die Drehung der Münzscheibe 36 bewirkt auch mittels der Zugstange 43 die Verdrehung des Hebels 32 in der Pfeilrichtung in Fig. 5. Das Hebelende gibt den Verbindungsweg des Rohres 30 mit dem Rohre 31 frei, und eine von früher in der Ausnehmung 29 befindliche Wertkugel rollt in das Rohr 31 auf das Ende 340 des in das Rohr 31 reichenden Hebels 34 oder auf die schon dort von früher befindlichen Wertkugeln. Nunmehr sucht sich der Spieler eine Abteilung 190 aus, aus welcher er die unterste, höherwertige Kugel auswerfen will. Angenommen die unterste Kugel der ersten Abteilung 190 sei eine goldfarbige, also eine höherwertige Kugel (50 g).
Der Spieler muss nun die Schleudervorrichtung um den Zapfen 13 so drehen, dass die durch Zug und Freigabe des Handgriffes 17 der Schleudervorrichtung ausgeworfene, gegen die Reflektorwand 22 geschleuderte Kugel in die erste Abteilung von der Wand 22 zurückgeworfen wird. Ist die Wertkugel in die erste Abteilung eingeworfen, dann wird mittels des Handgriffes 27 der Auswerferhebel 23 in der Richtung des Pfeiles Fig. 1 gedreht. Der Hebel drückt mit seinem abgeschrägten Ende 28 die eingeworfene Wertkugel in die Abteilung hinein und die äusserste (unterste) Kugel aus der Abteilung hinaus. Die unterste Kugel rollt in die Ausnehmung 29 der Zwischenwand 100, wo sie durch den Glasdeckel 20 von aussen sichtbar ist. Der Wert der ausgegebenen Kugel (50 g) ist also verlässlich feststellbar.
Der Spieler erhält für die Bezahlung des Einheitspreises (10 g) eine Ware im Werte der ausgegebenen höherwertigen Kugel (50 g).
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Ist es dem Spieler nicht gelungen die Kugel mit der Schleudervorrichtung 14, 15, 17 in die erste Abteilung zu schleudern, hat er die Kugel z. B. in die dritte Abteilung gebracht, in welcher die äusserste Kugel eine weisse ist, dann wird diese Kugel im Werte des Einheitspreises ausgegeben. Der Spieler erhält dann eine Ware im Werte des Einheitspreises (10 g).
Sobald der Handgriff 17 freigegeben wird, kehrt die Münzscheibe 36 infolge Wirkung ihrer Feder in ihre Normalstellung zurück, wodurch auch die mit ihr verbundenen Teile in die Normalstellung gelangen. Die Welle 5 mit dem Rüttelarm 4 erhält eine Schwingbewegung, und der Abschlussschieber 7, der die Austrittsöffnung 3 des Vorratsbehälters abgeschlossen und den Austritt von Wertkugeln gehindert hat, gelangt wieder in die Stellung, in der sich seine Durchtrittsöffnung 10 unterhalb der Austritts- öffnung 3 des Vorratsbehälters 2 befindet. Eine Wertkugel rollt aus dem Vorratsbehälter in die Durchgangsöffnung 10 des Absehlussschiebers und wird dort durch den Flansch 44 des Knierohres 11 festgehalten.
Die oberen Eintrittsenden 45 der Wände 19 der Abteilungen 190 sind, wie Fig. 4 zeigt, abgeschrägt, damit eine gegen das Ende der Wand auftreffende Wertkugel nicht zurückgeworfen, sondern in eine benachbarte Abteilung geleitet wird.
Will man die auf dem Ende 340 des Hebels 34 im Rohre 31 liegenden von aussen sichtbaren Wertkugeln in den Vorratsbehälter 2 bringen (Fig. 5), dann drückt man das linke Ende des Hebels 34 aufwärts und spannt die Hebelfeder 35. Nach Freigabe des Hebels 34 schnellt dieser die auf seinem Ende 35 liegenden Wertkugeln durch das Rohr 31 in den Vorratsbehälter 32 aufwärts.
Der Vorratsbehälter ist in zwei Abteilungen geteilt. Die obere Abteilung 46 (Fig. 2 und 5) ist von der unteren 47 durch einen Klappboden 48 geschieden, der auf einer in der Behälterwand drehbar gelagerten Welle 49 sitzt. Mittels eines Steckschlüssels kann die Welle 49 und hiedurch der Klappboden 48 verschwenkt werden, so dass in der oberen Abteilung befindliche Wertkugeln in die untere Abteilung eingefüllt und dabei gut durchgemischt werden.
Die Ausgabevorrichtung könnte auch so ausgebildet sein, dass die Abteilungen 190 auf einer drehbaren Scheibe vorgesehen werden, während die Schleudervorrichtung unbeweglich ist. In diesem Falle wird durch Drehung der Scheibe die gewünschte Abteilung so eingestellt, dass die geworfene Kugel in die betreffende Abteilung gelangt. Bei dieser Ausbildung kann die Schleudervorrichtung 14, 15, 17 auch oberhalb und mit ihrer Schiessöffnung gegenüber den Abteilungen 190 angeordnet werden und die Reflektorwand 22 vollständig entfallen (nicht veranschaulicht).
Das Geschicklichkeitsspiel kann auch so durchgebildet werden, dass sowohl die Schleudervor-
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Weg der Wertkugeln zu beeinflussen und in die gewünschte Abteilung zu leiten.
Schliesslich ist auch eine Ausgabevorrichtung nach der Erfindung denkbar, bei der statt der verstellbaren Schleudervorrichtung 14, 15, 17 eine Führung (Führungsschiene) vorgesehen ist (nicht dargestellt), die nach Wunsch früher oder später aus der Bahn der Wertkugeln zurückgezogen oder umgeklappt werden kann, so dass dann die rollende Wertkugel abwärts in eine der Abteilungen 190 fällt.
Je nach dem Zeitpunkt, in dem der Wertkugel ihre Führung entzogen wird, ist die Bahn der Kugel verschieden und führt in eine andere Abteilung 190.
Es wäre auch leicht möglich den Schleuderhebel 34 zwangläufig mit der Münzscheibe 36 zu ver- binden und so dessen Betätigung statt mit der Hand durch die Teildrehung der Münzscheibe zu bewirken.
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