DE650152C - Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen mit scharfen Raendern fuer photomechanische Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen mit scharfen Raendern fuer photomechanische Zwecke

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DE650152C
DE650152C DES114359D DES0114359D DE650152C DE 650152 C DE650152 C DE 650152C DE S114359 D DES114359 D DE S114359D DE S0114359 D DES0114359 D DE S0114359D DE 650152 C DE650152 C DE 650152C
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photomechanical
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Screen Printers (AREA)
  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)

Description

Es ist bekannt, eine Abbildung aus druckereitechnischen oder anderen Gründen, z. B. zwecks Erzielung eines gefälligen Äußeren, in eine aus Strichen oder Punkten bestehende Zeichnung umzuändern. Bei diesem Verfahren ist es zur genauen Wiedergabe der ursprünglichen Abbildung oft erforderlich, die Abbildung nicht nur mittels eines Rasters in bekannter Weise zu zerlegen, sondern die die Abbildung vom Hintergrund abgrenzenden Linien (in der Folge Ränder genannt) hineinzuzeichnen. Diese Ränder wurden bisher meistens zeichnerisch oder durch Gravieren hergestellt. Zweck der Erfindung ist, die scharfen Ränder unter Vermeidung der Handarbeit auf photographischem Wege herzustellen.
Zu diesem Zwecke wird im Sinne der vorliegenden Erfindung von der ursprünglichen Abbildung durch Belichten und Entwickeln, jedoch ohne zu fixieren, eine als Kopiervorlage dienende Photokopie erzeugt und diese wieder belichtet und entwickelt, sodann fixiert oder umgekehrt.
Nach der obigen Behandlung entstehen auf dem Negativ an der Grenze des Hintergrundes und der Zeichnung dünne ununterbrochene Grenzlinien oder Ränder, die durchsichtiger sind als der Hintergrund. Jede Belichtung kann auch unter Verwendung einer Zwischenlage, ζ. Β. einer Schicht, welche einen Raster, ein Muster oder Lichtfilter usw. enthalten kann, ausgeführt werden. Bei Verwendung eines Rasters oder eines Musters wird am Lichtbild außer den Rändern auch der Raster oder das Muster ersichtlich sein. Nach dem ersten Belichten und Entwickeln kann die Kopie auch teilweise fixiert werden, d. h. entweder einzelne Stellen des Bildes werden fixiert oder das ganze Bild', jedoch nicht vollkommen.
Es kann auch der Fall vorkommen, daß bloß aus Linien bestehende Zeichnungen herzustellen sind; zu diesem Zweck wird bei der zweiten Belichtung der Kopiervorlage kein Raster verwendet. In diesem Falle wird also das Negativ nach dem ersten Entwickeln einfach, d. h. unmittelbar belichtet, so daß die ganze Platte nach dem zweiten Entwickeln dunkel bzw. undurchsichtig wird, bloß die Umrisse der nach der ersten Entwicklung entstandenen Abbildungen werden sich als lichtere Linien zeigen. Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung bei der zweiten Belichtung eine Zwischenlage verwendet werden, die aber das Belichten der ganzen Fläche des Bildes zulassen muß.
Abb. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt ein nach einer beispielsweisen Ausführungsform des neuen Verfahrens hergestelltes Negativ in vergrößertem Maßstab. Abb. 2, und 3 sind vergrößerte und verzerrte Querschnitte einer Platte mit einer lichtempfind-, liehen Schicht zur Erläuterung des Verfahrens.
In Abb. ι bezeichnet ι das weiße Feld des ίο Negativs, und 2 bezeichnet den dunklen Hintergrund der. nach dem ersten Entwickeln entstanden ist. Das Feld ι verliert durch dieses Entwickeln die Lichtempfindlichkeit nicht, so daß nach dem Entwickeln der Raster 3 am Feld ι durch Kopieren oder Projizieren ohne - weiteres hergestellt werden kann. Nach wiederholtem Entwickeln entsteht an den Grenzen des Feldes 1 die durchsichtige Randlinie 4, welche ohne die bisher übliche Handarbeit bloß auf photographischem Wege hergestellt wurde.
Unter Benutzung des so erhaltenen Negativs kann sodann in bekannter Weise das erforderliche positive Bild mit scharfen Rändern hergestellt werden.
Es wird angenommen, daß die oben be~ schriebenen Erscheinungen folgendermaßen erklärt werden können: Bei der ersten Belichtung wird die lichtempfindliche Schicht 6 (s. Abb. 2) durch die verschieden gerichteten Lichtstrahleti an der Grenze des unbelichteten Teiles 7 bekanntlich nicht senkrecht, sondern schräg verlaufend beeinflußt. Die Grenzen des beeinflußten Teiles 9 werden also an beiden Seiten durch die schrägen bzw. bogenförmigen Grenzlinien 10 gebildet. Bei der zweiten Belichtung (s. Abb. 3) tritt die gleiche Wirkung ein, die Grenzlinien der Beeinflus- -sung sind mit 12 bezeichnet. Die bei der '"zweiten Belichtung auffallenden Lichtstrah-ι IeIj18 beeinflussen also nur den Teil 11 der ;*aü"f der Platte 5 liegenden Emulsionsschicht. 'Zwischen den Grenzlinien 10 und 12 bleibt ein Teil der Schicht unbeeinflußt, und nach dem Fixieren bildet dieser Teil die durchsichtige Linie. Das Verfahren kann in Verbindung mit den Verfahren verwendet werden, bei welchen geätzte Druckwalzen auf dem Wege der photographischen Kontaktkopie hergestellt werden; bei diesen Verfahren werden die Muster nicht durch Handarbeit, sondern auf photographischem Wege aufgetragen, die' Ränder mußten aber auch bei diesen Verfahren mit Handarbeit hergestellt werden. Falls man diese Verfahren mit dem vorliegenden Verfahren vereinigt, so wird die Handarbeit ganz vermieden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen mit scharfen Rändern für photomechanische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß das nach dem Original mit oder ohne Verwendung einer Zwischen-"lage, z.B. eines Rasters, hergestellte und entwickelte Negativ ohne vorheriges Fixieren oder bloß nach teilweisem Fixieren wieder entweder diffus oder unter Benutzung einer Zwischenlage be- 7α lichtet, entwickelt und sodann fixiert oder umgekehrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN'. OEDBUCTCT IN DEU
DES114359D 1933-10-05 1934-06-15 Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen mit scharfen Raendern fuer photomechanische Zwecke Expired DE650152C (de)

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HU178828X 1933-10-05

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DES114359D Expired DE650152C (de) 1933-10-05 1934-06-15 Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen mit scharfen Raendern fuer photomechanische Zwecke

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CH (1) CH178828A (de)
DE (1) DE650152C (de)
FR (1) FR779490A (de)
GB (1) GB428668A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2618554A (en) * 1948-11-26 1952-11-18 Zieger Eugene Photographic method for producing boundary lines
US2630384A (en) * 1950-06-29 1953-03-03 Mergenthaler Linotype Gmbh Method of establishing bleed lines around designs on printing surfaces

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2618554A (en) * 1948-11-26 1952-11-18 Zieger Eugene Photographic method for producing boundary lines
US2630384A (en) * 1950-06-29 1953-03-03 Mergenthaler Linotype Gmbh Method of establishing bleed lines around designs on printing surfaces

Also Published As

Publication number Publication date
GB428668A (en) 1935-05-16
CH178828A (de) 1935-08-15
FR779490A (fr) 1935-04-05

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