DE632300C - Verfahren zur Herstellung von Wasser-in-OEl-Emulsionen aus nichttrocknenden OElen, Fetten, Wachsen, Harzen, Pechen, Asphalten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wasser-in-OEl-Emulsionen aus nichttrocknenden OElen, Fetten, Wachsen, Harzen, Pechen, Asphalten

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DE632300C
DE632300C DEB166405D DEB0166405D DE632300C DE 632300 C DE632300 C DE 632300C DE B166405 D DEB166405 D DE B166405D DE B0166405 D DEB0166405 D DE B0166405D DE 632300 C DE632300 C DE 632300C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L91/00Compositions of oils, fats or waxes; Compositions of derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wasser-intl-Emulsionen aus nichttrocknenden Ölen, Fetten, Wachsen, Harzen, Pechen, Asphalten Es ist bekannt, aus Ölen und Fetten Emulsionen herzustellen, die einen mehr oder weniger großen Hundertsatz Wasser enthalten. Es handelt sich hier meist um wässerige Emulsionen des Typs Öl. in Wasser, bei deren Anfertigung es meist notwendig ist, Fremdstoffe, sog. Emulgatoren, wie Seifen, Seifen bildende Stoffe oder Schutzkolloide, in größeren Mengen beizufügen, um die Emulgierung zu fördern und dafür zu sorgen, daß dünnflüssige Emulsionen wenigstens einigermaßen lagerfähig sind. Unter allen Umständen bleibt aber stets der Charakter der Wässerigen Emulsion gewahrt. Unter dem Mikroskop sind die Wasserteilchen neben den Öl- 0. dgl.
  • Teilchen ohne weiteres erkennbar.
  • Harze, Peche, Asphalte und ähnliche Stoffe lassen sich nur bedingt und wenig beständig in der geschilderten Form emulgieren.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, nicht. trocknende Öle, Fette, Wachse, Harze, Peche, Asphalte mit Wasser so zu emulgieren, daß auch bei sehr starker mikroskopischer Vergrößerung die Wasserteilchen nicht mehr feststellbar sind, das Wasser sich auch unter Druck nicht ausscheiden läßt und der technisch-physikalische oder chemische Charakter der genannten Stoffe in allen Fällen gewahrt bleibt, d. h. mit anderen Worten, daß haltbare Wasser-in-Öl-Emulsionen erhalten werden. Der erwähnte Effekt wird dadurch erreicht, daß während der Herstellung dem Grundstoff und dem Wasser ein Emulgierungsmittel in besonders kleinen Mengen von etwa 0,01 (yo des zu emulgierenden Stoffes zugesetzt wird.
  • Der in diesen Mengen zu verwendende Emulgator richtet sich nach der Art des zu behandelnden Grundstoffes. Als Beispiel sei gesagt, daß sich für die Durchführung des Verfahrens bei der Behandlung von Ölen und der Mehrzahl der Harze ein Emulgator bewährt hat, der in folgender bekannter Weise gewonnen wird: Buchenholzteer wird fraktioniert destilliert.
  • Das Destillat über 2000 wird aufgefangen und nach mehrtägigem Stehenlassen von den in der Kälte festen Ausscheidungen befreit. Von der klaren Flüssigkeit werden alsdann 15 g in I000 g 15 0/oiger Alkalilauge, z. B. Natronlauge, von spezifischem Gewicht Dis = I,I70, gelöst. Es empfiehlt sich, das Dispersionsmittel in Wasser einzugießen, dessen Menge je nach dem zu erzeugenden Endprodukt 50 bis Iooo/o oder mehr der Rohstoffmenge betragen kann. Das Wasser wird dann in bekannter Weise unter Verwendung eines geeigneten Rührwerkes mit dem Rohstoff vermischt. Feste Körper, wie Harze, Peche, werden entweder in geeigneten Ölen gelöst oder bei ihrer Schmelztemperatur mit dem heißen Wasser, nachdem diesem ein passender Emulgator - immer in den entsprechend kleinsten Mengen - iugesetzt ist, verrührt. An Stelle des vorstehend erwähnten Buchenholzteetdestillates können mit gleichem Vorteil in wässerigem Alkali lösliche aromatische Verbindungen oder deren Salze verwendet wer-; den. Als solche Stoffe kommen beispielsweise Bezoesäure, salicylsaures Natrium, o-, m-, p-Kresol, Xylenol, Guajacol und Kreosol in Frage. Demgemäß kann der Emulgator beispielsweise auch folgende Zusammensetzung haben: 7,5 g Guajacol, 7,5 g Kreosol gelöst in 1000 g Natronlauge.
  • Die als Emulgator benötigte Menge übersteigt im allgemeinen nicht 0,01% der zu emulgierenden Substanz. Freie Ö1-, Fett-, Harz- dgl. Säuren werden vor dem Emulgieren zweckmäßig in an sich bekannter Weise zil in Wasser unlöslichen Stoffen neutralisiert.
  • Wird nach dem gleichen Verfahren Buchdruckfarbe gefertigt, so hat diese eine wesentlich höhere Deckkraft als eine mit dem bisher gebräuchlichen Buchdruckfirnis angesetzte Farbe.
  • Für Speisezwecke benutzt man Speiseöle, bei deren Anwendung es häufig weniger darauf ankommt, den Nährwert der Speise zu erhöhen, sondern mehr darauf, den-Geschmack zu verbessern. In solchen Fällen empfiehlt es sich, ein Speiseöl zu benutzen,. das nach dem vorliegenden Verfahren einen mehr oder weniger großen Wasserzusatz erhalten hat.
  • Werden Mineralöle nach dem netten Verfahren mit Wasser emulgiert, so erhöht sich die Viscosität ganz bedeutend, was bekanntlich gerade für Schmieröle wertvoll ist. Da man nun schon in Wasser aufgeschwemmten -Graphit als Schmiermittel benutzt, so erscheint es besonders empfehlenswert, unter Verwendung des neuen Verfahrens einen Schnüerstoff zu schaffen, der sich aus Mineralöl, Wasser und Graphit zusammensetzt.
  • Das neue Verfahren kann in gleich guter Weise bei nichttrochnenden Olen, Fetten, ätherischen Ölen, Fettsäuren, Wachsen, Harzen, Mineralölen, Steinkohlenteeren, kurz bei allen in diese Gruppe fallenden pflanzlichen, animalischen und mineralischen Stoffen Anwendung finden.
  • DAT2NTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von Wasser-in-Öl-Emulsionen aus nichttrocknenden Ölen, Fetten, Wachsen, Harzen, Pechen, Asp'halten,- dadurch gekennzeichnet, daß sehr kleine Mengen von etwa 0,01% des zu emulgierenden Stoffes eines bei über 2000 aus Buchenholzteer gewonnenen, in überschüssigem Alkali gelösten Destillats als Emulgator verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Emulgator in wässetigem Alkali lösliche aromatische Verbindungen. und deren Salze, wie Benzoesäure, salicylsaures Natrium, o-, m-, p-Kresol, Xylenol, Guajadol, Kreosol, verwendet werden.
DEB166405D 1933-01-10 1933-01-10 Verfahren zur Herstellung von Wasser-in-OEl-Emulsionen aus nichttrocknenden OElen, Fetten, Wachsen, Harzen, Pechen, Asphalten Expired DE632300C (de)

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