AT145139B - Verfahren zur fernsehmäßigen Abtastung von Zwischenfilmen. - Google Patents

Verfahren zur fernsehmäßigen Abtastung von Zwischenfilmen.

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AT145139B
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  Verfahren zur fernsehmässigen Abtastung von Zwischenfilmen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Übertragung von Fernsehbildern, bei der der zu übertragende
Gegenstand (Szene) zunächst photographisch aufgenommen, das entstandene latente Bild entwickelt, fernsehmässig abgetastet und übertragen wird. Gegenstand der Erfindung ist eine besonders zweck- mässige Ausführungsform des Abtastvorganges für den Fall, dass die Zwischenaufzeichnung einer unvoll- ständigen photochemischen Behandlung unterworfen wird. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, zur Verringerung der Zeitdifferenz zwischen dem Moment des
Ereignisses und dem Zeitpunkt der Fernsehübertragung die das latente Bild tragende lichtempfindliche
Schicht vor der fernsehmässigen Abtastung photographischen Prozessen nur so weit zu unterwerfen, als es zur Erzeugung eines zur   Photozellenbeeinflussung   ausreichenden Bildkontrastes notwendig ist. 



   Tatsächlich kann man bei dieser Arbeitsweise die photochemische Bilderzeugung auf eine Zeitdauer von wenigen Sekunden beschränken und vor allem dann, wenn man die lichtempfindliche Schicht vor der Abtastung nur unvollständig oder überhaupt nicht ausfixiert. 



   Bei der Durchführung dieses Verfahrens hat es sich nun als sehr störend bemerkbar gemacht, dass die nicht ausfixierten Reste der lichtempfindlichen Schicht, da sie noch lichtempfindlich sind, durch die Einwirkung der in der gequollenen Schicht vorhandenen Entwicklermengen bei der Abtastung nachtäglich in unerwünschter Weise   geschwärzt   werden. 



   Diese sehr unangenehme nachträgliche Schwärzung kann auf chemischem Wege nur dadurch verhindert-werden, dass der Film   voll'ausfixiert   wird, wodurch natürlich wieder ein erheblicher zusätzlicher Zeitverlust entsteht. 



   Es ergab sich nun bei Versuchen, dass man die zusätzliche   Schwärzung   dadurch vermeiden kann, dass man gleichzeitig nur einen solchen Teil des Filmbildes beleuchtet, der der Grösse eines Bildpunktes entspricht. Es ist bekannt, die Abtastung von Gegenständen (Filmbildern) mit einem im Querschnitt dem   Flächenelement   (Bildpunkt) entsprechenden Lichtstrahl vorzunehmen. Bei der erfindungsgemässen Anwendung dieses Verfahrens ergibt sich der Vorteil, dass eine Abtastung des nichtausfixierten Filmes möglich ist, ohne dass die noch nicht abgetasteten Bildelemente geschwärzt werden.

   Die Schwärzung jedes Flächenteilchens erfolgt erst ganz kurz nach der Durchleuchtung, so dass beim Abtasten jeder Zeile der Lichtstrahl immer neue, noch ungeschwärzte Teilchen antrifft, da der Lichtstrahl beim Abtasten die Bildfläche immer nur in der Grösse eines Bildpunktes beleuchtet. 



   Da beim Zwischenfilmverfahren das Filmband im nassen und daher leicht verletzlichen Zustand mit Aufnahmegeschwindigkeit durch die Abtastapparatur   hindurchläuft,   ist es zur Vermeidung von   Schichtbeschädigungen   zweckmässig, das Filmband, nicht wie üblich ruckweise, sondern mit konstanter Geschwindigkeit durch die Abtastapparatur hindurchzuführen. Dieses Verfahren bewirkt eine Schonung des Filmbandes, da der ruckweise Antrieb sehr hohe Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften des Filmes stellt. 



   Während für den ruckweise bewegten Film eine Nipkow-Scheibe mit spiralig angeordneten Löchern verwendet wird, benutzt man bei kontinuierlich bewegten Film eine   Kreislochscheibe.   Bei der NipkowScheibe wird zweckmässig die ganze, von der Zerlegeröffnung überstrichene Bildfläche auf der Zerlegerscheibe ausgeleuchtet. Die Verwendung einer   Kreislochscheibe,   deren Geschwindigkeit gegenüber der Vorschubgeschwindigkeit des Filmes ein konstantes, genau festgelegtes Verhältnis besitzt, hat den Vorteil, dass nur ein Ausschnitt auf der Zerlegerscheibe ausgeleuchtet zu werden braucht, der einer auf dem Film abzubildenden Zeile entspricht. Hiedurch ist es möglich, die von der zweckmässig im wesentlichen fadenförmigen Lichtquelle ausgestrahlte Energie besser auszunutzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur fernsehmässigen Abtastung von Zwischenfilmen, deren lichtempfindliche Schicht vor der Abtastung unvollständig photographisch behandelt wurde, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmbild von einem an sich bekannten, im Querschnitt dem Flächenelement (Bildpunkt) entsprechenden Lichtstrahl abgetastet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI1.1
    3. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Zerlegerscheibe durch Abbildung einer im wesentlichen fadenförmigen Lichtquelle ein Ausschnitt ausgeleuchtet ist, der einer auf dem Film abgebildeten Zeile entspricht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT145139D 1931-11-05 1932-11-04 Verfahren zur fernsehmäßigen Abtastung von Zwischenfilmen. AT145139B (de)

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