AT120129B - Verfahren zur Erzeugung von Röntgenbildern. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Röntgenbildern.

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AT120129B
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cassette
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ray images
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plate
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Willem Hondius Boldingh
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Philips Nv
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  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description


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  Verfahren   zur Erzeugung von Röntgenbildern.   



   Damit die auf eine durchsichtige photographische Platte oder Film festgelegten Röntgenbilder genau betrachtet werden können, werden dieselben meistens vor einer Lichtquelle aufgestellt, u. zw. derart, dass sich das Bild zwischen der Lichtquelle und dem Auge befindet. Öfters braucht von einem   dergleichen   Bild nur ein kleiner Teil untersucht zu werden, und in diesem Falle, kann es hinderlich sein, dass sich   um   diesen Teil herum eine verhältnismässig grosse Oberfläche der Platte befindet, die zwar zum Röntgenbild des   photographierten   Körpers oder seiner Umgebung gehört, aber für die   Prüfung ohne Bedeutung   ist und dazu Anlass gibt, dass die Aufmerksamkeit von dem zu untersuchenden Teile   abgelenkt wird.

   Nament-   lich bei stereoskopischen Röntgenaufnahmen ist diese unerwünschte   Flächenfüllung bei   der Betrachtung des zweifachen Bildes öfters sehr hinderlich,   während sieh dieser Naehteil auch   bei einfachen Bildern geltend macht. 



   Zur Beseitigung dieser   hinderlichen Wirkung   hat man bereits mit Jalousien   versehene Liehtkasten   benutzt. Diese Jalousien werden vor den nicht zum zu untersuchenden Teil des Bildes gehörenden Plattenteil geschoben. 
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 die Beseitigung des obenerwähnten Nachteiles in weit einfacherer Weise   bezweckt. Gemäss   der Erfindung wird der ausserhalb des festzulegenden Teiles des Röntgenbildes liegende Teil der photographisehen Platte ganz oder teilweise der Wirkung von Röntgenstrahlen, bzw. der Wirkung von mittels Röntgenstrahlen erzeugten photoaktiven Strahlen ausgesetzt. Dies kann sowohl vor als auch nach der Herstellung der
Röntgenaufnahme geschehen. Einfachheitshalber wird im folgenden nur von Nachbestrahlung gesprochen werden, womit aber die Anmeldung n ; cht darauf beschränkt werden soll. 



   Die   Naehbestrahlung   der nicht zum eigentlichen Röntgenbild gehörenden Teile der Platte kann dadurch stattfinden, dass die Stelle des Bildes bedeckt wird, worauf die Platte in gleicher Weise wie bei der Erzeugung des Bildes bestrahlt wird. Der bedeckte Teil bleibt dann unbelichtet und das Bild darauf bewahrt oder aber er bleibt geeignet, bei einer nachherige Aufnahme belichtet zu werden. Die nachbestrahlen Teile sind nach der Entwicklung gleich schwarz und absorbieren das Licht, wenn die Photo- grahien mit durchfallenden Lichtstrahlen betrachtet werden, was eine angenehme Wirkung für das   Auge herbeiführt.   



   Die Nachbestrahlung braucht nicht von derselben Seite wie bei   der Aufnahme vorgenommen zu   werden. Bei der Erzeugung des Bildes und der Naehbestrahlung der Platte kann man die Röntgenstrahlen von verschiedenen Seiten auf die Platte fallen lassen. In diesem Falle kann man die Bedeckung an der einen Seite der Platte an Ort und Stelle lassen und die Platte zwischen den beiden Vorgängen einfach umdrehen. 



   Die   Erfindung umfasst   weiter eine Kassette für photographische Platten oder Filme, die   zur Erzeugung   von   Röntgenbildern   mit Hilfe des Verfahrens gemäss der Erfindung benutzt werden kann. Wenn die photographische Platte in der Kassette angeordnet ist, so wird sie an einer Seite teilweise durch eine oder mehrere Platten oder aber durch einen oder mehrere Wandteile der Kassette bedeckt, die aus einem für Röntgenstrahlen nicht oder schlecht durchlässigen Material bestehen (z. B. Blei) und deren Form, 
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Man erhält eine sehr zweckmässige Ausführungsform einer solchen Kassette, wenn dieselbe so angeordnet wird, dass die Platten oder Wandteile, die bei der Nachbestrahlung die Röntgenstrahlen absorbieren sollen (Deckplatten), auswechselbar sind. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



   Fig. 1 und 2 zeigen einen Schnitt nach Linie   II   bzw. eine Draufsicht eines Ausführungsbeispieles der Kassette gemäss der Erfindung. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie   IIII   der Kassette, in der die verschiedenen darin enthaltenen Bestandteile einzeln veranschaulicht sind. 



   Die in den Figuren dargestellte Kassette ist zur Erzeugung von stereoskopischen   Röntgenbildern   geeignet. Dabei werden hintereinander zwei   Röntgenaufnahmen   gemacht, die nebeneinander auf einen Film oder Glasplatte festgelegt und von zwei in einiger   Entfernung, voneinanderliegenden   Punkten aus belichtet werden. 



   In sämtlichen Figuren ist 1 eine platte rechteckige Dose, die mittels eines Deckels 8 lichtdicht verschlossen werden kann. Die Dose und der Deckel können aus Aluminium oder einem andern für   Röntgenstrahlen leicht durchlässigen   Material hergestellt sein. Die Kassette enthält   einen Verstärkungs-   schirm 3 mit einer photographischen Platte oder Film 4. Der Verstärkungsschirm dient   zur Erhöhung   der   Rontgenstrahlenwirkung   auf die photographische Platte. Er absorbiert Röntgenstrahlen und vermag infolgedessen ein   photographisch   wirksames Fluoreszenzlicht auszustrahlen. 



   Der Schirm 3 mit der Platte 4 ruht auf einer aus einem einigermassen nachgiebigen Material. 5, z. B. Filz, bestehenden Schicht. Unter dieser Schicht sind zwei Bleiplatten 7 und 8 angeordnet. Diese 
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  Letzterer kann aus der Kassette herausgenommen und durch einen andern Behälter ersetzt werden ; er kann auch mit Platten von anderer Form und   Grösse   versehen sein. 



   Der Deckel 2 ist bei 10 mittels Scharnieren an der Kassette befestigt und kann mittels Verschlussklammern 11 geschlossen werden. Bei der Erzeugung eines Röntgenbildes wird die   Kassette In   geschlossener Lage bestrahlt, u. zw. an der Seite des Deckels. 



   - Nach der Belichtung wird die ganze Kassette umgedreht, so dass der Boden nach der Röntgenstrahlenquelle hingekehrt ist, worauf sie aufs neue einer Bestrahlung ausgesetzt wird, wobei die Bleiplatten 
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 bildet, so dass die Röntgenstrahlen um den von den   Patten 7   und 8 abgedeckten Teil herum auf die photographische Platte einwirken können. Nach der Entwicklung der Negative wird somit der während der Bestrahlung nicht von den Bleiplatten 7 und 8 abgedeckte Teil eine gleiche Schwärzung aufweisen und bei der Betrachtung kein hinderliches Licht durchlassen. 



   Anstatt der Abdeckplatten 7 und 8 in einem gesonderten Behälter anzuordnen, wie beim beschriebenen Ausführungsbeispiel, können dieselben auch einen Teil des Bodens der Kassette 1 bilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung von   Rontgenbildern,   dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere ausserhalb des gewünschten Röntgenbildes liegenden Teile der photographischen Platte für sich ganz oder teilweise der Wirkung von Röntgenstrahlen ausgesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbestrahlung von der Seite der Platte aus stattfindet, die der Seite, aus der die Strahlen bei der Erzeugung des Bildes fallen, gegen- überliegt.
    3. Behälter oder Kassette für photographische Platten oder Filme zur Erzeugung von Röntgenbildern mit Hilfe des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite der in der Kassette befindlichen photographischen Platte durch eine oder mehrere Platten oder Wandteile abgedeckt ist, die aus einem für Röntgenstrahlen nicht oder schlecht durchlässigen Material (z. B.
    Blei) bestehen und deren Form, Grösse und Anordnung mit denen der zu erzeugenden Röntgenbilder übereinstimmt.
    4. Behälter oder Kassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeekplatten auswechselbar sind.
AT120129D 1929-02-20 1929-12-13 Verfahren zur Erzeugung von Röntgenbildern. AT120129B (de)

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