AT143889B - Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm. - Google Patents

Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm.

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AT143889B
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Hans Erich Habegger
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  Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm. 



   Es sind schon einige Verfahren zur Imprägnierung und Färbung stehender Bäume bekanntgeworden. 



  Alle diese Verfahren sind jedoch entweder Saftverdrängungsverfahren von   Boueherie,   welche den Saft von frisch gefällten Bäumen durch ein Konservierungsmittel ersetzen, oder sie benutzen einen Druck zur   Einführung   von   Imprägnierungsmitteln   am lebenden Baum. In der zuletzt angegebenen Arbeitsweise wird nämlich entweder der Saftlauf teilweise unterbrochen und gewissermassen eine Giftzone eingesehoben, die dann durch den natürlichen Saftdruck durch den ganzen Baum getrieben wird, oder   dasimprägnierungs-   mittel wird in den Baum unter Druck gegeben. 



   Bei der Einführung von Imprägnierungsmitteln unter Benutzung des   natürlichen   Saftdruckes, was auch unter Anwendung mehrerer Bohrlöcher durchgeführt wurde, treten   verschiedene Dbelstände   auf. Die notwendig breite Behandlungszone verschlingt viel Holz ; die Standfestigkeit des Baumes wird 
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   werkern aufzubringendeArbeitsaufwand   ist unverhältnismässig gross, oder es wird eine zweckentsprechende Tränkung nicht erzielt. 
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 jeglichen Druckes. 



   Man benutzt ein leicht diffundierbares, mit dem natürlichen Saft keine die Diffusion hemmende Verbindung bildendes   Imprägnierungsmittel, nämlich   eine Lösung von Natriumfluorid und   (oder)   Nitro- chlorphenolnatrium, welches in ein bis in das Mark des Baumes führendes Bohrloch eingefüllt und dort den Einwirkungen des pflanzlichen Organismus überlassen wird, so dass dieses Mittel durch den Saftstrom aufgenommen und im gesamten Organismus verteilt wird. bis die Konzentration in der Pflanze derart angestiegen ist, dass diese abstirbt. 



   Der Behandlungsstoff wird in ein einziges, schräg nach unten, die Borke und das Splintholz durchsetzendes und bis in das Mark des Baumes führendes   Impflioeli   eingefüllt und wird so in den Saftstromkreis aufgenommen. Der vom gesamten Organismus der Pflanze verbrauchte Stoff wird so lange stets wieder ersetzt, bis der gewünschte Behandlungsgrad erreicht ist. 



   Will man beispielsweise das Holz nach dem Schlagen als imprägniertes Bauholz für Schwellen, Masten usw. verwenden, so wird die Konzentration und Menge des Behandlungsstoffes oder Imprägnienmgsmittels derart gesteigert, dass der Baum abstirbt. 



   Als besonders zweckmässige Imprägnierungsmittel haben sich in diesem Falle wässerige Lösungen von Natriumfluorid oder   Nitroc 11l0rphenolnatrium erwiesen.   Diese Lösungen werden in die schief bis in das Baummark eindringenden Bohrlöcher eingefüllt, wobei die Füllungen einen Monat lang stets ergänzt werden und darauf geachtet werden muss, dass alle Teile des Baumes, Mark, Splint und Borke, mit dem Mittel in   Berührung   kommen. Die Konzentration der Lösungen muss bei   wasserarmen   Nadelhölzern grösser sein als bei stark wasserhaltigen Laubholzbäumen. 



   Die   Ausführung   des Verfahrens ist sehr einfach und kann von jedem ungeübten Arbeiter vorgenommen werden. Es genügt, ein einfaches schräges Loch zu bohren, das nach der Füllung offen bleibt. 



  Ein einziger Arbeiter kann mehrere hundert Bäume pro Tag behandeln. Durch die einzige Bohrung, die je nach der Stammstärke grösser oder weniger gross sein wird, wird möglichst wenig Stammholz verschwendet, während auch die Standfestigkeit des Baumes fast gar nicht gelitten hat. 



   Diese Art der Holzkonservierung hat für Gebirgsgegenden, welche über genügend lebendes Holz verfügen, eine grosse Bedeutung, denn dort kann man künftighin leicht, den örtlichen Bedarf an Leitungmasten u. dgl. auch an Ort und Stelle decken. Bis jetzt hat man stets vom Tale imprägnierte Stangen   hinauf transportieren müssen,   weil die Aufstellung vom Imprägnierungswerke aus aus wirtschaftlichen Gründen nicht überall stattfinden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm, dadurch gekennzeichnet, dass als leicht diffundierbares, mit dem natürlichen Saft keine die Diffusion hemmende Verbindungen bildendes Imprägniermittel eine Lösung von Natriumfluorid und (oder) Nitrochlorphenolnatrium in für andere Tränkungsmittel bekannter Weise in ein bis in das Mark des Baumes führendes Bohrloch eingefüllt und dort den Einwirkungen des pflanzlichen Organismus überlassen wird, so dass dieses Mittel durch den Saftstrom aufgenommen und im gesamten Organismus verteilt wird, bis die Konzentration in der Pflanze derart angestiegen ist, dass diese abstirbt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143889D 1931-08-18 1932-08-18 Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm. AT143889B (de)

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