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Die Erfindung bezieht sich auf Patronengurte für Maschinengewehre. Sie bezweckt, ohne zu'nähen einen gewebten Gurt herzustellen, der die Patronen gut festhält.
Patronengurte für Maschinengewehre sind in der Regel mehrere Meter lang und enthalten oft gegen 250 Patronen. Da das Geschoss einen kleineren Durchmesser als der Hauptteil der Patronenhülse hat und die Patronen in den Schlaufen oder Taschen des Gurtes sicher festgehalten werden müssen, so hat man bisher die Stoffstieifen, aus denen der Gurt gefertigt wird, an der Kante, an der das Geschoss sitzt, verstärkt. Bisher wurden Gurte dieser Art hergestellt, indem man den Zeugstreifen an einer Kante umlegt, so dass eine Zone von doppelter Stärke entstand ; die t'eiden Stofflagen wurden aufeinandergenäht. Manchmal wurde eine runde Schnur in die umgelegte Kante eingefügt, so dass ein mit durch die eingelegte Schnur verstärkter Rand entstand.
Zwei Zeugstreifen, die so verstärkte Kanten haben, wurden dann in regelmässigen Abständen mit Bändern oder Nieten vereinigt, auf welche Weise die Taschen für die Patronen entstnnci. eil.
Gurte der beschriebenen Art erfüllen ihren Zweck nicht, da es unmöglich ist, sie so gleichmässig herzustellen, dass alle Patronen in ihren Schlaufen wirklich festgehalten werden. Ferner kann in der Praxis die umgelegte Kante nicht absolut dicht an den Hauptteil des Bandes genäht werden, so dass die Geschossspitzen an der etwas abstehenden Kante in der Gurtfullmaschine oft hängen bleiben, wobei der Gurt zerreisst und unbrauchbar wird.
Die Erüdung besteht darin, dass bei einem Gurt mit Schlaufen für Patronen die den Gurt bildenden Zeugstreifen an der einen Kante durch eine oder mehrere Lagen Stoss verstärkt und diese miteinander nicht vernäht, sondern verwebt werden.
In einfachster Form wird ein solcher Patronengurt hergestellt, indem man in bekannter Weise zwei Zeugstreifen miteinander vereinigt, die aber jeder ein fugenloses. an einer Kante durch mehrere StoSIagen verstärktes Band bilden. Man kann auch den ganzen Gurt als ein einziges Webcstück herstellen, indem man die Stofflagen, die den Gurt bilden, dort trennt, wo Schlaufen nötig sind, a ber sie an den Zwischenstellen mite nander verwebt. Zweckmässig wird an der äussersten Kante (Wehekantp) der verstärkten Bandzone ein Rohr gewebt, in das eine genügende Zahl von Fäden eingear beiter wird. so dass eine wulstförmige Kante entsteht, wie sie vorher durch Einnähen einer Schnur erzeugt wurde.
Auf diese Weise wird ein Gurt mit an beiden Seiten offenen Taschen für (lie Patronen hergestellt. dessen einzelne Bander an einer Kante durch eine oder mehrere miteinander verwebte Stofflagen verstärkt werden. Nähte sind an dem Gurte nicht vorhanden.
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bildenden Bänder, das der Erfindung gemäss durch Weben verstärkt ist, in vergrössertem Massstabe. Der dargestellte Gurt wird von zwei längs aufeinandergelegten, gewebten Bändern A gebildet, die
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Wose ein einziges, an einer Kante verstärktes Webstück gebildet wird.
Die Breite der verstärkten Bandzone richtet sich nach der Länge des Geschosses und des dünneren Teiles der Patronenhülse.
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eine genugende Zahl besonderer Fäden E dicht eingearbeitet sind, so daÅa auf diese Weise statt wie früher mittels einer eingelegten Schnnur eine wulstfönmge Kante entsteht. Da kein vorstehender
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gleichmässigundsicherfest.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Patronengurt für Maschinengewehre aus zwei an einer Kante verstärkten und zur Er- zeugung von Schlaufen oder Taschen für die Patronen in regelmässigen Abständen verbundenen Stoffbandern, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Band ein einziges an einer Kante durch mehrere Stofflagen verstärktes Webstück ist. dessen Verstärkung ohne Nähte erreicht wird.
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