DE685135C - Verfahren zur Unterdrueckung von Moireeffekten beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung von Moireeffekten beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme

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DE685135C
DE685135C DEI52293D DEI0052293D DE685135C DE 685135 C DE685135 C DE 685135C DE I52293 D DEI52293 D DE I52293D DE I0052293 D DEI0052293 D DE I0052293D DE 685135 C DE685135 C DE 685135C
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copying
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Unterdrückung von Moireeffekten beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme Beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme tritt bekanntlich sehr häufig eine gewisse Streifigkeit der Kopien auf, welche durch Überlagerung des Originalrasters auf das Raster der Kopie zustande kommt. Zur Beseitigung der Streifigkeit wurden bereits zahlreiche Mittel vorgeschlagen, welche dazu dienen, den Strahlengang zwischen Original und Kopie zu beeinflussen. Aber auch bei Anwendung der bisher bekannten Mittel beobachtet man häufig noch eine Streifigkeit, deren Ursache nicht ohne weiteres feststellbar ist.
  • Bei näherer Untersuchung dieser Verhältnisse zeigte sich, daß zwischen dem Auftreten der Streifigkeit und der Brennweite der Rasterlinsen des Kopiefilms gewisse Zusammenhänge bestehen. Bei normaler Brennweite der Rasterlinsen des Kopiefilms, d. h. wenn die Brennweite der Rasterlinsen mit dem Abstand der Rasterlinsenscheitel von der photographischen Schicht übereinstimmt, beobachtet man trotz Anwendung der bekannten Mittel noch Streifigkeit. In verstärktem Maße tritt die Streifigkeit auf, wenn ein Kopiefilm mit Rasterlinsen von kürzerer Brennweite als die normale benutzt wird. Dagegen wird die Streifigkeit geringer oder verschwindet vollständig, wenn man einen Kopiefilm mit Rasterlinsen verwendet, deren Brennweite um etwa r z bis 2o °/o größer bemessen ist als der Abstand der Linsenrasterscheitel von der- photographischen Schicht, also merkbar aus den üblichen, durch Dickenschwankungen des Films bedingten Brennweitentoleranzen bei Filmen, bei denen die Brennweite der Rasterlinsen gleich der Filmdicke sein soll, herausfällt. Diese Erscheinungen lassen sich auf folgende Weise erklären: Moire kann bevorzugt dann entstehen, wenn man mit wenig gebüscheltem Licht kopiert und das schmale Lichtbüschel, das von dem Punkte irgendeiner Stelle des Originals ausgeht, die Randzonen der Rasterlinsen trifft. Die Randzonen zwischen den Rasterlinsen sind häufig nicht scharf ausgebildet, bilden also keine scharfen Stoßstellen, sondern wohl gar auf einen gewissen Bereich eines jeden Übergangs von einer Linse zur anderen eher Konkavlinsen. Das schmale Lichtbüschel aber, das gerade auf eine solche Stelle trifft, wird dann nach allen Seiten auseinandergestreut und fällt für eine richtige 'Farbwiedergabe aus. Da dieser Fehler mit der Neigung der Raster zueinander periodisch wiederkehrt, muß auch dieser Farbausfall sich als streifenförmig wiederkehrender Fehler äußern.
  • Die mangelhafte Ausbildung der Stoßstellen der Rasterlinsen ist nun nicht der einzige Fehler, der auftreten kann. Treffen auf eine Linse L in Abb. z drei Strahlen S1, S2, S3 auf, so wird bekanntlich der im Zentrum der Linse auftreffende Strahl an der Stelle O in der Schicht Sch abgebildet, während die auf den Rändern der Linse auftreffenden Strahlen 5l und SS in einem Punkte q vereinigt= werden, der näher der Linse liegt. Die für die ` Aberration charakteristische Strecke C ist uüi; so größer, je größer die Öffnung *und je stärker gekrümmt die Linse ist, mit anderen Worten: der Fehler der sphärischen Aberration ist um so geringer, je länger die Brennweite ist.
  • Bei dem Kopierprozeß kann nun, wie in Abb. 2 gezeigt, das durch den Punkt D hindurchtretende Lichtbüschel die mittleren Teile der gegenüberliegenden Linse des Kopiefilms treffen; dann wird sich die sphärische Aberration nicht weiter bemerkbar machen. Es kann aber auch der in Abb. 3 gezeichnete Fall eintreten, bei dem die von den Punkten Dl oder D2 ausgehenden Lichtbüschel nach dem Austritt aus den Linsen L1 und L. des Originals gerade die Grenzgebiete zwischen den Linsen L3, L4 bzw. L4, L;, treffen, so daß das Büschel geteilt wird und ein Teil unter der einen Linse, ein anderer Teil unter der Nachbarlinse zur Abbildung gelangt. Betrachtet man die Linse und vergleicht sie mit der Abb. i, so sieht man, daß diese Randstrahlen sich in q, also näher der Linsenfläche vereinigen müssen. Da die Schicht weiter entfernt liegt, spalten sich die Bündel wieder auf und beeindrucken die Schichten in den voneinander getrennt liegenden Punkten Qr und Q2. Da nun die sphärische Aberration als Ursache dieser Erscheinung, wie oben erwähnt, um so weniger stark eintritt, je länger die Brennweite der Rasterlinsen ist, muß sich ergeben, daß das Moire um so weniger stark in Erscheinung tritt, je länger man die Brennweite der Rasterlinsen nimmt.
  • Erfindungsgemäß werden daher zur Unterdrückung solcher Moireeffekte beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme für die Kopie Linsenrasterfilme verwendet, bei denen die Brennweite der Rasterlinsen etwa i i bis 2o11/0 größer ist als .der Abstand der Rasterlinsenscheitel von der photographischen Schicht. Der zulässige Betrag der Überschreitung der normalen Brennweite hängt von der Rasterbreite und der Filmdicke ab, °tznd zwar derart, daß die Abweichung von @It:r #nornialen Brennweite um so größer sein knn, je größer das Verhältnis von Brennweite zu Durchmesser der Rasterlinie ist. Eine allzu große Abweichung von der normalen Brennweite muß vermieden werden, weil schließlich sonst die Farbwiedergabe leiden würde. Innerhalb der oben angegebenen Grenzen tritt keine ins Gewicht fallende Verfälschung der Farbwiedergabe ein. Ein Betrag unterhalb i z °/o liegt innerhalb der üblichen Dickenschwankungen der Emulsionsschicht und ist schwer so reproduzierbar, daß eine gleichmäßig gute Wirkung auftritt.
  • Die Brennweite der Rasterlinsen kann sehr leicht bestimmt werden; beispielsweise ist die Brennweite der Rasterlinsen normal, d. h. die Brennweite stimmt mit der Filmdicke überein, wenn die scharfe Abbildung eines praktisch unendlich weit entfernten Gegenstandes in der photographischen Schicht liegt.
  • Das vorgeschlagene Verfahren kann sowohl beim optischen Kopieren wie beim Kopieren im Kontakt mit Vorteil angewendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Unterdrückung von Moireeffekten beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kopie Linsenrasterfilme verwendet ",erden, bei denen die Brennweite der Rasterlinsen etwa i i bis 2o'/, größer bemessen ist, als der Abstand der Linsenrasterscheitel von der photographischen Schicht beträgt.
  2. 2. Linsenrasterfilm zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Brennweite der Rasterlinsen, die um etwa i i bis :2o °% größer ist, als dem Abstand der Rasterlinsenscheitel von der photographischen Schicht entspricht.
DEI52293D 1935-05-10 1935-05-10 Verfahren zur Unterdrueckung von Moireeffekten beim Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme Expired DE685135C (de)

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