DE643003C - Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Zwischenfilmen - Google Patents

Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Zwischenfilmen

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DE643003C
DE643003C DEF77424D DEF0077424D DE643003C DE 643003 C DE643003 C DE 643003C DE F77424 D DEF77424 D DE F77424D DE F0077424 D DEF0077424 D DE F0077424D DE 643003 C DE643003 C DE 643003C
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television
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Expired
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DEF77424D
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English (en)
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Dr Rolf Moeller
Dr Georg Schubert
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/84Television signal recording using optical recording
    • H04N5/843Television signal recording using optical recording on film
    • H04N5/846Television signal recording using optical recording on film the film moving intermittently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
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Description

  • Verfahren zur fernsehmäßigen Ahtastung -von Zwischenfilmen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die übertragung von Fernsehbildern, bei der der zu übertragende Gegenstand (Szene) zunächst photographisch aufgenommen, das entstandene latente Bild ,entwickelt, fernsehmäßig abgetastet und übertragen wird. Gegenstand der Erfindung ist eine besonders zweckmäßige Ausführungsfotm des Abtastvorganges für den Fall; daß die Zwischenaufzeichnung einer unvollständigen photochemischen Behandlung unterworfen wird.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, zur Verringerung der Zeitdifferenz zwischen dem Moment des Ereignisses und dem Zeitpunkt der Fernsehübertragung die das latente Bild tragende lichtempfindliche Schicht vor der fernsehmäßigen Abtastung photographischen Prozessen nur so weit zu unterwerfen, als es zur Erzeugung eines zur Photozellenbeeinflussung ausreichenden Bildkontrastes notwendig ist. Tatsächlich kann man bei dieser Arbeitsweise die photochemische Bilderzeugung auf eine Zeitdauer von wenigen Sekunden beschränken und vor allem dann, wenn man die lichtempfindliche Schicht vor der Abtastung nur unvollständig oder überhaupt nicht ausfixiert.
  • Bei der Durchführung dieses Verfahrens hat es sich nun als sehr störend bemerkbar gemacht, daß die nichtausfixierten Reste der lichtempfindlichen Schicht, da sie noch lichtempfindlich sind, durch die Einwirkung der in der gequollenen Schicht vorhandenen Entwicklermengen bei der Abtastung nachträglich in unerwünschter Weise geschwärzt werden.
  • Diese sehr unangenehme nachträgliche Schwärzung kann auf chemischem Wege nur dadurch verhindert werden, daß der Film voll ausfixiert wird, wodurch natürlich wieder ein erheblicher zusätzlicher Zeitverlust entsteht.
  • Es ergab sich nun bei Versuchen, daß man die zusätzliche Schwärzung dadurch vermeiden kann, daß man gleichzeitig nur einen solchen Teil des Filmbildes beleuchtet, der der Größe eines Bildpunktes entspricht. Es ist bekannt, die Abtastung von Gegenständen (Filmbildern) mit einem im Querschnitt dem Flächenelement (Bildpunkt) entsprechenden Lichtstrahl vorzunehmen. Bei der erfindungsgemäßen Anwendung dieses Verfahrens ergibt sich der Vorteil, daß eine Abtastung des nichtausfixierten Films möglich ist, ohne daß die noch nicht abgetasteten Bildelemente geschwärzt werden. Die Schwärzung jedes Flächenteilchens erfolgt :erst ganz kurz nach der Durchleuchtung, so daß beim Abtasten jeder Zeile der Lichtstrahl immer neue, noch umgeschwärzte Teilchen antrifft, da der Lichtstrahl beim Abtasten die Bildfläche immer nur in der Größe eines Bildpunktes beleuchtet. Da beim Zwischenfilmverfahren das Filmband im nassen und daher leicht verletzlichen Zustand mit Aufnahmegeschwindigkeit durch die Abtastapparatur hindurchläuft, ist es zur-Vermeidung von Schichtbeschädigungen zweck= mäßig, das Filmband nicht, wie üblich, ruckweise, sondern mit konstanter Geschwindigkeit durch die Abtastapparatur hindurchzuführen. Dieses Verfahren bewirkt eine Schonung des Filmbandes, da der ruckweise Antrieb sehr hohe Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften des Films stellt.
  • Während für den ruckweise bewegten Film eine 1Vipkow-Scheibe mit spiralig angeordneten Löchern verwendet wird, benutzt man bei kontinuierlich bewegtem Film eine Kreislochscheibe. Bei der Nipkow-Scheibe wird zweckmäßig die ganze von der Zerlegeröffnung überstrichene Bildfläche auf der Zerlegerscheibe ausgeleuchtet. Die Verwendung einer Kreislochscheibe, deren Geschwindigkeit gegenüber der Vorschubgeschwindigkeit des Films ein konstantes, enau festgelegtes Verhältnis besitzt, hat den'- Vorteil, daß nur ein Ausschnitt auf der Zerlegerscheibe ausgeleuchtet zu werden braucht, der einer auf dem Film abzubildenden Zeile entspricht. Hierdurch ist es möglich, die von der zweckmäßig im wesentlichen fadenförmigen Lichtquelle ausestrahlte Energie besser auszunutzen.

Claims (3)

  1. r:XNsi#ici'(-,iir: -i. Verfahren zur fernsehmäßigen Abtastung von Zwischenfilmen, deren lichtempfindliche Schicht vor der Abtastung unvollständig photographisch behandelt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß das Filmbild von einem im Querschnitt dem Flächenelement (Bildpunkt) entsprechenden Lichtstrahl abgetastet wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zerlegerscheibe die ganze von der Zerlegeröffnung überstrichene Bildfläche ausgeleuchtet ist.
  3. 3. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zerlegerscheibe durch Abbildung einer im wesentlichen fadenförmigen Lichtquelle ein Ausschnitt ausgeleuchtet ist, der einer auf dem Film abgebildeten Zeile entspricht.
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