DE2248554C2 - Verfahren zur Konservierung von Holz - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Holz

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DE2248554C2
DE2248554C2 DE19722248554 DE2248554A DE2248554C2 DE 2248554 C2 DE2248554 C2 DE 2248554C2 DE 19722248554 DE19722248554 DE 19722248554 DE 2248554 A DE2248554 A DE 2248554A DE 2248554 C2 DE2248554 C2 DE 2248554C2
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Arthur R. 8641 Steinbach Am Wald Papst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/14Bandage methods
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Konservierung von Holz an lebenden Bäumen mittels wäßriger Imprägniersalz-Lösungen.
Hiebsreife Bäume werden in der Regel das ganze Jahr über gefällt, um daraus Schnittholz, Masten, Rammpfähle usw. zu erzeugen. Bis /u seiner Verarbeitung liegt das Rundholz oft lange Zeit mit oder ohne Rinde im Wald oder auf Lagerp! ..izen, wo durch Feuchtigkeit und Wärme, rascher Pilz- und Insekten-Befall eintritt oder Austrocknung die Bildung tiefer, klaffender Risse verursacht und somit eine starke Wertminderung erfolgt. Dagegen sind schon viele Schutz-Verfahren entwickelt worden, die jedoch nur zum Teil Anwendung finden können. Auch die Applikation von Holzschutz-Pasten an stehenden Bäumen kann infolge zu hoher Kosten für diese Verfahren kaum praktiziert werden. Vor allem deshalb nicht, weil zusätzliche Schutzbandagen über der Paste nötig sind, und weil die in der Paste enthaltenen Wirkstoffe nur während einer relativ kurzen Hauptvegetationsperiode des Baumes, also nur bei starker Saftführung, •us der Paste gelöst und dann vom Holz aufgenommen werden können.
(Zeitschrift FORST UND HOLZ vom April 1953, Seiten 114 bis 116: »Neues Verfahren zur Borkenkäfer-Bekämpfung - Das Saftstromverfahren« - von E.Schüler, Oberförster in Erlenbach.
»Die große Borkenkäferkalamität in Südwestdeutschland 1944 bis 195 1« im Selbst-Verlag der Badcn-Württ. Forstlichen Versuchs- und Forschungs-Anstalt, 78 Freiburg, Sternwaldstraße 16: Seiten 431 bis 466 »Versuche zur Bekämpfung des Buchdruckers an stehenden Bäumen« von M.Postner und G.Wellenstein.
Zeitschrift für angewandte Entomologie, Bd. 60/ 1967, Heft 2, Seiten 230 bis 237: »Fangbäume mit vergiftetem Saftstrom« von Dr. J.Schönherr.)
Aus der deutschen Patentschrift 626824 ist ein Verfahren zu Schutzbehandlung lebender Bäume bekannt, bei welchem die Impfung mittels Einführung flüssiger Imprägniermittel in den Saftstrom durch Anbringung von ein bis zwei Bohrlöchern am unteren Stammende des Baumes erfolgt. Solche mehrere Zentimeter tiefe Bohrlöcher stellen jedoch eine ziemliche Beschädigung und somit Wertminderung des Holzes
dar Außerdem wurde der Nachweis für dieses patentierte Verfahren lediglich an einer Birke mittleren Alters, also mit nur relativ geringem Stamm-Durchmesser, geführt. Bei der viel bedeutenderen Holzart Fichte z. B. kann dieses Verfahren nicht angewendet
to werden; denn es ist bekannt, daß in der wasserleitenden Splintzone der Fichte kein tangentialer Stofftransport erfolgt. Schon bei einem mittleren Fichtenstamm-Durchmesser von etwa 50 cm müßten deshalb mindestens etwa 25 solcher tiefen Bohrlöcher ange-
»5 bracht werden, um eine ringsum gleichmäßige Schutzmittel-Aufnahme durch den Saftstrom des Baumes zu erreichen. Die vielen Bohrlöcher und der während ihrer Anbringung mögliche Luft-Zutritt behindern und schwächen jedoch den Diffusionsstrom im «vta.nm sehr
stark. Vor allem die tiefe Kerbwirkung und partielle Beschädigung des Holzes versagte diesem Verfahren einen wirtschaftlichen Erfolg.
Die hier beschriebene Erfindung bezieht sich deshalb auf die Erzielung eines verbesserten Konservie-
J5 rungs-Verfahrens an lebenden Bäumen, um die vorstehend genannten Nachteile bekannter Verfahren zu vermeiden.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß während der frostfreien Zeit am Fuße des zu imprägnierenden Baumes ein schmaler Rindenstreifen mit einer dünnen Holzschicht darunter spiralförmig um den Baumstamm herum entfernt wird. In diese lange Nut (Fig. 1) schlägt man ein besonders geformtes Metallband so hinein, daß sich um den Baum eine flache Röhre bildet (Fig. 2), deren unteres Ende abzudichten ist. Über dem oberen Ende dieser Spiralröhre wird ein mit Imprägnier-Flüssigkeit gefüllter Behälter (Beutel) aus plastischem Material derart befestigt, daß sich ein natürliches Geiälle aus dem Be-
halter in die Röhre ergibt. Behälter und Röhre bilden somit einen miteinander direkt verbundenen und nach außen abgeschlossenen Raum (Fig. 3). Der Volumen-Ausgleich im Beutel für die vom Diffusionsstrom des Baumes aufgenommene Flüssigkeitsmenge erfolgt
durch das Formveränderungsvermögen des Behälters. Das als Hilfsmittel zur Durchführung dieses Konservierungs-Verfahrens nötige Metallband (Fig. 4 bis 6) ist dadurch gekennzeichnet, daß es trapezförmig abgewinkelt ist, und die beiden Schenkel in Zick-
so Zack-Form gewellt sowie an den Außen-Kanten angeschärft sind. Durch das Anschärfen läßt sich das flexible Band leicht einige Millimeter tief in Holz einschlagen, aus dem es sich infolge seiner Trapezform nicht mehr von selbst löst; denn beim Einschlagen spreizen sich die schrägstehenden, gewellten Bandteile im Holz. Die Zick-Zack-Wellung (Ziehharmonika-Faltung) der beiden Schenkel gestattet außerdem ein bogenförmiges Anschmiegen des Metallbandes auch an stärkere Rundungen und Mulden um den Baumstamm.
Versuche haben ergeben, daß durch das erfindungsgemäße Verfahren beim Konservieren von Holz an lebenden Bäumen mit verschiedenen und sortenspezifischen Imprägnierflüssigkeiten, d. h. mit wäßri-
gen Lösungen von Holzschutzsalzen, wesentliche Vorteile gegenüber bekannten Holzschutz-Verfahren erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Konservierung von Holz an lebenden Bäumen mittels wäßriger Irnprägniersalz-Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Entfernung eines um den Baum spiralförmig verlaufenden Rindenstreifens ein speziell geformtes Metallband unter Bildung einer flachen Röhre in diese Nut eingeschlagen und das untere Ende der Röhre verschlossen wird, und daß über dem oberen Ende dieser Röhre ein mit Imprägnier-Flüssigkeit gefüllter Behälter aus plastischem Material luft- und wasserdicht angebracht wird, aus dem die Imprägnier-Flüssigkeit in das Rohr aus Nut und Metallband einfließt.
2. Metallband zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band trapezförmig abgewinkelt ist und die beiden Schenkel zickzackförmig gewellt sowie ihre Außenkaiuen angeschärft sind.
DE19722248554 1972-10-04 1972-10-04 Verfahren zur Konservierung von Holz Expired DE2248554C2 (de)

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DE2248554A1 DE2248554A1 (de) 1974-04-25
DE2248554B1 DE2248554B1 (de) 1974-06-20
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