DE628388C - Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nach dem Amplitudenverfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nach dem Amplitudenverfahren

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DE628388C
DE628388C DE1930628388D DE628388DD DE628388C DE 628388 C DE628388 C DE 628388C DE 1930628388 D DE1930628388 D DE 1930628388D DE 628388D D DE628388D D DE 628388DD DE 628388 C DE628388 C DE 628388C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/12Cinematrographic processes of taking pictures or printing
    • G03C5/14Cinematrographic processes of taking pictures or printing combined with sound-recording

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnun,-en nach dem A,Znplitudenverfahren Es ist bereits bekannt, für spezielle Arten von Billdaufnahmnen, beispielsweise für Sternphotographien, die Lichtempfindlichkeit einer photographischen Emulsion dadurch zu steigern, daß diese Emulsion vor der Bildaufnahme .oder gleichzeitig mit letztexer einer gleichmäßigen Vorbelichtung unterworfen wird.
  • Es ist außerdem bereits vorgeschlagen worden, bei photographischen Tonaufzeichnungen in Intensitätsschrift die photographische Emulsion einer Vorbelichtung zu unterwerfen, welche so groß gewählt werden muß, daß °das sogenannte Ruhelicht der Tonaufzeichnungseinrichtung, also dasjenige Licht, welches den Filmstreifen trifft, wenn auf dem betreffenden Filmteil. gerade keine Töne aufgezeichnet werden sollen, eine Schwärzung erzeugt, die genau oder annähernd in der, Mitte des geradlinigen Teiles der Schwärzungscharakteristik liegt.
  • Die Erfindung besteht darin, zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nach dem Amplitudenmifahren :eine gleichmäßige Vorbelichtung des Aufzeichnungsmaterials anzuwenden und dabei diese Vorb.elichtung derart zu wählen, daß auch die außerhalb der durch die .Tonaufzeichnung belichteten Flächen liegenden und die im Randgebiet der .Tonaufzeichnung liegenden Filmteile eine Schwärzung ierlialten, die größer ist als am unteren Knie der Schwärzungskurve.
  • Die Anwendung -dieses Verfahrens bringt den Vorteil mit sich, daß eine Kopie, welche von. einem in dieser Weise erzeugten N@egativ hergestellt wird, von nichtlinearen Verzerrungen vollkommen frei wird. Die Möglichkeit der Entstehung von nichtlinearen Verzerrungen bei Amplitudenschrift rührt davon her, daß bei hohen Frequenzen die Spalthöhe (d. h. die in der Filmlaufrichtung liegende Spaltabmessung) nicht mehr als unendlich klein gegenüber der Wellenlänge der aufzuzeichnenden Schwingungen betrachtet werden kann. Würde man die Spalthöhe als unendlich klein betrachten können, so wÜrde der geschwärzte und der transparente Teil des Films durch eine scharfe Grenze voneinander getrennt sein. In Wirklichkeit ist jedoch diese Grenze wegen der, wie gesagt, nicht unendlich kleinen Spalthöhe nicht scharf ausgebildet, sondern es liegt vielmehr .ein sogenanntes Halbschattengebiet zwischen dem geschwärzten und transparenten Filmteil. In diesem Halbschattengebiet nimmt die Schwärzung, wenn man vom geschwärzten zum transparenten Filmteil fortschreitet, ab. Wie eine theoretische Überlegung zeigt, werden nichtlineare Verzerrungen nur dann vollständig vermieden, wenn für dieses Halbschattengebiet die sogenannte Goldberg-Bedingung erfüllt ist, d. h. wenn das Produkt der Gammawerte von Negativ und `Po itiv den Betrag z annimmt (vgl. Fischer & Lichte, Tönfilmaüfnahme und -wiedergabe nach dem Klangfilmverfahren, Leipzig 193z, S. 2I1, Zeile 19 bis 22 von oben). Dies läßt sich jedoch im Halbschattengebiet deshalb praktisch nicht erreichen, weil zum mindesten diejenigen Punkte des Halbschattengebietes, welche dem völlig transparenten Teil des Films unmittelbar benachbart sind,eine Schwäxzung erhalten, die außerhalb des linearen Gebietes der Schwärzungskurve liegt. Wenn man jedoch, wie es durch die Erfindung vargeschl;agen wird, das Aufzeichnungsmaterial einer Vorbeliehtung unterwirft, so, ,ändert sich die Schwärzung auch im Halbschattengebiet nur innerhalb solcher Werte, die auf dem linearen. Teil der Schwärzungskurve liegen. Es wird also erst durch Amvendung einer Vorbelichtung des Negativmaterials überhaupt möglich, die nichtlinearen Verzerrungen auf dem Positiv, welches auf dem Kopierwege von diesem Negativ hergestellt ist, exakt zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENT AZISPRUCH: Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nasch dem Ampr.-tudenverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsmaterial -eine gleichmäßige Vorbelichtung erhält von einer derartigen Stärke, daß auch die außerhalb der durch -die Tonaufzeichnung 'beIichteten rächen liegenden und die im: Randgebiet der Tonaufzeichnung liegenden Filmteile e Scbwärzung erhalten, die größer ist als am unteren Knie der Schw ärzungskurve.
DE1930628388D 1929-08-21 1930-07-26 Verfahren zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen nach dem Amplitudenverfahren Expired DE628388C (de)

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