DE692068C - Schusselastisches duennes Gewebe fuer formgebende Kleidungsstuecke, wie Korsetts u. dgl. - Google Patents

Schusselastisches duennes Gewebe fuer formgebende Kleidungsstuecke, wie Korsetts u. dgl.

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DE692068C
DE692068C DE1938S0132756 DES0132756D DE692068C DE 692068 C DE692068 C DE 692068C DE 1938S0132756 DE1938S0132756 DE 1938S0132756 DE S0132756 D DES0132756 D DE S0132756D DE 692068 C DE692068 C DE 692068C
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DE
Germany
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fabric
threads
weft
elastic
corsets
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Expired
Application number
DE1938S0132756
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English (en)
Inventor
May Elizabeth Smith Geb Downs
Howard Augustine Smith
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MAY ELIZABETH SMITH GEB DOWNS
Original Assignee
MAY ELIZABETH SMITH GEB DOWNS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Schußelastisches dünnes Gewebefür formgebende Kleidungsstücke, wie Korsetts u. dgl. Die Erfindung' betrifft ein schußelastisches, dünnes Gewebe für formgebende Kleidungsstücke, wie Korsetts; Mieder u. dgl., mit streifenweise verstärkter Elastizität.
  • Um bei Korsetts und ähnlichen Kleidungsstücken die für eine örtliche Kontrolle der Formgebung erforderlichen Stabeinlagen- zu vermeiden und dadurch dem Körper eine größere Bewegungsfreiheit - zu ermöglichen, wurde bereits vorgeschlagen, in dem zu verwendenden Gewebe elastische Kettenfäden mit unelastischen derart abzuwechseln, daß das sich selbst überlassene Gewebe Auswölbungen und gleichzeitig unterschiedliche Elastizität an verschiedenen Stellen aufweist. Derart hergestellte Kleidungsstücke sind jedoch schwer und steif und passen sich den immer verschiedenen Körperformen von Personen gleicher Größe nicht gleichförmig an, sä daß sie beim Tragen als unbequem empfunden werden. Um die -Stabeinlagen bei Korsetts zu ersetzen, erhält nach einem anderen bekannten Vorschlag das Gewebe durch Einschluß steifer Fäden eine streifenweise Verstärkung. Hierdurch wird zwar ausgiebige Biegsamkeit der Versteifungszone erhalten, jedoch keine für Körperbewegung hinreichende Dehnfähigkeit. Außerdem beeinträchtigt ein derart verstärkter Streifen, der auch durch Auflage eines Gewebestreifens gebildet werden. kann, die Nachgiebigkeit anliegender Gewebeteile.
  • Um ein angenehm tragbares Kleidungsstück für Formgebung zu schaffen, wird dasselbe bereits, aus schußelastischem, dünnem Gewebe gebildet. Ein derartiges Gewebe eignet sich jedoch nicht für eine starke Zurückhaltung der Körperform, beispielsweise über dem Gesäß, und die Verwendung von Stabeinlagen zur besseren Formgebung, selbst wenn diese sich teleskopartig verkürzen können, bringt wieder den ihnen anhaftenden Nachteil der Starrheit und Bewegungsbehinderung mit sich. Die Auflage zusätzlicher Gewebebänder für eine streifenweise Verstärkung würde den Nachteil eines an diesen Stellen zu dicken Kleidungsstückes haben und außerdem nicht die für die Körperbewegung nötige Längsdehnung aufweisen.
  • Von Möbelbezugstoffen ist es bereits bekannt, die Elastizität an Stellen größter Beanspruchung zonenmäßig zu beeinflussen, indem man beispielsweise an Stelle der üblichen Schußfäden stärkere elastische Fäden gruppenweise anordnet. Eine derartige Verstärkung würde bei schußelastischen Geweben den Nachteil haben, daß die verhältnismäßig stärker zu wählenden Fäden an beiden Seiten des Gewebes stark hervortreten, weshalb die für Möbelbezugstoffe geeignete Maßnahme keine Lösung für formgebende Kleidungsstücke bedeutet.
  • Gemäß der Erfindung sind in den Verstärkungsstreifen jeweils stärkere Gummifäden nebeneinander gleichsam als Füllschüsse derart von den im gesamten Gewebe verwendeten Schußfäden und einem Teil der Kettenfäden eingebunden, daß sie rippenartig aus der Gewebeebene hervortreten, während der Rest der Kettenfäden in der Gewebeebene flottend verläuft.
  • Infolge des Einschlusses stärkerer Gummifäden in Form von Füllschüssen, und zwar zusätzlich zu den im übrigen Gewebe elastischen Schußfäden, wird bei entsprechend dünner zu wählenden Gummifäden eine nur auf einer Seite des Gewebes etwas hervorstehende Verstärkungszone erhalten, die der Dehnung in Längsrichtung höheren Widerstand entgegensetzt, jedoch beim Tragen sich nicht unangenehm fühlbar macht. Durch den größeren Widerstand gegen Längsdehnung wird bei genügender Bewegungsfreiheit die k)eabsichtigte Formgebung erreicht. Die stärkeren Gummifäden sind vorzugsweise durch zwei in entgegengesetzter Richtung gewickelte Garnlagen umschlossen, wie dies an sich bekannt ist.
  • In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen, ist Fig. i eine Draufsicht auf das elastische Gewebe nach der Erfindung, wobei der mittlere Teil ausgelassen ist, Fig. 2 eine Ansicht der Gewebekante, Fig.3 eine Seitenansicht des elastischen, für den als Schuß-garn im Gewebe verwendeten Fadens; von dem die Bewicklutig teilweise abgewickelt ist, um den Kern zu zeigen, Fig. 4. eine Seitenansicht des elastischen Versteifungsschusses, wie er beim Weben der Versteifungsfelder verwendet wird, wobei die Umwicklung teilweise abgewickelt ist, um den Kern zu zeigen, Fig. 5 eine stark vergrößerte Ansicht eines 'Gewebeabschnittes mit an einer Seite befindlicher Leiste und Endteilen von zwei Verstärkungsrippen, Fig.6 eine Schnittansicht nach derLinie6-0 der Fig. 5.
  • Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das elastische Gewebe in der üblichen Weise aus elastischen Schußfäden, elastischen Versteifungsschüssen und für eine Dehnung in einer Richtung nicht elastischen,- jedoch bei einer gewünschten Dehnung in zwei Richtungen gleichfalls elastischen Kettenfäden -gebildet.
  • Die elastischen Schußfäden io bestehen nach Fig. 3 aus einem Gummikernfaden zoll, einer Grundwicklung iob und einer Außenwicklung ioc> aus Garn von Faserstoff, wobei die zweite Bewicklung vorzugsweise durch einen Doppelfaden gebildet wird, der in von der Grundwicklung lob entgegengesetzter Wicklungsrichtung aufgebracht ist. Die elastischen Versteifungs- oder Verstärkungsschüsse i z sind dicker als die Gummischußfäden io und im 'wesentlichen in derselben Weise umwickelt, indem nämlich ein Gummikern i ia, eine Grundwicklung i 1b und eine Außenwicklung i ie aus Textilfäden vorgesehen sind. -Die elastischen Fäden und Stränge können auch auf andere Weise, beispielsweise aus geschnittenem Gummi, hergestellt werden. Bei der Einordnung der elastischen Versteifungsschüsse i i erscheinen gewisse Kettenfäden 12 in abwechselnder Anordnung mit gewissen anderen Kettenfäden 13, wie aus dem Nachfolgenden klarer verständlich wird. An jeder Seite des Gewebes sind Randkettenfäden 14 in üblicher Weise angeordnet.
  • Wie aus der Darstellung der Fig. 5 und 6 klar hervorgeht, sind die Kettenfäden 12 und 13 in dem Gewebe-mit den elastischen Schußfällen iö in üblicher Weise verwebt. Da, wo die Versteifungsschüsse i i eingewebt sind, laufen die Kettenfäden 13 unter dein Versteifungsschuß ii hinweg, während die Kettenfäden 12 über den Versteifungsschuß 1 i laufen und mit den Schußfäden derart abgebunden sind, daß der Versteifungsschuß von einem Gewebe bedeckt ist, wodurch eine hervortretende Rippe zustande kommt, während die andere Seite des Gewebes glatt bleibt. Nachdem das Gewebe um einen Versteifungsschuß ii herumgelegt ist, werden die Kettenfäden 12 zusammen mit den Kettenfäden 13 wieder mit den Schußfäden io für verschiedene Schützeneinschläge eingewebt,- wonach die Kettenfäden 12 dann wieder über den nächsten Versteifungsschuß i i geführt werden; und dies wird über das ganze Verstärkungsfeld hin fortgesetzt, worauf das Weben des dazwischenliegenden einfachen Stoffes wieder aufgenommen wird.
  • Wie ersichtlich, können die Versteifungsstreifen und die dazwischenliegenden Abschnitte des einfachen Gewebes von irgendeiner beliebigen Breite sein, was von der besonderen Anwendung des Stoffes abhängt. Der Stoff kann auch in seiner ganzen Ausdehnung mit Verstärkungsschüssen verwebt sein, so daß man dann Streifen passender Breite ausscheidet und auf das elastische Gewebe auflegt oder in dasselbe einsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schußelastisches, dünnes Gewebe für formgebende Kleidungsstücke, wie Korsetts, Mieder u. dgl., mit streifenweise verstärkter Elastizität, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verstärkungsstreifen jeweils stärkere Gummifäden (ii) nebeneinander gleichsam als Füllschüsse derart von den im gesamten Gewebe verwendeten Schußfäden (io) und einem Teil der Kettenfäden (1z) eingebunden sind, daß sie rippenartig aus der Gewebeebene hervortreten, während der Rest der Kettenfäden (i3) in der Gewebeebene flottend verläuft.
DE1938S0132756 1938-06-30 1938-06-30 Schusselastisches duennes Gewebe fuer formgebende Kleidungsstuecke, wie Korsetts u. dgl. Expired DE692068C (de)

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