AT144012B - Verfahren zum künstlichen Altern von Leinöl. - Google Patents

Verfahren zum künstlichen Altern von Leinöl.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum   künstlichen   Altern von Leinöl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Zusatz zum Leinöl beschränkt sich keineswegs auf artgleiche Öl (vorgekochtes Leinöl, Standöl oder geblasenes Leinöl), er kann vielmehr auch aus einem artfremden Öl bestehen. 



   Das früher geübte Brennen des Standöls von oben her fällt vollständig weg, und in verhältnismässig kurzer Zeit kann ein   Lithographiefimis   erzielt werden, der vollständig fettfrei ist. 



   Beispiel 1. 100 Teile frisches, nicht flockenfreies Leinöl werden mit 10-20% Standöl versetzt. 



  Die Masse wird gut verrührt und der diese aufnehmende Kessel während kurzer Zeit leicht beheizt, worauf man diese in üblicher Weise zu Standöl in beliebiger Stärke verkocht. 



   Beispiel 2. Das   Standöl wird durch   geblasenes Leinöl oder geblasene andere Öle ersetzt, und es wird sonst wie im Beispiel 1 verfahren. 



   Beispiel 3. Das   Standöl wird durch vorgekochtes, dünnes   Leinöl, Mohnöl oder vorgekochtes Holzöl ersetzt, und es wird im übrigen wie im Beispiel 1 vorgegangen. 



   Beispiel 4. Das Standöl wird durch vorgekochtes Sonnenblumenöl, Sojabohnenöl,   Rizinusöl   oder ähnliche Öle ersetzt, und es wird im übrigen wie im Beispiel 1 verfahren. 



   Es ist bekannt (siehe D. R. P. Nr. 58959), Pflanzenöle dadurch zu reinigen, dass die   Schleimstoffe   daraus ausgefällt werden, zu welchem Zwecke diesen Sehwermetallsalze (Sikkative) zugesetzt werden, die, um eine leichtere Verteilung im Leinöl zu gestatten, vorher in bereits geklärten, artgleichen oder artfremden Ölen gelöst worden sind. Zu diesem Vorschlage steht das vorliegende Verfahren in keiner inneren Beziehung, da es gemäss der Erfindung gerade darauf ankommt, dem Leinöl die Schleimstoffe zu erhalten. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zum künstlichen Altern von Leinöl, dadurch gekennzeichnet, dass dem rohen, nicht abgelagerten Leinöl vor dem Verkochen zu Firnis oder Standöl polymerisiertes artgleiches Öl, z. B. 



  Standöl, geblasenes Leinöl od. dgl., zugesetzt und das Gemisch kurze Zeit leicht gekocht wird, z. B. 



    1-1*   Stunden bei   80-1200 C.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzmittel polymerisierte oder vorgekoehte artfremde, trocknende, halbtrocknende oder nichttrochï1ende Öle, wie Mohnöl, Holzöl, Sonnenblumenöl, Sojabohnenöl, Rizinusöl od. dgl.. verwendet werden.
AT144012D 1934-08-06 1934-08-06 Verfahren zum künstlichen Altern von Leinöl. AT144012B (de)

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