AT142792B - In einem Stück gewebter Patronengurt für Maschinengewehre. - Google Patents

In einem Stück gewebter Patronengurt für Maschinengewehre.

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AT142792B
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Austria
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cartridge belt
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Simon Valkenburg
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Simon Valkenburg
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/18Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers
    • H02J13/34Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment being switches, relays or circuit breakers
    • H02J13/36Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment being switches, relays or circuit breakers specially adapted for protection systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


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  In einem   Stück   gewebter Patronengurt für Maschinengewehre. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung von Patronengurten für Maschinengewehre durch Weben zwei Sätze von mittels Kämme im Warenwechsel gesteuerten Kettenfäden und einen Satz von Bindekettenfäden zu verwenden, welch letztere die beiden Gewebesehiehten nur stellenweise mit- einander verbinden. Derartige Patronengurten haben den Nachteil, dass die zur Aufnahme der Patronen vorgesehenen Taschen die Patronen nicht eng genug   umschliessen,   so dass die zur Erzielung grosser Feuergeschwindigkeiten nötige strenge Führung der Patronen fehlt. Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 den Patronengurt in zwei verschiedenen Ansichten und die Fig. 3-8 den Verlauf der Kettenfäden an einzelnen Stellen von der Mitte des Gurtes bis zum geschossseitigen Rande, u. zw. von Mitte Patronentasche bis Mitte nächster Patronentasche. 



   In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 die Patronentaschen, 2 deren Verbindungsstücke und) die Übergangsstellen von Tasche zu Verbindungsstück. 



   Wie aus Fig. 1 unten zu ersehen ist, wird der Gurt auf der   Geschossseite   bedeutend dichter gewebt als auf der   Hülsenseite.   So sind z. B. in der geschossseitigen Gurthälfte 192 Kettenfäden gegen 144 Kettenfäden in der hülsenseitigen Hälfte vorgesehen. Dieses Dichterweben ist dadurch   ermöglicht,   dass, wie aus den Fig. 3-8 zu ersehen ist, Paare sich kreuzender Kettenfäden mit Paaren sich nicht kreuzender Kettenfäden abwechseln und die Kreuzungen an der Geschossseite derart gegeneinander versetzt sind, dass die Tasche dem Patronenprofil gemäss verengt wird. 



   In den Fig. 3-8 bezeichnen a, b die beiden Schussfadenlagen,   1   die Patronentaschen, 2 die Ver-   bindungsstücke, J   die Übergangsstellen (Kreuzungsstellen),   4   die im   Warenwechsel   verlaufenden, und 5 die als Doppelgewebe von einer zur andern Seite des Gurtes geführten Kettenfäden. Um ein gutes Anliegen der Taschen 1 an mehreren Umfangsstellen der Patronen zu erzielen, werden die Kreuzungen mit verschiedener Neigung ausgeführt. In Fig. 3 sind z. B. die den rechten Abschluss der linken Tasche bildenden Kettenfäden bedeutend schwächer geneigt als an der Stelle gemäss Fig. 4, an welcher sie sehr steil (fast lotrecht) von einer Gurtseite zur andern übergehen. 



   Dies hat ausserdem den Vorteil, dass die den Geschossraum enger begrenzenden Fadenkreuzungen beim Einschieben der Patrone nachgeben und dabei die im übrigen Gewebe vorhandenen kleinen Hohlräume ausfüllen. Hiedurch wird die Patrone fest und dabei doch federnd gehalten. Da das Garn stets Unregelmässigkeiten in Stärke und Struktur zeigt, ist es auch aus diesem Grunde erwünscht, einige der Kettenfäden den   Geschossraum   enger begrenzen zu lassen. Die versetzte Anordnung einiger Kreuzungen ermöglicht so, stellenweise eine grössere Kettendichte anzuordnen, als man sie sonst erhalten könnte, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. 



   Da der Gurt dem Profil der Patrone entsprechend gewebt wird, sind die Kreuzungen der Kettenfäden gegeneinander versetzt, wodurch aber Schwierigkeiten beim Einweben der Schussfäden entstehen   könnten. Durch Änderung der Steilheit der Kreuzungen nach den Fig. 3-8 oder in andrer Weise wird jedoch erreicht, dass das Gewebe sowohl an den Kreuzungen als auch an Gen andern'Stellen sehr gleich-   mässig wird und von den Kettenfäden keine sogenannten Noppen aus der flachen Ebene des Gurts oder über die Kante des Gurts hinaus nach aussen treten. Besonders, falls man wie bei der dargestellten Ausführungsform eine Köperbindung benutzt, ist es erwünscht, Änderungen in der Steilheit der Kreuzungen anzuwenden.

   Die Köperbindung bewirkt im vorliegenden Falle ein besonders gutes Festhalten der Patrone, 

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 ohne dass die ordnungsmässige Wirkungsweise im Maschinengewehr dadurch beeinträchtigt und die Patrone in dem Gurt zu fest eingeklemmt würde. 



   Um eine stärkere Verbindung der oberen mit der unteren Gurtseite zu erreichen, kann man an den Übergangsstellen 3 statt einer einfachen auch eine doppelte Kreuzung vorsehen. In diesem Falle würden, wie z. B. in Fig. 4 bei strichliert angedeutet, die Kettenfäden 5 nach der ersten Kreuzung nicht im Warenwechsel entlang der entsprechenden Gurtseite geführt, sondern unmittelbar nochmals gekreuzt. 



  Es liegen daher zwischen der Tasche 1 und dem Verbindungsstück S zwei Kreuzungen 3, 3'. In dieser Weise kann man auch drei oder sogar noch mehr Kreuzungen herstellen, u. zw. über die ganze Breite der   Geschoss-   seite oder nur am engsten Teil derselben. Bei Anwendung der Erfindung ist es daher möglich, einen Maschinengewehrpatronengurt herzustellen, der die Patronen über ihre ganze Länge festhält, ohne dass besondere Rücken oder Rippen erforderlich sind. Obgleich der Gurt an den beiden flachen Seiten eine gänzlich flache Oberfläche zeigt und ausserdem sehr geschmeidig ist, werden die Patronen so fest und so genau in der richtigen Lage gehalten,   dass'sogar Maschinengewehre,   die mit den bekannten Gurten nicht mehr richtig arbeiteten, sieh mit dem Gurt nach der Erfindung als noch brauchbar erwiesen.

   Auch nach vielfachem Gebrauch behält ein Gurt nach der Erfindung seine guten Eigenschaften bei, was auf die ausserordentliche Stärke der Übergangsstellen zwischen den Taschen 1 und den Zwischenstücken 2   zurückzuführen   ist. 



   Durch die Verdichtung der Kettenfäden auf einer Hälfte des Gurtes wird dieser so versteift, dass er sich in seiner Ebene nicht   krumm   ziehen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. In einem Stück gewebter Patronengurt für Maschinengewehre, bei welchem zwischen je zwei benachbarten Taschen ein gewebtes   Zwischenstück   vorgesehen ist und die Stelle, an der eine Tasche in ein Zwischenstück übergeht, von sich kreuzenden Kettenfäden gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass Paare sich kreuzender Kettenfäden mit Paaren von auf einer Seite des Gurtgewebes bleibender Kettenfäden abwechseln und die Kreuzungen an der Geschossseite des Gurts derart gegeneinander versetzt sind, dass die Tasche dem Patronenprofil gemäss verengt wird, wobei die Kettenstellung an der Geschossseite dichter ist als an der Hülsenseite.

Claims (1)

  1. 2. Patronengurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreuzungen verschiedener Kettenfäden an der Geschossseite wechseln von steil, d. h. unmittelbar zu der andern Seite zwischen zwei benachbarten Paaren Schussfäden hindurchgehen, bis sehwach, d. h. von einem Oberschussfaden an der einen Seite zu einem entfernter liegenden Unterschussfaden an der andern Seite gehend.
    3. Patronengurt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Übergangsstellen von Tasche und Zwischenstück, insbesondere an der Gesehossseite mehrmals zwischen Ober-und Untergewebe kreuzende Kettenfäden vorgesehen sind. EMI2.1
AT142792D 1933-07-07 1933-07-07 In einem Stück gewebter Patronengurt für Maschinengewehre. AT142792B (de)

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