AT144033B - Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin.Info
- Publication number
- AT144033B AT144033B AT144033DA AT144033B AT 144033 B AT144033 B AT 144033B AT 144033D A AT144033D A AT 144033DA AT 144033 B AT144033 B AT 144033B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- theophylline
- sep
- compound
- diethylolamine
- water
- Prior art date
Links
- ZFXYFBGIUFBOJW-UHFFFAOYSA-N theophylline Chemical compound O=C1N(C)C(=O)N(C)C2=C1NC=N2 ZFXYFBGIUFBOJW-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 49
- 229960000278 theophylline Drugs 0.000 title claims description 28
- ZBCBWPMODOFKDW-UHFFFAOYSA-N diethanolamine Chemical compound OCCNCCO ZBCBWPMODOFKDW-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 12
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 title description 14
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 title description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 claims 3
- 239000002253 acid Substances 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 8
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 4
- 239000000047 product Substances 0.000 description 4
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 4
- ZMANZCXQSJIPKH-UHFFFAOYSA-N Triethylamine Chemical compound CCN(CC)CC ZMANZCXQSJIPKH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000012153 distilled water Substances 0.000 description 3
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 3
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- -1 theophylline compound Chemical class 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910021607 Silver chloride Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 2
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 2
- HKZLPVFGJNLROG-UHFFFAOYSA-M silver monochloride Chemical compound [Cl-].[Ag+] HKZLPVFGJNLROG-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 2
- 230000001225 therapeutic effect Effects 0.000 description 2
- GSEJCLTVZPLZKY-UHFFFAOYSA-N Triethanolamine Chemical compound OCCN(CCO)CCO GSEJCLTVZPLZKY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001476 alcoholic effect Effects 0.000 description 1
- 239000007864 aqueous solution Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 238000010494 dissociation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005593 dissociations Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000000921 elemental analysis Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- AYKOTYRPPUMHMT-UHFFFAOYSA-N silver;hydrate Chemical compound O.[Ag] AYKOTYRPPUMHMT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000002560 therapeutic procedure Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllin mit Diäthylolamin. Es ist bekannt, Verbindungen des Theophyllins'mit Äthylolaminen herzustellen, indem man die genannten Stoffe in Gegenwart eines Lösungsmittels, in welchem das entstehende Reaktionsprodukt löslich ist, aufeinander einwirken lässt und gegebenenfalls das entstandene Produkt durch Eindampfen in fester Form abscheidet (amerikanische Patentschrift Nr. 1867332). Die so erhaltenen Verbindungen haben jedoch verschiedene Nachteile, da z. B. das aus Theophyllin und Monoäthylolamin erhaltene Produkt unerwünschte Nebenwirkungen besitzt, während das aus Theophyllin und Triäthylamin erhaltene Produkt in Wasser schwer löslich ist. Sinngemäss liesse sich aus der amerikanischen Patentschrift auch ein Produkt aus Theophyllin und Diäthylolamin ableiten, obwohl eine solche Verbindung in der genannten Patentschrift nicht ausdrücklich erwähnt ist. Diese bekannten Theophyllinverbindungen enthalten auf 1 Mol. Theophyllin 1 Mol. Mono-, Dioder Triäthylolamin. Es wurde nun gefunden, dass man zu einer in Wasser äusserst leicht löslichen Theophyllinverbindung gelangen kann, wenn man Theophyllin und Diäthylolamin im Molekularverhältnis 1 : 2 aufeinander einwirken lässt. Die so erhältliche Verbindung unterscheidet sich von der gemäss dem in der amerikanischen Patentschrift beschriebenen Verfahren herstellbaren Theophyllin-Diäthylolamin-Verbindung in chemischer und physikalischer Hinsicht weitgehendst. Vergleichende Versuche zwischen beiden Verbindungen haben zu nachstehenden Ergebnissen geführt, die beweisen, dass es sich bei der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindung um einen chemisch sowohl bezüglich des Schmelzpunktes wie auch der Elementaranalyse genau definierbaren und in Wasser äusserst leicht löslichen Körper handelt. EMI1.1 <tb> <tb> Formel <SEP> F <SEP> L <SEP> Theophyllin <SEP> Stickstoff <tb> ber. <SEP> gef. <SEP> ber. <SEP> gef. <tb> C, <SEP> HsOA. <SEP> HN <SEP> (CHa. <SEP> CH,. <SEP> OH) <SEP> s..... <SEP> 248 <SEP> 5-2% <SEP> 63'158% <SEP> 62'9O <SEP> 24'56% <SEP> 24'80'0 <tb> über <tb> C7H8O2N4.[HN(CH2.CH2.OH)2]2... <SEP> 245 <SEP> 20% <SEP> 46#154% <SEP> 46#2% <SEP> 21#54% <SEP> 21#7% <tb> (L bedeutet Löslichkeit in Wasser, bezogen auf den Gehalt der Verbindung an Theophyllin-Monohydrat). Die erfindungsgemäss herstellbare, auf 1 Mol. Theophyllin, 2 Mol. Diäthylolamin enthaltende neue Verbindung unterscheidet sich von der nach dem bekannten Verfahren hergestellten, auf 1 Mol. Theophyllin nur 1 Mol. Diäthylolamin enthaltenden Verbindung auch in therapeutischer Hinsicht, u. zw. ist es infolge der grossen Wasserlöslichkeit der erstgenannten Verbindung möglich, aus dieser Lösungen herzustellen, die verhältnismässig grosse Mengen Theophyllin enthalten, was mit der zuletztgenannten Verbindung unmöglich ist. Derartige Lösungen können erfindungsgemäss z. B. in der Weise hergestellt werden, dass man Theophyllin auf Diäthylolamin im Molekularverhältnis 1 : 2 bei Gegenwart von Wasser in einer zur Lösung des entstandenen Reaktionsproduktes eben ausreichenden Menge einwirken lässt. Soll die Theophyllinverbindung in fester Form gewonnen werden, so kann auch ein anderes Lösungsmittel zur Verwendung gelangen ; durch Verdampfen des angewandten Lösungsmittels aus den auf die vorerwähnte Weise hergestellten, z. B. alkoholischen oder wässerigen Lösungen wird die Theophyllin- Diäthylolamin-Verbindung in Form eines kristallinischen, in Wasser sehr leicht löslichen Körpers gewonnen. Das Verfahren kann auch in der Weise ausgeführt werden, dass man das Theophyllin in Form eines Metall- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Theophyllin-Monohydrat, hergestellt werden können. Infolge der beim Erhitzen eintretenden Disso- ziation ist der Schmelzpunkt etwas unscharf. Beispiel 2 : 198 g Theophyllin-Monohydrat werden in einer Lösung von 210 g Diäthylolamin in 600 cm3 Wasser durch Schütteln in Lösung gebracht. Hierauf wird mit Wasser auf 1000 em3 aufgefüllt und filtriert. Die Lösung enthält 20% Theophyllin, gerechnet als Theophyllin-Monohydrat, und ist als solche unmittelbar zur therapeutischen Verwendung geeignet. Beispiel 3 : In eine Aufschlämmung von 305 g Theophyllinsilber-Monohydrat in 300 cm destilliertem Wasser lässt man eine Lösung von 283 g Diäthylolamin-chlorhydrat in 300 c destilliertem Wasser eintropfen. Unter Bildung von Silberchlorid geht die Umsetzung vonstatten ; nach Abtrennung des Silberchlorids wird die Lösung mit destilliertem Wasser auf 1000 cm aufgefüllt und filtriert. Die Lösung enthält 20% Theophyllin, gerechnet als Theophyllin-Monohydrat, und kann in diesem Zustande unmittelbar zu therapeutischen Zwecken verwendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin durch Umsetzung der genannten Stoffe in Gegenwart eines Lösungsmittels, in welchem das entstehende Reaktionsprodukt löslich ist, und allfällige Abseheidung des Reaktionsproduktes in fester Form durch Eindampfen der entstandenen Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Mol Theophyllin zwei Mole Diäthylolamin zur Einwirkung bringt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Theophyllin in Form eines Metallsalzes und das Diäthylolamin als Salz einer Säure, die mit dem Metall ein unlösliches Salz liefert, aufeinander einwirken lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144033X | 1932-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT144033B true AT144033B (de) | 1935-12-27 |
Family
ID=5670015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT144033D AT144033B (de) | 1932-10-03 | 1933-10-03 | Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT144033B (de) |
-
1933
- 1933-10-03 AT AT144033D patent/AT144033B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2326784A1 (de) | Verfahren zur herstellung von chinoxalin, insbesondere aus nicht gereinigten rohstoffen | |
| AT144033B (de) | Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin. | |
| CH158146A (de) | Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Antimonsalzes. | |
| DE716436C (de) | Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Metallalkalihumate | |
| AT155477B (de) | Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen der Ascorbinsäure. | |
| DE1196629B (de) | Verfahren zur Herstellung von nichtionischen, therapeutisch verwertbaren Ferrihydroxyd-Dextran-Komplexen | |
| DE876442C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Vitamin B aus Vitamin B | |
| AT67673B (de) | Verfahren zur Darstellung von alkalischen Albumose-Silberverbindungen. | |
| AT142903B (de) | Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen. | |
| AT158301B (de) | Verfahren zur Herstellung von Vitamin B1. | |
| AT108778B (de) | Verfahren zur Trennung von Zirkonium und Hafnium. | |
| DE462782C (de) | Verfahren zur Darstellung einer leicht loeslichen komplexen Silberverbindung | |
| AT145519B (de) | Verfahren zur Darstellung von Komplexverbindungen sekundärer oder tertiärer Oxyalkylamine. | |
| AT222807B (de) | Verfahren zur Herstellung eines therapeutisch wirksamen Produktes | |
| DE417973C (de) | Verfahren zur Herstellung von kolloidalen Metalloesungen | |
| DE903624C (de) | Verfahren zur Herstellung von haltbaren, injizierbaren Loesungen von 1-Phenyl-2, 3-dialkyl-4-dialkylamino-5-pyrazolonen | |
| AT125233B (de) | Verfahren zur Darstellung salzartiger Verbindungen von höheren Homologen der Polyoxybenzole. | |
| AT160687B (de) | Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen. | |
| AT146635B (de) | Verfahren zur Darstellung von in Wasser leicht löslichen Verbindungen des Dihydrocodeins mit alkylierten Barbitursäuren. | |
| DE550121C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formaldehyd | |
| DE650221C (de) | Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Alkalirhodiumnitrite | |
| DE920077C (de) | Verfahren zur Herstellung von Derivaten der p-Aminosalicylsaeure | |
| AT154902B (de) | Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen. | |
| DE185197C (de) | ||
| AT119474B (de) | Verfahren zur Darstellung von Substitutionsprodukten des ß-Jodpyridins. |