DE275293C - - Google Patents
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- DE275293C DE275293C DE1911275293D DE275293DA DE275293C DE 275293 C DE275293 C DE 275293C DE 1911275293 D DE1911275293 D DE 1911275293D DE 275293D A DE275293D A DE 275293DA DE 275293 C DE275293 C DE 275293C
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- DE
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- strips
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- cartridge
- belt
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/08—Cartridge belts
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D3/00—Woven fabrics characterised by their shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
275293 KLASSE 72 d. GRUPPE
Patronengurt für Maschinengewehre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Patronengurt für Maschinengewehre. Derartige Gurte wurden
bisher in der Weise hergestellt, daß fertiggewebte Gurtbänder an einer Seite umgelegt
und in die dadurch entstehende Falte eine Kordel eingenäht wurde, worauf zwei auf
diese Weise mit je einer Wulst an einer Seite versehene Gurte aufeinandergelegt und in
gleichen Zwischenräumen auf beiden Seiten
ο Messingstreifen aufgenietet wurden. Die Herstellung
dieser Gurte ist sehr kostspielig und zeitraubend.
Es ist auch bekannt, Patronengurte aus zwei miteinander in bestimmten Abständen
vernähten Gewebestreifen herzustellen. Derartige Gurte eignen sich aber nicht für Maschinengewehrmunition,
da die Verbindungsnähte nicht die hierfür erforderliche Festigkeit ergeben und die einzelnen Taschen und ihre
so Abstände nicht genau gleich werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Patronengurt für Maschinengewehre, bei dem
. die beiden Gewebestreifen beim Weben in gleichen Abständen verwebt sind.
'5 Da ein solcher Patronengurt in einem Arbeitsgang und ausschließlich durch Weben
hergestellt werden kann, wird er wesentlich billiger. Ferner hat er bei großer Leichtigkeit
hohe Festigkeit, namentlich an den Verbindungsstellen, und die einzelnen Taschen
und deren Abstände voneinander werden genau gleich. Wegen dieser Eigenschaften eignet
sich ein solcher Patronengurt insbesondere für Maschinengewehrmunition.
*5 Der Gedanke, Gewebe auf dem Webstuhl
durch Anheften miteinander zu verbinden, ist nicht neu und wird an sich nicht als Erfindung
beansprucht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf einen Teil eines Patronengurts mit einer eingesteckten Patrone,
Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. i, Fig. 3 eine andere Ausführungsform
und Fig. 4 einen Querschnitt nach 4-4 der Fig. ι oder 3.
Die beiden an den Seiten durch eingewebte Kordeln b, deren Dicke nach den Rändern
zunimmt (Fig. 4), verstärkten Gewebestreifen a sind in gleichen Abständen bei c miteinander
verwebt. Dadurch entstehen Taschen ä, in die die Patronen f eingesteckt werden können.
Um für die zur Zeit als Maschinengewehrmunition verwendeten Spitzgeschosse noch einen besonderen Halt zu schaffen, kann das
Gewebe an den Verbindungsstellen c nach der einen Seite hin verbreitert werden, so
daß die Taschen sich an dieser Seite kegelförmig verengen (Fig. 1).
Die an den Rändern der Gewebestreifen eingewebten Kordeln b verstärken den Patronengurt,
schützen ihn wirksam gegen Zerreißen, halten die Patronen fest und begünstigen das Einführen der Patronen und die
Führung des Patronengurtes beim Feuern.
Der Patronengurt wird mit den Verbindungsgeweben c und den Verstärkungen b in einem
Arbeitsgange auf dem Webstuhl hergestellt.
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Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Patronengurt für Maschinengewehre, dadurch gekennzeichnet, daß die ihn bil-70denden zwei Gewebestreifen bei ihrer Herstellung auf dem Webstuhl in gleichen Abständen miteinander verwebt sind.
- 2. Patronengurt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen nach einer Seite hin durch Verbreiterungder Verbindungsgewebe kegelförmig verengt sind.
- 3. Patronengurt nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebestreifen an einem oder beiden Rändern durch eingewebte Kordeln verstärkt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191217854T | 1912-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE275293C true DE275293C (de) | 1914-06-13 |
Family
ID=32642549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911275293D Expired DE275293C (de) | 1912-08-01 | 1911-04-08 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH61460A (de) |
| DE (1) | DE275293C (de) |
| GB (1) | GB191217854A (de) |
| NL (1) | NL395C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258167B (de) * | 1963-01-22 | 1968-01-04 | Aeroquip Ag | Schnalle |
-
1911
- 1911-04-08 DE DE1911275293D patent/DE275293C/de not_active Expired
-
1912
- 1912-07-19 CH CH61460A patent/CH61460A/de unknown
- 1912-07-30 NL NL886A patent/NL395C/xx active
- 1912-08-01 GB GB191217854D patent/GB191217854A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258167B (de) * | 1963-01-22 | 1968-01-04 | Aeroquip Ag | Schnalle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH61460A (de) | 1913-09-16 |
| GB191217854A (en) | 1913-01-09 |
| NL395C (nl) | 1914-11-02 |
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