AT143454B - Entladungsröhre, vorzugsweise Schirmgitterröhre. - Google Patents

Entladungsröhre, vorzugsweise Schirmgitterröhre.

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AT143454B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Entladungsröhre, vorzugsweise   Schirmgitterröhre.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wobei eGo die Gittervorspannung und es die Amplitude des Hochfrequenzwellenzuges ist. Zu beachten ist hiebei die Forderung des negativen Vorzeichens des Logarithmus, der sich in Fig. 1 durch die im Text dargestellte Forderung der konvexen Krümmung gegen die Abszisse ausdrückt. Setzt man in den Wert die Gleichung für den Strom für z ein, so ergibt sich : 
 EMI2.1 
 oder, wenn man eGo noch heraushebt, die Gleichung 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 proportional wird, so erhält man auf Grund der Forderung 
 EMI2.4 
 die Gleichung 
 EMI2.5 
 Bei dieser Gleichung ist das erste Glied eine von der Mittelwertsamplitude abhängige Grösse, die auf den   Verstärkungsvorgang   gänzlich ohne Einfluss ist.

   Die zweite Grösse der Summe ist von der Amplitude der Hochfrequenz nicht abhängig und man erhält daraus die Folgerung, dass der hochfrequente Ausgang des Rohres nicht nur von der Eingangsamplitude unabhängig ist, sondern dass auch die Qualität der Wieder- 
 EMI2.6 
 reichend kleiner Wahl von   c   kann man im übrigen die Verzerrung klein halten, der Ausdruck li   (l   + e. sin t) geht dann einfach in c. sin t über. 



   Es kann die unter   (1)   angegebene Entladungseharakteristik innerhalb gewisser Grenzen durch eine Charakteristik dargestellt werden, die sich dem vorgegebenen negativ logarithmischen Gesetz eng nähert. In Fig. 3 ist die Funktion 
 EMI2.7 
 mit ihren Differentialquotienten wiedergegeben. Die Bedeutung der   Grössen   A, a und b geht aus der Fig. 3   hinreichend hervor.

   Sie werden bestimmt durch die Bedingungen der maximalen Steilheit S max für z = 0, S min für z = z max und die Grösse des Aussteuerungsbereiches z = z max, derart, dass   
 EMI2.8 
 Setzt man wiederum 
 EMI2.9 
 so wird : 
 EMI2.10 
 oder 
 EMI2.11 
 Es sei nun 
 EMI2.12 
 wobei a im wesentlichen festgelegt ist durch die maximal herstellbare Steilheit   für s == 0.   Über c kann noch verfügt werden, so dass bei genügender Verteilung eine hinreichend kleine Verzerrung erfolgt. 



    Eine Bedingung schränkt   indessen die Grösse von c ein, nämlich die folgende : Die Gitterspannung, d. h. die Summe von Gittervorspannung und Gitterwechselspannung, darf niemals über   s=0 nach rechts   hinausreichen, weil sonst eine Dämpfung durch den einsetzenden Gitterstrom eintritt und das vorgegebene 
 EMI2.13 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Wenn man diese Gleichung mit der letzten Gleichung kombiniert, so erhält man die Gleichung 
 EMI3.1 
 was nach einigen   Umrechnungen   für c den Wert gibt 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 wechselspannung nun der Grösse a. e ist um so grösser, je grösser eG min und kann die Einheit erreichen für hinreichend grosses eG min bzw.   für a = c.

   Oder,   wenn man in die Gleichung den expliziten Wert für a einsetzt, so folgt 
 EMI3.4 
 Die Grösse der Ausgangsströme einer solchen Anordnung hat Grenzen, die durch die kleinste auftretende Amplitude eG min durch den   Regulierbereieh   Z max und die Regulierfähigkeit (S max :   8   min) gegeben sind. 



   Die so festgesetzte Charakteristik ist realisierbar zwischen   z = 0   und   z = Z   max. Die nicht realisierbaren Stellen, also rechts von   z   = 0 und links von z = z max, sind, da ausserhalb des Arbeitsgebietes liegend, für die Arbeitsweise der Charakteristik uninteressant. Die Charakteristik kann dort einen Verlauf haben, wie er immer sein möge, die Wirkungsweise der Röhre wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. In der Praxis kann man von der exakten Befolgung des gegebenen negativen logarithmischen Gesetzes in gewissen Grenzen abweichen, ohne den gewünschten Effekt zu beeinträchtigen. Die Abweichungen werden zweckmässigerweise bezogen auf die Abweichungen der ersten Differentialquotienten, der Charakteristik, die die Steilheit und damit Verstärkung der Röhre repräsentieren. 50% igue Abweichungen des Differentialquotienten innerhalb des sich von 0 bis etwa-20 Volt Gittervorspannung erstreckenden Arbeitsgebietes von dem durch den Anspruch geforderten Gesetz, d. h. steilheitsmässige Übereinstimmung innerhalb 50% und somit Lautstärkenunterschiede im Verhältnis höchstens 1 : 2 werden in der Praxis für alle Anforderungen hinreichen.
    Ein Ausführungsbeispiel für eine nach der vorliegenden Erfindung gebaute Röhre besitzt folgende mechanische Daten. Es handelt sich um eine Schirmgitterröhre, in welcher die Kathode einen Durchmesser von 1'5 mm, das Steuergitter einen Durchmesser von 3-25 mm, das Schirmgitter einen Durchmesser von 6 mm und die Anode einen Durchmesser von 15 mm besitzt. Das Steuergitter besitzt zwei einander gegen- überliegende Haltestreben und ist mit einer Steigung von 0-5 mm bewickelt. Da die Länge des Steuergitters 25 mm beträgt, enthält es 50 Windungen, die mit den Haltestreben verschweisst sind. Auf der einen Seite wird die 12., 13., 27. und 39. Halbwindung herausgeschnitten und auf der andern Seite die 11., 12., 24., 38. und 39. Halbwindung.
    Die durch das Herausschneiden der bezeichneten Halbwindungen bewirkte Durchgriffsänderung führt zu dem angestrebten Kennlinienverlauf.
    In Fig. 4 ist eine Schaltung dargestellt, bei welcher eine erfindungsgemässe Röhre im Gitterkreis eine der Eingangsamplitude der zu empfangenden Schwingungen proportionale Spannung erhält.
    Es bedeutet : A die Antenne, E den Eingangskreis der Hochfrequenzröhre H, deren Steuerelektrode bei Q einer der Amplituden der Empfangsschwingungen zugeführt wird. G bedeutet das Audion, in dessen Ausgangskreis die Wiedergabevorrichtung T angedeutet ist. Über einen besonderen Gleichrichterkreis D wird nach geeigneter Verstärkung ein die Vorspannung der Verstärkerröhre H erzeugender Strom entnommen.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Entladungsröhre, vorzugsweise Schirmgitterröhre, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenstrom-Gitterspannungskennlinie über einen Bereich von mindestens 20 Volt innerhalb des negativen Gitterspannungsgebietes einer negativ logarithmischen, gegen die Gitterspannungsachse konvex gekrümmten Kurve mit einer Genauigkeit von wenigstens 50% folgt.
    2. Schaltung zur Lautstärkeregulierung unter Anwendung von Röhren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerelektrode der Verstärkerröhre eine der Amplitude der Empfangsschwin- gui) gen proportionale Vorspannung zugeführt wird.
    3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Steuerkreis der Schirmgitterröhre ein Widerstand vorgesehen ist, der von einem der Amplitude der Eingangsschwingungen proportionalen Strom durchflossen wird.
AT143454D 1932-01-30 1932-06-03 Entladungsröhre, vorzugsweise Schirmgitterröhre. AT143454B (de)

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