AT143889B - Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm. - Google Patents
Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm. Es sind schon einige Verfahren zur Imprägnierung und Färbung stehender Bäume bekanntgeworden. Alle diese Verfahren sind jedoch entweder Saftverdrängungsverfahren von Boueherie, welche den Saft von frisch gefällten Bäumen durch ein Konservierungsmittel ersetzen, oder sie benutzen einen Druck zur Einführung von Imprägnierungsmitteln am lebenden Baum. In der zuletzt angegebenen Arbeitsweise wird nämlich entweder der Saftlauf teilweise unterbrochen und gewissermassen eine Giftzone eingesehoben, die dann durch den natürlichen Saftdruck durch den ganzen Baum getrieben wird, oder dasimprägnierungs- mittel wird in den Baum unter Druck gegeben. Bei der Einführung von Imprägnierungsmitteln unter Benutzung des natürlichen Saftdruckes, was auch unter Anwendung mehrerer Bohrlöcher durchgeführt wurde, treten verschiedene Dbelstände auf. Die notwendig breite Behandlungszone verschlingt viel Holz ; die Standfestigkeit des Baumes wird EMI1.1 werkern aufzubringendeArbeitsaufwand ist unverhältnismässig gross, oder es wird eine zweckentsprechende Tränkung nicht erzielt. EMI1.2 jeglichen Druckes. Man benutzt ein leicht diffundierbares, mit dem natürlichen Saft keine die Diffusion hemmende Verbindung bildendes Imprägnierungsmittel, nämlich eine Lösung von Natriumfluorid und (oder) Nitro- chlorphenolnatrium, welches in ein bis in das Mark des Baumes führendes Bohrloch eingefüllt und dort den Einwirkungen des pflanzlichen Organismus überlassen wird, so dass dieses Mittel durch den Saftstrom aufgenommen und im gesamten Organismus verteilt wird. bis die Konzentration in der Pflanze derart angestiegen ist, dass diese abstirbt. Der Behandlungsstoff wird in ein einziges, schräg nach unten, die Borke und das Splintholz durchsetzendes und bis in das Mark des Baumes führendes Impflioeli eingefüllt und wird so in den Saftstromkreis aufgenommen. Der vom gesamten Organismus der Pflanze verbrauchte Stoff wird so lange stets wieder ersetzt, bis der gewünschte Behandlungsgrad erreicht ist. Will man beispielsweise das Holz nach dem Schlagen als imprägniertes Bauholz für Schwellen, Masten usw. verwenden, so wird die Konzentration und Menge des Behandlungsstoffes oder Imprägnienmgsmittels derart gesteigert, dass der Baum abstirbt. Als besonders zweckmässige Imprägnierungsmittel haben sich in diesem Falle wässerige Lösungen von Natriumfluorid oder Nitroc 11l0rphenolnatrium erwiesen. Diese Lösungen werden in die schief bis in das Baummark eindringenden Bohrlöcher eingefüllt, wobei die Füllungen einen Monat lang stets ergänzt werden und darauf geachtet werden muss, dass alle Teile des Baumes, Mark, Splint und Borke, mit dem Mittel in Berührung kommen. Die Konzentration der Lösungen muss bei wasserarmen Nadelhölzern grösser sein als bei stark wasserhaltigen Laubholzbäumen. Die Ausführung des Verfahrens ist sehr einfach und kann von jedem ungeübten Arbeiter vorgenommen werden. Es genügt, ein einfaches schräges Loch zu bohren, das nach der Füllung offen bleibt. Ein einziger Arbeiter kann mehrere hundert Bäume pro Tag behandeln. Durch die einzige Bohrung, die je nach der Stammstärke grösser oder weniger gross sein wird, wird möglichst wenig Stammholz verschwendet, während auch die Standfestigkeit des Baumes fast gar nicht gelitten hat. Diese Art der Holzkonservierung hat für Gebirgsgegenden, welche über genügend lebendes Holz verfügen, eine grosse Bedeutung, denn dort kann man künftighin leicht, den örtlichen Bedarf an Leitungmasten u. dgl. auch an Ort und Stelle decken. Bis jetzt hat man stets vom Tale imprägnierte Stangen hinauf transportieren müssen, weil die Aufstellung vom Imprägnierungswerke aus aus wirtschaftlichen Gründen nicht überall stattfinden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Druckloses Imprägnierverfahren von Holz am lebenden Stamm, dadurch gekennzeichnet, dass als leicht diffundierbares, mit dem natürlichen Saft keine die Diffusion hemmende Verbindungen bildendes Imprägniermittel eine Lösung von Natriumfluorid und (oder) Nitrochlorphenolnatrium in für andere Tränkungsmittel bekannter Weise in ein bis in das Mark des Baumes führendes Bohrloch eingefüllt und dort den Einwirkungen des pflanzlichen Organismus überlassen wird, so dass dieses Mittel durch den Saftstrom aufgenommen und im gesamten Organismus verteilt wird, bis die Konzentration in der Pflanze derart angestiegen ist, dass diese abstirbt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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1932
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